Samstag, 23. Juni 2018

Wahlanalyse: GrĂŒn-Rot kommt im Wahlkreis Weinheim auf 51,83 Prozent

Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 28. MĂ€rz 2011. (red) Georg Wacker (CDU) hat mit 35 Prozent das Direktmandat fĂŒr den Wahlkreis Weinheim (39) gewonnen. Allerdings mit einem ĂŒberdurchschnittlich hohen Verlust von -7,6 Prozentpunkten (Land: -5,2). Deswegen heißt der zweite und eigentliche Sieger Uli Sckerl. Er holt +13,8 Prozentpunkte und kommt auf 26,4 Prozent (Land: 24,2). BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen ziehen an der SPD vorbei und sind nun zweitstĂ€rkte Kraft im Wahlkreis. Die FDP liegt mit 5,6 Prozent leicht ĂŒber dem Landesschnitt (5,3).

Von Hardy Prothmann

Jeder kann versuchen, sich die Zahlen schön zu reden. Aber nur einer hat einen Grund dafĂŒr: Uli Sckerl. Er gewinnt im Vergleich zum Landesdurchschnitt (24,2 Prozent) sogar noch mehr Stimmen und liegt mit 2,2 Prozentpunkten vorne (26,4 Prozent). BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen sind die zweitstĂ€rkste Kraft im Land und auch im Wahlkreis Weinheim geworden.

Die GrĂŒnen haben die WĂ€hler mobilisiert

Insgesamt sind 72.888 WĂ€hlerinnen und WĂ€hler an die Urnen gegangen. 12.559 mehr als 2006. Die Wahlbeteiligung ist von 57,5 Prozent auf 68,4 Prozent gestiegen.

BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen profitieren fast alleine mit 11.477 zusĂ€tzlichen Stimmen von der deutlich höheren Wahlbeteiligung. Sie holen die Menschen ab. Eines der Top-Themen ist sicherlich Fukushima. Das andere der Vertrauensverlust in die CDU/FDP-Regierung. Wieder andere Bildung und Infrastruktur.

Sensationelles Ergebnis fĂŒr Uli Sckerl

Uli Sckerl gewinnt fĂŒr BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen zwischen 8,7 Prozent (Laudenbach) und 18,7 Prozent (Dossenheim) hinzu. Ein sensationelles Ergebnis.

Wie zu erwarten, hat der CDU-Kandidat Georg Wacker trotzdem das Direktmandat gewonnen. Ob er sich aber darĂŒber freuen kann? Er verliert zwar nur 120 Stimmen (23.136), im prozentualen Vergleich aber mit -7,6 Prozent ĂŒberdurchschnittlich und ist in einem Monat seinen Job als StaatssekretĂ€r los. WĂ€hrend die CDU vor der Wahl in allen Kommunen bei 40 Prozent plus lag (außer Edingen-Neckarhausen mit 39,7 Prozent), hat sie nun alle Kommunen „verloren“ – in keiner einzigen steht noch annĂ€hernd eine 4 vorne. StĂ€rkte Gemeinde ist Laudenbach mit 38,1 Prozent.

Georg Wacker nimmt auf der Oppositionbank Platz

Dann darf er wie die anderen 59 CDU-Abgeordneten Platz auf der Oppositionsbank Platz nehmen. Nach fast 58 Jahren Dauerregierung hat die CDU die Macht in Baden-WĂŒrttemberg verloren. Angesichts der hohen Wahlbeteiligung wiegt der geringe Stimmverlust trotzdem schwer. Herr Wacker konnte ĂŒberhaupt nicht davon profitieren.

Er als Kandidat und die CDU haben ihr Stimmpotenziel vollstĂ€ndig ausgeschöpft. Da gibt es kein vertun – die CDU-WĂ€hler sind geschlossen zur Wahl gegangen. Die mobilisierten WĂ€hler haben BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen mit 26,37 Prozent und SPD mit 25,46 Prozent die absolute Mehrheit im Wahlkreis mit 51,83 Prozent verschafft. DemgegenĂŒber kommen CDU mit 35 Prozent und FDP mit 5,58 Prozent nur auf 40,58 Prozent.

Auch Gerhard Kleinböck behÀlt sein Mandat

Auch Gerhard Kleinböck gewinnt sein Mandat ĂŒber das Zweitmandat. Im Vergleich zum Landesschnitt holt er sogar 2,4 Prozentpunkte mehr (25,5 Prozent). Mit Sckerl zusammen gehört er der kĂŒnftigen Regierungskoalition an.

Aber kann Herr Kleinböck zufrieden sein? Prozentwerte sind immer „Vergleichswerte“. Er kann sich ĂŒber zusĂ€tzliche 2.129 Stimmen (18.284) im Vergleich zur Wahl 2006 freuen. Hier hat er sich also verbessert und ebenfalls von der höheren Wahlbeteiligung profitiert. Im prozentualen Vergleich hat er aber durch die enormen Stimmgewinne der GrĂŒnen in neun Kommunen von -0,4 bis -3 Prozentpunkte Stimmen verloren. Nur in Schriesheim bleibt es bei 22 Prozent.

Und in vier Kommunen sind die GrĂŒnen nun statt der SPD die zweitstĂ€rkste Partei. In Ladenburg und Edingen-Neckarhausen liegen sie nur einen Prozentpunkt oder weniger hier der SPD.

Birgit Arnold ist draußen

Die FDP-Kandidatin Dr. Birgit Arnold verliert 2.042 Stimmen (4.009/6.051) und mit 5,6 Prozent (Land: 5,3 Prozent) auch ihr Mandat und hat gar keinen Grund zur Freude.

Die Linke musste Verluste hinnehmen und kommt nur noch auf 2,8 Prozent. Die Piraten landen einen Achtungserfolg mit 2,3 Prozent.

Der Wahlkreis Weinheim wird kĂŒnftig also nur noch von drei Abgeordneten vertreten, zwei sind Mitglieder der kĂŒnftigen Regierungskoalition.

Die GrĂŒnen gewinnen in jeder Kommune. Durchgehende Verluste fĂŒr die CDU im Wahlkreis. Ebenso fĂŒr die FDP. Die SPD bleibt nur in Dossenheim stabil. Grafik: Rheinneckarblog.de, Quelle: Statistisches Landesamt

 

Analyse zur Landtagswahl: Die Farbenlehre der Kommunen im Wahlkreis Weinheim (39)


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Weinheim, 25. MĂ€rz 2011. Geht es nach „The Trend is your friend“ – sieht es fĂŒr die SPD im Wahlkreis Weinheim (39) schlimm aus. Die GrĂŒnen dĂŒrfen sich wie die FDP ĂŒber weitere ZuwĂ€chse freuen und die CDU kann sich ausruhen. Doch das wird nicht so sein. Die Landtagswahl 2011 ist selten spannend und offen. Wir geben einen Überblick ĂŒber die vergangene Wahl und was man daraus fĂŒr die Zukunft die Wahl am Sonntag schließen kann.

Bei der Landtagswahl 2006 war die CDU ist mit 42,6 Prozent (+/-0) stĂ€rkste Partei. Die SPD holte nur noch 27,2 Prozent (-10,7). DrittstĂ€rkste Partei sind BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen mit 12,6 Prozent (+4,4). Dann folgt die FDP mit 10,2 Prozent (+2,8).

Der Überblick aus Sicht der Parteien:

CDU
Schriesheim ist die „neue“ CDU-Hochburg. 45,9 Prozent (+1,2) schaffte die Partei hier als bestes Gesamtergebnis. Danach folgt Laudenbach mit 45,6 Prozent, aber -2,3 Prozentpunkten Verlust. Edingen-Neckarhausen ist die einzige Gemeinde, wo die CDU nicht ĂŒber 40 Prozent kommt: Trotz Zuwachs sind es nur 39,7 Prozent (+2,3).

SPD
In Ilvesheim hat die SPD das beste Ergebnis: 32,9 Prozent (-11,5). Danach folgt Heddesheim mit 31,8 Prozent (-8,3). Zusammen mit Laudenbach (-9,4) sind das die einzigen Gemeinden, in denen die SPD bei der vergangenen Wahl weniger als 10 Prozentpunkte verliert.

BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen
Dossenheim ist die GrĂŒnen-Hochburg. 18,7 Prozent (+4,9) holt die Partei hier. Gefolgt von Schriesheim mit 15,7 Prozent (+5,4) und Ladenburg mit 14,3 Prozent, wo die GrĂŒnen mit +6,3 Prozentpunkten am meisten zulegen.

FDP
In Hirschberg ist die FDP am erfolgreichsten. Auf 13,2 Prozent (+4) folgt Schriesheim mit 12,2 (+5,3), wo sie am meisten zulegt. SchwĂ€chste Gemeinde ist Laudenbach mit 7,8 Prozent, wo sich die FDP hier um 2,8 Prozentpunkte verbessert hat. Nur in Edingen-Neckarhausen verliert die FDP 0,7 Prozentpunkte, bleibt aber mit 11,5 Prozent ĂŒber dem Durchschnitt von 10,2 Prozent im Wahlkreis.

Wollen Sie wissen, wie Sie wĂ€hlen "sollten"? Machen Sie den Test mit dem Wahl-o-mat der Landeszentrale fĂŒr politissche Bildung.

Klarer Verlierer der Landtagswahl 2006 war die SPD, die in Dossenheim (22,3), Hirschberg (22,7) und Schriesheim (22) nur noch knapp ĂŒber der 20 Prozentmarke liegt.

Die GrĂŒnen legten im Vergleich am meisten zu und können in Dosssenheim (18,7), Hirschberg (14,2), Ladenburg (14,3) und Schriesheim (15,7) hingegen hoffen, die 20 Prozentmarke zu erreichen oder zu ĂŒberwinden.

Die FDP hat zwar nach den GrĂŒnen als einzige Partei hinzugewonnen, aber angesichts der Wahlumfragen muss sie Verluste fĂŒrchten. Besonders in Ilvesheim (7,9) konnte sie nur leicht mit 1,3 Prozentpunkten zulegen, in Laudenbach hatte sie zwar das Durchschnittsplus von 2,8 Prozentpunkten erreicht, bleibt aber hier am schwĂ€chsten. Die einzige Kommune, in der die FDP (9,2) knapp vor den GrĂŒnen (9,0) liegt, ist Heddesheim.

Die CDU hat in sechs der zehn Kommunen verloren – kein gutes Omen fĂŒr die bevorstehende Wahl. Zwar sind die Verluste mit -2,3 Prozentpunkten in Laudenbach bis -0,1 Prozentpunkte in Weinheim vergleichsweise niedrig, aber unterm Strich hat die Partei mit insgesamt -3.200 Stimmen nur GlĂŒck gehabt, das Ergebnis von 2001 halten zu können.

Das „GlĂŒck“ lag damals an den verlorenen Stimmen und der geringen Wahlbeteiligung. Die damalige WASG (3,8) (heute mit PDS zu Die Linke fusioniert) hatte zusammen mit den Grauen (1,4) insgesamt 5,2 Prozent der Stimmen auf sich gezogen, die fĂŒr die anderen Partein „verloren“ waren. Die Grauen sind seit 2008 aufgelöst.

Traditionell sind CDU-WĂ€hler bislang immer noch „pflichtbewusster“ beim Wahlgang. Das wirft auch ein anderes Licht auf die leichten Verluste – trotz der Wahldisziplin hat die CDU bereits 2006 „verloren“.

Folgt man den Umfragen zu Gesamtwahl, könnte der CDU-Kandidat Georg Wacker fĂŒnf bis sieben Prozent verlieren, bleibt aber als Gewinner des Direktmandats im Parlament. Die FDP-Kandidatin Birgit Arnold könnte knapp sechs Prozent verlieren – ihr erneuter Einzug ins Parlament wĂ€re damit gefĂ€hrdet.

Gerhard Kleinböck wĂŒrde demnach ebenfalls nochmals rund drei Prozent verlieren, dĂŒrfte aber wieder ins Parlament einziehen.

Der „Wahlsieger“ dĂŒrfte Uli Sckerl werden – geht es nach den Umfragen. Er wĂŒrde große Teile der Verluste der anderen einsammeln und könnte es nahe oder sogar ĂŒber 20 Prozent schaffen.

Die prognostizierten Wahlergebnisse wÀren damit nicht nur im Land, sondern auch im Wahlkreis Weinheim eine Sensation.

Doch das sind alles „Annahmen“ vor der Wahl. Nach der Wahl ist am Sonntag, ab 18:00 Uhr – dann wird ausgezĂ€hlt. 😉

Über 500 Menschen bei Mahnwachen in Rhein-Neckar-Gemeinden

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22 . MĂ€rz 2011. In mehreren Gemeinden an Bergstraße und Neckar im Wahlkreis 39 haben sich am Montag, den 21. MĂ€rz 20011, insgesamt ĂŒber 500 Menschen versammelt, um fĂŒr die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und fĂŒr den Atomausstieg in Deutschland eine Mahnwache zu halten. In Mannheim kamen nach Angaben der Polizei 1.500 Menschen zusammen.

Die Mahnwachen wurden von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen, GrĂŒnen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen-Neckarhausen riefen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dazu auf.

Nach Auskunft der Veranstalter versammelten sich jeweils so viele Menschen wie angegeben in den genannten Gemeinden: Edingen-Neckarhausen 38, Dossenheim 85, Heddesheim 30, Hirschberg 35, Ilvesheim 33, Ladenburg 60, Schriesheim 70, Weinheim 180.

Wir dokumentieren einige der Versammlungen im Bild:

Weinheim: 180 Teilnehmer. Bild: privat

 

Edingen-Neckarhausen: 38 Teilnehmer. Bild: privat

 

Heddesheim: 30 Teilnehmer. Bild. T. Eisele

 

Dossenheim: 85 Teilnehmer. Bild: privat

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben nicht alle Mahnwachen dokumentieren können. Sofern Sie uns weitere Fotos zur VerfĂŒgung stellen, werden wir den Artikel ergĂ€nzen.

Zahlreiche Mahnwachen fĂŒr die Opfer der Natur- und Atomkatastrophe in Japan

Über 2.000 Atomkraftgegner "spazierten" am Sonntag zum Kernkraftwerk Biblis - zahlreiche "Mahnwachen" sollen die Atomkatastrophe in Japan und eine Abkehr von der Atomenergie thematisieren.

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. MĂ€rz 2011. (red) In zahlreichen Gemeinden an Bergstraße und Neckar im Wahlkreis 39 finden am Montag, 21. MĂ€rz 20011, von 18.00 bis 18.30 Uhr Mahnwachen fĂŒr die Opfer der Natur-und Atomkatastrophe in Japan und fĂŒr den Atomausstieg in Deutschland statt.

Die Mahnwachen werden von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen, GrĂŒnen Listen und der SPD veranstaltet. In Edingen rufen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dazu auf.

  • Dossenheim, Rathausplatz
  • Edingen, Rathausplatz
  • Heddesheim, Fritz-Kessler-Platz
  • Hirschberg, Ehrenmal Leutershausen
  • Ilvesheim, Checyplatz
  • Ladenburg, Marktplatz
  • Schriesheim, Altes Rathaus
  • Weinheim, „Reiterin“/FußgĂ€ngerzone

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

Landtagskandidat Hartmut Schönherr: Was mir sonst wichtig ist-۩

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Februar 2011. Helmut Schönherrr ist Landtagskandidat der Piraten. In seinem Beitrag fĂŒr das rheinneckarblog schreibt er ĂŒber das, „Was mir sonst wichtig ist…“.

Von Hartmut Schönherr

Wissen ist Macht – wenn es allen gehört!

Neulich habe ich in der taz die Ausschreibung zum Medienkongress der Zeitung in Berlin am 8. und 9. MĂ€rz 2011 gefunden. Da ist auf einem Podium zum Thema „Lokaljournalismus“ auch Hardy Prothmann mit dabei, von dem ich gerade die Einladung erhalten habe, einen Text ĂŒber „Was mir sonst wichtig ist“ zu schreiben.

SelbstverstĂ€ndlich ohne Honorar, denn es ist Wahlkampf, ich trete im Wahlkreis 39 fĂŒr die Piratenpartei an und damit beginnt eine besondere GeschĂ€ftsbeziehung: Hardy Prothmann bekommt einen Beitrag fĂŒr sein Blog, ich bekomme eine Plattform fĂŒr Wahlkampfbotschaften. Und wenn es gutgeht, passiert noch mehr.

Auch ohne Wahlkampf sieht es mit Honoraren in Blogs bekanntlich nicht so gut aus. Oder, um es etwas spitz zu formulieren: „Mit dem Bloggen ist der Spitzweg-Poet im Journalismus angekommen“ (aus einem Beitrag von mir in der letzten Ausgabe von „Novo Argumente“ – „http://www.novo-argumente.com'“).

Der Spitzweg-Poet, das ist der arme Dichter ohne festes Dach ĂŒber dem Kopf, der nur aus Leidenschaft schreibt, „umsonst und draußen“ sozusagen, ein Idealist.

Kandidat der Piraten: Hartmut Schönherr. Bild: privat

Wie es aussieht, steckt inzwischen ein Großteil der Arbeitswelt voll solcher „Idealisten“. Die neue Arbeitswelt aus Generation Praktikum, Ehrenamt, Selbstausbeutung, honorarfreier SelbstbestĂ€tigung, unterbezahltem Freelance und 1-Euro-Jobs wĂ€chst in schlechter Symbiose an der „alten“, wo es noch solide Festanstellungen und – mit abnehmender Tendenz – ausreichende Rentenzahlungen gibt.

Und keine Partei hat ein Konzept dafĂŒr, wie eine Arbeits- und Sozialpolitik im 21. Jahrhundert aussehen soll. Zwischen dem Bismarckschen Staatsdienerjob fĂŒr alle und der Freiheit eines neuen Ellbogenkapitalismus zeigen sich nur zaghafte AnsĂ€tze einer langfristig tragfĂ€higen Arbeits- und Sozialpolitik, die der industriellen ProduktivitĂ€t ebenso gerecht wird wie unterschiedlichen Lebensstilen und dem ganzheitlichen Überleben des Ökosystems Erde.

Wie auch, will doch jede Partei zunĂ€chst einmal die eigene Klientel versorgt sehen und Wahlen gewinnen. Und so „sichern“ wir unser Rentensystem nach dem anrĂŒchigen Systemspiel-Prinzip: Unten mĂŒssen einfach immer weiter Einzahler nachkommen.

Unsere Kultur und unsere Lebensstile haben sich als frisches Gehirn des weiterschreitenden „homo sapiens“ von unserer dinosaurierhaften Arbeitswelt lĂ€ngst weit entfernt – dieses urpolitische Problem sehe ich „unter“ den „großen Themen“.

„Unter“ im Sinne von tiefer liegend, grundlegend oder eben auch grunderschĂŒtternd. Stuttgart 21 etwa ruht auf diesem Grund als ein gigantisches Subventionsprogramm, das dafĂŒr sorgen soll, das Gegrummel im Untergrund zuzudecken, nochmal fĂŒr ein paar Jahre, nochmal Aufschub zu leisten fĂŒr das alte Politik- und Wirtschaftsmodell im „MusterlĂ€ndle“ dieses Modells.

Einzig die Piratenpartei, die noch keine Klientel versorgen muss und die von ihrer Mitgliederzusammensetzung her am ehesten dem Arbeits- und Lebensstil des 21. Jahrhunderts existentiell nahe ist, bemĂŒht sich um neue Konzepte und wagt es zum Beispiel, den Abschied vom Berufsbeamtentum im Bildungsbereich in ihrem Wahlprogramm Baden-WĂŒrttemberg zu fordern.

Aber nicht, um die Lehrenden ins Prekariat zu entlassen, sondern fĂŒr ein lebendiges, flexibles Bildungssystem und gerechte Entlohnungen in diesem Bereich fĂŒr alle Beteiligten (und nebenbei die StĂ€rkung der gesetzlichen Krankenkassen und die EntbĂŒrokratisierung). Und fĂŒr Leiharbeiter erwarten wir eine höhere Entlohnung zur Honorierung von Risiko und FlexibilitĂ€t – wie sie fĂŒr Leihmanager lĂ€ngst Usus ist.

Ich muss bekennen, ich weiß nicht, was Hardy Prothmann mit den politischen Themen, die „sonst gerne vergessen werden“ im Unterschied zu den „großen Themen“ meint.

Alle „kleinen“ die mir einfallen haben mit den „großen“ zu tun. Zum Beispiel erinnere ich mich an eine alte Dame in der Bahn von Dossenheim nach Heidelberg, die sich ĂŒber einen ausgedĂŒnnten Fahrplan beschwerte: „Die Verkehrspolitik machen Leute, die sowieso nur im Dienstwagen unterwegs sind.“

MobilitĂ€t durch ÖPNV betrifft auch Jugendliche ohne FĂŒhrerschein oder mit der Vernunft, bei der Partytour auf das Auto zu verzichten. Betrifft eine Gesellschaft, die aus GrĂŒnden der KrisenstabilitĂ€t mehrere Verkehrssysteme funktionsfĂ€hig erhalten muss.

Als ich das erste Mal auf einer Reise in meinen Wahlkreis am Haltepunkt Hirschberg-Heddesheim ausstieg, fĂŒhlte ich mich auf seltsame Weise zuhause. Zuhause in meiner zweiten Heimat, LĂ€ndern des ehemaligen Ostblocks, in denen ich ĂŒber Jahre gearbeitet habe fĂŒr den Deutschen Akademischen Austauschdienst und verschiedene Hochschulen.

Wie fĂŒhlen sich Hirschberger, die dort aussteigen und dann vielleicht ĂŒber den Feldweg an der MĂŒlldeponie vorbei nach Hause gehen? Wie angesichts der Milliarden, die nun in Stuttgart („großes Thema“) verbuddelt werden?

Was ist das fĂŒr ein Musterland, in welchem manche Bahnhaltepunkte an die exsowjetische Provinz erinnern und manche mit Villen besetzte BerghĂ€nge an die Baupolitik in LĂ€ndern, in denen BebauungsplĂ€ne von der Mafia gemacht werden?

Abmahnwahn im Internet, ACTA, Leistungsschutzrecht fĂŒr Snippets, ungebremster FlĂ€chenverbrauch in den Kommunen, vergiftete Bussarde im Rheintal, hoch subventionierter Artenschwund in der Landwirtschaft – alles „kleine Themen“ die auf eines angewiesen sind: PublizitĂ€t, differenzierte Informationen. Wahlkampf ist damit nicht zu machen. Das ist Sache zĂ€her politischer Arbeit. AntrĂ€ge ausarbeiten, Ausschussarbeit, juristische Abgleichungen. Hier muss noch transparenter und bĂŒrgernĂ€her informiert werden. Welche Partei hat welche AntrĂ€ge gestellt, von wem wurden sie im Vorfeld verwĂ€ssert, welche juristischen Probleme gab es, welche Lobbyarbeit? Kein auf die Schnelle interessantes Feld fĂŒr die Berichterstattung. Abgeordnetenwatch und Lobbywatch sind erste Schritte dazu, hier zu informieren, es ist noch viel zu tun – auch von Seiten der Parlamente.

Als der Buchdruck mit beweglichen Lettern florierte, kam die Reformation. Und mit zahlreichen Zensurattacken versuchten Teile der Amtskirche, den neuen Geist in der Flasche zu halten bzw. die BĂŒcher im Kloster und die GlĂ€ubigen bei der alleinseligmachenden Kirche. Als das Internet florierte ….

Und damit bin ich wieder bei diesem Blog. Hardy Prothmann und andere sind die Flugschriftendrucker des Internetzeitalters. Aber die Reformatoren sitzen auch woanders. In den neuen BĂŒrgerbewegungen, in manchem Firmenmanagement und in den politischen Parteien. Aber nur in einer Partei haben sie die Mehrheit.

Was mir sonst wichtig ist?

Lebensstilgerechtigkeit als ErgÀnzung zur Generationengerechtigkeit. Eine arten- und strukturenreiche Kulturlandschaft, die nicht nur der Gemeindekasse, sondern auch der Seele gut tut.

Freie und bĂŒrgernahe Informationen im Umwelt- und Verbraucherschutz und in anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen wie Bauplanung und Subventionen.

Bildung, die Erfahrungen zulĂ€sst und Wege eröffnet, nicht trichtert. Kinder wollen lernen, hindern wir sie nicht daran! Denn Wissen ist Macht – wenn es allen gehört.

http://ltw.piraten-bw.de/Person/Hartmut-Schönherr

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Text ist in der Reihe „Was mir sonst wichtig ist…“ erschienen. Wir haben die Landtagskandidaten von CDU, BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen, SPD, FDP, Die Linke und die Piratenpartei ums Mitmachen gebeten. Die vier etablierten Parteien haben wir selbstverstĂ€ndlich eingeladen, die Parteien Die Linke und Piratenpartei wegen ihrer zumindest wahrnehmbaren „PopularitĂ€t“.
Das ist eine subjektive Auswahl.
Die Kandidaten haben die Möglichkeit sich und ihre Politik abseits der „großen“ Wahlkampfthemen zu prĂ€sentieren – kostenfrei und ohne redaktionelle Bearbeitung, also ebenfalls ganz subjektiv.

Der Text war fĂŒr den 25. Februar 2011 zur Veröffentlichung vorgesehen – aufgrund eines falschen Datumseintrags ist er aber erst am 26. Februar 2011 erschienen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Wir haben den Beitrag rĂŒckdatiert, weil er in der Reihe der FreitagsbeitrĂ€ge der Kandidaten erscheint.

Kreiswahlausschuss lÀsst alle WahlvorschlÀge zu

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 02. Februar 2011. (pm) Im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises laufen die Vorbereitungen zur Landtagswahl am 27. MĂ€rz 2011 auf Hochtouren. Am Dienstag, den 01. Februar, tagte unter Vorsitz des stellvertretenden Kreiswahlleiters, Frank GrĂŒnewald, der Kreiswahlausschuss. Alle 38 WahlvorschlĂ€ge wurden zugelassen, darunter ein „Einzelbewerber“. Insgesamt treten landesweit siebzehn Parteien an, neun davon im Rhein-Neckar-Kreis.

Wir dokumentieren alle Wahlkreise im Rhein-Neckar-Kreis. FĂŒr unsere Lokalblogs in Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim ist der Wahlkreis 39 ausschlaggebend.

Kopf- an Kopfrennen, sofern die Umfragen zutreffen zwischen CDU/FDP und BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen/SPD. Quelle: LZPB BW

Information des Landratsamts Rhein-Neckar:

„Baden-WĂŒrttemberg hat insgesamt 70 Wahlkreise, der Rhein-Neckar-Kreiswahlausschuss ist zustĂ€ndig fĂŒr gleich vier Wahlkreise*, nĂ€mlich Nr. 37 Wiesloch, Nr. 39 Weinheim, Nr. 40 Schwetzingen und Nr. 41 Sinsheim. Die Mitglieder des Wahlausschusses, also der Vorsitzende sowie Vertreter der derzeitigen Landtagsparteien, und zwar je zwei Mitglieder fĂŒr CDU und SPD, je einer fĂŒr die GrĂŒnen und die FDP, mussten vor allem die eingereichten WahlvorschlĂ€ge auf ihre ZulĂ€ssigkeit prĂŒfen und stellten fest, dass alle WahlvorschlĂ€ge fristgerecht eingereicht waren. Insgesamt waren 38 WahlvorschlĂ€ge eingegangen, darunter auch, was seltener vorkommt, ein Einzelbewerber im Wahlkreis Wiesloch.

In den vier Wahlkreisen sind insgesamt 394.000 Wahlberechtigte zum Urnengang aufgerufen, davon in Nr. 37 Wiesloch rund 97.000, in Nr. 39 Weinheim 106.000, in Nr. 40 Schwetzingen 92.000 und in Nr. 41 Sinsheim 99.000. Sie entscheiden, wer in den kommenden fĂŒnf Jahren den jeweiligen Wahlkreis im Landtag vertritt. Landesweit treten 17 Parteien an, um die Gunst der WĂ€hler in den Rhein-Neckar-Wahlkreisen werben neun in allen vier, eine weitere und ein Einzelbewerber zusĂ€tzlich in Wiesloch.

(Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel gibt der Landeswahlleiter vor):

Wahlkreis Nr. 37 Wiesloch

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Klein, Karl
BĂŒrgermeister, Landtagsabgeordneter, MĂŒhlhausen

Ersatzbewerber: Sauer, Theo,
Rechtsanwalt, Dielheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

JÀckel, Hansjörg
Diplombetriebswirt, Nußloch

Ersatzbewerberin: do Nascimento Ohlsen, Francisca Geralda
Diplomagraringenieurin, Wiesloch

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Dr. Schmidt-Eisenlohr, Kai
Projektmanager, Wiesloch

Ersatzbewerber: FrĂŒhwirt, Ralf
Dozent, Leimen

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Felden, Claudia
Diplomwirtschaftsmathematikerin, Leimen

Ersatzbewerber: Eger, Alexander
BĂŒrgermeister, St. Leon-Rot

6. BÜNDNIS fĂŒr Innovation und Gerechtigkeit (BIG)

Yaman-Toprak, NilgĂŒn
SelbstÀndige EU-Beraterin, Wiesloch

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

Dr. Wunder, Edgar
Sozialwissenschaftler, Edingen-Neckarhausen

Ersatzbewerber: Rittler, Siegfried
Kraftfahrer, Nußloch

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Rexhaus, Hermann
Staatlich geprĂŒfter Techniker, Leimen

Ersatzbewerberin: Johnson, Sabine
Diplomingenieurin, Stuttgart

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
Jaeschke, Jan
Angestellter, Weinheim

Ersatzbewerber: ZĂŒhlke, Marc
Arbeiter, Wernau (Neckar)

12. Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)

Zimmerer, Johannes
Fachinformatiker, Rauenberg

Ersatzbewerberin: Dr. Hofmeister, Susanne
Ärztin, Heidelberg

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

De Silva Jayasinghe, Robin
Softwareentwickler, Rauenberg

Ersatzbewerberin: Kaiser, Anja
Studentin, Heidelberg

16. Einzelbewerber

Nikolajewski, Wilhelm
Diplomingenieur, Wilhelmsfeld

Wahlkreis Nr. 39 Weinheim

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Wacker, Georg
StaatssekretÀr, Landtagsabgeordneter, Schriesheim

Ersatzbewerberin: EitenmĂŒller, Christina
GeschĂ€ftsfĂŒhrende Schulleiterin, Weinheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kleinböck, Gerhard
Landtagsabgeordneter, Berufsschullehrer, Ladenburg

Ersatzbewerber: Cuny, Sebastian
SelbstÀndiger PR-Berater, Schriesheim

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Sckerl, Hans-Ulrich
Landtagsabgeordneter, Weinheim

Ersatzbewerberin: Dreier, Ingrid
Kindergartenleiterin, Ladenburg

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Dr. Arnold, Birgit
Historikerin, Schrieheim

Ersatzbewerberin: KrĂŒger, Susanne-Beate
RechtsanwÀltin, Weinheim

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

Hördt, Matthias
Fachinformatiker, Weinheim

Ersatzbewerber: GrÀser, Detlef
Diplompsychologe, Schriesheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Rey, Michaela
Hausfrau, Mannheim

Ersatzbewerber: Werle, Rudolf
Kraftfahrzeugmechaniker, Bruchsal

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Jaeschke, Jan
Angestellter, Weinheim

Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)

Karl, Helmut
Kaufmann, Heidelberg

Ersatzbewerber: Fest, Ludger
Bibliothekar, Mannheim

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Dr. Schönherr, Hartmut
Journalist, Bruchsal

Ersatzbewerber: Worret, Martin
IT-Berater, Heidelberg

Wahlkreis Nr. 40 Schwetzingen

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Stratthaus, Gerhard
Landtagsabgeordneter, BrĂŒhl

Ersatzbewerber: Birkenmaier, Thomas
Diplomgeograph, Neulußheim

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

GrĂŒnstein, Rosa
Landtagsabgeordnete, Altlußheim

Ersatzbewerberin: Schmidt, Renate
HeilpÀdagogin, Eppelheim

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Kern, Manfred
Steuerberater, Schwetzingen

Ersatzbewerberin: GrĂŒning, Ulrike
Diplominformatikerin, BrĂŒhl

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Gelb, Michael
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hockenheim

Ersatzbewerber: Köcher-Hohn, Frank
Rettungsassistent, Hockenheim

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

StĂŒrtz, Heinrich
Jurist, Heidelberg

Ersatzbewerber: Pustal, Martin
Servicetechniker, Altlußheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Weih, Timo
Elektroinstallateur, Bruchsal

Ersatzbewerber: Halbroth, Fredy
Maschinenschlosser, Mannheim

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Schrade, René
Industriemechaniker, Esslingen

Ersatzbewerber: Hummel, Benedikt
SchĂŒler, Hardheim

12. Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)

Schlörholz, Matthias
Chemiker, Plankstadt

Ersatzbewerber: Weinmann, Karl-Martin
Krankenpfleger, Heidelberg

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Kleiser, Michael
Softwareentwickler, Karlsruhe

Ersatzbewerber: Weiser, Gernot
Computertechniker, Gerlingen

Wahlkreis Nr. 41 Sinsheim

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Brunnemer, Elke
Landtagsabgeordnete, OberstudienrÀtin, Sinsheim

Ersatzbewerber: Dr. SchĂŒtte, Albrecht,
Diplomphysiker, Bammental

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Funk, Thomas
Schulungsreferent, Sinsheim

Ersatzbewerber: Zimmermann, Guntram
BĂŒrgermeister, Spechbach

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Schneidewind-Hartnagel, Charlotte
Diplombetriebswirtin, Eberbach

Ersatzbewerber: Seitz, Stefan
Werkzeugmacher, Sinsheim

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

Tzschaschel, Hendrik
Konrektor, Dossenheim

Ersatzbewerber: Löb, Sebastian
Handelsmakler, Eberbach

8. DIE LINKE (DIE LINKE)

Rehm, Christoph
Politikwissenschaftler, Heidelberg

Ersatzbewerberin: FlĂŒhr, Renate
BĂŒrokauffrau, Sinsheim

9. DIE REPUBLIKANER (REP)

Neumann, Gerald
Tiefbauer, Oberhausen-Rheinhausen

Ersatzbewerber: Herbold, Peter
Kraftfahrzeugmechaniker, NeckargemĂŒnd

11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Trautenberger, Sascha
Mediengestalter, Plankstadt

Ersatzbewerber: Louis, Klaus
Elektroniker, Königsfeld

12. Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)

Fellhauer, Michael Walter
WerbemittelhÀndler, Sinsheim

Ersatzbewerber: Fischer, Klaus
Werbeberater i. R., Sinsheim

14. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Landwehr, Rafael
Praktikant, Sinsheim

Ersatzbewerber: Reinwald, Stephan
Student, Mannheim

Die Feststellung des endgĂŒltigen Wahlergebnisses fĂŒr die vier Wahlkreise durch den Kreiswahlausschuss findet am Donnerstag, 31. MĂ€rz 2011, statt.

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* Gemeinden der Wahlkreise
37 Wiesloch
Gemeinden Dielheim, Leimen, Malsch, MĂŒhlhausen, Nußloch, Rauenberg, Sandhausen, St. Leon-Rot, Walldorf und Wiesloch

39 Weinheim
Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg an der Bergstraße, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim und Weinheim

40 Schwetzingen
Gemeinden Altlußheim, BrĂŒhl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen und Schwetzingen

41 Sinsheim
Gemeinden Angelbachtal, Bammental, Eberbach, Epfenbach, Eschelbronn, Gaiberg, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Helmstadt-Bargen, Lobbach, Mauer, Meckesheim, Neckarbischofsheim, NeckargemĂŒnd, Neidenstein, Reichartshausen, Schönau, Schönbrunn, Sinsheim, Spechbach, Waibstadt, Wiesenbach, Wilhelmsfeld und Zuzenhausen