Samstag, 21. September 2019

Treillage auf Bahnhofsplatz sorgt f√ľr Diskussion im Gemeinderat

Gro√ües Kino f√ľr kleine Leinwand

Dossenheim, 13. M√§rz 2014. (red/ld) K√∂nnen ein paar sekrechte Streifen den ganzen Bahnhofsplatz verschandeln? Wenn es nach den Gemeinder√§ten geht, k√∂nnen sie das. Deshalb wurde der Vorschlag der Landschaftsarchitekten f√ľr die geplante Treillage zur√ľckgestellt. So hatten sich die Gemeinder√§te den Platz nicht vorgestellt. Am Ende der Diskussion wurde dann doch die Vergabe f√ľr Bauarbeiten auf dem Platz, inklusive 290.000 Euro Mehrkosten, beschlossen. F√ľr die Treillage wird es nun eng. Im Sommer soll alles gebaut werden. [Weiterlesen…]

Eröffnung voraussichtlich im Mai

Planung des Bewegungsparcours abgeschlossen

Dossenheim, 10. April 2013. (red/aw) Seit Jahren besch√§ftigt sich die Verwaltung mit Planungen zum Aufbau eines sogenannten Bewegungsparcours. Zielgruppe des Angebots sind vor allem √§ltere Mitb√ľrgerinnen und Mitb√ľrger, wobei selbstverst√§ndlich auch jede andere Bev√∂lkerungsgruppe das Angebot nutzen darf. Durch den Parcours sollen die Nutzer auf einer leicht zu begehenden Wegstrecke zu einfachen sportlichen √úbungen animiert werden. Jetzt ist die Planung abgeschlossen. Die Er√∂ffnung soll voraussichtlich noch im Mai erfolgen.¬† [Weiterlesen…]

Kaum √Ąnderungen f√ľr den Regionalplan beantragt

Fast alles bleibt beim Alten

Bei fast allen Punkten sind sich die Gemeinderäte einig. Bei den abweichenden Meinungen geht es nur um die Aufteilung der Flächen, nicht um die Größe.

 

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Nur der Bereich 3 (hinter der Feuerwehr und dem Bauhof) soll im Regionalplan ge√§ndert werden. Ziel ist aber keine Ver√§nderung der Fl√§chengr√∂√üe, sondern des Zuschnitts des Entwicklungsgebiets f√ľr Gewerbe. Au√üerdem m√∂chte die Gemeinde, dass der „Steinbruch Vater“ als Abbaugebiet aus dem Plan genommen wird.

Von Christian Ruser

Seit langem besch√§ftigt sich der Gemeinderat mit einzelnen Aspekten des Regionalplans. Da bis August die Gemeinden und B√ľrger ihre Vorschl√§ge einbringen k√∂nnen, musste der Gemeinderat √ľber seinen Vorschlag abstimmen.

Bereits in der B√ľrgerfragestunde gibt es Fragen zum Regionalplan. Eine besorgte B√ľrgerin bef√ľrchtet, durch den Gemeinderat und die Verwaltung nicht ausreichend informiert worden zu sein. Au√üerdem wirft sie dem Gemeinderat vor, das Thema erst dann zu diskutieren, wenn es f√ľr B√ľrgerbeteiligung zu sp√§t ist.

B√ľrgermeister Lorenz stimmt zu, dass es sehr kurzfristig sei, der Regionalplan bereits seit zwei Wochen offen ausliege. B√ľrger und Gemeinde haben seit der Offenlegung vier Wochen Zeit dazu Stellung zu nehmen. Die Fraktionen h√§tten bereits im Vorfeld die M√∂glichkeit gehabt, intern und mit den B√ľrger dar√ľber zu diskutieren.

Frau Philippi (CDU) m√∂chte zu demVorwurf Stellung nehmen, der auch als Leserbrief in der RNZ ge√§u√üert worden war. Sie weist diese Behauptung¬† entschieden zur√ľckweisen.

B√ľrgermeister Lorenz ist ein Verfechter von b√ľrgernaher Politik. Ihm ist aber wichtig, dass B√ľrgern√§he bedeute, f√ľr die B√ľrger erreichbar zu sein und aktiv mit ihnen in Verbindung zu treten. B√ľrgern√§he bedeute aber nicht, immer gleicher Meinung zu sein.

Dossenheim hat die kleinste Entwicklungsfläche in der Region

Vor der Diskussion der einzelnen m√∂glichen √Ąnderungspunkte im Regionalplan gibt Hans Lorenz einen √úberblick √ľber die Entwicklungsfl√§chen in den Nachbargemeinden. Dossenheim hat mit 13 Hektar deutlich die kleinste Entwicklungsfl√§che beantragt. Auch wenn die bisherigen Prognosen zur Bev√∂lkerungsentwicklung unter den tats√§chlichen Geburten geblieben sind, m√ľsse die Frage gestellt werden, wie viel Entwicklungsfl√§che f√ľr die kommenden Jahre ben√∂tigt wird.

Der Gemeinderat ist sich einig, dass die vorhandene Fl√§che gen√ľgt. B√ľrgermeister Lorenz begr√ľ√üt es als „gutes Zeichen“ nicht zu viel Fl√§che zu √ľberplanen. Das Thema Windkraft kommt im Regionalplan nicht zum Tragen, da es im Fl√§chennutzungsplan geregelt werden soll.

Trennstreifen zu Handschuhsheim bleibt

Da ein bisher noch nicht ausgewiesenes Gebiet f√ľr eine Erweiterung der privaten Schule LernZeitR√§ume in Frage kommt, wird diese Fl√§che auf Antrag von Barbara Castaneda (gr√ľn-kommunal) zuerst behandelt. Die Schule ben√∂tigt ein Grundst√ľck von 2.500 bis 3.000 Quadratmetern.

Das fragliche Gebiet, das Gewann Schwert√§cker, kommt f√ľr die Gemeinder√§te f√ľr eine Bebauung nicht in Frage. Es ist allgemeiner Wunsch durch unbebautes Gebiet eine deutliche Abgrenzung zur Gemarkung Handschuhsheim zu erhalten. Das Bauvorhaben der Schule soll aber unterst√ľtzt werden.

Nur geringe √Ąnderungen

Erste √Ąnderungen im Regionalplan w√ľnschen sich alle Fraktionen im Bereich hinter der Feuerwehr und dem Bauhof. W√§hrend SPD, B√ľndnis90/Die Gr√ľnen und gr√ľn kommunal einig sind, die Fl√§che zu reduzieren, w√ľnschen sich die Freien W√§hler eine Neuordnung mit einem landwirtschaftlichen Trennstreifen hin zur Wohnbebauung. Die CDU m√∂chte keine √Ąnderung. Hermann Fischer (FDP) bevorzugt einen √§hnlichen Vorschlag, aber eine andere Aufteilung als die Freien W√§hler.

Es wird beschlossen, dass die Nutzungsfläche weder vergrößert, noch verkleinert, sondern neu zugeschnitten wird. Deshalb möchte der Gemeinderat mehrheitlich bei sechs Enthaltungen, dass die bisher noch nicht ausgewiesene Fläche zur Umplanung mit einbezogen wird. Später soll im Flächennutzungsplan die Neuverteilung geregelt werden.

Einig sind sich die Fraktionen den „Steinbruch Vater“ als Abbaustelle aus dem Regionalplan herauszunehmen. Weitere √Ąnderungen werden nicht vorgenommen.

 

Die Entscheidung f√§llt f√ľr das Konzept und nicht f√ľr das Geld

Adler wird Mehrgenerationenhaus

Adito ändert den Vorschlag zur Bebauung des Adlergeländes.

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Gestern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich f√ľr den Vorschlag auf dem Gel√§nde des ehemaligen Gemeindehauses Adler ein Mehrgenerationenhaus zu errichten.

Von Christian Ruser

Im vergangenen Monat hatte der Gemeinderat dem Bewerber Adito die Chance zur Nachbesserung des vorgestellten Vorschlags f√ľr das Grundst√ľck des Adlersaals gegeben (siehe unseren Bericht). Diese Anpassungen wurden vorgelegt.

F√ľr Hans-Peter St√∂hr (CDU) war nicht nur das Konzept des Mehrgenerationenhaus f√ľr Dossenheim und den Kronenburger Hof eine Bereicherung, sondern auch die Giebelst√§ndigkeit der H√§user, die nachgebessert wurde. Dieser Qualit√§tsgewinn √ľberwiege den finanziellen Gewinn, der durch andere Nutzungskonzepte erreicht werden k√∂nnte.

Thomas Katlun (B√ľndnis90/Die Gr√ľnen) kann sich Herrn St√∂hr anschlie√üen. Auch nach seiner Meinung ist das Konzept eines Mehrgenerationenhauses ideell h√∂her zu bewerten, als die m√∂glichen Mehreinnahmen. Ebenso spricht sich¬† Barbara Castaneda (gr√ľn-kommunal) f√ľr Adito aus.

Carlo Bonifer (SPD) gibt weiterhin zu bedenken, dass zwar Mehreinnahmen durch ein Konzept f√ľr herk√∂mmliches Gewerbe m√∂glich sind. Da aber bereits der Einzelhandel in der Hauptstra√üe mit Widrigkeiten zu k√§mpfen hat, fragt er sich, ob dies am Kronenburger Hof nicht √§hnlich w√§re. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine deutliche Alternative. Kurz bringt er es auf den Punkt:

Wir schaffen etwas Au√üergew√∂hnliches in Dossenheim, f√ľr Dossenheim, f√ľr Dossenheimer B√ľrger.

Hermann Fischer (FDP) besch√§ftigt sich auch heimathistorisch mit dem Adler. So konnte er ein etwa 130 Jahre altes Bild finden, auf dem bereits eine giebelst√§ndige L√∂sung zu sehen ist. Wie auf dem Bild, w√ľrde er sich wieder einen Brunnen w√ľnschen.

Cornelia Wesch (Freie W√§hler) betont, dass nach ihrem Bewertungskatalog das Konzept von Adito zwar √ľberzeugt, aber in anderen Aspekten die Firma Tectum klar die Nase vorn hatte. Auch die geringeren Einnahmen von 150.000 bis 200.000 Euro d√ľrfen nicht vernachl√§ssigt werden. Deshalb hatten die Freien W√§hler die Firma Tectum bevorzugt.

Der Gemeindrat beschließt mehrheitlich mit sieben Enthaltungen Adito eine Kaufoption von sechs Monaten zu gewähren, um die Planung zu konkretisieren. Nach der Sommerpause soll aktiv mit Adito in Planungsgespräche gegangen werden.

 

Gemeinderat beauftragt KliBa

Dossenheim will Klimaschutzkonzept

Dossenheim, 24. Mai 2012. (red/cr) Um in Zukunft gezielter Klimaschutzma√ünahmen ergreifen zu k√∂nnen, beauftragt der Gemeinderat die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) ein Konzept zu erstellen. Dort sollen auch konkrete Energiesparm√∂glichkeit f√ľr kommunale Liegenschaften ber√ľcksichtigt werden. [Weiterlesen…]