Freitag, 20. April 2018

Tag der offenen T├╝r beim Julius K├╝hn-Institut in Dossenheim

Fruchtfliegen hautnah!

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Dossenheim, 13. Juni 2012. (red/pm) Sicherlich ist ihnen auf dem Weg von oder zur A5 der graue Betonklotz schon aufgefallen. Wenn Sie sich gefragt haben, was sich in seinem Inneren befindet, haben Sie nun die Gelegenheit, das herauszufinden. Das Julius Kühn-Institut öffnet für sieben Stunden seine Labors, das Gewächshaus und die Obstanlagen der Öffentlichkeit. Neben Filmvorführungen wird auch der Pflanzendoktor Sprechstunde halten.

Information des Julius-Kühn-Instituts:

„Am Samstag, den 30. Juni 2012 öffnet das Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau wieder seine Pforten für Besucher. Zwischen 11 und 18:00 Uhr kann man sich einen Einblick in die vielfältige Forschungsarbeit des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen verschaffen.

Das Institut ist seit seiner Gründung im Jahr 1921 (damals noch am Standort Stade) für die Pflanzenschutzforschung im Obstbau verantwortlich. Seine Historie in Nordbaden begann 1941 durch die Verlegung nach Wiesloch. Vor der endgültigen Ansiedlung in Dossenheim im Jahr 1970 war es noch für 20 Jahre im Neuenheimer Feld auf dem heutigen Universitätsgelände beheimatet. Im Zuge von strukturellen Veränderungen des Forschungsbereiches des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wurde dann im Jahr 2008 aus der Vereinigung der „Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft“ mit der „Bundesanstalt für Züchtungsforschung“ das Julius Kühn-Institut gegründet.

Im Jahr 2008 kam auch die Pflanzenschutzforschung im Weinbau als neue Aufgabe dazu. Dieser Bereich ist auf dem Geilweilerhof in Siebeldingen bei Landau (Pfalz) angesiedelt und wird an einem separaten Stand gemeinsam mit der Möglichkeit zu einer Weinprobe vorgestellt.

Zu sehen sind am Tag der offenen Tür im Institutsgebäude verschiedene moderne Laborgeräte. Altbekannte und neue Obstschädlinge können mit der Stereolupe betrachtet werden. Im Gewächshaus werden Insektenzuchten vorgestellt und innovative Methoden bei der Entwicklung von nachhaltigen Pflanzenschutzmaßnahmen präsentiert, während auf dem Versuchsfeld Veredelungstechniken von den Gärtner-Azubis demonstriert werden. Es gibt zudem Filmvorführungen im großen Saal und der „Pflanzendoktor“  hält seine Sprechstunde, bei der jeder mit seinen kranken Pflanzen vorbeikommen kann.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt: Neben gegrillten Würstchen stehen auch Kaffee und Kuchen bereit.“