Mittwoch, 22. November 2017

KĂ€lte setzt der Schifffahrt zu

Eisbrecher auf dem Neckar halten Fahrrinne frei

Heidelberg/Rhein-Neckar, 09. Februar 2012. (red/PR-Video) Sechs Arbeitsboote des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg brechen zwischen Mannheim und Heilbronn Eis auf dem Neckar. Der Transportweg ist wichtig fĂŒr Kohlelieferungen an die Kraftwerke entlang des Flusses – die aktuelle Lage ist schwierig und könnte fĂŒr ernsthafte Probleme sorgen.

Amtsleiter Jörg Huber vom Wasser – und Schifffahrtsamt Heidelberg erklĂ€rt im PR-Video Interview die derzeitige aktuelle Situation auf dem Neckar.

„Es macht uns zu schaffen, dass durch die niedrigen Wassertemperaturen immer mehr Eis entsteht, so dass die Erfolge bei der EisbekĂ€mpfung hinter den Erwartungen liegen“.

FĂŒr heute wird weitere VerstĂ€rkung zum Eisbrechen am Neckar erwartet: Das Aufsichtsboot „Plittersdorf“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg und das Aufsichtsboot „Worms“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim.

„Wir haben heute den ganzen Tag mit sechs Wasserfahrzeugen Eis gebrochen“ berichtet Dipl.-Ing. Jochen Bode, Leiter des „Krisenstabes Eis“ beim Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg.

Neben dem Eisbrechen sind die BeschÀftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg dabei Anlagen vom Eis zu befreien, um die Funktionsweise sicherzustellen.

„Eine Prognose, wie lange die Schifffahrt auf dem unteren Neckar noch frei fahren kann, ist schwer zu treffen“, sagt Amtsleiter Jörg Huber.

„Schwachstellen sind die hydraulischen Schleusenantriebe, die bei niedrigen Temperaturen immer wieder ausfallen, so dass aus GrĂŒnden der Anlagentechnik der Schiffsbetrieb eingestellt werden muss. Entscheidend wird deshalb die weitere Entwicklung des Wetters sein. Wir hoffen auf wĂ€rmere Temperaturen.“

Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg ordnet erste Maßnahmen an

„Eiswetter“ auch am Neckar

Das sibirische Wetter sorgt fĂŒr Eisbildung bei den Wehren und Schleusen. Archivbild: WSH

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 03. Februar 2012. (red/pm) Das eisige Wetter hat auch Folgen fĂŒr die Schifffahrt – Stauwehren und Schleusen frieren zu. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg ordnet erste Maßnahmen gegen die Eisbildung an.

Information des Wasser- und Schifffahrtsamts Heidelberg:

„Auf Grund der angekĂŒndigten KĂ€ltewelle hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg fĂŒr die Stauanlagen am unteren Neckar erste Maßnahmen zur EisbekĂ€mpfung angeordnet. Die Wassertemperatur des Neckars in Heidelberg ist seit Mittwoch um 1,5 Grad Celsius auf derzeit 2 Grad Celsius gefallen.

Der Hydrologe des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg, Eugen Bierweiler, berichtet: „Noch ist die Eisbildung an den Schifffahrtsanlagen gering. Im Raum Heidelberg sind in den Schleusenkammern rd. 1 cm Eisdicke gemessen worden. In den VorhĂ€fen zwischen Feudenheim und NeckargemĂŒnd wurde Randeis festgestellt. Die Schifffahrt hat derzeit noch keine EinschrĂ€nkungen“.

Im WSA Heidelberg wurde seit heute Morgen der „Krisenstab Eis“ aktiviert. Der Leiter des Krisenstabes ist Dipl.-Ing. Jochen Bode erlĂ€utert:

„Auf Grund der Großwetterlage rechnen wir mit Eis auf dem Neckar und Vereisung der Schleusen- und Wehranlagen. Deshalb habe ich angeordnet, dass ab Montag der Stauspiegel des Neckars auf dem unteren Toleranzniveau gehalten wird. Damit soll sichergestellt werden, dass kein Wasser ĂŒber die StauverschlĂŒsse strömt und diese dann unnötig vereisen und damit in ihrer Funktion eingeschrĂ€nkt werden. Dies wird Auswirkungen auf die Abladetiefe der Schifffahrt haben, die dann mit 10 cm weniger Tiefgang kalkulieren muss.“

Die Schleusenbetriebsstellen wurden angewiesen, dass Wasser auch durch Leerschleusungen in Bewegung zu halten, um die mögliche Eisbildung in den Schleusenkammern zu verzögern. Zudem wurden die Mitarbeiter des Bauhofs Neckarsteinach in erhöhte Rufbereitschaft versetzt. Alle Verwaltungsschiffe wurden auf den Eiseinsatz vorbereitet.

Besonders von Eis gefĂ€hrdete Bereiche an der Wasserstraße Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn sind die SchifffahrtskanĂ€le in Ladenburg, Schwabenheim und Neckarsulm, der Kanalhafen Heilbronn, die oberen und unteren VorhĂ€fen der Schleusen sowie die Bereiche im Oberwasser der Wehranlagen.

Neben der Schifffahrt rĂŒckt bei Eisbildung ein auch anderer Aspekt in den Vordergrund: Der ungehinderte Wasserabfluss an den Wehren. Sollten sich geschlossene Eisdecken ausbilden,
wird mit allen verfĂŒgbaren und verantwortbaren Mittel versucht, das Eis zu brechen und ĂŒber die Wehranlagen abzufĂŒhren.“

Aktuell: 9 Kilometer Stau nach Unfall auf A5 Richtung Frankfurt

Weinheim/Rhein-Neckar, 07. April 2011. (red/pm) Zur Zeit staut sich der Verkehr auf der A5 Dossenheim Richtung Weinheimer Kreuz auf mindestens 9 Kilometern – auch die B38 ist durch Ausweichverkehr belastet. Ein Lkw rammte einen Pkw am Stau-Ende – die Pkw-Fahrerin wurde schwer verletzt.

„Kurz nach 13.30 Uhr kam es heute am Autobahnkreuz Weinheim zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein in Richtung Norden fahrender Sattelzug aus Zwickau fuhr auf einen verkehrsbedingt am Stau-Ende stehenden Pkw Skoda auf und schob das gerammte Fahrzeug auf einen weiteren Pkw.

Der Lkw-Fahrer hatte offenbar ĂŒbersehen, dass sich infolge von Holzarbeiten ein RĂŒckstau gebildet hatte.

WĂ€hrend der Lkw-Fahrer mit leichten Blessuren davonkam, musste die FahrzeugfĂŒhrerin des Skoda mit schwereren Verletzungen zur stationĂ€ren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallbeteiligte im dritten Fahrzeug blieb unverletzt.

Der Sachschaden an der Unfallstelle wurde mit insgesamt ca. 80.000 Euro beziffert. WĂ€hrend der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste der Verkehr zeitweise komplett gesperrt werden, inzwischen konnte aber zumindest eine Fahrspur Richtung Norden wieder freigegeben werden.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

 

Aktuell: 9 Kilometer Stau nach Unfall auf A5 Richtung Frankfurt