Freitag, 21. September 2018

KĂ€lte setzt der Schifffahrt zu

Eisbrecher auf dem Neckar halten Fahrrinne frei

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Heidelberg/Rhein-Neckar, 09. Februar 2012. (red/PR-Video) Sechs Arbeitsboote des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg brechen zwischen Mannheim und Heilbronn Eis auf dem Neckar. Der Transportweg ist wichtig fĂŒr Kohlelieferungen an die Kraftwerke entlang des Flusses – die aktuelle Lage ist schwierig und könnte fĂŒr ernsthafte Probleme sorgen.

Amtsleiter Jörg Huber vom Wasser – und Schifffahrtsamt Heidelberg erklĂ€rt im PR-Video Interview die derzeitige aktuelle Situation auf dem Neckar.

„Es macht uns zu schaffen, dass durch die niedrigen Wassertemperaturen immer mehr Eis entsteht, so dass die Erfolge bei der EisbekĂ€mpfung hinter den Erwartungen liegen“.

FĂŒr heute wird weitere VerstĂ€rkung zum Eisbrechen am Neckar erwartet: Das Aufsichtsboot „Plittersdorf“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg und das Aufsichtsboot „Worms“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim.

„Wir haben heute den ganzen Tag mit sechs Wasserfahrzeugen Eis gebrochen“ berichtet Dipl.-Ing. Jochen Bode, Leiter des „Krisenstabes Eis“ beim Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg.

Neben dem Eisbrechen sind die BeschÀftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg dabei Anlagen vom Eis zu befreien, um die Funktionsweise sicherzustellen.

„Eine Prognose, wie lange die Schifffahrt auf dem unteren Neckar noch frei fahren kann, ist schwer zu treffen“, sagt Amtsleiter Jörg Huber.

„Schwachstellen sind die hydraulischen Schleusenantriebe, die bei niedrigen Temperaturen immer wieder ausfallen, so dass aus GrĂŒnden der Anlagentechnik der Schiffsbetrieb eingestellt werden muss. Entscheidend wird deshalb die weitere Entwicklung des Wetters sein. Wir hoffen auf wĂ€rmere Temperaturen.“

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.