Dienstag, 25. Juni 2019

Treillage auf Bahnhofsplatz sorgt fĂŒr Diskussion im Gemeinderat

Großes Kino fĂŒr kleine Leinwand

Dossenheim, 13. MĂ€rz 2014. (red/ld) Können ein paar sekrechte Streifen den ganzen Bahnhofsplatz verschandeln? Wenn es nach den GemeinderĂ€ten geht, können sie das. Deshalb wurde der Vorschlag der Landschaftsarchitekten fĂŒr die geplante Treillage zurĂŒckgestellt. So hatten sich die GemeinderĂ€te den Platz nicht vorgestellt. Am Ende der Diskussion wurde dann doch die Vergabe fĂŒr Bauarbeiten auf dem Platz, inklusive 290.000 Euro Mehrkosten, beschlossen. FĂŒr die Treillage wird es nun eng. Im Sommer soll alles gebaut werden. [Weiterlesen…]

Eröffnung voraussichtlich im Mai

Planung des Bewegungsparcours abgeschlossen

Dossenheim, 10. April 2013. (red/aw) Seit Jahren beschĂ€ftigt sich die Verwaltung mit Planungen zum Aufbau eines sogenannten Bewegungsparcours. Zielgruppe des Angebots sind vor allem Ă€ltere MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger, wobei selbstverstĂ€ndlich auch jede andere Bevölkerungsgruppe das Angebot nutzen darf. Durch den Parcours sollen die Nutzer auf einer leicht zu begehenden Wegstrecke zu einfachen sportlichen Übungen animiert werden. Jetzt ist die Planung abgeschlossen. Die Eröffnung soll voraussichtlich noch im Mai erfolgen.  [Weiterlesen…]

Kaum Änderungen fĂŒr den Regionalplan beantragt

Fast alles bleibt beim Alten

Bei fast allen Punkten sind sich die GemeinderĂ€te einig. Bei den abweichenden Meinungen geht es nur um die Aufteilung der FlĂ€chen, nicht um die GrĂ¶ĂŸe.

 

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Nur der Bereich 3 (hinter der Feuerwehr und dem Bauhof) soll im Regionalplan geĂ€ndert werden. Ziel ist aber keine VerĂ€nderung der FlĂ€chengrĂ¶ĂŸe, sondern des Zuschnitts des Entwicklungsgebiets fĂŒr Gewerbe. Außerdem möchte die Gemeinde, dass der „Steinbruch Vater“ als Abbaugebiet aus dem Plan genommen wird.

Von Christian Ruser

Seit langem beschĂ€ftigt sich der Gemeinderat mit einzelnen Aspekten des Regionalplans. Da bis August die Gemeinden und BĂŒrger ihre VorschlĂ€ge einbringen können, musste der Gemeinderat ĂŒber seinen Vorschlag abstimmen.

Bereits in der BĂŒrgerfragestunde gibt es Fragen zum Regionalplan. Eine besorgte BĂŒrgerin befĂŒrchtet, durch den Gemeinderat und die Verwaltung nicht ausreichend informiert worden zu sein. Außerdem wirft sie dem Gemeinderat vor, das Thema erst dann zu diskutieren, wenn es fĂŒr BĂŒrgerbeteiligung zu spĂ€t ist.

BĂŒrgermeister Lorenz stimmt zu, dass es sehr kurzfristig sei, der Regionalplan bereits seit zwei Wochen offen ausliege. BĂŒrger und Gemeinde haben seit der Offenlegung vier Wochen Zeit dazu Stellung zu nehmen. Die Fraktionen hĂ€tten bereits im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, intern und mit den BĂŒrger darĂŒber zu diskutieren.

Frau Philippi (CDU) möchte zu demVorwurf Stellung nehmen, der auch als Leserbrief in der RNZ geĂ€ußert worden war. Sie weist diese Behauptung  entschieden zurĂŒckweisen.

BĂŒrgermeister Lorenz ist ein Verfechter von bĂŒrgernaher Politik. Ihm ist aber wichtig, dass BĂŒrgernĂ€he bedeute, fĂŒr die BĂŒrger erreichbar zu sein und aktiv mit ihnen in Verbindung zu treten. BĂŒrgernĂ€he bedeute aber nicht, immer gleicher Meinung zu sein.

Dossenheim hat die kleinste EntwicklungsflÀche in der Region

Vor der Diskussion der einzelnen möglichen Änderungspunkte im Regionalplan gibt Hans Lorenz einen Überblick ĂŒber die EntwicklungsflĂ€chen in den Nachbargemeinden. Dossenheim hat mit 13 Hektar deutlich die kleinste EntwicklungsflĂ€che beantragt. Auch wenn die bisherigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung unter den tatsĂ€chlichen Geburten geblieben sind, mĂŒsse die Frage gestellt werden, wie viel EntwicklungsflĂ€che fĂŒr die kommenden Jahre benötigt wird.

Der Gemeinderat ist sich einig, dass die vorhandene FlĂ€che genĂŒgt. BĂŒrgermeister Lorenz begrĂŒĂŸt es als „gutes Zeichen“ nicht zu viel FlĂ€che zu ĂŒberplanen. Das Thema Windkraft kommt im Regionalplan nicht zum Tragen, da es im FlĂ€chennutzungsplan geregelt werden soll.

Trennstreifen zu Handschuhsheim bleibt

Da ein bisher noch nicht ausgewiesenes Gebiet fĂŒr eine Erweiterung der privaten Schule LernZeitRĂ€ume in Frage kommt, wird diese FlĂ€che auf Antrag von Barbara Castaneda (grĂŒn-kommunal) zuerst behandelt. Die Schule benötigt ein GrundstĂŒck von 2.500 bis 3.000 Quadratmetern.

Das fragliche Gebiet, das Gewann SchwertĂ€cker, kommt fĂŒr die GemeinderĂ€te fĂŒr eine Bebauung nicht in Frage. Es ist allgemeiner Wunsch durch unbebautes Gebiet eine deutliche Abgrenzung zur Gemarkung Handschuhsheim zu erhalten. Das Bauvorhaben der Schule soll aber unterstĂŒtzt werden.

Nur geringe Änderungen

Erste Änderungen im Regionalplan wĂŒnschen sich alle Fraktionen im Bereich hinter der Feuerwehr und dem Bauhof. WĂ€hrend SPD, BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen und grĂŒn kommunal einig sind, die FlĂ€che zu reduzieren, wĂŒnschen sich die Freien WĂ€hler eine Neuordnung mit einem landwirtschaftlichen Trennstreifen hin zur Wohnbebauung. Die CDU möchte keine Änderung. Hermann Fischer (FDP) bevorzugt einen Ă€hnlichen Vorschlag, aber eine andere Aufteilung als die Freien WĂ€hler.

Es wird beschlossen, dass die NutzungsflĂ€che weder vergrĂ¶ĂŸert, noch verkleinert, sondern neu zugeschnitten wird. Deshalb möchte der Gemeinderat mehrheitlich bei sechs Enthaltungen, dass die bisher noch nicht ausgewiesene FlĂ€che zur Umplanung mit einbezogen wird. SpĂ€ter soll im FlĂ€chennutzungsplan die Neuverteilung geregelt werden.

Einig sind sich die Fraktionen den „Steinbruch Vater“ als Abbaustelle aus dem Regionalplan herauszunehmen. Weitere Änderungen werden nicht vorgenommen.

 

Die Entscheidung fĂ€llt fĂŒr das Konzept und nicht fĂŒr das Geld

Adler wird Mehrgenerationenhaus

Adito Àndert den Vorschlag zur Bebauung des AdlergelÀndes.

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Gestern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich fĂŒr den Vorschlag auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Gemeindehauses Adler ein Mehrgenerationenhaus zu errichten.

Von Christian Ruser

Im vergangenen Monat hatte der Gemeinderat dem Bewerber Adito die Chance zur Nachbesserung des vorgestellten Vorschlags fĂŒr das GrundstĂŒck des Adlersaals gegeben (siehe unseren Bericht). Diese Anpassungen wurden vorgelegt.

FĂŒr Hans-Peter Stöhr (CDU) war nicht nur das Konzept des Mehrgenerationenhaus fĂŒr Dossenheim und den Kronenburger Hof eine Bereicherung, sondern auch die GiebelstĂ€ndigkeit der HĂ€user, die nachgebessert wurde. Dieser QualitĂ€tsgewinn ĂŒberwiege den finanziellen Gewinn, der durch andere Nutzungskonzepte erreicht werden könnte.

Thomas Katlun (BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen) kann sich Herrn Stöhr anschließen. Auch nach seiner Meinung ist das Konzept eines Mehrgenerationenhauses ideell höher zu bewerten, als die möglichen Mehreinnahmen. Ebenso spricht sich  Barbara Castaneda (grĂŒn-kommunal) fĂŒr Adito aus.

Carlo Bonifer (SPD) gibt weiterhin zu bedenken, dass zwar Mehreinnahmen durch ein Konzept fĂŒr herkömmliches Gewerbe möglich sind. Da aber bereits der Einzelhandel in der Hauptstraße mit Widrigkeiten zu kĂ€mpfen hat, fragt er sich, ob dies am Kronenburger Hof nicht Ă€hnlich wĂ€re. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine deutliche Alternative. Kurz bringt er es auf den Punkt:

Wir schaffen etwas Außergewöhnliches in Dossenheim, fĂŒr Dossenheim, fĂŒr Dossenheimer BĂŒrger.

Hermann Fischer (FDP) beschĂ€ftigt sich auch heimathistorisch mit dem Adler. So konnte er ein etwa 130 Jahre altes Bild finden, auf dem bereits eine giebelstĂ€ndige Lösung zu sehen ist. Wie auf dem Bild, wĂŒrde er sich wieder einen Brunnen wĂŒnschen.

Cornelia Wesch (Freie WĂ€hler) betont, dass nach ihrem Bewertungskatalog das Konzept von Adito zwar ĂŒberzeugt, aber in anderen Aspekten die Firma Tectum klar die Nase vorn hatte. Auch die geringeren Einnahmen von 150.000 bis 200.000 Euro dĂŒrfen nicht vernachlĂ€ssigt werden. Deshalb hatten die Freien WĂ€hler die Firma Tectum bevorzugt.

Der Gemeindrat beschließt mehrheitlich mit sieben Enthaltungen Adito eine Kaufoption von sechs Monaten zu gewĂ€hren, um die Planung zu konkretisieren. Nach der Sommerpause soll aktiv mit Adito in PlanungsgesprĂ€che gegangen werden.

 

Gemeinderat beauftragt KliBa

Dossenheim will Klimaschutzkonzept

Dossenheim, 24. Mai 2012. (red/cr) Um in Zukunft gezielter Klimaschutzmaßnahmen ergreifen zu können, beauftragt der Gemeinderat die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) ein Konzept zu erstellen. Dort sollen auch konkrete Energiesparmöglichkeit fĂŒr kommunale Liegenschaften berĂŒcksichtigt werden. [Weiterlesen…]