Samstag, 08. Dezember 2018

ILEK-Projekt erhält Regionalmanagement

Geld für die „Blühende Badische Bergtraße“

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Dossenheim, 28. Mai 2014. (red/csk) Die „Blühende Badische Bergstraße“, die sich von Laudenbach über Weinheim bis hin nach Dossenheim zieht, stand auf der Agenda der Gemeinderatssitzung. Es ist Thema des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK). Für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen, die sich aus den ILEK ergeben, wurde nun die Firma bhm aus Bruchsal beauftragt.

Foto: Stadt Weinheim

ILEK soll die Bergstraße wieder zum Blühen bringen. Foto: Stadt Weinheim

Insgesamt sechs Städte und Gemeinden – Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim – haben sich ILEK zum Programm gemacht. Ziel: Die „Blühende Badische Bergstraße“ soll wieder blühen. Seit 2010 wurde das Konzept entwickelt, mit dem verschiedene Handlungsfelder verbunden sind.

Regionalmanagement wird 2.000 Stunden pro Jahr leisten

2012 wurde ein interkommunaler Vertrag abgeschlossen, um gemeinsam Fördergelder zu beantragen, die Zusammenarbeit und eine Aufteilung der Kosten zu regeln. Im Gremium des ILEK-Lenkungskreises wurde zudem die Einrichtung eines Regionalmanagements beschlossen. Das Regionalmanagement soll sich mit der direkten Umsetzung von Maßnahmen im ILEK-Gebiet befassen. Zu den umfangreichen Aufgaben gehören neben der Vorbereitung von Sitzungen der Gremien beispielsweise die regelmäßige Berichterstattung in der Öffentlichkeit über Projekte und Aktivitäten om Rahmen des ILEK sowie die Vorbereitung und Organisation von „Bergstraßen-Events“ und Wanderungen. Für die Arbeiten wurden 2.000 pro Jahr angesetzt.

Zur Besetzung des Regionalmanagements wurden Angebote eingeholt. Auf Empehlung des ILEK-Fachbeirats, der aus Sachbearbeitern der jeweiligen Verwaltungen besteht, entschied sich der Lenkungskreis für die Firma bhm Bresch, Henne, Mühlinghaus aus Bruchsal. Dieser Empfehlung folgte nun auch der Dossenheimer Gemeinderat.

Förderung des Landes deckt 50% der Nettokosten pro Jahr

Die Kosten für das Regionalmanagement betragen brutto 129.710 Euro pro Jahr und verteilen sich auf die sechs Städte und Gemeinden, wobei die Stadt Weinheim die Vorfinanzierung übernimmt. Das Land Baden-Württemberg fördert das Regionalmanagement mit einer Summe von maximal 60.000 Euro des Nettopreises pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren. Auf die einzelnen Städte und Gemeinden entfallen somit Kosten von 12.535 Euro pro Jahr.