Montag, 09. April 2018

Helferfest der ev. Kirchengemeinde mal anders

Unterwegs im Steinbruchmuseum

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Dossenheim, 25. Juni 2012. (red/cr) In diesem Jahr hatte sich Manfred Billau einen besonderen Ort f├╝r das Helferfest der evangelischen Kirchengemeinde ausgesucht, den Steinbruch Leferenz. Um nicht nur in dem Geopark nett bei einander zu sitzen, f├╝hrte Hermann Fischer die zahlreichen Helfer von Kirchen- und Posaunenchor, Frauenkreis und Kinderkirche, sowie Kirchengemeinderat durch das Steinbruchmuseum.

Von Christian Ruser

Nachdem sich alle am kalten Buffet gest├Ąrkt hatten, lud Pfarrer Manfred Billau zur Steinbruchmuseumsbesichtigung mit Hermann Fischer ein. Herr Fischer schilderte die Geschichte des Steinbruchs seit dem die Br├╝der Leferenz dem ersten Dossenheimer seinen Wingert abgekauft hatten.

Durch eine strategische Hochzeit in eine einflussreiche Dossenheimer Familie gelang es den beiden Br├╝dern 1882 den Steinbruchbetrieb aufzunehmen. Der gewonnene Porphyr wurde f├╝r den Gleisbau, ebenso wie f├╝r den Stra├čenbau ben├Âtigt.

Auf der Anlage des Steinbruchmuseums k├Ânnen bei bis zu 60 F├╝hrungen im Jahr Kindergartengruppen, Schulklassen, Studenten und Interessierte Maschinen wie Trommelsiebanlagen oder Backenbrecher bestaunen. Kinder k├Ânnen sich beim Steineklopfen den Kindern, die bis 1926 im Steinbruch besch├Ąftigt waren, „etwas n├Ąher f├╝hlen“. F├╝r Geologen ist auch der gute Blick auf die Verwerfungen in der Felswand interessant.

Seit 2009 ist der Steinbruch als Naturpark f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich. Das Steinburchmuseum hat aber aus Sicherheitsgr├╝nden nur an bestimmten Tagen ge├Âffnet. Dann kann man sogar mit der Feldbahn, einer kleinen Eisenbahn eine Runde drehen.

F├╝r die G├Ąste des Helferfests war es ein interessanter H├Âhepunkt und mancher alteingesessene Dossenheimer erz├Ąhlte von seinen Gro├čeltern, die im Steinbruch arbeiteten oder welche Sch├Ątze sich noch auf dem Dachboden befinden.

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