Freitag, 13. April 2018

Über 200.000 Euro Gewinn aus Forstwirtschaft erwartet

Im Wald sprudelt Geld

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Dossenheim-Kronenburg2

Der Wald beschert Dossenheim krÀftige Einnahmen. / Foto: Wikimedia Commons. Nutzer: Frank. Lizenz: CC BY SA 2.5

 

Dossenheim, 18. November 2013. (red/zef) Der Holzeinschlag war dieses Jahr viel höher als erwartet. Anstatt der geschĂ€tzten 4.000 Festmeter, konnten in diesem Jahr 6.000 Festmeter Holz gefĂ€llt werden. Das sorgt fĂŒr sehr viel höhere Einnahmen als geplant. FĂŒr die Zukunft soll zudem ein Alt- und Totholzkonzept erarbeitet werden.

Von Ziad-Emanuel Farag

Die Gemeinde rechnete mit einem Gewinn von 18.600 Euro. Durch das viel grĂ¶ĂŸere Holzaufkommen konnten 6.000 Festmeter Holz gefĂ€llt werden. Dadurch hat die Gemeinde Einnahmen in Höhe von knapp 368.000 Euro erzielt. demgegenĂŒber stehen 153.400 Euro Ausgaben. Damit hat die Gemeinde bereits jetzt einen Gewinn 214.600 Euro fĂŒr dieses Jahr erwirtschaftet. WĂ€hrend die Ausgaben, wie  die Verwaltung auf Nachfrage erklĂ€rte, kaum noch steigen dĂŒrften, winken bei den Einnahmen eventuell sogar weitere 100.000 Euro.

Dennoch geht die Gemeinde bei den SchĂ€tzungen fĂŒr das kommende Jahr nicht von einem vergleichbaren Gewinn aus. Stattdessen rechnet man mit 21.600 Euro. Besonders wichtig wird dabei, wie sich das Wetter im nĂ€chsten Jahr entwickelt. Sollte es nicht genĂŒgend regnen, drohen einige BĂ€ume durch BorkenkĂ€fer beschĂ€digt zu werden. Bei Hitze vermehren sich diese SchĂ€dlinge sehr stark.

Die Gemeinde rechnet auch mit niedrigeren Ausgaben. In diesem Jahr fielen fĂŒr die Instandhaltung von Erholunsgeinrichtungen wie Pavillons Kosten in Höhe von 14.000 Euro an. Im kommenden Jahr belaufen sich diese Kosten nur noch auf 8.000 Euro. Zudem sinken die Kosten fĂŒr Pflanzgut von 2.500 Euro auf 1.000 Euro. Der Betrag fiel dieses deshalb höher aus, weil im Bereich des Nistlers Anpflanzungen nötig waren.

Ein Alt- und Totholzkonzept soll in Zukunft erarbeitet werden. Darin werden fĂŒnf Prozent des Waldes fĂŒr Artenschutz vorgesehen. Dadurch muss nicht mehr jeder Baum einzeln geprĂŒft werden, da man fĂŒr die entsprechenden Arten wie FledermĂ€use ausreichenden Lebensraum zur VerfĂŒgung stellt. Diese fĂŒnf Prozent sollen nach Aussage von Forstdirektor Sebastian Eick und Revierförster Michael Jakob ein zusammenhĂ€ngendes Gebiet sein. So ist einfach erfassbar, wo BĂ€ume gefĂ€llt werden können  und wo nicht. Der Gemeinderat stimmte der Kalklulation sowie der Erarbeitung des Alt- und Totholzkonzeptes am 05. November einstimmig zu.