Montag, 19. November 2018

Besorgte Anwohner sprechen im Gemeinderat

Sorge um Krippenzufahrt

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Anwohner f├╝rchten um die Sicherheit ihrer Kinder.

Dossenheim, 19. Juli 2012. (red/cr) W├Ąhrend der Gemeinderatssitzung am Dienstag brachten Anwohner aus der Anne-Frank-Stra├če die Bitte vor, die Zufahrt f├╝r einen neue Kinderkrippe nicht ├╝ber diese Stra├če zu regeln.

Die Anwohner bef├╝rchten, dass w├Ąhrend der Bring- und Abholzeiten mit einem enormen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die zwanzig Kinder der Anwohnerfamilien w├╝rden so einem erh├Âhten Unfallrisiko ausgesetzt, da es keinen Gehweg gibt. Auch wird bef├╝rchtet, dass der Weg zur Schule oder Arbeit blockiert sein k├Ânnte.

Es wird angeregt eine busspur├Ąhnliche L├Âsung an der B3 in Betracht zu ziehen. Sollte das nicht m├Âglich sein, m├Âchten die Anwohner schriftlich best├Ątigt haben, dass die Gemeinde vor dieser Gefahr gewarnt wurde.

B├╝rgermeister Lorenz nimmt die Anregung gerne entgegen, vermutet aber, dass es keine andere M├Âglichkeit geben wird. Auch glaubt er, dass die Verkehrsbelastung durch eine Kinderkrippe nicht so extrem ist, wie es bei anderen Betrieben der Fall w├Ąre.

Eine schriftliche Best├Ątigung der Warnung kann Herr Lorenz nicht erteilen, da der Gemeinderat als Gremium nicht haftbar gemacht werden kann.

Auch wenn die Sorge der Anwohner nachvollziehbar ist, scheint sie doch etwas extrem. So wird angenommen, dass f├╝r eine Krippe mit drei├čig Pl├Ątzen auch die gleiche Zahl an Parkm├Âglichkeiten notwendig wird. Vergleicht man die Parkplatzsituation mit anderen Dossenheimer Kinderbetreuungseinrichtungen, so haben die Kinderg├Ąrten in der Lessingstra├če, dem Kronenburger Hof und in der Wilhelmstra├če Parkpl├Ątze f├╝r das Personal direkt in der Stra├če.