Mittwoch, 22. November 2017

Wahlanalyse: Gr├╝n-Rot kommt im Wahlkreis Weinheim auf 51,83 Prozent

Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 28. M├Ąrz 2011. (red) Georg Wacker (CDU) hat mit 35 Prozent das Direktmandat f├╝r den Wahlkreis Weinheim (39) gewonnen. Allerdings mit einem ├╝berdurchschnittlich hohen Verlust von -7,6 Prozentpunkten (Land: -5,2). Deswegen hei├čt der zweite und eigentliche Sieger Uli Sckerl. Er holt +13,8 Prozentpunkte und kommt auf 26,4 Prozent (Land: 24,2). B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen ziehen an der SPD vorbei und sind nun zweitst├Ąrkte Kraft im Wahlkreis. Die FDP liegt mit 5,6 Prozent leicht ├╝ber dem Landesschnitt (5,3).

Von Hardy Prothmann

Jeder kann versuchen, sich die Zahlen sch├Ân zu reden. Aber nur einer hat einen Grund daf├╝r: Uli Sckerl. Er gewinnt im Vergleich zum Landesdurchschnitt (24,2 Prozent) sogar noch mehr Stimmen und liegt mit 2,2 Prozentpunkten vorne (26,4 Prozent). B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen sind die zweitst├Ąrkste Kraft im Land und auch im Wahlkreis Weinheim geworden.

Die Gr├╝nen haben die W├Ąhler mobilisiert

Insgesamt sind 72.888 W├Ąhlerinnen und W├Ąhler an die Urnen gegangen. 12.559 mehr als 2006. Die Wahlbeteiligung ist von 57,5 Prozent auf 68,4 Prozent gestiegen.

B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen profitieren fast alleine mit 11.477 zus├Ątzlichen Stimmen von der deutlich h├Âheren Wahlbeteiligung. Sie holen die Menschen ab. Eines der Top-Themen ist sicherlich Fukushima. Das andere der Vertrauensverlust in die CDU/FDP-Regierung. Wieder andere Bildung und Infrastruktur.

Sensationelles Ergebnis f├╝r Uli Sckerl

Uli Sckerl gewinnt f├╝r B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen zwischen 8,7 Prozent (Laudenbach) und 18,7 Prozent (Dossenheim) hinzu. Ein sensationelles Ergebnis.

Wie zu erwarten, hat der CDU-Kandidat Georg Wacker trotzdem das Direktmandat gewonnen. Ob er sich aber dar├╝ber freuen kann? Er verliert zwar nur 120 Stimmen (23.136), im prozentualen Vergleich aber mit -7,6 Prozent ├╝berdurchschnittlich und ist in einem Monat seinen Job als Staatssekret├Ąr los. W├Ąhrend die CDU vor der Wahl in allen Kommunen bei 40 Prozent plus lag (au├čer Edingen-Neckarhausen mit 39,7 Prozent), hat sie nun alle Kommunen „verloren“ – in keiner einzigen steht noch ann├Ąhernd eine 4 vorne. St├Ąrkte Gemeinde ist Laudenbach mit 38,1 Prozent.

Georg Wacker nimmt auf der Oppositionbank Platz

Dann darf er wie die anderen 59 CDU-Abgeordneten Platz auf der Oppositionsbank Platz nehmen. Nach fast 58 Jahren Dauerregierung hat die CDU die Macht in Baden-W├╝rttemberg verloren. Angesichts der hohen Wahlbeteiligung wiegt der geringe Stimmverlust trotzdem schwer. Herr Wacker konnte ├╝berhaupt nicht davon profitieren.

Er als Kandidat und die CDU haben ihr Stimmpotenziel vollst├Ąndig ausgesch├Âpft. Da gibt es kein vertun – die CDU-W├Ąhler sind geschlossen zur Wahl gegangen. Die mobilisierten W├Ąhler haben B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen mit 26,37 Prozent und SPD mit 25,46 Prozent die absolute Mehrheit im Wahlkreis mit 51,83 Prozent verschafft. Demgegen├╝ber kommen CDU mit 35 Prozent und FDP mit 5,58 Prozent nur auf 40,58 Prozent.

Auch Gerhard Kleinb├Âck beh├Ąlt sein Mandat

Auch Gerhard Kleinb├Âck gewinnt sein Mandat ├╝ber das Zweitmandat. Im Vergleich zum Landesschnitt holt er sogar 2,4 Prozentpunkte mehr (25,5 Prozent). Mit Sckerl zusammen geh├Ârt er der k├╝nftigen Regierungskoalition an.

Aber kann Herr Kleinb├Âck zufrieden sein? Prozentwerte sind immer „Vergleichswerte“. Er kann sich ├╝ber zus├Ątzliche 2.129 Stimmen (18.284) im Vergleich zur Wahl 2006 freuen. Hier hat er sich also verbessert und ebenfalls von der h├Âheren Wahlbeteiligung profitiert. Im prozentualen Vergleich hat er aber durch die enormen Stimmgewinne der Gr├╝nen in neun Kommunen von -0,4 bis -3 Prozentpunkte Stimmen verloren. Nur in Schriesheim bleibt es bei 22 Prozent.

Und in vier Kommunen sind die Gr├╝nen nun statt der SPD die zweitst├Ąrkste Partei. In Ladenburg und Edingen-Neckarhausen liegen sie nur einen Prozentpunkt oder weniger hier der SPD.

Birgit Arnold ist drau├čen

Die FDP-Kandidatin Dr. Birgit Arnold verliert 2.042 Stimmen (4.009/6.051) und mit 5,6 Prozent (Land: 5,3 Prozent) auch ihr Mandat und hat gar keinen Grund zur Freude.

Die Linke musste Verluste hinnehmen und kommt nur noch auf 2,8 Prozent. Die Piraten landen einen Achtungserfolg mit 2,3 Prozent.

Der Wahlkreis Weinheim wird k├╝nftig also nur noch von drei Abgeordneten vertreten, zwei sind Mitglieder der k├╝nftigen Regierungskoalition.

Die Gr├╝nen gewinnen in jeder Kommune. Durchgehende Verluste f├╝r die CDU im Wahlkreis. Ebenso f├╝r die FDP. Die SPD bleibt nur in Dossenheim stabil. Grafik: Rheinneckarblog.de, Quelle: Statistisches Landesamt

 

Analyse zur Landtagswahl: Die Farbenlehre der Kommunen im Wahlkreis Weinheim (39)


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 25. M├Ąrz 2011. Geht es nach „The Trend is your friend“ – sieht es f├╝r die SPD im Wahlkreis Weinheim (39) schlimm aus. Die Gr├╝nen d├╝rfen sich wie die FDP ├╝ber weitere Zuw├Ąchse freuen und die CDU kann sich ausruhen. Doch das wird nicht so sein. Die Landtagswahl 2011 ist selten spannend und offen. Wir geben einen ├ťberblick ├╝ber die vergangene Wahl und was man daraus f├╝r die Zukunft die Wahl am Sonntag schlie├čen kann.

Bei der Landtagswahl 2006 war die CDU ist mit 42,6 Prozent (+/-0) st├Ąrkste Partei. Die SPD holte nur noch 27,2 Prozent (-10,7). Drittst├Ąrkste Partei sind B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen mit 12,6 Prozent (+4,4). Dann folgt die FDP mit 10,2 Prozent (+2,8).

Der ├ťberblick aus Sicht der Parteien:

CDU
Schriesheim ist die „neue“ CDU-Hochburg. 45,9 Prozent (+1,2) schaffte die Partei hier als bestes Gesamtergebnis. Danach folgt Laudenbach mit 45,6 Prozent, aber -2,3 Prozentpunkten Verlust. Edingen-Neckarhausen ist die einzige Gemeinde, wo die CDU nicht ├╝ber 40 Prozent kommt: Trotz Zuwachs sind es nur 39,7 Prozent (+2,3).

SPD
In Ilvesheim hat die SPD das beste Ergebnis: 32,9 Prozent (-11,5). Danach folgt Heddesheim mit 31,8 Prozent (-8,3). Zusammen mit Laudenbach (-9,4) sind das die einzigen Gemeinden, in denen die SPD bei der vergangenen Wahl weniger als 10 Prozentpunkte verliert.

B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen
Dossenheim ist die Gr├╝nen-Hochburg. 18,7 Prozent (+4,9) holt die Partei hier. Gefolgt von Schriesheim mit 15,7 Prozent (+5,4) und Ladenburg mit 14,3 Prozent, wo die Gr├╝nen mit +6,3 Prozentpunkten am meisten zulegen.

FDP
In Hirschberg ist die FDP am erfolgreichsten. Auf 13,2 Prozent (+4) folgt Schriesheim mit 12,2 (+5,3), wo sie am meisten zulegt. Schw├Ąchste Gemeinde ist Laudenbach mit 7,8 Prozent, wo sich die FDP hier um 2,8 Prozentpunkte verbessert hat. Nur in Edingen-Neckarhausen verliert die FDP 0,7 Prozentpunkte, bleibt aber mit 11,5 Prozent ├╝ber dem Durchschnitt von 10,2 Prozent im Wahlkreis.

Wollen Sie wissen, wie Sie w├Ąhlen "sollten"? Machen Sie den Test mit dem Wahl-o-mat der Landeszentrale f├╝r politissche Bildung.

Klarer Verlierer der Landtagswahl 2006 war die SPD, die in Dossenheim (22,3), Hirschberg (22,7) und Schriesheim (22) nur noch knapp ├╝ber der 20 Prozentmarke liegt.

Die Gr├╝nen legten im Vergleich am meisten zu und k├Ânnen in Dosssenheim (18,7), Hirschberg (14,2), Ladenburg (14,3) und Schriesheim (15,7) hingegen hoffen, die 20 Prozentmarke zu erreichen oder zu ├╝berwinden.

Die FDP hat zwar nach den Gr├╝nen als einzige Partei hinzugewonnen, aber angesichts der Wahlumfragen muss sie Verluste f├╝rchten. Besonders in Ilvesheim (7,9) konnte sie nur leicht mit 1,3 Prozentpunkten zulegen, in Laudenbach hatte sie zwar das Durchschnittsplus von 2,8 Prozentpunkten erreicht, bleibt aber hier am schw├Ąchsten. Die einzige Kommune, in der die FDP (9,2) knapp vor den Gr├╝nen (9,0) liegt, ist Heddesheim.

Die CDU hat in sechs der zehn Kommunen verloren – kein gutes Omen f├╝r die bevorstehende Wahl. Zwar sind die Verluste mit -2,3 Prozentpunkten in Laudenbach bis -0,1 Prozentpunkte in Weinheim vergleichsweise niedrig, aber unterm Strich hat die Partei mit insgesamt -3.200 Stimmen nur Gl├╝ck gehabt, das Ergebnis von 2001 halten zu k├Ânnen.

Das „Gl├╝ck“ lag damals an den verlorenen Stimmen und der geringen Wahlbeteiligung. Die damalige WASG (3,8) (heute mit PDS zu Die Linke fusioniert) hatte zusammen mit den Grauen (1,4) insgesamt 5,2 Prozent der Stimmen auf sich gezogen, die f├╝r die anderen Partein „verloren“ waren. Die Grauen sind seit 2008 aufgel├Âst.

Traditionell sind CDU-W├Ąhler bislang immer noch „pflichtbewusster“ beim Wahlgang. Das wirft auch ein anderes Licht auf die leichten Verluste – trotz der Wahldisziplin hat die CDU bereits 2006 „verloren“.

Folgt man den Umfragen zu Gesamtwahl, k├Ânnte der CDU-Kandidat Georg Wacker f├╝nf bis sieben Prozent verlieren, bleibt aber als Gewinner des Direktmandats im Parlament. Die FDP-Kandidatin Birgit Arnold k├Ânnte knapp sechs Prozent verlieren – ihr erneuter Einzug ins Parlament w├Ąre damit gef├Ąhrdet.

Gerhard Kleinb├Âck w├╝rde demnach ebenfalls nochmals rund drei Prozent verlieren, d├╝rfte aber wieder ins Parlament einziehen.

Der „Wahlsieger“ d├╝rfte Uli Sckerl werden – geht es nach den Umfragen. Er w├╝rde gro├če Teile der Verluste der anderen einsammeln und k├Ânnte es nahe oder sogar ├╝ber 20 Prozent schaffen.

Die prognostizierten Wahlergebnisse w├Ąren damit nicht nur im Land, sondern auch im Wahlkreis Weinheim eine Sensation.

Doch das sind alles „Annahmen“ vor der Wahl. Nach der Wahl ist am Sonntag, ab 18:00 Uhr – dann wird ausgez├Ąhlt. ­čśë

├ťber 500 Menschen bei Mahnwachen in Rhein-Neckar-Gemeinden

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22 . M├Ąrz 2011. In mehreren Gemeinden an Bergstra├če und Neckar im Wahlkreis 39 haben sich am Montag, den 21. M├Ąrz 20011, insgesamt ├╝ber 500 Menschen versammelt, um f├╝r die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und f├╝r den Atomausstieg in Deutschland eine Mahnwache zu halten. In Mannheim kamen nach Angaben der Polizei 1.500 Menschen zusammen.

Die Mahnwachen wurden von B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, Gr├╝nen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen-Neckarhausen riefen B├╝rgerinnen und B├╝rger dazu auf.

Nach Auskunft der Veranstalter versammelten sich jeweils so viele Menschen wie angegeben in den genannten Gemeinden: Edingen-Neckarhausen 38, Dossenheim 85, Heddesheim 30, Hirschberg 35, Ilvesheim 33, Ladenburg 60, Schriesheim 70, Weinheim 180.

Wir dokumentieren einige der Versammlungen im Bild:

Weinheim: 180 Teilnehmer. Bild: privat

 

Edingen-Neckarhausen: 38 Teilnehmer. Bild: privat

 

Heddesheim: 30 Teilnehmer. Bild. T. Eisele

 

Dossenheim: 85 Teilnehmer. Bild: privat

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben nicht alle Mahnwachen dokumentieren k├Ânnen. Sofern Sie uns weitere Fotos zur Verf├╝gung stellen, werden wir den Artikel erg├Ąnzen.

Zahlreiche Mahnwachen f├╝r die Opfer der Natur- und Atomkatastrophe in Japan

├ťber 2.000 Atomkraftgegner "spazierten" am Sonntag zum Kernkraftwerk Biblis - zahlreiche "Mahnwachen" sollen die Atomkatastrophe in Japan und eine Abkehr von der Atomenergie thematisieren.

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. M├Ąrz 2011. (red) In zahlreichen Gemeinden an Bergstra├če und Neckar im Wahlkreis 39 finden am Montag, 21. M├Ąrz 20011, von 18.00 bis 18.30 Uhr Mahnwachen f├╝r die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und f├╝r den Atomausstieg in Deutschland statt.

Die Mahnwachen werden von B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, Gr├╝nen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen rufen B├╝rgerinnen und B├╝rger dazu auf.

  • Dossenheim, Rathausplatz
  • Edingen, Rathausplatz
  • Heddesheim, Fritz-Kessler-Platz
  • Hirschberg, Ehrenmal Leutershausen
  • Ilvesheim, Checyplatz
  • Ladenburg, Marktplatz
  • Schriesheim, Altes Rathaus
  • Weinheim, „Reiterin“/Fu├čg├Ąngerzone

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Landtagskandidat Hartmut Sch├Ânherr: Was mir sonst wichtig ist-ÔéČ┬Ž

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Februar 2011. Helmut Sch├Ânherrr ist Landtagskandidat der Piraten. In seinem Beitrag f├╝r das rheinneckarblog schreibt er ├╝ber das, „Was mir sonst wichtig ist…“.

Von Hartmut Sch├Ânherr

Wissen ist Macht – wenn es allen geh├Ârt!

Neulich habe ich in der taz die Ausschreibung zum Medienkongress der Zeitung in Berlin am 8. und 9. M├Ąrz 2011 gefunden. Da ist auf einem Podium zum Thema „Lokaljournalismus“ auch Hardy Prothmann mit dabei, von dem ich gerade die Einladung erhalten habe, einen Text ├╝ber „Was mir sonst wichtig ist“ zu schreiben.

Selbstverst├Ąndlich ohne Honorar, denn es ist Wahlkampf, ich trete im Wahlkreis 39 f├╝r die Piratenpartei an und damit beginnt eine besondere Gesch├Ąftsbeziehung: Hardy Prothmann bekommt einen Beitrag f├╝r sein Blog, ich bekomme eine Plattform f├╝r Wahlkampfbotschaften. Und wenn es gutgeht, passiert noch mehr.

Auch ohne Wahlkampf sieht es mit Honoraren in Blogs bekanntlich nicht so gut aus. Oder, um es etwas spitz zu formulieren: „Mit dem Bloggen ist der Spitzweg-Poet im Journalismus angekommen“ (aus einem Beitrag von mir in der letzten Ausgabe von „Novo Argumente“ – „http://www.novo-argumente.com'“).

Der Spitzweg-Poet, das ist der arme Dichter ohne festes Dach ├╝ber dem Kopf, der nur aus Leidenschaft schreibt, „umsonst und drau├čen“ sozusagen, ein Idealist.

Kandidat der Piraten: Hartmut Sch├Ânherr. Bild: privat

Wie es aussieht, steckt inzwischen ein Gro├čteil der Arbeitswelt voll solcher „Idealisten“. Die neue Arbeitswelt aus Generation Praktikum, Ehrenamt, Selbstausbeutung, honorarfreier Selbstbest├Ątigung, unterbezahltem Freelance und 1-Euro-Jobs w├Ąchst in schlechter Symbiose an der „alten“, wo es noch solide Festanstellungen und – mit abnehmender Tendenz – ausreichende Rentenzahlungen gibt.

Und keine Partei hat ein Konzept daf├╝r, wie eine Arbeits- und Sozialpolitik im 21. Jahrhundert aussehen soll. Zwischen dem Bismarckschen Staatsdienerjob f├╝r alle und der Freiheit eines neuen Ellbogenkapitalismus zeigen sich nur zaghafte Ans├Ątze einer langfristig tragf├Ąhigen Arbeits- und Sozialpolitik, die der industriellen Produktivit├Ąt ebenso gerecht wird wie unterschiedlichen Lebensstilen und dem ganzheitlichen ├ťberleben des ├ľkosystems Erde.

Wie auch, will doch jede Partei zun├Ąchst einmal die eigene Klientel versorgt sehen und Wahlen gewinnen. Und so „sichern“ wir unser Rentensystem nach dem anr├╝chigen Systemspiel-Prinzip: Unten m├╝ssen einfach immer weiter Einzahler nachkommen.

Unsere Kultur und unsere Lebensstile haben sich als frisches Gehirn des weiterschreitenden „homo sapiens“ von unserer dinosaurierhaften Arbeitswelt l├Ąngst weit entfernt – dieses urpolitische Problem sehe ich „unter“ den „gro├čen Themen“.

„Unter“ im Sinne von tiefer liegend, grundlegend oder eben auch grundersch├╝tternd. Stuttgart 21 etwa ruht auf diesem Grund als ein gigantisches Subventionsprogramm, das daf├╝r sorgen soll, das Gegrummel im Untergrund zuzudecken, nochmal f├╝r ein paar Jahre, nochmal Aufschub zu leisten f├╝r das alte Politik- und Wirtschaftsmodell im „Musterl├Ąndle“ dieses Modells.

Einzig die Piratenpartei, die noch keine Klientel versorgen muss und die von ihrer Mitgliederzusammensetzung her am ehesten dem Arbeits- und Lebensstil des 21. Jahrhunderts existentiell nahe ist, bem├╝ht sich um neue Konzepte und wagt es zum Beispiel, den Abschied vom Berufsbeamtentum im Bildungsbereich in ihrem Wahlprogramm Baden-W├╝rttemberg zu fordern.

Aber nicht, um die Lehrenden ins Prekariat zu entlassen, sondern f├╝r ein lebendiges, flexibles Bildungssystem und gerechte Entlohnungen in diesem Bereich f├╝r alle Beteiligten (und nebenbei die St├Ąrkung der gesetzlichen Krankenkassen und die Entb├╝rokratisierung). Und f├╝r Leiharbeiter erwarten wir eine h├Âhere Entlohnung zur Honorierung von Risiko und Flexibilit├Ąt – wie sie f├╝r Leihmanager l├Ąngst Usus ist.

Ich muss bekennen, ich wei├č nicht, was Hardy Prothmann mit den politischen Themen, die „sonst gerne vergessen werden“ im Unterschied zu den „gro├čen Themen“ meint.

Alle „kleinen“ die mir einfallen haben mit den „gro├čen“ zu tun. Zum Beispiel erinnere ich mich an eine alte Dame in der Bahn von Dossenheim nach Heidelberg, die sich ├╝ber einen ausged├╝nnten Fahrplan beschwerte: „Die Verkehrspolitik machen Leute, die sowieso nur im Dienstwagen unterwegs sind.“

Mobilit├Ąt durch ├ľPNV betrifft auch Jugendliche ohne F├╝hrerschein oder mit der Vernunft, bei der Partytour auf das Auto zu verzichten. Betrifft eine Gesellschaft, die aus Gr├╝nden der Krisenstabilit├Ąt mehrere Verkehrssysteme funktionsf├Ąhig erhalten muss.

Als ich das erste Mal auf einer Reise in meinen Wahlkreis am Haltepunkt Hirschberg-Heddesheim ausstieg, f├╝hlte ich mich auf seltsame Weise zuhause. Zuhause in meiner zweiten Heimat, L├Ąndern des ehemaligen Ostblocks, in denen ich ├╝ber Jahre gearbeitet habe f├╝r den Deutschen Akademischen Austauschdienst und verschiedene Hochschulen.

Wie f├╝hlen sich Hirschberger, die dort aussteigen und dann vielleicht ├╝ber den Feldweg an der M├╝lldeponie vorbei nach Hause gehen? Wie angesichts der Milliarden, die nun in Stuttgart („gro├čes Thema“) verbuddelt werden?

Was ist das f├╝r ein Musterland, in welchem manche Bahnhaltepunkte an die exsowjetische Provinz erinnern und manche mit Villen besetzte Bergh├Ąnge an die Baupolitik in L├Ąndern, in denen Bebauungspl├Ąne von der Mafia gemacht werden?

Abmahnwahn im Internet, ACTA, Leistungsschutzrecht f├╝r Snippets, ungebremster Fl├Ąchenverbrauch in den Kommunen, vergiftete Bussarde im Rheintal, hoch subventionierter Artenschwund in der Landwirtschaft – alles „kleine Themen“ die auf eines angewiesen sind: Publizit├Ąt, differenzierte Informationen. Wahlkampf ist damit nicht zu machen. Das ist Sache z├Ąher politischer Arbeit. Antr├Ąge ausarbeiten, Ausschussarbeit, juristische Abgleichungen. Hier muss noch transparenter und b├╝rgern├Ąher informiert werden. Welche Partei hat welche Antr├Ąge gestellt, von wem wurden sie im Vorfeld verw├Ąssert, welche juristischen Probleme gab es, welche Lobbyarbeit? Kein auf die Schnelle interessantes Feld f├╝r die Berichterstattung. Abgeordnetenwatch und Lobbywatch sind erste Schritte dazu, hier zu informieren, es ist noch viel zu tun – auch von Seiten der Parlamente.

Als der Buchdruck mit beweglichen Lettern florierte, kam die Reformation. Und mit zahlreichen Zensurattacken versuchten Teile der Amtskirche, den neuen Geist in der Flasche zu halten bzw. die B├╝cher im Kloster und die Gl├Ąubigen bei der alleinseligmachenden Kirche. Als das Internet florierte ….

Und damit bin ich wieder bei diesem Blog. Hardy Prothmann und andere sind die Flugschriftendrucker des Internetzeitalters. Aber die Reformatoren sitzen auch woanders. In den neuen B├╝rgerbewegungen, in manchem Firmenmanagement und in den politischen Parteien. Aber nur in einer Partei haben sie die Mehrheit.

Was mir sonst wichtig ist?

Lebensstilgerechtigkeit als Erg├Ąnzung zur Generationengerechtigkeit. Eine arten- und strukturenreiche Kulturlandschaft, die nicht nur der Gemeindekasse, sondern auch der Seele gut tut.

Freie und b├╝rgernahe Informationen im Umwelt- und Verbraucherschutz und in anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen wie Bauplanung und Subventionen.

Bildung, die Erfahrungen zul├Ąsst und Wege er├Âffnet, nicht trichtert. Kinder wollen lernen, hindern wir sie nicht daran! Denn Wissen ist Macht – wenn es allen geh├Ârt.

http://ltw.piraten-bw.de/Person/Hartmut-Sch├Ânherr

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Text ist in der Reihe „Was mir sonst wichtig ist…“ erschienen. Wir haben die Landtagskandidaten von CDU, B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, SPD, FDP, Die Linke und die Piratenpartei ums Mitmachen gebeten. Die vier etablierten Parteien haben wir selbstverst├Ąndlich eingeladen, die Parteien Die Linke und Piratenpartei wegen ihrer zumindest wahrnehmbaren „Popularit├Ąt“.
Das ist eine subjektive Auswahl.
Die Kandidaten haben die M├Âglichkeit sich und ihre Politik abseits der „gro├čen“ Wahlkampfthemen zu pr├Ąsentieren – kostenfrei und ohne redaktionelle Bearbeitung, also ebenfalls ganz subjektiv.

Der Text war f├╝r den 25. Februar 2011 zur Ver├Âffentlichung vorgesehen – aufgrund eines falschen Datumseintrags ist er aber erst am 26. Februar 2011 erschienen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Wir haben den Beitrag r├╝ckdatiert, weil er in der Reihe der Freitagsbeitr├Ąge der Kandidaten erscheint.

Kreiswahlausschuss l├Ąsst alle Wahlvorschl├Ąge zu

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 02. Februar 2011. (pm) Im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises laufen die Vorbereitungen zur Landtagswahl am 27. M├Ąrz 2011 auf Hochtouren. Am Dienstag, den 01. Februar, tagte unter Vorsitz des stellvertretenden Kreiswahlleiters, Frank Gr├╝newald, der Kreiswahlausschuss. Alle 38 Wahlvorschl├Ąge wurden zugelassen, darunter ein „Einzelbewerber“. Insgesamt treten landesweit siebzehn Parteien an, neun davon im Rhein-Neckar-Kreis.

Wir dokumentieren alle Wahlkreise im Rhein-Neckar-Kreis. F├╝r unsere Lokalblogs in Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim ist der Wahlkreis 39 ausschlaggebend.

Kopf- an Kopfrennen, sofern die Umfragen zutreffen zwischen CDU/FDP und B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen/SPD. Quelle: LZPB BW

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

„Baden-W├╝rttemberg hat insgesamt 70 Wahlkreise, der Rhein-Neckar-Kreiswahlausschuss ist zust├Ąndig f├╝r gleich vier Wahlkreise*, n├Ąmlich Nr. 37 Wiesloch, Nr. 39 Weinheim, Nr. 40 Schwetzingen und Nr. 41 Sinsheim. Die Mitglieder des Wahlausschusses, also der Vorsitzende sowie Vertreter der derzeitigen Landtagsparteien, und zwar je zwei Mitglieder f├╝r CDU und SPD, je einer f├╝r die Gr├╝nen und die FDP, mussten vor allem die eingereichten Wahlvorschl├Ąge auf ihre Zul├Ąssigkeit pr├╝fen und stellten fest, dass alle Wahlvorschl├Ąge fristgerecht eingereicht waren. Insgesamt waren 38 Wahlvorschl├Ąge eingegangen, darunter auch, was seltener vorkommt, ein Einzelbewerber im Wahlkreis Wiesloch.

In den vier Wahlkreisen sind insgesamt 394.000 Wahlberechtigte zum Urnengang aufgerufen, davon in Nr. 37 Wiesloch rund 97.000, in Nr. 39 Weinheim 106.000, in Nr. 40 Schwetzingen 92.000 und in Nr. 41 Sinsheim 99.000. Sie entscheiden, wer in den kommenden f├╝nf Jahren den jeweiligen Wahlkreis im Landtag vertritt. Landesweit treten 17 Parteien an, um die Gunst der W├Ąhler in den Rhein-Neckar-Wahlkreisen werben neun in allen vier, eine weitere und ein Einzelbewerber zus├Ątzlich in Wiesloch.

(Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel gibt der Landeswahlleiter vor):

Wahlkreis Nr. 37 Wiesloch

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Klein, Karl
B├╝rgermeister, Landtagsabgeordneter, M├╝hlhausen

Ersatzbewerber: Sauer, Theo,
Rechtsanwalt, Dielheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

J├Ąckel, Hansj├Ârg
Diplombetriebswirt, Nu├čloch

Ersatzbewerberin: do Nascimento Ohlsen, Francisca Geralda
Diplomagraringenieurin, Wiesloch

3. B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN (GR├ťNE)

Dr. Schmidt-Eisenlohr, Kai
Projektmanager, Wiesloch

Ersatzbewerber: Fr├╝hwirt, Ralf
Dozent, Leimen

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Felden, Claudia
Diplomwirtschaftsmathematikerin, Leimen

Ersatzbewerber: Eger, Alexander
B├╝rgermeister, St. Leon-Rot

6. B├ťNDNIS f├╝r Innovation und Gerechtigkeit (BIG)

Yaman-Toprak, Nilg├╝n
Selbst├Ąndige EU-Beraterin, Wiesloch

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

Dr. Wunder, Edgar
Sozialwissenschaftler, Edingen-Neckarhausen

Ersatzbewerber: Rittler, Siegfried
Kraftfahrer, Nu├čloch

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Rexhaus, Hermann
Staatlich gepr├╝fter Techniker, Leimen

Ersatzbewerberin: Johnson, Sabine
Diplomingenieurin, Stuttgart

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
Jaeschke, Jan
Angestellter, Weinheim

Ersatzbewerber: Z├╝hlke, Marc
Arbeiter, Wernau (Neckar)

12. ├ľkologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (├Âdp)

Zimmerer, Johannes
Fachinformatiker, Rauenberg

Ersatzbewerberin: Dr. Hofmeister, Susanne
Ärztin, Heidelberg

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

De Silva Jayasinghe, Robin
Softwareentwickler, Rauenberg

Ersatzbewerberin: Kaiser, Anja
Studentin, Heidelberg

16. Einzelbewerber

Nikolajewski, Wilhelm
Diplomingenieur, Wilhelmsfeld

Wahlkreis Nr. 39 Weinheim

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Wacker, Georg
Staatssekret├Ąr, Landtagsabgeordneter, Schriesheim

Ersatzbewerberin: Eitenm├╝ller, Christina
Gesch├Ąftsf├╝hrende Schulleiterin, Weinheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kleinb├Âck, Gerhard
Landtagsabgeordneter, Berufsschullehrer, Ladenburg

Ersatzbewerber: Cuny, Sebastian
Selbst├Ąndiger PR-Berater, Schriesheim

3. B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN (GR├ťNE)

Sckerl, Hans-Ulrich
Landtagsabgeordneter, Weinheim

Ersatzbewerberin: Dreier, Ingrid
Kindergartenleiterin, Ladenburg

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Dr. Arnold, Birgit
Historikerin, Schrieheim

Ersatzbewerberin: Kr├╝ger, Susanne-Beate
Rechtsanw├Ąltin, Weinheim

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

H├Ârdt, Matthias
Fachinformatiker, Weinheim

Ersatzbewerber: Gr├Ąser, Detlef
Diplompsychologe, Schriesheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Rey, Michaela
Hausfrau, Mannheim

Ersatzbewerber: Werle, Rudolf
Kraftfahrzeugmechaniker, Bruchsal

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Jaeschke, Jan
Angestellter, Weinheim

├ľkologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (├Âdp)

Karl, Helmut
Kaufmann, Heidelberg

Ersatzbewerber: Fest, Ludger
Bibliothekar, Mannheim

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Dr. Sch├Ânherr, Hartmut
Journalist, Bruchsal

Ersatzbewerber: Worret, Martin
IT-Berater, Heidelberg

Wahlkreis Nr. 40 Schwetzingen

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Stratthaus, Gerhard
Landtagsabgeordneter, Br├╝hl

Ersatzbewerber: Birkenmaier, Thomas
Diplomgeograph, Neulu├čheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Gr├╝nstein, Rosa
Landtagsabgeordnete, Altlu├čheim

Ersatzbewerberin: Schmidt, Renate
Heilp├Ądagogin, Eppelheim

3. B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN (GR├ťNE)

Kern, Manfred
Steuerberater, Schwetzingen

Ersatzbewerberin: Gr├╝ning, Ulrike
Diplominformatikerin, Br├╝hl

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Gelb, Michael
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hockenheim

Ersatzbewerber: K├Âcher-Hohn, Frank
Rettungsassistent, Hockenheim

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

St├╝rtz, Heinrich
Jurist, Heidelberg

Ersatzbewerber: Pustal, Martin
Servicetechniker, Altlu├čheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Weih, Timo
Elektroinstallateur, Bruchsal

Ersatzbewerber: Halbroth, Fredy
Maschinenschlosser, Mannheim

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Schrade, Ren├â┬ę
Industriemechaniker, Esslingen

Ersatzbewerber: Hummel, Benedikt
Sch├╝ler, Hardheim

12. ├ľkologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (├Âdp)

Schl├Ârholz, Matthias
Chemiker, Plankstadt

Ersatzbewerber: Weinmann, Karl-Martin
Krankenpfleger, Heidelberg

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Kleiser, Michael
Softwareentwickler, Karlsruhe

Ersatzbewerber: Weiser, Gernot
Computertechniker, Gerlingen

Wahlkreis Nr. 41 Sinsheim

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Brunnemer, Elke
Landtagsabgeordnete, Oberstudienr├Ątin, Sinsheim

Ersatzbewerber: Dr. Sch├╝tte, Albrecht,
Diplomphysiker, Bammental

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Funk, Thomas
Schulungsreferent, Sinsheim

Ersatzbewerber: Zimmermann, Guntram
B├╝rgermeister, Spechbach

3. B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN (GR├ťNE)

Schneidewind-Hartnagel, Charlotte
Diplombetriebswirtin, Eberbach

Ersatzbewerber: Seitz, Stefan
Werkzeugmacher, Sinsheim

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Tzschaschel, Hendrik
Konrektor, Dossenheim

Ersatzbewerber: L├Âb, Sebastian
Handelsmakler, Eberbach

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

Rehm, Christoph
Politikwissenschaftler, Heidelberg

Ersatzbewerberin: Fl├╝hr, Renate
B├╝rokauffrau, Sinsheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Neumann, Gerald
Tiefbauer, Oberhausen-Rheinhausen

Ersatzbewerber: Herbold, Peter
Kraftfahrzeugmechaniker, Neckargem├╝nd

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Trautenberger, Sascha
Mediengestalter, Plankstadt

Ersatzbewerber: Louis, Klaus
Elektroniker, K├Ânigsfeld

12. ├ľkologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (├Âdp)

Fellhauer, Michael Walter
Werbemittelh├Ąndler, Sinsheim

Ersatzbewerber: Fischer, Klaus
Werbeberater i. R., Sinsheim

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Landwehr, Rafael
Praktikant, Sinsheim

Ersatzbewerber: Reinwald, Stephan
Student, Mannheim

Die Feststellung des endg├╝ltigen Wahlergebnisses f├╝r die vier Wahlkreise durch den Kreiswahlausschuss findet am Donnerstag, 31. M├Ąrz 2011, statt.

____________________________________________________________
* Gemeinden der Wahlkreise
37 Wiesloch
Gemeinden Dielheim, Leimen, Malsch, M├╝hlhausen, Nu├čloch, Rauenberg, Sandhausen, St. Leon-Rot, Walldorf und Wiesloch

39 Weinheim
Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg an der Bergstra├če, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim und Weinheim

40 Schwetzingen
Gemeinden Altlu├čheim, Br├╝hl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulu├čheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen und Schwetzingen

41 Sinsheim
Gemeinden Angelbachtal, Bammental, Eberbach, Epfenbach, Eschelbronn, Gaiberg, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Helmstadt-Bargen, Lobbach, Mauer, Meckesheim, Neckarbischofsheim, Neckargem├╝nd, Neidenstein, Reichartshausen, Sch├Ânau, Sch├Ânbrunn, Sinsheim, Spechbach, Waibstadt, Wiesenbach, Wilhelmsfeld und Zuzenhausen