Sonntag, 19. November 2017

Bundestagswahl 2013

CDU auch in Dossenheim stärkste Partei

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Dossenheim, 23. September 2013. (red/sw) 83,2 Prozent der Dossenheimer nahmen am Sonntag ihr Wahlrecht wahr und gingen zur Urne. Damit liegen sie deutlich über dem Durchschnitt: Denn bundesweit wählten nur 71,5 Prozent der Stimmberechtigten. Dr. Karl A. Lamers (CDU) räumt ab und erreicht 42,4 Prozent – Dirk Niebel (FDP) bricht brachial ein.

Von Susanne Warmuth

Bei den etablierten Parteien ging die CDU klar als Sieger hervor. Sie erhielt 39,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das bedeutet ein Zuwachs von mehr als 6 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2009. Der Direktkandidat der CDU, Dr. Karl A. Lamers, konnte Erststimmen gewinnen. Sein Ergebnis stieg von 38,3 Prozent im Jahr 2009 auf 42,4 Prozent.

Auch die SPD konnte ihr Ergebnis in Dossenheim leicht verbessern. Sie erhielt 21,1 Prozent der abgegebenen Stimmen und steigert sich damit im vergleich zur vergangenen Bundestagswahl um 0,4 Prozent. Lothar Binding, Direktkandidat der SPD kam auf 28,9 Prozent (2009: 27,7 Prozent).

Klarer Verlierer ist auch in Dossenheim die FDP. Von den 17,7 Prozent aus dem Jahr 2009 blieben lediglich 7,1 Prozent übrig. Dirk Niebel, derzeit noch Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestags, erhielt nur noch 3,3 Prozent der Stimmen (2009: 12,3 Prozent).

Bündnis 90 / Die Grünen mussten ebenfalls Verluste verbuchen. Trotzdem konnten sie in Dossenheim im Vergleich zu den 8,4 Prozent auf Bundesebene ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen.  Mit 16,3 Prozent haben sie gegenüber der Wahl 2009 etwa drei Prozentpunkte verloren. Dr. Franziska Brantner, die Direktkandidatin, kann zufrieden sein. Sie erhielt 13,4 Prozent der Erststimmen. Im Vergleich dazu: Fritz Kuhn (Oberbürgermeister Stuttgart), der in der Region sehr bekannte Direktkandidat, erhielt bei der Wahl 2009 damals 16,6 Prozent.

Die Linke musste ebenfalls Stimmen abgeben. Das Ergebnis: 4,5 Prozent und somit gut 1,5 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Bundestagswahl. Sahra Mirow, Heidelberger Studentin und Direktkandidatin, erhielt 3,2 Prozent.

Die Alternative für Deutschland (AfD) war in Dossenheim etwas erfolgreicher als im Bundesdurchschnitt. Sie erhielt 6,4 Prozent der Zweitstimmen, ihr Kandidat, Professor Dr. Jens Zeller, konnte 5,1 Prozent der Erststimmen für sich gewinnen.

Die NPD erhielt in Dossenheim nur 0,5 Prozent. Direktkandidat Jan Jaeschke erhielt 0,4 Prozent der Erststimmen.

Anmerkung der Redaktion:
Die Zahlenangaben beruhen auf dem vorläufigen amtlichen Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag, bekanntgegeben durch den Bundeswahlleiter am 23. September 2013 um 3:15 Uhr. Der Bundeswahlausschuss wird das endgültige amtliche Ergebnis voraussichtlich am Mittwoch, 9. Oktober in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag in Berlin feststellen und bekanntgeben.

  • Thorsten Mühlbauer

    AfD – Eine mutige, aufrechte Partei. Die die Euro-Lügen und den ganzen Euro-Betrug beim Namen nennt.
    Die Dossenheimer blicken ziemlich viel. Deshalb das überdurchschnittliche Ergebnis. Und selbst das ist noch ausbaufähig. Viele haben sie nur nicht gewählt, weil sie Angst davor hatten, ihre Stimme zu „verschenken“. Das wird sich ändern.
    Deshalb sind zweistellige Ergebnisse möglich.