Montag, 25. September 2017

11. bis 17. Juni 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 11. Juni bis 17. Juni 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Dienstag, 12. Juni 2012, 20:00, TiKK.

Fabrian Goroncy

Heidelberg. „… ohne o.B. hĂ€tte man nicht soviel Spaß!“ Offene BĂŒhne im Karlstorbahnhof: Alle Dichter, Schauspieler, Kabarettisten, Stand-Up-Comedians, Zauberer, TĂ€nzer, SĂ€nger, Musiker und was der schönen KĂŒnste noch sein mag, können hier ihre PrĂ€sentationskraft und ihr Improvisationstalent vor einem hungrigen Publikum erproben. Diesmal u.a. mit: Fabrian Goroncy.

Interessierte KĂŒnstler werden gebeten, sich vorab anzumelden.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Der Eintritt ist frei. Interessierte KĂŒnstlerInnen melden sich im TiKK unter 06221-97 89 28, tikk@karlstorbahnhof.de oder im Romanischen Keller unter 06221-54 27 69, souffleuse@urz.uni-heidelberg.de

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Mittwoch, 13. Juni 2012, 20:30, Halle 02.

Logo der EM 2012, Quelle: UEFA

Heidelberg. Vorrunde Gruppe B + Aftershow Party in der halle02. WĂ€hrend der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine ĂŒbernimmt fĂŒr 3 Wochen in den Hallen und im Garten König Fußball das Zepter und lĂ€ĂŸt das runde Leder auf dem hoffentlich grĂŒnen Rasen rollen. Wie schon zur WM 2006, zur EM 2008 und zur WM 2010 werden alle Spiele & alle Tore ĂŒbertragen.

Ort: Halle 02, GĂŒteramtsstr. 2, 69115 Heidelberg.

Infos: http://www.halle02.de/dergarten/

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Donnerstag, 14. Juni 2012, 19:00, Festivalkino 1.

Das FestivalgelÀnde, Quelle: "Festival des deutschen Films/Norbert Bach".Ludwigshafen. Das Festival des deutschen Films ist zum achten Mal auf der Parkinsel zu Gast.

Filmbegeisterte aus der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar haben sich den Termin bereits vorgemerkt: Vom 14. bis 24. Juni können sie beim Festival des deutschen Films auf der Parkinsel wieder die besondere und zauberhafte AtmosphĂ€re verspĂŒren, die im vergangenen Jahr ĂŒber 40.000 Menschen nach Ludwigshafen gelockt hat.

Die Kinozelte direkt am Rheinufer sind lĂ€ngst Anziehungspunkt fĂŒr ein buntes Publikum geworden, das sich auf eine handverlesene Auswahl der besten deutschen Filme des Jahres freut.

Bei den FilmgesprÀchen besteht auch 2012 die Möglichkeit, mit Regisseuren, Produzenten sowie Schauspielerinnen und Schauspielern zu diskutieren. Eine Möglichkeit, die auch die Filmschaffenden am Ludwigshafener Festival sehr schÀtzen.

Der beste Filmbeitrag wird wieder mit dem mit 50.000 Euro dotierten Filmkunstpreis ausgezeichnet. Als Förderpreis konzipiert, soll er das kĂŒnstlerische Risiko von Regisseur und Produzent belohnen und einen Beitrag zur Produktion weiterer Werke leisten.

Erneut vergeben wird auch der Preis fĂŒr Schauspielkunst fĂŒr darstellerische Leistungen. Hanna Schygulla, Klaus Maria Brandauer, Katja Riemann, Nina Hoss, Devid Striesow, Hannelore Elsner, Moritz Bleibtreu und Andrea Sawatzki sind die bisherigen PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger.

UnterstĂŒtzt wird das Festival von der Stadt Ludwigshafen am Rhein und vom Kultursommer Rheinland-Pfalz. Hauptsponsor ist die BASF SE. Sponsoren sind die GAG Ludwigshafen am Rhein, das Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein, die Sparkasse Vorderpfalz und die TWL.

Ort: Parkinsel, Festivalkino 1, Parkstr., 67061 Ludwigshafen.

Tickets: Erwachsene ab 7 Euro, Kinder: ab 2 Euro.

Vorverkauf und Programminfo: http://www.festival-des-deutschen-films.de/

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Freitag, 15. Juni 2012, 16:00, Innenstadt.

Speyer. Knapp 80 Akteure der Speyerer Bildungslandschaft (Institutionen, Unternehmen, Einrichtungen und Vereine) prÀsentieren sich bei der Langen Nacht der Bildung.

An 50 Standorten stadtweit sind 140 Angebote zum lebenslangen Lernen in Vorbereitung. Mit allein 40 zielgruppenorientierten Aktionen liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt auf dem Übergang Schule – Beruf. Doch auch Kultur und Natur, die neuen Medien, Sport, Musik, Literatur, Angebote fĂŒr Senioren und Familienbildung im Allgemeinen finden sich in dem breiten Angebotsspektrum.

Schulen wird die Möglichkeit geboten, mit ihren SchĂŒlern die Angebote der Berufsorientierung gezielt anzusteuern. Diese wurden im Programm extra gekennzeichnet. FĂŒr SchĂŒler und SchĂŒlerinnen gibt es einen „Laufzettel“ zum download, den sie sich bei den Unternehmen / Einrichtungen abstempeln lassen können. Wer 5 Stempel oder mehr vorweist, erhĂ€lt von Lernen vor Ort ein Berufsorientierungszertifikat und nimmt an der Verlosung von Preisen teil, die die Akteure gespendet haben.

UnterstĂŒtzend im Orientierungsprozess kann noch ein Berufe-Erkundungsbogen eingesetzt werden, der den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern hilft, die Informationen des Abends sinnvoll zu strukturieren.

Ort: Innenstadt, 67346 Speyer.

Info und Programm: http://www.lernen-in-speyer.de/index.php?id=24.

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Samstag, 16. Juni 2012, 11:00, Festmeile in der Weststadt.

Die Band Lipstick

Weinheim. Die Weinheimer Weststadt stellt wieder mal was richtig Großes auf die Beine, wenn am Samstag, 16. Juni, das jetzt vierte Weststadtfest auf der kompletten Festmeile der Ahornstraße stattfindet.

Fest steht: Das 4. Weststadtfest im fĂŒnften Jahr des Weststadtvereins ist wieder eines der grĂ¶ĂŸten Open-Air-Musikfestivals an der Bergstraße. Mehr als 20 Bands und Tanzgruppen treten auf den beiden HauptbĂŒhnen auf, die jeweils die Festmeile der Ahornstraße an der Pappelallee und am so genannten „Ahornplatz“ (Am BĂ€cker „Grimminger) abschließen. Dann gibt es noch einen Ort fĂŒr Platzkonzerte (zum Beispiel fĂŒr grĂ¶ĂŸere Chöre wie „The Celtic Night“) im Ulmenweg und hier und dort auf der Festmeile kleinere Live-BĂŒhnen.

Vor allem das Musikprogramm ist enorm vielseitig – und beachtlich hochwertig. Vor allem, wenn man sieht, dass alles komplett ohne Eintritt angeboten wird. Das ist nur möglich, weil sĂ€mtliche Bands und Gruppen ohne Gage auftreten. Die AtmosphĂ€re des Weststadtfestes hat sich herumgesprochen, außerdem fließt der Festerlös ja einem guten Zweck zu. Das hat viele Musiker ĂŒberzeugt.

Bei einigen Bands ist das Weststadtfest schon ein Klassiker im Jahresprogramm, wie zum Beispiel bei „Amie“, die vor Jahren als SchĂŒlerband „The Plaid“ schon beim ersten Weststadtfest dabei waren. Mittlerweile ist die junge Truppe um ihre agile Frontfrau und SĂ€ngerin Vivian Essig ĂŒber die Region hinaus bekannt und hat neulich ihre erste eigene CD herausgebracht. Auf der BĂŒhne an der Pappelallee ist „Amie“ der „Hauptact“ ab 20.30 Uhr.

Davor treten aus Weinheim und Umgebung stammende regional bekannte Jugendbands wie Signalis, Twist of Fate, Ginchillaz, Satellite oder You Win again auf. Auch ein ominöses Duo mit dem vielversprechenden Namen „Johannes Paul II.“ hat sich angemeldet.

„Pesch un Schwefel“, nach eigenen Angaben dienstĂ€lteste Rockband aus dem Odenwald, bildet das Finale auf der „BĂŒhne am Ahornplatz“, zuvor heizen Lokal- und RegionalgrĂ¶ĂŸen wie First Fret, die Honeywell Bouncers aus Schriesheim, Six on Fire und andere ein. Dazu kommen SchĂŒlerbands und Tanzgruppen – von Bauchtanz ĂŒber Breakdance und HipHop (aus dem Mehrgenerationenhaus), die stolzen Spanierinnen der „Gitanillas“ bis Zumba.

Das BĂŒhnenprogramm beginnt um 11 Uhr auf beiden Seiten, Moderatoren sind Roland Kern und Holger Mattenklott. Um 12 Uhr wird das 4. Weststadtfest auf der „DiesbachMedien“-BĂŒhne am Ahornplatz von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der Weststadtvereinsvorsitzenden Stella Kirgiane-Efremidis dann offiziell eröffnet.

NatĂŒrlich gibt es reichlich zu essen und zu trinken, zum Beispiel tĂŒrkische, indonesische und griechische SpezialitĂ€ten – ebenso wie Deftiges vom Metzgermeister. Es wird frisiert, geschminkt und gespielt. „Eine bunte Festmeile, so bunt und lebendig wie die Weststadt“, freut sich Stella Kirgiane-Efremidis.

Ort: Weststadt,  69469 Weinheim.

Info und Programm: http://www.weinheim.de/.

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Samstag, 16. Juni 2012, 20:00, Luisenpark.

Die Liedermacherin Joana

Mannheim. Am Samstag, 16. Juni 2012, startet der SeebĂŒhnenzauber 2012 im Mannheimer Luisenpark mit einem Konzert der KurpfĂ€lzer Liedermacherin Joana. Joana stellt bei diesem Konzert ihre aktuelle CD “Ich staune bloß” vor.

Das Rheinneckarblog verlost 3×2 Eintrittskarten fĂŒr das Auftakt-Konzert mit Joana auf der SeebĂŒhne im Luisenpark. Die Karten werden unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort bis Dienstag, 12. Juni 2012, 18:00 Uhr , ausgelost. Gewinfrage: Wie heißt die SĂ€ngerin, Liedermacherin und Moderatorin mit bĂŒrgerlichem Namen?

Wer gewinnen möchte, schreibt eine Email mit der Lösung an redaktion@rheinneckarblog.de. Betreff: “Joana”. Die Gewinner werden per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Eintrittskarten können an der Abendkasse abgeholt werden, der Parkeintritt ist ebenfalls frei.

Ort: Luisenpark, SeebĂŒhne, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim.

Eintritt: Tickets ab 18 Euro.

Tickets und Info: http://www.seebuehnenzauber.de/.

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Sonntag, 17. Juni 2012, 11:00, Neckarufer.

"Lebendiger Neckar" in Heidelberg, Foto: http://www.lebendigerneckar.de/Heidelberg. Der Aktionstag „Lebendiger Neckar“ ist ein gemeinsames Projekt der Kommunen entlang des Neckars. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inline-Skates: Heidelberg lockt in diesem Jahr wieder mit einem bunten Programm fĂŒr Groß und Klein.

Vom Schwabenheimer Hof ĂŒber die Neckarwiese bis Ziegelhausen bieten ĂŒber 130 Akteure eine Vielzahl von Veranstaltungen, VorfĂŒhrungen und Mitmachangeboten. Das nördliche Neckarufer wird an diesem Tag vollstĂ€ndig fĂŒr den motorisierten Verkehr gesperrt.

Einmal mit dem Gleitschirm abheben, mit dem Hubsteiger auf 28 Metern Höhe die Aussicht genießen oder einen Heißluftballon ganz aus der NĂ€he erleben – das erwartet Besucher beim „Lebendigen Neckar“ in Heidelberg.

Üben kann sich jeder auch im Bogenschießen. Kinder können Ponys reiten und Schafe ĂŒber die Stiftswiese fĂŒhren. Zu entdecken gibt es außerdem das „Chinesische Dorf“, die KĂŒnstlermeile und den Kinderflohmarkt. Mitmachen und gewinnen heißt es beim Plastikenten-Wettrennen auf dem Neckar.

Auf dem RNF-Showtruck und vier weiteren BĂŒhnen erwartet Besucher neben Live-Musik, Show- und TanzvorfĂŒhrungen wie „Best of Streetdance 2012“ auch SportvorfĂŒhrungen, die einen Vorgeschmack auf das Internationale Deutsche Turnfest 2013 geben. „Circus Peperoni“ laden zu Akrobatik-AuffĂŒhrungen und die „Freerider“ zu waghalsigen Stunts mit Mountainbike in den Neckar ein.

StÀrken können sich Besucher mit Speisen und GetrÀnken aus verschiedenen Kontinenten.

Ort: Neckarufer, 69121 Heidelberg.

Programm und gesamter Streckenverlauf: http://www.lebendigerneckar.de/

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

28. Mai bis 10. Juni 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 28. Mai bis 10. Juni 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 20:00, Dom Speyer

Der Chor Stile Antico, Foto: Marco Borggreve

Speyer. Im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tritt Stile Antico im Speyerer Dom auf.

Unter dem schier unerschöpflichen Quell an hochprofessionellen und enthusiastischen Vokalensembles, die von den britischen Inseln und ihrer großen kirchlichen Chortradition herkommend das Festland erobern, ist Stile Antico eines der jĂŒngsten – und besten.

Unverkennbar englisch im hellen, »weißen«, enthusiastischen Klang ihrer Stimmen, verlassen sich die zwölf SĂ€ngerinnen und SĂ€nger gleichwohl nicht nur auf die perfekte klangliche Balance und HomogenitĂ€t, auf den schieren Wohllaut. Vielmehr begegnen sie der Musik, die sie singen – Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, allem voran die ihrer Heimat England, fĂŒr die dieser Zeitraum das »Golden Age of Music« darstellt – mit Neugierde, Phantasie, Sinn fĂŒr Differenzierung und fĂŒr die expressiven QualitĂ€ten des Texts.

Kein Wunder, dass Stile Antico nicht nur in England und den USA regelmĂ€ĂŸig Konzerte gibt, sondern auch in Kontinentaleuropa von Amsterdam bis Barcelona, in Australien und im Libanon. Die Aufnahmen sind mit renommierten Preisen wie dem »Gramophone Award«, dem »Diapason d‘Or« oder dem Preis der deutschen Schallplattenkritik geadelt worden.

BerĂŒhrungsĂ€ngste hat Stile Antico ĂŒbrigens nicht, hat man doch auch den PopsĂ€nger Sting auf seinem Ausflug in die Welt von John Dowlandim Elisabethanischen Zeitalter begleitet. Nach Schwetzingen bringen die SĂ€nger eine Auslese der Vokalpolyphonie aus dem Tudor-Zeitalter mit, darunter eine der drei Messen des vielleicht grĂ¶ĂŸten Komponisten dieser Zeit, William Byrd.

Ort: Dom Speyer, Domplatz, 67346 Speyer.

Tickets und Info: http://www.swr.de/swr2/festivals/schwetzinger-festspiele/-/id=233286/g0o2ht/index.html

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Freitag, 01. Juni 2012, 20:30, Traumfabrik

Theaterkino und Traumfabrik, Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. In Heidelberg! Angekommen? Oder noch Fremd? Theaterabend der außergewöhnlichen Art in der Traumfabrik: Vermessen geht in die sechste Runde!

Am vorletzten Theaterabend dieser Spielzeit der Regie-, Dramaturgie- und BĂŒhnenbildassistenten sowie Ensembleschauspieler des Theater und Orchester Heidelberg wollen wir die Stadt und deren Eigenarten auseinandernehmen, sezieren und hinterfragen, indem wir eine begehbare Installation bauen: In diesem Labyrinth können RĂ€ume erobert, verlassen werden.

Vollkommenes GlĂŒck, vollkommene Zerstörung. Wir irren herum. Es treibt uns ins Freie, in den Aufbruch. »Reife verweigern, Erwachsenwerden abbrechen, aber auch die RĂŒckkehr fliehen, ob als Heimkehr oder als Regression, und da bleibt nur eines – der Loop.«

Ort: Theaterkino und Traumfabrik, Hauptstraße 42, 69117 Heidelberg.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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Samstag, 02. Juni 2012, 14:00, Kleiner Schlosshof.

Das Weinheimer Schloss

Weinheim. Geopark-Exkursion: Ein Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims.

Warum hĂ€ngt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller HonorĂ© de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „RĂ€uberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-FĂŒhrer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt. Selbst Weinheim–Kenner dĂŒrften bei dieser Exkursion Neuigkeiten erfahren.

Die FĂŒhrung dauert ca. 3 Stunden und kann auch fĂŒr Gruppen gebucht werden.

Voranmeldung erforderlich beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Ort: Treffpunkt: Brunnen im kleinen Schlosshof, Obertorstr. 9, 69469 Weinheim.

Tickets: Erwachsene: 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 3 Euro.

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Sonntag, 03. Juni 2012, 17:00, Rathaus

Bernd Glemser, PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble

Speyer. Benefiz-Konzert „Pro futura“ fĂŒr Ruanda. Die Partnerschaft RLP-Ruanda wird seit den frĂŒhen 1980erJahren auch in Speyer mitgetragen und erfĂ€hrt seit ein paar Jahren eine begrĂŒĂŸenswerte junge Fortsetzung durch die Kooperation von Schulen in Speyer und Nkanka. Beispielhaft zu nennen sind dabei das Gymnasium am Kaiserdom mit seinem Jugendaustausch, sowie die Siedlungsgrundschule.

Damit erwerben die Beteiligten einzigartige Erfahrungen, die zum Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft fĂŒr die Welt von morgen befĂ€higen. Der Erlös des Konzertes kommt den Schulpartnerschaftsprojekten zugute.

Mitwirkende unter der Leitung von Prof. Leo KrÀmer: PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble, Mitglieder des PalatinaKLASSIK Barock Ensemble, Ingrid Paul (Blockflöte), Prof. Roland Kunze (Violoncello), Hisako Nishizawa-KrÀmer (Klavier).

Werke von Franz Schubert, Felix Medelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms u.a. Schirmherr des Benefiz-Konzertes ist MinisterprÀsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel.

Ort: Historischer Ratssaal, Rathaus, Maximilianstraße 12, 67346 Speyer.

Eintritt: 14/8 Euro ermĂ€ĂŸigt.

Tickets und Info: Touristinformation Speyer, Maximilianstraße 11, 06232/142392, touristinformation@stadt-speyer.de.

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Mittwoch, 06. Juni 2012, 20:00, Capitol

Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team

Mannheim. Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team. Leben am Limit.Tanz mit dem Tod. Musik fĂŒr die Ewigkeit.

Nach der Flower Power Show „Here comes the Sun“ und dem John Lennon Tribute „Fool on the Hill“, nehmen sich die Kreativen des Capitol Teams einer besonderen Herausforderung an: die Musik von Queen auf die Bretter der Capitol BĂŒhne zu bringen.

Eine Nacht im November. Eine letzte Nacht. Zwei ungebetene Besucher, die keine Namen nennen. Die keine Namen kennen. Ein tödlicher Pakt. Eine Nacht wie ein Rausch, ein Fest. Nur noch eine einzige Gelegenheit, alle Liebe, allen Schmerz, allen Willen zum Leben herauszusingen. Eine letzte Geschichte. Aber eine Geschichte, die erzÀhlt werden muss, damit alles gut werden kann.

Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst und Marion La Marché zelebrieren zusammen mit eigenem Chor und einer fantastischen Live-Band diese einzigartige Nacht im Capitol.

I want it all – and I want it now!

Ort: Capitol, Waldhofstr. 2, 68169 Mannheim.

Eintritt: 1.Kat. 36,00/31,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 2.Kat. 32,00/27,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 3.Kat. 28,00/23,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 4.Kat. 24,00/19,00 Euro ermĂ€ĂŸigt.

Tickets und Info: www.capitol-mannheim.de.

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Freitag, 08. Juni 2012, 21:00, Karlstorbahnhof

Maciré Sylla, Foto: Djembé Faré

Heidelberg. Eröffnungskonzert Afrikatage: Mandinge-SingsĂ€nge, Sahel-Nostalgien, jamaikanische DĂŒfte, urbane Grooves – das Repertoire von MacirĂ© Sylla ist eine virtuose MĂ©lange unterschiedlicher Stile.

Die aus Guinea (Westafrika) stammende SĂ€ngerin und TĂ€nzerin profilierte sich mit diesem Mix als eine der großen Stimmen Afrikas. Bereits 1998 wurde MacirĂ© Sylla in Guinea als „Beste SĂ€ngerin des Jahres“ gewĂ€hlt. Seither sorgt die Weltenbummlerin auch weltweit fĂŒr Aufsehen.

Mit ihrem neuen Album „Talitha“ legt sie Zeugnis ab von einem Afrika zwischen Tradition und Moderne und mischt traditionelle EinflĂŒsse mit moderner Musik und urbanen KlĂ€ngen. Die Songs der aktuellen Produktion von MacirĂ© Sylla gehen gleichermaßen ins Ohr wie in die HĂŒften.

Entweder geben die Gitarren mit ihren perkussiven Riffs die Richtung an, oder der hĂŒpfende Bass lockert schon mal die Tanzgelenke. Viel traditionelle Perkussion (Balafon, Djembe) ist zu hören, ab und an setzt ein scharfes GeblĂ€se seine Akzente. Latin-EinflĂŒsse sind ebenso auszumachen wie ein Schuss Reggae. Und immer ist da dieses schwingende, swingende Element drin, das einen unweigerlich mittĂ€nzeln lĂ€sst.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Abendkasse 14 Euro, Vorverkauf 11 Euro + VVK-GebĂŒhr.

Tickets und Info: http://www.karlstorbahnhof.de/content/

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Sonntag, 09. Juni 2012, 18:00, Nationaltheater

Romeo und Julia, Quelle: Nationaltheater Mannheim

Mannheim. Die Liebe selbst habe an Romeo und Julia mitgeschrieben, urteilte Gotthold Ephraim Lessing 1767 in seiner Hamburgischen Dramaturgie ĂŒber William Shakespeares Tragödie. Im bunten Treiben eines Marktplatzes und eines Festes in der italienischen FrĂŒhrenaissance lĂ€sst Shakespeare seine Handlung atmosphĂ€risch beginnen.

Aber die Liebesgeschichte seiner jungen Protagonisten wĂ€hrt nur wenige Tage. Ihr Bekenntnis zueinander, gegen die Feindschaft ihrer Familien und gegen die Unnachgiebigkeit gesellschaftlicher Konvention, hat keine Zukunft. Nach einer unglĂŒcklichen Verkettung von List und MissverstĂ€ndnis finden Romeo und Julia den Tod.

Dieser Stoff hat seit Ende des 18. Jahrhunderts immer wieder Ballettmeister und Choreografen zu Handlungsballetten angeregt.

1938 schuf Sergej Prokofjew in enger Zusammenarbeit mit einem Librettisten und einem Choreografen seine Ballettmusik, die bis heute in verschiedenen Choreografien zum Repertoire gehört und Romeo und Julia zu einem der populÀrsten Ballette gemacht hat.

Romeo und Julia handelt von der Bedingungslosigkeit der Liebe. Und es handelt vom Vertrauen, Grenzen ĂŒberwinden zu können, und vom Selbstvertrauen, darin unverwundbar zu sein. Überall stoßen die jungen Liebenden an Schranken, einige klar definiert, andere subtil wirksam, manche kaum wahrnehmbar, weil sie schon verinnerlicht sind. In diesem Korsett scheint die sie umgebende Gesellschaft zu funktionieren.

Aber der Einzelne wird verletzlich, wenn er sich ganz in die Grenzen zu fĂŒgen versucht. Verletzungen und Angst sind der NĂ€hrboden fĂŒr Intoleranz. Romeo und Julia wagen den Ausbruch und streben nach der Versöhnung ihrer Familien. Ihre Hingabe und KĂŒhnheit imponiert.

FĂŒr Kevin O’Day ist die Frage, wie die Kraft der Liebe und der Drang nach Freiheit ein festes GefĂŒge erschĂŒttern können, Ausgangspunkt seines Balletts. Nach Hamlet fĂŒr das Stuttgarter Ballett erarbeitet der Mannheimer Ballettdirektor nun das erste Handlungsballett fĂŒr sein Ensemble am Nationaltheater.

In seinem Schaffen haben immer wieder Pas de deux einen herausragenden Stellenwert, sei es als kleine autarke Form, sei es in Szenen fĂŒr Paare, lyrisch oder dramatisch, fragil oder athletisch oder mit all den Nuancen dazwischen. Mit Romeo und Julia hat er den idealen Stoff gefunden, um aus der IntensitĂ€t dieser konzentrierten Form den Handlungsbogen fĂŒr ein Liebesdrama zu entwickeln.

Ort: Nationaltheater, Mozartstr. 9, 68161 Mannheim.

Tickets und Info: http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/index.php.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Katholikentag: Bringt Mannheim die Reformer voran?

Geprothmannt: Der Aufbruch der Àngstlich Selbstbewussten

Mannheim/Rhein-Neckar, 21. Mai 2012. (red) Das Alternativprogramm zum Katholikentag in Mannheim war ein voller Erfolg. Die Kritik der Reformer wurde von den Medien transportiert und die große Zahl der Besucher zeigt, wie groß das BedĂŒrfnis nach Änderungen innerhalb der katholischen Glaubensgemeinde ist. Doch darf man sich nicht allzu viele Hoffnungen machen – die streng-konservativen Haltungen versteifen sich gerade durch die Reformrufe noch mehr. 

Von Hardy Prothmann

Wer von außen auf die katholische Kirche schaut, kann nur mit dem Kopf schĂŒtteln: Der Umgang mit den Skandalen um sexuellen Missbrauch ist erbĂ€rmlich. Der Zölibat ein Anachronismus ohne jeden Sinn – und in der Praxis hĂ€ufig gebrochen. Die Missachtung der Frauen in der Kirche unglaublich. Die Arroganz der „Fachleute“ gegenĂŒber den „Laien“ lĂ€cherlich. Und die ĂŒberall schwelende Drohkulisse einfach nur widerwĂ€rtig.

Damit sind nur einige, wenn auch wesentliche Punkte deutlich kritisiert, die in der katholische Kirche schon lange nicht mehr und vermutlich noch nie gestimmt haben. Andererseits ist die römisch-katholische Kirche eine Gemeinschaft von religiös GlÀubigen, deren Glauben an sich selbstverstÀndlich zu achten ist, sofern es sich dabei um eine freie Willensentscheidung handelt und andere nicht zu schaden kommen.

Katholisch vs. modern

Klare Worte - klare Forderungen. Der österreichische Pfarrer Helmut SchĂŒller ist Kopf einer Reformbewegung.

Und die vielen ehrbaren Menschen, die sich im weitverzweigten System der Kirche fĂŒr andere engagieren, machen sich um das Gemeinwohl verdient, sind eine wichtige StĂŒtze einer funktionierenden Gemeinschaft. Aber die Herausfordungen, an einem modernen Leben teilzunehmen und gleichzeitig „sehr katholisch“ im Sinne von konservativ zu sein, sind manchmal fast unĂŒberwindbar. Deswegen verlieren die Kirchen und insbesondere die katholische immer mehr Mitglieder.

Die Strategie der Konservativen, sich noch mehr auf die Traditionen zu berufen, das Netz immer enger und hierarischer zu ziehen, sich keinen Schritt zu einer Öffnung hin zu bewegen, geht nicht auf, obwohl es zunĂ€chst so scheint. Die Hardliner scharen andere Hardliner um sich, im „Glauben fest verbunden“. Gleichzeitig schotten sie sich von anderen ab. ZunĂ€chst wirkt die „Geschlossenheit“ sehr stark, denn es gibt immer noch gut 27.000 Millionen Menschen in Deutschland, die als Religion „katholisch“ im Pass stehen haben.

Aufbruch vs. Stillstand

TatsĂ€chlich gehen aber nur noch 12 Prozent davon, also rund drei Millionen regelmĂ€ĂŸig in die Kirche. Tendenz weiter stark fallend. Es gibt immer mehr alte Menschen, die sich weniger in die Kirche einbringen können, als nunmehr Leistungen von der Kirche erwarten. Wer sich heute als junger Mensch fĂŒr ein Engagement in der katholischen Kirche entschließt, ist eher ein wertkonservativer Typ, statt ein weltoffener. Auf der Suche nach Orientierung gibt es da einige junge Menschen – aber lange nicht genug, um die zu ersetzen, die der Kirche den RĂŒcken kehren. Der beim Kirchentag propagierte Aufbruch hat den Stillstand als Ziel, nicht die Entdeckung einer neuen Zeit.

Fatalerweise haben sich kritische Geister, die fundamental die Kirchenstrukturen angegangen sind, irgendwann abgewandt, als sie merkten, dass die Starre nicht zu bewegen ist. Die Folge ist Stillstand, sagt der Chefredakteur von Publik-Forum, Dr. Wolfgang Kessler:

In der Vergangenheit hatten die Hardliner ein leichtes Spiel, wenn die Unbequemen selbst gegangen oder gegangen worden sind.

Die Starre ist weiter starrköpfig, aber es gibt eine neue, kritische Bewegung aus der Mitte der GlĂ€ubigen heraus. Mit teils ĂŒber 1.000 Teilnehmern bei Programmpunkten des Alternativprogramms haben die Veranstalter, Wir sind Kirche, Initiative Kirche von unten und die christliche Zeitschrift Publik-Forum ein enormes Interesse gefunden.

Allein zur Auftaktpressekonferenz erschienen 25 Medienvertreter, darunter ARD und ZDF, wie auch ORF, große Zeitungen und die Agenturen:

Das war ein Echo – von den Medien wie den Teilnehmern, das wir so nicht erwartet haben, was uns aber enorm freut, weil es klar macht, wie dringend die Mitte der GlĂ€ubigen endlich Reformen will.

Nach Ansicht von Wolfgang Kessler haben die Kirchenoberen seit 1997, als es ein Kirchenvolksbegehren mit 1,7 Millionen Unterschriften gegeben hat, die Forderungen nach Reformen gezielt untergraben. Bis 2010 die Missbrauchsskandale umso deutlicher machten, dass so vieles nicht mehr stimmt, in dieser „ehrenwerten“ Gemeinschaft.

Die Probleme sind öffentlich geworden und bleiben das solange, bis sie gelöst sind.

Das Kirchenvolksbegehren will die Abschaffung des Zölibats, Frohe Botschaften statt Drohbotschaften, Frauen als Priesterinnen, eine unverkrampfte Sexualmoral und die Beteiligung der Laien in der Kirche. Nichts davon ist seit 1997, also seit immerhin 15 Jahren Wirklichkeit geworden. Der Druck auf die Kirche wĂ€chst, weil selbst Ă€ltere GlĂ€ubige nicht vom Glauben abfallen, wohl aber von den starren Strukturen. Und sei es nur durch den ĂŒberall bemerkbaren Priestermangel.

Sprachlosigkeit vs. Selbstbewusstsein

Chefredakteur Kessler: "Viele sind immer noch Àngstlich."

Die Kirchenoberen reden von Dialog, diktieren aber die Inhalte und wer reden darf. Das steht in krassem Gegensatz zu Entwicklungen in Wirtschaft und Politik und Forschung. Die Basis rumort, wenn auch oft noch Àngstlich.

Der Grund darin liegt sicherlich in einer großen Sprachlosigkeit. Denn die Profis haben den Laien immer gesagt, wo es langgeht. FĂŒr die blieb ein Ja und Amen.

Vorbilder wie Friedhelm Hengsbach und seit einigen Jahren der einnehmende Österreicher Helmut SchĂŒller stellen aber das alte System in Frage. SchĂŒller hat schon mehrere hundert Pfarrer in einer Initiative hinter sich, die den echten Dialog, eine echte Öffnung fordern. Auch in Irland haben sich rund 80 Pfarrer angeschlossen.

Und SchĂŒller ist nicht umsonst so prominent. Er redet klar und verstĂ€ndlich und vor allem: Verbindlich. Er ist kein linker Revoluzzer, sondern ein verdienter Theologe, seriös und sprachgewandt. Er fordert Debatten und die Öffnung fĂŒr die Medien, um Öffentlichkeit herzustellen.

Es fehlen die selbstbewussten Frauen

Die Initiative der Pfarrer, die Herr SchĂŒller organisiert, setzt die Kirche unter Druck. Alternativprogramme wie zum Katholikentag in Mannheim verschaffen Öffentlichkeit und stĂ€rken eine öffentliche Debatte und zeigen eine noch zaghafte Rebellion an. Getragen wird sie vor allem durch eine Generation 50 plus, wie der Journalist Kessler feststellt.

Leider fehlen der Reformbewegung starke Frauen – die hatten ja bislang auch in der katholischen Kirche nichts zu sagen. Stattdessen werden sie in kirchlichen Organisationen zudem ĂŒber Billiglöhne ausgebeutet und durch das kircheneigene Arbeitsrecht immer wieder unter Druck gesetzt.

Wenn die Frauen aber beginnen, fĂŒr sich Rechte zu formulieren und einzufordern, dann beginnt eine Revolution, die Bewegung in die katholische Kirche bringt.

Alle Artikel zum Katholikentag finden Sie hier.

14. bis 20. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

 Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 14. bis 20. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

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Dienstag, 15. Mai 2012, 20:00, Stadthalle

Christian Chako Habekost

Weinheim. Christian Chako Habekost, „der Kur/PfĂ€lzer liebster Sohn“ (Rheinpfalz) prĂ€sentiert eine neue Show mit seinen beliebtesten Nummern, kultigsten Figuren und berĂŒchtigsten Standups.

Das Beste aus den Erfolgsprogrammen der vergangenen Jahre: rischdisch falsch gebabbelt, Der WellnĂ€sser, de Lokalpatri(di)ot, MundARTacke und Highlights aus de AllerĂ€rgschd , zusammen-, um- und ausgebaut zu einer furiosen, zweistĂŒndigen Ein-Mann-Show.

Dazu kommen Texte aus seinem aktuellen Buch „Habekostbarkeiten“ und natĂŒrlich werden auch Chakos Kultfiguren mit dabei sein: The Reverend (mit einer Predigt zur Finanzkrise) und sein alter ego, der Weinfestbesucher mit dem ewig jungen Motto „Frieher hot’s des net gewwe“.

Ein Abend mit High-mat-GefĂŒhlen, dialektischen Erkenntnissen und höchster Lach-Frequenz. Chako live & direkt – MundArt-Comedy wie sie sonst keiner bietet: groovy, intelligent, bissig, atemberaubend, schnell – mit einer geballten Ladung Pointen im karibischen Kurpfalz-Rhythmus.

Ort: Stadthalle, Birkenauer Talstraße 1, 69469  Weinheim.

  Karten und Info: www.voiceart-kain.com

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Spielmann Albrecht im WĂŒrzburger Hof.

Mittwoch, 16. Mai 2012, 18:00, Restaurant WĂŒrzburger Hof 

Ladenburg. Bei einem guten Essen Literatur genießen: MenĂŒ und musikalische Lesung im WĂŒrzburger Hofgarten.

Die Schriftstellerin Ulrike Schweikert liest aus ihrem Roman „Das Herz der Nacht“.

Dazu spielt Spielmann Albrecht und ein 3-GĂ€nge-MenĂŒ wird serviert.

Eine Voranmeldung ist erforderlich!

Ort: Restaurant WĂŒrzburger Hof, Zehntstr. 28, 68526 Ladenburg.

  Reservierungen: Telefon/Fax: 06203-2271.

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Mittwoch, 16. bis 20. Mai 2012, Mannheim.

Der Deutsche Katholikentag in Mannheim

Mannheim.Einen neuen Aufbruch wagen ist das Leitwort des 98. deutschen Katholikentags in Mannheim. Wagen Sie den Aufbruch nach Mannheim und seien Sie dabei beim 98. Deutschen Katholikentag!

Von 16. bis 20. Mai 2012 werden Zehntausende in der Quadratestadt zwischen Rhein und Neckar zu Gast sein.

Dier Eröffnung findet am 16. Mai, ab 17 Uhr, auf dem Marktplatz statt.

Weitere Infos sowie das komplette Programm finden Sie unter : http://www.katholikentag.de

Ort: mehre Veranstaltungsorte, siehe Homepage.

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Theater fĂŒr die ganze Familie.

Donnerstag, 17. Mai 2012, 16:30, Tikk, Kulturhaus Karlstorbahnhof

Heidelberg. In der Pizzeria Santa Lucia freut sich die Inhaberin Maria auf die Kinder, die sie besuchen. Gemeinsam mit ihrem PizzabÀcker Roberto möchte sie den Kindern zeigen wie man eine echte italienische Pizza backen kann.

Aber dann kommt alles ganz anders: Ihr PizzabĂ€cker Roberto hat eine RiesenerkĂ€ltung und kann keine Pizza backen. Maria ist traurig und bittet die Kinder um Rat. Mit Hilfe der Kinder wird eine Lösung gefunden. Maria ist begeistert und schon hat sie einen ErsatzpizzabĂ€cker aus dem Publikum geangelt. Aber, oh je, wie sieht der denn aus? Ganz anders als ihr Roberto 


Turbulent, rasant und mit jeder Menge Situationskomik prĂ€sentieren sich die beiden Schauspieler in dieser deutsch-italienischen Komödie. Und zum Finale gibt es dann tatsĂ€chlich fĂŒr jeden Zuschauer etwas zu kosten! Hhmmm, was fĂŒr ein Genuss! Ein Theaterspaß fĂŒr die ganze Familie!

Ort: Tikk, Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Eintritt 6/4 Euro ermĂ€ĂŸigt.
 

 

Samstag, 19. Mai 2012, 18:30, Kirche St. Joseph, Ägidienhaus 

Schwester Karoline

Speyer. Schwester Karoline hĂ€lt einen Vortrag und berichtet aus Ihrem Leben. Die aus dem bayerischen EichstĂ€tt stammende Ordensschwester Karoline lebt und arbeitet seit 1968 in Chiles Hauptstadt mitten unter den Armen und an den Rand GedrĂ€ngten in einem der Ă€rmsten Viertel Santiagos. Bereits seit Anfang der 1980er Jahre wird sie aus der Pfarrei St. Joseph durch Aktionen finanziell unterstĂŒtzt.

Nach dem Ende der Pinochet-Diktatur grĂŒndete Schwester Karoline 1990 die erste „FundaciĂłn Cristo Vive“ als eine gemeinnĂŒtzige Stiftung in Santiago de Chile. Im Jahr 1999 folgte die GrĂŒndung der „FundaciĂłn Cristo Vive“ in Bolivien, 2003 in Peru.

Die Stiftungen setzen sich ein fĂŒr die Verbesserung der LebensumstĂ€nde der Armen, fĂŒr die Achtung ihrer Grundrechte und fĂŒr die Anerkennung ihrer WĂŒrde. Sie entwickeln beispielhafte Projekte zur Eingliederung der Armen in die Gesellschaft.

FĂŒr ihren beispielhaften Einsatz aus dem Geist des Evangeliums wurden Schwester Karoline und die Menschen, die mit ihr zusammenarbeiten, immer wieder ausgezeichnet, unter anderem mit der chilenischen Ehren-StaatsbĂŒrgerschaft und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Ort: Kirche St. Joseph, Ägidienhaus, Gilgenstraße 17, 67346 Speyer 

  Infos: www.cristovive.de

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Sonntag, 20. Mai 2012, 10:00, Museum der Stadt Weinheim

Museum Weinheim

Weinheim.  Zum internationalen Museumstag plant Weinheim einige Aktionen fĂŒr jung und alt. Geöffnet ist das Museum von 10:00 bis 17:00 Uhr. 
Von 14:00 bis 17:00 Uhr gibt es ein museumspĂ€dagogisches Programm fĂŒr Kinder: „Werdet steinreich – Schatzsuche im Sand“.
Ab 17:00 Uhr findet ein Konzert im Hof mit „Last Coffee Lost“ (Musikschule Badische Bergstraße, Klasse Jochen Pöhlert) statt.

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse 2, 69469  Weinheim.

 

Sonntag, 20. Mai 2012, 11:00, Lobdengau- Museum Bischofshof

Der Internationale Museumstag in Ladenburg

Ladenburg. Am 20. Mai 2012 findet der Internationale Museumstag unter dem Motto ‚Welt im Wandel – Museen im Wandel‘ statt. Auch in diesem Jahr ist Ladenburg wieder an dem bundesweiten Aktionstag beteiligt.

Das Lobdengau-Museum im Bischofshof und der Ausstellungsraum in der Benz-Villa öffnen ihre Pforten und bieten gemeinsam mit dem Heimatbund Ladenburg e. V. ein abwechslungsreiches Programm fĂŒr Erwachsene und Kinder.

Von 11:00 bis 17 :00 Uhr ist der Besuch der Museen und die Teilnahme an allen Veranstaltungen kostenfrei!

GefĂŒhrte RundgĂ€nge: Der römische Mithraskult (11:00 und 15:00 Uhr); KinderfĂŒhrung in der römischen Abteilung (12:00, 14:00 und 16:00 Uhr); Das jĂŒdische Ladenburg (12:00, 14:00 und 16:00 Uhr).

Vom Bischofshof starten FĂŒhrungen durch das ‚mittelalterliche Ladenburg‘ und zum ‚römischen Forum‘ (jeweils 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr).

Ort: Lobdengau-Museum Bischofshof, 68526 Ladenburg.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

 

 

Zum Tag des Buches erinnert die GemeindebĂŒcherei an BĂŒcherverbrennungen

Vorsicht Buch – GefĂ€hrliche Liebschaft!

BĂŒchereileiterin Petra Göhring (links) eröffnet die Veranstaltung mit einem RĂŒckblick auf die BĂŒcherverbrennungen in Heidelberg 1937

 

Dossenheim 11. Mai 2012. (red/cr) Das BĂŒcher revolutionĂ€re Ideen enthalten können ist spĂ€testens seit dem 30-jĂ€hrigen Krieg bekannt. Im Nationalsozialismus wurden gezielt BĂŒcher unliebsamer Autoren verbrannt. Das die Beziehung zum Buch auch heute noch Gefahren in sich birgt, erklĂ€rte Jörg Wenzler in der Lesung „Vorsicht Buch – GefĂ€hrliche Liebschaft!“.

Von Christian Ruser

Seit 1947 wird am 10. Mai alljĂ€hrlich den BĂŒcherverbrennung des Nationalsozialismus gedacht. Auch Heidelberg, eine Stadt, die nach dem Raub der Bibliotheka Palatina im Dezember 1622 den Wert von BĂŒchern hĂ€tte schĂ€tzen sollen, trug ihren Teil bei. So lautete die Headline eines Zeitungsartikels am 20. Oktober 1937 „Raus mit dem Plunder. StĂ€dtische BĂŒcherei rĂ€umt aus und baut auf“. BĂŒcher zensierter Autoren machten BĂŒchern ĂŒber die Wehrmacht und Heimat Platz.

Der 10. Mai ist also ein Datum, dass heute noch zum Nachdenken anregen sollte. Hierzu hatte die GemeindebĂŒcherei Schauspieler Jörg Wenzler und das Klinghoff-Duo mit der Literarischen Lesung „Vorsicht Buch – GefĂ€hrliche Liebschaft!“ eingeladen.

„Vom Buch soll die Rede sein“

So eröffnet Wenzler seinen Vortrag. Ein Gegenbild vom Buch zu zeichnen, hat er sich zur Aufgabe gemacht. Eine LiebeserklÀrung an das Buch und einen Revolutionsaufruf gegen die Medien geprÀgte Welt.

Es ist weitaus leichter, mit einem Knall ein Buch zuzuklappen, als mit einem lautlosem Knopfdruck den Fernseher auszuschalten

Wenzler These gibt zu denken. Bricht nicht fĂŒr viele eine Welt zusammen, wenn sie ein Tag oder gar eine Woche vom Internet oder Handy getrennt sind? Aber nicht der Medienwahn steht im Mittelpunk der Veranstaltung, sondern das Buch und das Lesen. Von einer Art Lese AIDS wird gesprochen, ausgelöst vor allem durch Kritiker, Deutschlehrer und Germanisten. Sie sind es, die bereit im Kinderalter jeglichen Spaß am Lesen nehmen. Ihre Methode: Die Interpretation.

Mit kaltem erbarmungslosen Blick sezieren sie den Text, so dass nichts mehr ĂŒbrig bleibt, als das Gerippe der einzig richtigen Bedeutung. Es gibt keinen Platz fĂŒr Fantasie und TrĂ€umerein, der Faszination der Satzmelodie  und der Immaginationswelten. Wenzler fĂŒrchtet, dass allmĂ€hlich eine zentrale Errungenschaft der AufklĂ€rung verloren geht. Er ruft uns deshalb auf zu RevolutionĂ€ren zu werden und sich der Interpretation zu entziehen. BĂŒcher vorzulesen und zum VergnĂŒgen zu konsumieren.

Gekonnt belegt seine Ansicht durch Texte von Herman Hesse und Gerhard Köpf. Karikiert den falschen BĂŒcherfreund durch Texte von Joachim Ringelnatz, Max Frisch und Herrmann Harry Schmitt.  Aber kann er damit ĂŒberzeugen?

Lesekritik noch ZeitgemĂ€ĂŸ?

In der Pause sind die Stimmen aus dem Publikum geteilt. Man erkennt die gute Vortragsleistung an, auch die musikalischen Intermezzi des Klinghoff-Duos haben den Vortrag schön abgerundet. Doch fĂŒhlen sich viele nicht wirklich ĂŒberzeugt, gestehen sogar ein, nicht mehr richtig zuhören zu können.

Treffen die Behauptungen von Jörg Wenzler noch einen Nerv? Meiner Meinung nicht. Das Bild des Deutschlehrers, der durch den Irrglaube an eine gĂŒltige Standardinterpretation den Spaß am Lesen verdirbt, ist in einigen FĂ€llen noch zutreffend. Aber ein guter Lehrer sollte sich bewusst sein, dass es diese nicht gibt. Angst vor immer weniger lesenden Menschen ist wohl nicht angebracht.

Auch wenn eine Verbraucherumfrage der Bauer Media KG 2011 zeigt, dass weniger Deutsche gerne zum Buch greifen, ist Lesekompetenz eine wichtige SchlĂŒsselqualifikation, um am sozialen Leben teilzunehmen. SMS, Internet-Foren und emails sind ohne Lese- und SchreibfĂ€higkeiten nicht zu nutzen. Das Hören von HörbĂŒchern ist eine BeschĂ€ftigung mit Literatur, die dem Lesen von BĂŒchern gleich gestellt werden kann.

Es kann also zusammenfassend gesagt werden, dass der Vortrag in seiner QualitĂ€t sehr gelungen war, seine Botschaft jedoch kontrovers diskutiert werden kann. Auch wenn ich die Tendenz dieser Botschaft als zu kulturpessimistisch empfinde, gibt die Veranstaltung Grund zum Nachdenken. Nachdenken ĂŒber BĂŒcher und deren Wert fĂŒr die Gesellschaft.

Elterninitiative Ganztagsschule lÀdt zur Bedarfserhebung ein

Will Dossenheim zwei Ganztagsschulen?

Frau Beate (Mitte) eröffnet den Abend

 

Dossenheim, 05. Mai 2012. (red/cr) Die Elterninitiative „Ganztagsschule“ stellte das Projekt interessierten Eltern und Vertretern von Kindergarten, Schulen vor. Im Anschluss konnte das Publikum Fragen stellen.

Von Christian Ruser

Mehr als 130 Interessierte sitzen im Martin Luther Haus im Publikum. Die Elterninitiative „Ganztagsschule“ (GTS) hat die Eltern der Kindergartenkinder, Erst- und ZweitklĂ€ssler eingeladen, gemeinsam den Bedarf eines Ganztagsangebots fĂŒr die Grundschule zu diskutieren.

Zur Diskussion haben die Vertreter der Elterninitiative Frau Land, Frau Sliwka und Herr Klug auch Vertreter der beiden ortsansĂ€ssigen Grundschulen, des Schulamts und die Weinheimer Rektorin Christiana EitenmĂŒller eingeladen.

Nach einer kurzen Vorstellung der GĂ€ste begrĂŒĂŸt BĂŒrgermeister Lorenz von Seiten der Gemeinde die Anwesenden. Ihm gefĂ€llt, dass die Initiative aus den Schulen heraus kommt.

Ganztagsschule und CDU ist fĂŒr mich kein Widerspruch.

FĂŒr ihn steht fest, dass sich Schulen in Zukunft entwickeln mĂŒssen und sich Dossenheim dieser Entwicklung stellen muss. Die Arbeitergebnisse der Elterninitiative möchte er in den Gemeinderat einbringen. Die Erkenntnisse sollen als Diskussionsgrundlage dienen.

Wie sieht es in den Schulen aus?

ZunÀchst stellen die Vertreter der Elterninitiative Frau Land, Frau Sliwka und Herr Klug die gegenwÀrtige Situation an den Dossenheimer Schulen vor und beleuchten die Möglichkeiten einer Ganztagsschule. Bisher gibt es im Schulbezirk Mannheim 46 Ganztagsschulen.

In den KindergĂ€rten ist das Ganztagsangebot bereits eingezogen und wird von den Eltern intensiv genutzt. Im Grundschulbereich wird außer der Kernzeitbetreuung noch nichts angeboten.

Was bietet eine offene Ganztagsschule?

Die Elterninitiative glaubt, dass fĂŒr Dossenheim eine offene Ganztagsschule ein guter Ansatz ist. Bei diesem Modell wird parallel zum regulĂ€ren Vormittagsunterricht ein Nachmittagsprogramm angeboten. Das Nachmittagsangebot soll Hausaufgabenbetreuung, Lernförderung, Sport- und Kunstangebote enthalten. Wichtigster Aspekt ist hierbei die VerlĂ€sslichkeit des Angebots, da Eltern sich darauf verlassen mĂŒssen, dass ihre Kinder in der Schule beaufsichtigt werden.

Uwe Wurz stellt die Rahmenbedingungen klar.

Der rechtliche Rahmen

Ein Hort legt den pĂ€dagogischen Schwerpunkt auf die Betreuung der Kinder. Eine Ganztagesschule soll auch in den Nachmittagsstunden den SchĂŒlern Bildungsmöglichkeiten anbieten.

Herr Wurz vom Schulamt erklĂ€rt, dass man sich fĂŒr eine der beiden Modelle entscheiden sollte, da Fördergelder nur fĂŒr Hort oder Ganztagesschule bereitgestellt werden. Beide Modelle nebeneinander zu realisieren ist deshalb nur schwer möglich.

Entscheidet man sich fĂŒr eine offene Ganztagsschule, muss mindestens an vier Nachmittagen ein Angebot gewĂ€hrleistet sein.

Herr Wurz ist der Auffassung, dass eine Ganztagesschule vor allem ein Gewinn fĂŒr die Kinder darstellt. Es kommt bei den Kindern keine Langeweile auf.

Auch die Schule wird zum Lern- und Lebensort aufgewertet. Lernen in der Gemeinschaft und Vermittlung sozialer Kompetenzen sind zentrale Lehrinhalte von Ganztagesschulen. Wichtig ist dabei eine Rhythmisierung. Am Vormittag sollten nicht mehr als vier Unterrichtsstunden abgehalten werden, die durch Pausen und ein gemeinsames FrĂŒhstĂŒck gegliedert werden.

In Weinheim ist Ganztagsschule schon RealitÀt

Christina EitenmĂŒller, Rektorin der Friedrich-Grundschule in Weinheim

Frau EitenmĂŒller ist Rektorin einer Ganztagesschule in Weinheim (Anm. d. Red.: Und CDU-StadtrĂ€tin in Weinheim). Sie beschreibt viele Probleme, die nur im Alltag gelĂ¶ĂŸt werden konnten.

FĂŒr die Lehrer war es zunĂ€chst eine Umstellung, da auch fĂŒr sie der Schultag lĂ€nger wird. Aber Christina EitenmĂŒller sieht auch deutliche Vorteile. Durch direkte Hausaufgabenbetreuung sehen die Lehrer, ob die Zeit ausreicht oder nicht. Auch kann eine intensivere Beziehung zu den Kindern aufgebaut werden.

Offene Ganztagsschule, ein Modell fĂŒr Dossenheim

Die Leiter der Dossenheimer Grundschulen können sich fĂŒr ihre Einrichtungen die offene Ganztagesschule gut vorstellen. Da die B3 von vielen Eltern als Gefahr empfunden wird, sorgt diese Aussicht zudem fĂŒr Erleichterung.

Die Kosten, die auf die Eltern zukommen können, werden bisher als sozialvertrÀglich eingeschÀtzt.

Problematisch könnte die Einrichtung einer Ganztagsschule in der Neubergschule sein, da dort noch weitere RĂ€umlichkeiten geschaffen werden mĂŒssen. Da das Projekt aber frĂŒhestens zum September 2013 umgesetzt werden kann, bleibt Zeit ĂŒber eine Schulerweiterung z.B. im alten Hanna und Simeon-Heim nachzudenken.

ZunĂ€chst muss aber die Elterninitiative die Nachfrage klĂ€ren. Hierzu verteilte sie an die Anwesenden Fragebögen. Jetzt heißt es, auf die Ergebnisse zu warten.

 

Figurenthearer Winter begeistert in der BĂŒcherei

Blinder Passagier in der Arche Noah

Spaß haben - Ängste nehmen: Kindertheater

 

Dossenheim, 24. April 2012. (red/cr) Wie kommt ein kleiner Drache in die Arche Noah? Diese Frage können die begeisterten Zuschauer des Kindertheaters in der GemeindebĂŒcherei nun beantworten. Aber auch weshalb man sich nicht davor fĂŒrchten muss in einer Gruppe seine Einzigartigkeit zu verlieren.

Von Christian Ruser

„Können wir jetzt anfangen?“, fragt Maren Winter. Den zustimmenden Rufen der Kinder begegnet sie freudig strahlend mit einem klaren Nein. Zuerst mĂŒssen noch Handys ausgestellt und das Essen weggepackt werden. Ein Problem mit der sich Kindertheater leider immer hĂ€ufiger herumschlagen mĂŒssen.

FĂŒr Maren und Willi Winter ist das aber kein Problem. Sie wissen, wie man das junge Publikum in den Bann zieht und die spielerischen Anforderungen dem Kinderalter anpassen muss. So nehmen beide Zurufe aus dem Publikum in ihr Spiel auf und erzĂ€hlen die Geschichte der Arche Noah aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Als der kleine Drache Camillo auf eine Ratte und Noah trifft, möchte er zunĂ€chst nicht mit an Bord. Er ist einzigartig und hat keine Lust sich eine Kabine zu teilen oder die Regeln des Schiffes zu beachten. Als dann der Regen immer stĂ€rker wird, bereut er seine Entscheidung. Zum GlĂŒck hat er bereits das Seepferdchen gemacht und kann so die Arche noch erreichen.

An Bord versteckt er sich im Laderaum. WÀhrend sich die britische Kuh, der finnische EisbÀr und der hessische Hase an Deck trotz Sprachbarrieren gut unterhalten, merkt der Drache, dass man alleine nicht mal Versteckspielen kann.

Als ihn die Ratte entdeckt, holt diese Noah. Diesen tĂ€uscht Camillo aber zunĂ€chst als Schlange, dann als Löwe. Als die Ratte bei einem Sturm aber ins Meer fĂ€llt,  rettet sie der kleine Drache. Die Ratte berichtet allen von Camillos Heldentat. Noah wird klar, dass Camillo ein besonderes Talent fĂŒr das Verkleiden hat und ihm wird klar, dass das ChamĂ€leon Camelia die richtige Zimmergenossen fĂŒr den Drachen ist.

Mit dem StĂŒck möchte sie vor allem Kinder im Kindergartenalter ansprechen. Oft werden sie zuhause als kleine Prinzessinnen und Prinzen behandelt und haben zunĂ€chst Angst vor dem Kindergarten. Mit FeingefĂŒhl und Witz wird dieses Problem thematisiert.

Die Kabaretterfahrung von Willi Winter tritt bei seiner Gesangseinlage zum Vorschein. Das Seemanns Chanti  „Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren“ wird umgetextet. Nun fahren die BarttrĂ€ger Ziege, Seehund und Löwe mit.

Nach dem StĂŒck verabschiedet Maren Winter gemeinsam mit der Ratte jedes Kind persönlich. Ihr macht das Spielen und der Kontakt mit den Kindern sichtlich Spaß. Dies zeigt sich auch in dem von ihr liebevoll gestalteten BĂŒhnenbild und den handgefertigten Figuren.

 

 

Hochschule fĂŒr Internationales Management Heidelberg startet zum Wintersemester

Heidelberg bekommt eine „neue“ Hochschule

Studierende der Hochschule fĂŒr Internationales Management Heidelberg. Foto: HIM.

Heidelberg/Rhein-Neckar, 16. April 2012. (red/pm) Schon bisher hatte Heidelberg als Stadt der Wissenschaft einen hervorragenden Ruf. Nun wird der Hochschulstandort weiter gestĂ€rkt: PĂŒnktlich zum Wintersemester 2012/13 bekommt Heidelberg eine neue Hochschule: Die Hochschule fĂŒr Internationales Management Heidelberg. Am 21. April 2012 findet ein Informationstag vor Ort statt (Details am Ende des Textes).

Information der HIM:

Die private Hochschule fĂŒr Internationales Management, kurz HIM,  sieht es als ihre Aufgabe, junge Menschen in Bachelor- und Master-StudiengĂ€ngen fĂŒr Karrieren in der internationalen Wirtschaft zu qualifizieren. Die Studierenden können aus verschiedenen Studienschwerpunkten wie beispielsweise Tourismusmanagement, Unternehmenskommunikation oder Eventmanagement wĂ€hlen.

UnabhĂ€ngig vom gewĂ€hlten Schwerpunkt absolvieren alle Studierenden ein kombiniertes Management- und Sprachen-Studium. Die StudiengebĂŒhren fĂŒr das Bachelor-Studium betragen EUR 590,- fĂŒr das Master-Studium EUR 690,- monatlich.

Doppelabschluss und internationale Anerkennung

Die Hochschule kann etwas Besonderes bieten: jede/r Studierende erwirbt zusĂ€tzlich zum deutschen Bachelor- oder Master-Abschluss einen britischen Bachelor-oder Master-Grad. So verlassen alle Absolventen die Hochschule automatisch mit zwei HochschulabschlĂŒssen.

DafĂŒr mĂŒssen sie nicht einmal im Ausland studieren, sondern können ihre gesamte Studienzeit im schönen Heidelberg verbringen. NatĂŒrlich haben sie auf Wunsch aber auch die Möglichkeit, ein Semester an einer der Partnerhochschulen im Ausland zu studieren.

Die britischen HochschulabschlĂŒsse sind gleichwertig zu AbschlĂŒssen, die im Rahmen eines Studiums an einer britischen UniversitĂ€t erworben wurden. Britische Bachelor-und Master-AbschlĂŒsse genießen hohe internationale Anerkennung in den USA, Großbritannien, Australien und den ĂŒbrigen LĂ€ndern des Commonwealth sowie im asiatisch-pazifischen und im arabischen Raum.

Die Hochschule verfĂŒgt ĂŒber eine doppelte Akkreditierung und unterstreicht so ihre internationale Ausrichtung: Sie wurde nicht nur von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) nach den Vorgaben des deutschen Hochschulsystems akkreditiert, sondern zusĂ€tzlich von den britischen Open University Validation Services (OUVS).

Absolventen freuen sich ĂŒber ihren Bachelor-Abschluss. Foto: HIM.

Mit dieser Akkreditierung hat die Hochschule nachgewiesen, dass sie die anspruchsvollen Standards erfĂŒllt, die in Großbritannien an Hochschulen gestellt werden. Bereits im Januar 2012 hat die Landesregierung Baden-WĂŒrttemberg beschlossen, der Hochschule die staatliche Anerkennung zu verleihen.

InternationalitÀt

Die internationale Anerkennung der Studienleistungen durch die Wirtschaft ist fĂŒr die Absolventen von großer Bedeutung. Sie streben Management-Positionen in Unternehmen oder Organisationen an, die international aktiv sind. Etwa ein Viertel der Absolventen des Studiums geht dauerhaft beruflich ins Ausland.

In diesem internationalen Wirtschaftsumfeld mĂŒssen die Absolventen nicht nur fachlich ĂŒberzeugen, sondern auch souverĂ€n mit GeschĂ€ftspartnern kommunizieren können. Das sprachliche Studium ist deshalb wesentlich intensiver als in Management-StudiengĂ€ngen sonst ĂŒblich.

Alleine im ersten Studienjahr trainieren die Studierenden 15 Stunden pro Woche typische Kommunikationssituationen aus dem Management-Alltag, um sich optimal auf spÀtere Management-Positionen und den Kontakt zu GeschÀftspartnern aus dem Ausland vorzubereiten.

Alle Studierenden belegen deshalb mindestens 2 Fremdsprachen. Englisch ist immer die erste Sprache. Als zweite Sprache sind Spanisch oder Französisch wÀhlbar. Leistungsstarke Studenten können sogar eine dritte Sprache wie Chinesisch oder Arabisch dazu nehmen.

„Wir leben die InternationalitĂ€t der spĂ€teren Berufspraxis schon an der Hochschule“ erlĂ€utert ihr Akademischer Direktor, Dr. Matthew Kershaw, das besondere Profil. Wie viele andere Professoren und Lehrbeauftragte aus dem Ausland steht der Brite fĂŒr die internationale Ausrichtung des Studienprogramms.

InterdisziplinÀres Studium

Der jeweils gewÀhlte Studienschwerpunkt bereitet die Studierenden auf Karrieren in Branchen oder Sektoren vor, die sich durch eine hohe Wachstumsdynamik und InternationalitÀt auszeichnen. Dabei ist es der Hochschule wichtig, keine reinen Branchenspezialisten auszubilden, sondern unternehmerisch denkende Generalisten.

„Unsere Absolventen mĂŒssen in der Lage sein, im Unternehmen analytisch zu denken, strategisch zu planen und angemessene Handlungsalternativen zu entwickeln“ erklĂ€rt Dr. Kershaw ihren Bildungsauftrag. Entsprechend interdisziplinĂ€r und ausgewogen ist das Curriculum angelegt: es setzt sich zu einem Drittel aus einem breit angelegten Wirtschaftsstudium und zu einem weiteren Drittel aus dem gewĂ€hlten Studienschwerpunkt zusammen. Ein Drittel widmet sich dem Themenkomplex Sprachen und Kommunikation.

Tradition und Innovation

Die Hochschule ging aus der Heidelberg International Business Academy hervor, einer staatlich anerkannten berufsbildenden Einrichtung, die eine lange Tradition in der beruflichen Bildung hat und bereits 1946 in Heidelberg gegrĂŒndet wurde. Dass die Einrichtung sich nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht hat, zeigt der nun vollendete Entwicklungsweg zur Hochschule.

Ein Blick in die Hochschulstatistik belegt außerdem, wie innovativ das Studienkonzept ist: Gerade einmal 2,4 Prozent aller StudiengĂ€nge in Deutschland können einen Doppelabschluss bieten.

Mit ihrer doppelten Akkreditierung schafft die Hochschule eine Symbiose aus dem deutschen und dem britischen Studiensystem und stÀrkt die InternationalitÀt des Hochschulstandorts Heidelberg. So setzt sie bereits konsequent das wichtigste Ziel des Bologna-Prozesses um: die Schaffung eines gemeinsamen europÀischen Hochschulraums.

Infos: Am kommenden Samstag, 21. April 2012, findet an der Hochschule fĂŒr Internationales Management eine Info-Veranstaltung statt. Beginn ist um 10:30 Uhr. Neben VortrĂ€gen gibt es Gelegenheit, mit Dozenten und Studierenden GesprĂ€che zu fĂŒhren. Hochschule fĂŒr Internationales Management Heidelberg, Sickingenstr- 63-65, 69126 Heidelberg, Telefon: 06221-64420, www.himh.de.

Demografie-Woche vom 11.-18. Oktober 2012

Der demografische Wandel geht uns alle an

 

Rhein-Neckar, 02. April 2012. (red/pm) Die Bevölkerungszahl in der Metropolregion geht zurĂŒck, das durchschnittliche Alter steigt an. Die demgrafische Entschwicklung geht uns alle an – denn sie betrifft uns alle. Es wird Herausforderungen geben, aber auch viele neue Chancen. Kommunen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Parteien, Bildungseinrichtungen, Vereine und Kirchen haben die Möglichkeit, die Demografie-Woche aktiv zu gestalten.

Ein FĂŒlle von Informationen sind bereits heute auf der Website der Demografiewoche zu funden. Jeweils am ersten Mittwoch im Monat finden RegionalgesprĂ€che statt, so am kommenden Mittwoch von 15:00-17:00 Uhr in der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald statt. Aktuell zu „Pflegezusatzversicherung und Sicherung der Altersvorsorge, „Das Gesetz zur Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflegefall von Angehörigen“ und „Betriebliche Netzwerke zur Gestaltung des demografischen Wandels“.

Information des Verbands Region Rhein-Neckar:

„Das Netzwerk Regionalstrategie Demografischer Wandel (RDW) veranstaltet vom 11. – 18. Oktober 2012 in der Metropolregion Rhein-Neckar eine Demografie-Woche. Diese ist gedacht als regionsweite, dezentral organisierte Kampagne, um fĂŒr die Chancen und Herausforderungen angesichts des demografischen Wandels in der Metropolregion zu sensibilisieren. In der Aktionswoche sollen möglichst viele Veranstaltungen zu Themen stattfinden, die Wege zur erfolgreichen Gestaltung der Gesellschaft im voranschreitenden demografischen Wandel aufzeigen.

Die Demografie-Woche ist eingebunden in das „EuropĂ€ische Jahr fĂŒr aktives Altern und SolidaritĂ€t zwischen den Generationen 2012″. Das Aktionsjahr soll die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft fĂŒr alle Altersgruppen ist. Wohl wissend, dass der Begriff des demografischen Wandels noch weiter gefasst ist, glauben die Verantwortlichen der Regionalstrategie Demografischer Wandel, dass die konkreten Anregungen der EuropĂ€ischen Union zum aktiven Altern, die Ziele der Demografie-Woche unterstĂŒtzen.

Die Verantwortlichen wĂŒnschen sich, dass möglichst alle gesellschaftlichen Akteure als Veranstalter an der Demografie-Woche teilnehmen. Eine besonders gute Gelegenheit zur Darstellung haben nach EinschĂ€tzung der Organisatoren insbesondere Kommunen, Unternehmen, Die Netzwerke der Region, Freiberufler, soziale Einrichtungen (wie z.B. Seniorenheime, MehrgenerationenhĂ€user, Behindertenorganisationen, Integrationsprojekte), Politische Parteien, Schulen, Hochschulen, Vereine und Kirchen.

Organisatorisch ĂŒbernimmt die Regionalstrategie die Erstellung eines Gesamtprogramms der Veranstaltungen und bewirbt die Demografie-Woche im Allgemeinen. Auf diese Weise sollen alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der Region, Kenntnis vom Gesamtangebot erhalten. FĂŒr die Veranstalter ergeben sich dadurch ausgesprochen gute Darstellungsmöglichkeiten. Potenzielle Teilnehmer sollen aus einem möglichst großen Angebot wĂ€hlen und bei ĂŒberschaubaren Reisezeiten an sehenswerten Veranstaltungen teilnehmen können.“

Soziales Netzwerk will unbĂŒrokratisch helfen

Jeder hat etwas zu geben

v.l. Hans Oertle, Christiane DĂŒrr, Ingrid Grieshammer, Birgit Kramer, Frau Trendelenburg, Dr. Sabine Wessel, Ingrid Brombacher, Tabeha DĂŒrr

 

Dossenheim, 30. MĂ€rz 2012. (red/cr) Initiative „geben und nehmen“ stellt seine Ideen den Vereinen vor. Noch steckt die Planung in den Kinderschuhen, nimmt aber deutlich Gestalt an.

Von Christian Ruser

Nicht helfen, sondern unterstĂŒtzen, so fasst Hans Oertle die primĂ€ren Aufgaben zusammen, die sich die Initiative „geben und nehmen“ vorgenommen hat. Die acht GrĂŒndungsmitglieder stehen dabei noch ganz am Anfang. Bisher haben sie erst damit begonnen mögliche Aufgabenfelder einzugrenzen. Es fehlt noch an Mitgliedern, an Struktur – es gibt noch mehr Fragen, als Antworten.

Jeder braucht irgendwann Hilfe

Die gemeinnĂŒtzige nicht gewinnorientierte Initiative möchte Menschen unterstĂŒtzen, die sich in extremen Lebenssituationen befinden. Einer braucht Hilfe beim Einkaufen, weil er sich das Bein gebrochen hat. Eine alleinerziehende Mutter muss vielleicht bei einem Projekt Überstunden machen und weiß nicht wohin mit dem Kind.

In solchen Situationen möchte die Initiative „geben und nehmen“ vermitteln. Hierbei steht schnelle und unbĂŒrokratische Hilfe im Vordergrund. Eine Spezialisierung auf eine Gruppe innerhalb der Gesellschaft ist nicht geplant. Ob Kinder, Erwachsene oder Senioren ist nicht entscheidend, sondern die Situation.

Keine Tauschbörse

Wie die Namensgebung schon vermuten lĂ€sst, hoffen die GrĂŒnder, dass jeder der Hilfe in Anspruch nimmt frĂŒher oder spĂ€ter auch seine Talente einbringt.

Vom Konzept der Tauschbörse möchte man aber bewusst Abstand nehmen. Zum einen ist es nur schwer möglich soziale Dienste in eine Wertigkeit zu bringen. Zum anderen ist zu befĂŒrchten, dass die wirklich HilfebedĂŒrftigen das Angebot nicht nutzen wĂŒrden, da sie fĂŒrchten keine Gegenleistung erbringen zu können.

 Im GesprÀch mit Vereinen

Nach ersten planerischen Sitzungen stellt die Initiative ihr Konzept nun den Dossenheimer Vereinen und Organisationen vor. Es herrscht reges Interesse. Neben der Mitgliedern und Vertretern der Gemeinde sind 16 interessierte Dossenheimer BĂŒrger erschienen.

Schnell wird klar, dass man die Sache an sich sehr begrĂŒĂŸt, doch besonders auf einige Ausarbeitungspunkte wert legt. So wird eine zentrale Schaltstelle im BĂŒrgerbĂŒro angedacht.

Wolfgang Meier-Borst hat mit dem Alten-Forum bereits Vorerfahrung gesammelt. Er bietet eine Zusammenarbeit beim Ausloten der BedĂŒrfnisse und der Talente der Dossenheimer Bevölkerung an. Gemeinsam soll in den kommenden Wochen ein Fragebogen entworfen werden.

Der Initatorin Tabea DĂŒrr ist es sehr wichtig, die Begeisterung fĂŒr das Ehrenamt zu stĂ€rken. Auch BĂŒrgermeister Hans Lorenz ist bereit, das Engagement der BĂŒrger zu unterstĂŒtzen und freut sich bereits auf die weitere Ausarbeitung des Konzeptes.

 

 

 

 

Neuer Recherche-PC in der GemeindebĂŒcherei

Die Auskunftsrechenmaschine

Einweihung des Recherche-PCs in der KinderbĂŒcherei

Dossenheim, 20. MĂ€rz 2012. (red/cr) Der Freundeskreis der BĂŒcherei und die Badische Beamtenbank Heidelberg-Handschuhsheim spendeten der GemeindebĂŒcherei Dossenheim einen neuen Recherche-PC. Er soll das Suchen von Medien in der KinderbĂŒcherei erleichtern.

Von Christian Ruser

BĂŒrgermeister Lorenz und BĂŒchereileiterin Petra Göhring stehen bereits in der KinderbĂŒcherei. Unter einem weißen Tuch befindet sich der neue Computer.  Nach und nach kommen auch Frau Martina Keller von der Badischen Beamtenbank und die Vorstandsmitglieder des Freundeskreises Gerd Hammer, Annerose Apfel und Rainer Loos hinzu. FĂŒr den Freundeskreis ist es ein anstrengender Tag. Zwei Stockwerke weiter oben betreuen sie den BĂŒcherflohmarkt.

Doch nun sind alle eingetroffen und Frau Göhring kann zur EnthĂŒllung schreiten. Doch was wir ĂŒberhaupt enthĂŒllt? Ein neuer OPAC, also ein „Online Public Access Catalogue“. Herr Hammer schlĂ€gt als deutsches Synonym die Auskunftsrechenmaschine vor. Es handelt sich also um einen Computer, der es den Benutzern der KinderbĂŒcherei ermöglichen soll, mit den richtigen Stichworten Medien zu finden.

Frau Göhring erklÀrt den Opac

 

Das Recherchieren am PC wird zunehmend auch von Schulkindern fĂŒr Referate vorausgesetzt.

BĂŒrgermeister Lorenz bedankt sich in seiner anschließenden Rede bei den Spendern. Der Badischen Beamtenbank und dem Freundeskreis fĂŒr den Computer, Frau Göhring fĂŒr den Tisch. Dieser hatte zuvor in ihrem Wohnzimmer gestanden und war vom Bauhof auf das passende Maß zurechtgesĂ€gt worden.

BĂŒrgermeister Lorenz gratuliert Gerd Hammer zum 70. Geburtstag

Einen besonderen Dank und nachtrĂ€gliche GlĂŒckwĂŒnsche zum 70. Geburtstag richtet BĂŒrgermeister Lorenz an Gerd Hammer. Seit Jahren ist er in der Gemeinde ehrenamtlich engagiert. Gemeinsam mit Herrn Loos grĂŒndete er den Freundeskreis und arbeitet aktiv bei der Veranstaltungsreihe Kunst und Kultur in der Scheuer mit. Er ist sich weder zu schade, um StĂŒhle zu stellen und lĂ€dt immer wieder interessante Autoren zu Lesungen nach Dossenheim.

Nach dem offiziellen Teil, gehen die Vertreter des Freunddeskreises zurĂŒck zum BĂŒcherflohmarkt, wĂ€hrend sich die ersten BĂŒchereinutzer an den neuen Recherche-PC begeben. Ein guter Service, den die Dossenheimer Leserinnen und Leser hoffentlich gut aufnehmen werden.

Eine literarische Stunde mit Sasa Stanisic in der GemeindebĂŒcherei

Mein erstes deutsches Wort war „Lothar MatthĂ€us“

Sasa Stanisic.

 

Dossenheim, 20. MĂ€rz 2012. (red/cr) Der junge Autor Sasa Stanisic zeigt, dass ernste Themen auch mit Humor gesehen werden können. Vor ĂŒber fĂŒnfzig Zuhörern las der aus Bosnien-Herzegowina stammende Schriftsteller Texte in der GemeindebĂŒcherei Dossenheim.

Von Christian Ruser

Bereits bei der BegrĂŒĂŸung merkte man, dass er das Publikum fĂŒr sich eingenommen hatte. Gerd Hammer, Vorsitzender des Freundeskreises der BĂŒcherei und ehemaliger Schulleiter der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH) freute sich sichtlich, einen frĂŒheren SchĂŒler einladen zu können.

Auch eine große Zahl von Stanisics alten Lehrern hatte sich eingefunden. Unter anderem auch sein Deutschlehrer Herr Nickisch. Dieser hatte den BosnienflĂŒchtling schon frĂŒh zum Schreiben ermutigte. So besprachen sie damals beispielsweise eines seiner Gedichte unter Pseudonym in der Klasse.

Bei seiner Lesung bleibt der Schriftsteller natĂŒrlich, bittet das Publikum doch gerne auch aufzustehen und sich etwas zu trinken zu holen, da er ja bisher der einzig mit einem Weinglas sei. Doch kaum einer kommt der Aufforderung nach. Zu fesselnd sind seine Texte. Lebhaft, mit witzigen Methapern und einnehmenden Gesten fĂŒllt er seinen Vortrag mit Leben.

So beschreibt ein Text sein Aufwachsen in Heidelberg, ebenso wie die Stadt selbst. Als FlĂŒchtling, kaum mehr Deutsch als „Lothar MatthĂ€us“ sprechend erlebt er im Stadtteil Emmertsgrund ein gĂ€nzlich unromantisches Heidelberg. Über die „Schweiz“ Heidelbergs, eine Aral Tankstelle, an der sich TĂŒrken, Russlanddeutsche, Bosnier und Serben friedlich treffen schreibt er:

An guten Tagen konnte man bis Frankreich sehen, an schlechten in den Lauf einer Gaspistole.

Stanisic trĂ€gt mit leichtem charmanten Akzent und einem heiteren LĂ€cheln auf den Lippen vor. Sein eigenes Lachen verfĂŒhrt das Publikum einzustimmen.

Auch bei schwierigen Themen schafft es Stanisic immer wieder durch Heiterkeit aufzulockern. Dabei hilft ihm seine erfrischende NatĂŒrlichkeit.

Das Publikum zeigt, dass er als Autor alle Generationen anspricht. Die meisten werden ein wenig nachdenklich, alle aber mit einem Lachen und gut unterhalten nachhause gehen.

Ein Überblick

Themenpaket Gemeinschaftsschule

Baden-WĂŒrttemberg, 15. MĂ€rz 2012. (red/jh) Die EinfĂŒhrung der Gemeinschaftsschule steht in Baden-WĂŒrttemberg kurz bevor. AnlĂ€sslich einer Diskussiosveranstaltung der CDU Ladenburg haben wir Ihnen ein Themenpaket zusammengestellt, um Sie umfassend darĂŒber zu informieren.

Wie soll die Gemeinschaftsschule aussehen? Wer will sie ĂŒberhaupt und welche Vor- und Nachteile hat sie? All diese Fragen beantworten wir in einem vierteiligen Themenpaket.

Hintergrundinformationen zur Gemeinschaftsschule und der aktuellen Debatte finden Sie hier.

Wenn Sie interessiert, wie der Stand um Gemeinschaftsschulen in den NachbarlÀndern Rheinland-Pfalz und Hessen ist, dann werfen Sie einen Blick auf den Vergleich der LÀnder.

Ebenfalls finden Sie bei uns einen Bericht ĂŒber die Diskussionsrunde der CDU Ladenburg mit verschiedenen Experten zum Thema.

Wie die in vielen Bereichen vorbildliche Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH) zur EinfĂŒhrung der Gemeinschaftsschule steht, können Sie in dem Interview mit deren Schulleitung nachlesen.

Angebote fĂŒr GedĂ€chtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. MĂ€rz 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige AktivitĂ€ten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von GedĂ€chtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von PflegebedĂŒrftigkeit im Alter durch Maßnahmen der PrĂ€vention und Gesundheitsförderung von großer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige AktivitĂ€ten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmĂ€ĂŸige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder GedĂ€chtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten Ă€lteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die OrtsverbĂ€nde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgefĂŒllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zurĂŒck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht – das zeigen die Ergebnisse – fĂŒr Ă€ltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind ĂŒberall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen FĂ€higkeiten fordern.

DarĂŒber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die möglichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die Ă€lteren Menschen ist verbesserungsfĂ€hig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie Ă€ltere MĂ€nner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation – so die Initiatoren – mĂŒssen nun im GesprĂ€ch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ansĂ€ssigen Vereinen und Organisationen und den Ă€lteren BĂŒrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verfĂŒgbar.“

Landesprogramm STÄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „STÄRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert ĂŒber die 260 Kurse im FrĂŒhjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten Übersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms STÄRKE im FrĂŒhjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

„Im Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zurĂŒckgreifen können“, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen TrĂ€gern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die ĂŒber Gutscheine belegt werden können, sind mittlerweile fast die HĂ€lfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit möglichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche fĂŒr ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen ĂŒber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander ĂŒber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache alltÀgliche GegenstÀnde und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langjÀhrigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinfĂŒhliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs fĂŒr Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren STÄRKE-Gutschein einlösen können.

STÄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von STÄRKE. Auch Familien mit Ă€lteren Kindern können unter UmstĂ€nden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von „STÄRKE, Teil 2“ dĂŒrfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS – Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

FĂŒr junge MĂŒtter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und UnterstĂŒtzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gestĂ€rkt werden.

Eine Übersicht der Angebote zum FrĂŒhjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (Über den Button „STÄRKE“)“