Dienstag, 19. September 2017

01. bis 07. Juli 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 01. bis 07. Juli 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

21. bis 27. Januar 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 21. bis 27. Januar 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Montag, 21. Januar 2013, 20:45 Uhr, Muddys Club.

Shanna Waterstown. Foto: http://www.shanna waterstown.com/

Weinheim. Shanna Waterstown & Band: Blues – Gospel – Soul und Jazz – kaum eine Stimme verbindet so viele Genres in sich wie die von Shanna Waterstown. Groß geworden ist sie in den Kirchen des SĂŒdens der USA. Gospel- und Blueselemente waren ihre EinflĂŒsse, die sich ĂŒber die Jahre noch in New York mit Jazzelementen verfeinerten.

Gespielt hat Shanna bereits auf Festivals in Frankreich, Portugal, Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter auf dem Jazz Festival d’Enghein les Bains, dem Blues Festival Frauenfeld, Women in Blues Festival und dem Blues Festival Basel, welches sie im April 2011 auf der großen HauptbĂŒhne im wahrsten Sinne des Wortes gerockt hat.

Ort: Muddys Club, Schulstraße 3, 69469 Weinheim.

Eintritt: 17 Euro regulĂ€r. Mitglieder zahlen 12 Euro; ermĂ€ĂŸigte Tickets gibt es ab 8 Euro.

Tickets und Infos: http://muddys-club.net/2013/01/.

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Dienstag, 22. Januar 2013, 20:00 Uhr, BĂŒrgerhaus.

Die Darsteller Peter Bongartz und Susanne SchÀfer.

Heddesheim. „Achterbahn“ – Eine Komödie von Eric Assous. Darsteller: Peter Bongartz und Susanne SchĂ€fer.

In einer Bar haben sie sich kennengelernt. Sie unterhielten sich und waren sich auf Anhieb sympatisch. Nun reizt ihn die Aussicht auf ein kleines amouröses Abenteuer mit der attraktiven BrĂŒnetten. Dass sie um einiges jĂŒnger ist als er, stört dabei weder sie noch ihn.

Dass er verheiratet ist, hat er ihr allerdings geflissentlich verschwiegen. Nun sind sie auf ein letztes Glas in seinem Appartment gelandet. Eigentlich ist vorhersehbar, was nun geschehen wird . doch dann kommt alles auf einmal ganz anders.

Denn immer mehr ĂŒbernimmt die junge Dame die Regie des Abends. Rasch wird klar, dass sie nicht das ist, was sie anfangs zu sein vorgab. Ist sie wirklich nur auf ein unverbindliches Abenteuer aus? Wer ist sie wirklich? Und was will sie von ihm?

„Les montagnes russes“, so der Originaltitel, 2004 in Paris mit Alain Delon mit großem Erfolg uraufgefĂŒhrt, hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht: genau gezeichnete Charaktere, raffinierten Handlungsaufbau und umwerfenden Wortwitz.

Eine charmante Komödie mit nachdenklichen Zwischentönen und vielen ĂŒberraschenden Wendungen, die den Zuschauer bis zum Schluss in Atem – und bei guter Laune hĂ€lt. Vor allem dann, wenn so brillante Schauspieler wie Peter Bongartz und Susanne SchĂ€fer auf der BĂŒhne stehen!

Ort: BĂŒrgerhaus Heddesheim, Unterdorfstraße 2, Großer Saal, 68542 Heddesheim.

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Mittwoch, 23. Januar 2013, 20:00 bis 22:00 Uhr, Olympia-Kino.

Les BrĂŒnettes

Hirschberg. Konzertabend mit „Les BrĂŒnettes„. Kennengelernt haben sich Juliette Brousset, Lisa Herbolzheimer, Stephanie Neigel und Julia Pellegrini an der Musikhochschule Mannheim und gemeinsam ist ihnen die Haarfarbe – deshalb der Name „Les BrĂŒnettes“. Die vier Frauen prĂ€sentieren ein breites Repertoire aus Jazz, Pop, Soul und neu interpretierten Klassikern.

Ort: Kommunales Olympia Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: Tickets kosten 15 Euro. Förderkreis-Mitglieder zahlen 13 Euro.

Tickets und Infos: http://www.olympia-leutershausen.de/.

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Donnerstag 24. Januar 2013, 20:00 Uhr, Karlstorbahnhof.

Jan Weiler. Foto: Enno Kapitza.

Heidelberg. Carambolage – Lesung mit Jan Weiler. Jan Weilers aktuelles BĂŒhnenprogramm enthĂ€lt die besten Kolumnen der Serie „Mein Leben als Mensch“, die jede Woche in der „Welt am Sonntag“ sowie auf seiner eigenen Homepage erscheint.

Da das Personal von „Mein Leben als Mensch“ identisch ist mit jenem seiner Bestseller „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und „Antonio im Wunderland“, gibt es also auch regelmĂ€ĂŸig neue, wundervolle, treffende, gewitzte Geschichten ĂŒber den italienischen Gastarbeiter Antonio Marcipane.

Jan Weiler war elf Jahre beim SĂŒddeutsche Zeitung Magazin, die letzten fĂŒnf als Chefredakteur. Seit 2005 ist er freier Schriftsteller. Er verfasst vor allem Romane, Kolumnen, Hörspiele und DrehbĂŒcher und tritt auch als Sprecher auf seinen CDs und als Vorleser auf Tourneen durch ganz Deutschland in Erscheinung.

Beginn 20 Uhr. Einlass bereits ab 19 Uhr.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Tickets kosten 19 Euro an der Abendkasse und 16 Euro im Vorverkauf (zzgl. VorverkaufsgebĂŒhr).

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Freitag, 25. Januar 2013, 20:00 Uhr, Zimmertheater.

Szene aus „Doppelfehler“.

Speyer. Doppelfehler – Eine Komödie von Barry Creyton. George und Alexandra – seit fĂŒnf Jahren geschieden – treffen sich zufĂ€llig wieder. Sie ist frisch verheiratet, er geht mit blutjungen MĂ€dchen aus.

Nach kurzem Wortgefecht mĂŒssen beide erkennen, dass sie doch noch fĂŒreinander etwas empfinden. Und so nimmt denn das ‚Unheil‘ seinen Lauf, man versucht es wieder miteinander – und wieder stellt man fest, dass man miteinander eigentlich nicht kann. Ein Feuerwerk der Lust, Satire und Ironie mit tieferer Bedeutung!

Darsteller: Nicole Kaufmann & Markus Maier. Regie: Mate Irrniss.

Ort: Zimmertheater Speyer, Maximilianstr. 12, 67346 Speyer.

Eintritt: Tickets kosten 18 Euro an der Abendkasse und 15 Euro im Vorverkauf (zzgl. VorverkaufsgebĂŒhr).

Tickets und Infos: http://www.zimmertheater-speyer.de/index.html.

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Samstag, 26. Januar 2013, 18:00 Uhr, Stadthalle.

Ballettabend in der Stadthalle Weinheim.

Weinheim. Der Nussknacker: Ein MĂ€rchenballett in vier Bildern zur Musik von Pjotr Illjitsch Tschaikowski. Dargestellt von den TĂ€nzern des Tanzstudios Irene Kemen in Weinheim.

Das StĂŒck „Der Nussknacker“ gehört zu den populĂ€rsten Ballette. Im Mittelpunkt des Balletts steht KlĂ€rchen, im russischen Original Mascha. Sie bekommt am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker geschenkt. Als sie sich hinlegt, schlĂ€ft sie ein und trĂ€umt von einer Schlacht der vom Nussknacker angefĂŒhrten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des MĂ€usekönigs.

Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, der sich danach in einen Prinzen verwandelt. Der Prinz reist mit Klara in das Reich der SĂŒĂŸigkeiten. Dabei geht es ĂŒber den Tannenwald zum Schloss Zuckerburg, wo die dort residierende Zuckerfee zu Ehren ihrer GĂ€ste ein Fest veranstaltet.

Ort: Stadthalle, Birkenauer Talstraße 1, 69469 Weinheim.

Weitere Infos: http://www.dancedimension.de/Index.html.

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Sonntag, 27. Januar 2013, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max.

Das Joscho Stephan Trio.

Hemsbach. Joscho Stephan Trio. Der Gitarrist Joscho Stephan steht er als Vertreter einer neuen Generation im Gipsy Swing. Mit gerade mal zwanzig Jahren veröffentlichte er sein erstes Album „Swinging Strings“ beim renommierten Label „Acoustic Music Records“.

In Fachkreisen war sein Name schon vorher bekannt: Joscho Stephan entpuppte sich sehr frĂŒh als herausragendes Talent auf der Gitarre. Zusammen mit seinen Bandkollegen GĂŒnter Stephan und Max Schaaf wird er die KulturbĂŒhne rocken.

Ort: KulturbĂŒhne Max, Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.

Eintritt: Tickets gibt es fĂŒr 18 Euro an der Abendkasse und fĂŒr 16 Euro im Vorverkauf (zzgl. VorverkaufsgebĂŒhr).

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

29. Oktober bis 04. November 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 29. Oktober bis 04. November 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Dienstag, 30. Oktober 2012, 21:00 Uhr, Karlstorbahnhof.

Das PORTICO QUARTET

Heidelberg. Enjoy Jazz: Portico Quartet. Hier gesellt sich Mut zu Eigensinn! „Knee deep in the North Sea“- das in ihrer Heimat hoch dekorierte DebĂŒtalbum der vier jungen Briten, wurde hierzulande komplett verschlafen.

Erst das zweite Album „Isla“ sorgte fĂŒr mĂ€chtiges Rauschen im BlĂ€tterwald. Junger Brit-Jazz schien plötzlich das nĂ€chste, große Ding. Ganz oben auf der Liste: Das Portico Quartet mit seinem Indie-SelbstverstĂ€ndnis und dem recht jungen Perkussionsinstrument namens Hang als Alleinstellungsmerkmal.

Bei der ENJOY JAZZ-Premiere im Oktober 2009 klang der „Post-Jazz“ der Band nach einer sehr melodischen, leicht karibisch klingenden Variante von Minimal Music.

Jetzt, nach dem selbstbetitelten dritten Album, ist alles anders: Der Hang-Virtuose Nick Mulvey ist weg, die Band klingt dunkler und spröder, setzt mehr auf Elektronica und DubStep und steht aufreizend hĂ€ufig an der Schwelle, wo die Musik eigentlich in Richtung Dancefloor explodieren mĂŒsste. Tut sie aber nicht. Oder nur fĂŒr ein paar Takte. Das ist spannend!

Beginn 21 Uhr. Einlass bereits ab 20 Uhr.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Abendkasse 23 Euro, Vorverkauf 19 Euro + Vorverkaufs-GebĂŒhr.

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 20:00 Uhr, Kulturfenster.

Sigi Zimmerschied

Heidelberg. Sigi Zimmerschied: Reißwolf – eine Vernichtung in Akten. Ein ganz großer kommt am Mittwoch den 31. Oktober um 20 Uhr ins Kulturfenster Heidelberg: Sigi Zimmerschied.

Er macht sich Gedanken ĂŒber das Menschsein: „Der Mensch wird erst zum Menschen durch eine Aktennotiz. Und seine Existenz endet mit der Vernichtung der Akte. Quod non in actis est, non est in mundo. So dachten schon die alten Römer.“ Seine Hauptfigur Adalbert Stauber handelt als Fahrer einer Aktenvernichtungsfirma tĂ€glich mit Material, das die Auftraggeber lieber aus der Welt wissen wollen. Wenn es seinen Wertvorstellungen zuwider geht, dann kann es passieren, dass er das seine Kunden auch wissen lĂ€sst.

Die Presse: „Dieser Erpresser könnte ‚a miesa, dafeida, dreggiga Dreg‘ sein und sonst nix. Zimmerschied aber erhebt in kompakten 30 und 45 Minuten Spielzeit die Figur zum Charakter, indem er unklar lĂ€sst, ob dieser der pure Zyniker im Dienste des eigenen Vorteils ist, oder ob er womöglich sogar selber glaubt, dass er ja nur der Wahrheit zu ihrem Recht verhelfen will. So elegant Zimmerschied seine Hauptfigur schmiedet, so virtuos baut er sein Programm auf, nahtlos die SzenenĂŒbergĂ€nge, mĂŒhelos die Wechsel der ErzĂ€hler[
].“

Kleinkunstpreise u.a.: Deutscher Kleinkunstpreis, Österreichischer Kleinkunst- und Kabarettpreis (Hauptpreis).

Ort: Kulturfenster, Kirchstraße 16, 69115 Heidelberg.

Eintritt: Vorverkauf 18 Euro, 16 Euro ermĂ€ĂŸigt (zzgl. SystemgebĂŒhr). Abendkasse 22 Euro, ermĂ€ĂŸigt 20 Euro.

Tickets und Infos: www.kulturfenster.de.

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 18:00 bis 22:00 Uhr, Besucherbergwerk Grube Anna-Elisabeth.

Das historische Besucherbergwerk in Schriesheim

Schriesheim. Halloween im Schriesheimer Bergwerk bedeutet Spass fĂŒr die ganze Familie: Mehr als 100 Meter der sonst zum Besucherrundgang gehörenden Stollen werden zum Gruseln hergerichtet.

Es geht tief in den Berg hinein, vorbei an schaurigen Gestalten, wÀhrend Spinnen und ihre Hinterlassenschaften den Weg sÀumen. Bei Zwielicht und Schauerhall verschwimmen RealitÀt und Fantasie.

FĂŒr das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Bergwerksvereins Schriesheim.

Ort: Besucherbergwerk Grube Anna-Elisabeth, Bergwerksverein Schriesheim e.V., Talstraße 157, 69198 Schriesheim.

Eintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro.

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Donnerstag, 01. November 2012, 19:30 Uhr, Theater im Pfalzbau.

Szene aus „Octopus“. Quelle: http://www.theater-im-pfalzbau.de/.

Ludwigshafen. Der TÀnzer, Choreograph und Filmemacher Philippe Decouflé wird von der Idee der Schönheit bewegt. Er schuf eine neue Form des Körpertheaters, intim und poetisch zugleich, in dem Bild und RealitÀt, Schein und Illusion, Reflexion und Projektionswand eine Àsthetische Verbindung eingehen.

Seine Choreographien zelebrieren den menschlichen Körper in seiner natĂŒrlichen Anmut. Dabei tĂ€uscht ein raffiniertes Zusammenspiel von Tanz und Videoeffekten die Sinne und fĂŒllt den BĂŒhnenraum mit Illusionen.

Sein neuestes BĂŒhnenwerk Octopus gleicht einer betörenden Entdeckungsreise durch Farb- und Formkontraste und zeigt GefĂŒhle von großer IntensitĂ€t und Sinnlichkeit. Der KĂŒnstler agiert hier als Zauberer, spielt mit seinen Lieblingsmotiven und öffnet sich fĂŒr andere Kunstformen. Von der Einzel- zur Gruppenchoreographie ebnet die Szenenvariation den Weg zum Jubel des Publikums, aber die Aussage des virtuosen Tanzabends ist zweifellos auch durch einen ungewöhnlichen Ernst geprĂ€gt.

Philippe DecouflĂ© erhielt, nach ausgedehnten Reisen durch den Libanon und Marokko, seine Ausbildung an der Ecole du Cirque de Paris und bei Marcel Marceau. Seine ĂŒberragende Inszenierung der Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Winterspiele 1992 in Albertville hat seinen Ruf bestĂ€tigt, einer der originellsten Choreographen Frankreichs zu sein. FĂŒr seine BĂŒhnenproduktionen, Musikvideos, Kurzfilme und Werbespots (Dior) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er schrieb und inszenierte die Show Iris fĂŒr den Cirque du Soleil.

Ort: Theater im Pfalzbau, Berliner Str. 30, 67059 Ludwigshafen.

Eintritt: Tickets ab 20 Euro.

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Freitag, 02. November 2012, 20:00 Uhr, Karlstorbahnhof.

Jessica Gall

Heidelberg. Enjoy Jazz: Jessica Gall. „So lange eine Musik authentisch ist, ist doch der Stil egal. Musik muss berĂŒhren. Und ob sie dies nun mit klassischen, jazzigen oder poppigen Stilmitteln tut, spielt schlussendlich keine Rolle.“

Mit diesen Worten hat die Berliner SÀngerin Jessica Gall in einem Interview auf die Frage geantwortet, wie es wohl komme, dass sie von der Kritik gelobt werde, obwohl sie als ausgebildete Jazz-SÀngerin auf ihren bislang drei Alben eher mit Pop oder gar Country kokettiere. Ja, es ist schon ein Kreuz mit den Schubladen in der Musik. Norah Jones, Rebekka Bakken oder auch Silje Nergaard können sicher auch ein Lied davon singen.

Es lohnt sich auf jeden Fall sehr, sich den melancholischen und sehnsĂŒchtigen Songs des von Gall im August veröffentlichten Albums „Riviera“ hinzugeben; und auch die Pedal Steel-Guitar zu genießen, die hier stets im „richtigen“ Moment einsetzt. Gall selbst ist begeistert von der Weite, die man ihrer aktuellen Einspielung anhört, und dem warmen SĂŒdstaaten-Feeling, welches es durch die Instrumentierung transportiert. Nicht nur beeindruckende Musik, sondern auch ein GefĂŒhl von Sommer, das sich wohlig im Körper ausbreitet.

Einlass ab 20 Uhr.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Abendkasse 22 Euro, Vorverkauf 18 Euro zzgl. SystemgebĂŒhr.

Tickets und Infos: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Samstag, 03. November 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle.

Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker

Speyer. Mit seinem aktuellen Heinz Becker-Programm manövriert Gerd Dudenhöffer seine Kunstfigur bewusst und sprichwörtlich in die „Sackgasse“ – nicht mit Vollgas, eher mit dem Tempo immer am Limit fĂŒr geistig geschlossene Ortschaften.

Diesmal plakatiert der Kabarettist die intellektuellen HohlrĂ€ume, ja die Denkblockade des stoischen KleinbĂŒrgers, schon mit dem Programmtitel. Sackgasse. Vor einer Betonwand platziert, stellt sich der Becker Heinz seinem Publikum. Er trĂ€gt mal wieder kleinkariert und Mief unter der Batschkapp und damit ĂŒbrigens eine Kopfbedeckung, die seit ĂŒber dreißig Jahren als Markenzeichen par excellence funktioniert.

Er kommt nicht gleich zur Sache und schon gar nicht auf den Punkt. Schweift ab und gerĂ€t so mir nichts, dir nichts, von der Belanglosigkeit verdeckt, zum Brennpunkt. Eben noch beim Kaninchenzuchtverein vorbei zum Holocaust. Trifft ins Schwarze, wenn er die romantisierten Kriegserinnerungen seiner Tante mit GĂ€nsehautfeeling – zwischen Heil Hitler und Heile GĂ€nschen – einstreut.

Befreit sich von beklemmenden Katastrophen und Gewaltakten der Gegenwart, in dem er ihre Chronologie mit dem Freizeitaufkommen eines TV-Normal-Verbrauchers erklĂ€rt: „Awwer grad so Überschwemmungen odder Erdbebe, die sinn immer vor Weihnachten. Do sinn halt die meischte Leut deheem“.

Wer feinen Wortwitz und wahre Komik schĂ€tzt, bekommt mehr als er wechseln kann. Und hĂ€lt es dann vielleicht mit dem Becker Heinz sein Vadder: „Besser mojns zwei Schnaps, wie omnds kenner. Ma muß a mo PrioritĂ€ten de Vortritt losse
“ Dudenhöffer bietet Perfektion in jeder theatralisch-humoristischen Dimension. Schenkt seinem Heinz ein unnachahmliches Minenspiel, sein Zögern beim Nichtsagen, beim Unaussprechlichen – und seine unverkennbaren Gesten vom Fingerpochen zum Fusselzupfen, die sich jeder Fan ad hoc vors geistige Auge projizieren kann.

Der KĂŒnstler selbst nennt seine BĂŒhnenwerke um sein Alter Ego Ein-Personen-StĂŒcke zwischen Theater und Kabarett, ganz in alter Qualtinger-Tradition und verspricht mit Sackgasse eine Breitseite bester Unterhaltung. Herein spaziert! Herein spaziert! Hier werden die Lachmuskeln aufs Äußerste strapaziert und dabei die freien Radikalen im DenkstĂŒbchen bekĂ€mpft.

Ort: Stadthalle Speyer, Obere Langgasse 33, 67346 Speyer.

Eintritt: Tickets ab 30 Euro.

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Sonntag, 04. November 2012, 13 bis 18 Uhr, Innenstadt Heidelberg.

Schon im letzten Jahr hat der Verein „PRO Heidelberg e.V.“ einen verkaufsoffenen Sonntag veranstaltet. Foto: PRO Heidelberg e.V.

Heidelberg. Heidelberger Einkaufs-Sonntag: Entspannt bummeln und stressfrei einkaufen: Der verkaufsoffene Sonntag am 4. November 2012 macht es möglich. Von 13 bis 18 Uhr sind die GeschĂ€fte in der Innenstadt geöffnet. Viele EinzelhĂ€ndler haben Aktionen, Angebote und Rabatte vorbereitet. Im DarmstĂ€dter Hof Centrum spielt die Jazzband „so what“.

MarkthĂ€ndler bieten frisches Obst und GemĂŒse, Blumen, Äpfel aus der Region, ZiegenkĂ€se, selbstgemachte Dampfnudeln und andere SpezialitĂ€ten an. Die Stadt auf besondere Art erleben lĂ€sst sich in einer kombinierten klassischen StadtfĂŒhrung und Shoppingtour um 13 Uhr.

Ort: Innenstadt, 69117 Heidelberg.

Infos und Programm: http://proheidelberg.de/.

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28. Mai bis 10. Juni 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 28. Mai bis 10. Juni 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Mittwoch, 30. Mai 2012, 20:00, Dom Speyer

Der Chor Stile Antico, Foto: Marco Borggreve

Speyer. Im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tritt Stile Antico im Speyerer Dom auf.

Unter dem schier unerschöpflichen Quell an hochprofessionellen und enthusiastischen Vokalensembles, die von den britischen Inseln und ihrer großen kirchlichen Chortradition herkommend das Festland erobern, ist Stile Antico eines der jĂŒngsten – und besten.

Unverkennbar englisch im hellen, »weißen«, enthusiastischen Klang ihrer Stimmen, verlassen sich die zwölf SĂ€ngerinnen und SĂ€nger gleichwohl nicht nur auf die perfekte klangliche Balance und HomogenitĂ€t, auf den schieren Wohllaut. Vielmehr begegnen sie der Musik, die sie singen – Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, allem voran die ihrer Heimat England, fĂŒr die dieser Zeitraum das »Golden Age of Music« darstellt – mit Neugierde, Phantasie, Sinn fĂŒr Differenzierung und fĂŒr die expressiven QualitĂ€ten des Texts.

Kein Wunder, dass Stile Antico nicht nur in England und den USA regelmĂ€ĂŸig Konzerte gibt, sondern auch in Kontinentaleuropa von Amsterdam bis Barcelona, in Australien und im Libanon. Die Aufnahmen sind mit renommierten Preisen wie dem »Gramophone Award«, dem »Diapason d‘Or« oder dem Preis der deutschen Schallplattenkritik geadelt worden.

BerĂŒhrungsĂ€ngste hat Stile Antico ĂŒbrigens nicht, hat man doch auch den PopsĂ€nger Sting auf seinem Ausflug in die Welt von John Dowlandim Elisabethanischen Zeitalter begleitet. Nach Schwetzingen bringen die SĂ€nger eine Auslese der Vokalpolyphonie aus dem Tudor-Zeitalter mit, darunter eine der drei Messen des vielleicht grĂ¶ĂŸten Komponisten dieser Zeit, William Byrd.

Ort: Dom Speyer, Domplatz, 67346 Speyer.

Tickets und Info: http://www.swr.de/swr2/festivals/schwetzinger-festspiele/-/id=233286/g0o2ht/index.html

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Freitag, 01. Juni 2012, 20:30, Traumfabrik

Theaterkino und Traumfabrik, Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. In Heidelberg! Angekommen? Oder noch Fremd? Theaterabend der außergewöhnlichen Art in der Traumfabrik: Vermessen geht in die sechste Runde!

Am vorletzten Theaterabend dieser Spielzeit der Regie-, Dramaturgie- und BĂŒhnenbildassistenten sowie Ensembleschauspieler des Theater und Orchester Heidelberg wollen wir die Stadt und deren Eigenarten auseinandernehmen, sezieren und hinterfragen, indem wir eine begehbare Installation bauen: In diesem Labyrinth können RĂ€ume erobert, verlassen werden.

Vollkommenes GlĂŒck, vollkommene Zerstörung. Wir irren herum. Es treibt uns ins Freie, in den Aufbruch. »Reife verweigern, Erwachsenwerden abbrechen, aber auch die RĂŒckkehr fliehen, ob als Heimkehr oder als Regression, und da bleibt nur eines – der Loop.«

Ort: Theaterkino und Traumfabrik, Hauptstraße 42, 69117 Heidelberg.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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Samstag, 02. Juni 2012, 14:00, Kleiner Schlosshof.

Das Weinheimer Schloss

Weinheim. Geopark-Exkursion: Ein Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims.

Warum hĂ€ngt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller HonorĂ© de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „RĂ€uberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-FĂŒhrer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt. Selbst Weinheim–Kenner dĂŒrften bei dieser Exkursion Neuigkeiten erfahren.

Die FĂŒhrung dauert ca. 3 Stunden und kann auch fĂŒr Gruppen gebucht werden.

Voranmeldung erforderlich beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Ort: Treffpunkt: Brunnen im kleinen Schlosshof, Obertorstr. 9, 69469 Weinheim.

Tickets: Erwachsene: 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 3 Euro.

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Sonntag, 03. Juni 2012, 17:00, Rathaus

Bernd Glemser, PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble

Speyer. Benefiz-Konzert „Pro futura“ fĂŒr Ruanda. Die Partnerschaft RLP-Ruanda wird seit den frĂŒhen 1980erJahren auch in Speyer mitgetragen und erfĂ€hrt seit ein paar Jahren eine begrĂŒĂŸenswerte junge Fortsetzung durch die Kooperation von Schulen in Speyer und Nkanka. Beispielhaft zu nennen sind dabei das Gymnasium am Kaiserdom mit seinem Jugendaustausch, sowie die Siedlungsgrundschule.

Damit erwerben die Beteiligten einzigartige Erfahrungen, die zum Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft fĂŒr die Welt von morgen befĂ€higen. Der Erlös des Konzertes kommt den Schulpartnerschaftsprojekten zugute.

Mitwirkende unter der Leitung von Prof. Leo KrÀmer: PalatinaKLASSIK Vocal Ensemble, Mitglieder des PalatinaKLASSIK Barock Ensemble, Ingrid Paul (Blockflöte), Prof. Roland Kunze (Violoncello), Hisako Nishizawa-KrÀmer (Klavier).

Werke von Franz Schubert, Felix Medelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Johannes Brahms u.a. Schirmherr des Benefiz-Konzertes ist MinisterprÀsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel.

Ort: Historischer Ratssaal, Rathaus, Maximilianstraße 12, 67346 Speyer.

Eintritt: 14/8 Euro ermĂ€ĂŸigt.

Tickets und Info: Touristinformation Speyer, Maximilianstraße 11, 06232/142392, touristinformation@stadt-speyer.de.

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Mittwoch, 06. Juni 2012, 20:00, Capitol

Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team

Mannheim. Queen-Tribute-Show mit dem Capitol-Team. Leben am Limit.Tanz mit dem Tod. Musik fĂŒr die Ewigkeit.

Nach der Flower Power Show „Here comes the Sun“ und dem John Lennon Tribute „Fool on the Hill“, nehmen sich die Kreativen des Capitol Teams einer besonderen Herausforderung an: die Musik von Queen auf die Bretter der Capitol BĂŒhne zu bringen.

Eine Nacht im November. Eine letzte Nacht. Zwei ungebetene Besucher, die keine Namen nennen. Die keine Namen kennen. Ein tödlicher Pakt. Eine Nacht wie ein Rausch, ein Fest. Nur noch eine einzige Gelegenheit, alle Liebe, allen Schmerz, allen Willen zum Leben herauszusingen. Eine letzte Geschichte. Aber eine Geschichte, die erzÀhlt werden muss, damit alles gut werden kann.

Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst und Marion La Marché zelebrieren zusammen mit eigenem Chor und einer fantastischen Live-Band diese einzigartige Nacht im Capitol.

I want it all – and I want it now!

Ort: Capitol, Waldhofstr. 2, 68169 Mannheim.

Eintritt: 1.Kat. 36,00/31,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 2.Kat. 32,00/27,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 3.Kat. 28,00/23,00 Euro ermĂ€ĂŸigt. 4.Kat. 24,00/19,00 Euro ermĂ€ĂŸigt.

Tickets und Info: www.capitol-mannheim.de.

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Freitag, 08. Juni 2012, 21:00, Karlstorbahnhof

Maciré Sylla, Foto: Djembé Faré

Heidelberg. Eröffnungskonzert Afrikatage: Mandinge-SingsĂ€nge, Sahel-Nostalgien, jamaikanische DĂŒfte, urbane Grooves – das Repertoire von MacirĂ© Sylla ist eine virtuose MĂ©lange unterschiedlicher Stile.

Die aus Guinea (Westafrika) stammende SĂ€ngerin und TĂ€nzerin profilierte sich mit diesem Mix als eine der großen Stimmen Afrikas. Bereits 1998 wurde MacirĂ© Sylla in Guinea als „Beste SĂ€ngerin des Jahres“ gewĂ€hlt. Seither sorgt die Weltenbummlerin auch weltweit fĂŒr Aufsehen.

Mit ihrem neuen Album „Talitha“ legt sie Zeugnis ab von einem Afrika zwischen Tradition und Moderne und mischt traditionelle EinflĂŒsse mit moderner Musik und urbanen KlĂ€ngen. Die Songs der aktuellen Produktion von MacirĂ© Sylla gehen gleichermaßen ins Ohr wie in die HĂŒften.

Entweder geben die Gitarren mit ihren perkussiven Riffs die Richtung an, oder der hĂŒpfende Bass lockert schon mal die Tanzgelenke. Viel traditionelle Perkussion (Balafon, Djembe) ist zu hören, ab und an setzt ein scharfes GeblĂ€se seine Akzente. Latin-EinflĂŒsse sind ebenso auszumachen wie ein Schuss Reggae. Und immer ist da dieses schwingende, swingende Element drin, das einen unweigerlich mittĂ€nzeln lĂ€sst.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Abendkasse 14 Euro, Vorverkauf 11 Euro + VVK-GebĂŒhr.

Tickets und Info: http://www.karlstorbahnhof.de/content/

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Sonntag, 09. Juni 2012, 18:00, Nationaltheater

Romeo und Julia, Quelle: Nationaltheater Mannheim

Mannheim. Die Liebe selbst habe an Romeo und Julia mitgeschrieben, urteilte Gotthold Ephraim Lessing 1767 in seiner Hamburgischen Dramaturgie ĂŒber William Shakespeares Tragödie. Im bunten Treiben eines Marktplatzes und eines Festes in der italienischen FrĂŒhrenaissance lĂ€sst Shakespeare seine Handlung atmosphĂ€risch beginnen.

Aber die Liebesgeschichte seiner jungen Protagonisten wĂ€hrt nur wenige Tage. Ihr Bekenntnis zueinander, gegen die Feindschaft ihrer Familien und gegen die Unnachgiebigkeit gesellschaftlicher Konvention, hat keine Zukunft. Nach einer unglĂŒcklichen Verkettung von List und MissverstĂ€ndnis finden Romeo und Julia den Tod.

Dieser Stoff hat seit Ende des 18. Jahrhunderts immer wieder Ballettmeister und Choreografen zu Handlungsballetten angeregt.

1938 schuf Sergej Prokofjew in enger Zusammenarbeit mit einem Librettisten und einem Choreografen seine Ballettmusik, die bis heute in verschiedenen Choreografien zum Repertoire gehört und Romeo und Julia zu einem der populÀrsten Ballette gemacht hat.

Romeo und Julia handelt von der Bedingungslosigkeit der Liebe. Und es handelt vom Vertrauen, Grenzen ĂŒberwinden zu können, und vom Selbstvertrauen, darin unverwundbar zu sein. Überall stoßen die jungen Liebenden an Schranken, einige klar definiert, andere subtil wirksam, manche kaum wahrnehmbar, weil sie schon verinnerlicht sind. In diesem Korsett scheint die sie umgebende Gesellschaft zu funktionieren.

Aber der Einzelne wird verletzlich, wenn er sich ganz in die Grenzen zu fĂŒgen versucht. Verletzungen und Angst sind der NĂ€hrboden fĂŒr Intoleranz. Romeo und Julia wagen den Ausbruch und streben nach der Versöhnung ihrer Familien. Ihre Hingabe und KĂŒhnheit imponiert.

FĂŒr Kevin O’Day ist die Frage, wie die Kraft der Liebe und der Drang nach Freiheit ein festes GefĂŒge erschĂŒttern können, Ausgangspunkt seines Balletts. Nach Hamlet fĂŒr das Stuttgarter Ballett erarbeitet der Mannheimer Ballettdirektor nun das erste Handlungsballett fĂŒr sein Ensemble am Nationaltheater.

In seinem Schaffen haben immer wieder Pas de deux einen herausragenden Stellenwert, sei es als kleine autarke Form, sei es in Szenen fĂŒr Paare, lyrisch oder dramatisch, fragil oder athletisch oder mit all den Nuancen dazwischen. Mit Romeo und Julia hat er den idealen Stoff gefunden, um aus der IntensitĂ€t dieser konzentrierten Form den Handlungsbogen fĂŒr ein Liebesdrama zu entwickeln.

Ort: Nationaltheater, Mozartstr. 9, 68161 Mannheim.

Tickets und Info: http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/index.php.

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