Montag, 16. Juli 2018

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist fĂŒr die Sicherheit im Hollmuthtunnel NeckargemĂŒnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zustĂ€ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Straßenbauamt der Kreisbehörde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelröhre ein ungutes GefĂŒhl. [Weiterlesen…]

Siedlung Dossenwald mit Notstrom versorgt

Strommast fÀngt Feuer

polizei_feature_auto_tnDossenheim, 08. Juli 2014. (red/pol) Aus noch ungeklĂ€rter Ursache geriet in den Abendstunden des Montags ein Strommast „In den MaaĂŸĂ€ckern“ in Brand. Da das Feuer an dem Holzmasten bis zum Eintreffen des zustĂ€ndigen Energieversorgungsbetriebs nicht gelöscht werden konnte, musste die Schwabenheimer Straße zwischen 20:00 Uhr und 21:30 Uhr weitrĂ€umig abgesperrt werden. Die Stromleitung wurde nach dem Löschen des Brandes durch die freiwillige Feuerwehr Dossenheim nicht wieder an das Netz angeschlossen. Die Siedlung Dossenwald musste deswegen anschließend mit Notstrom versorgt werden.

Kreisforstamt warnt

Waldbrandgefahr durch lang anhaltende Trockenheit

Rhein-Neckar, 18. Juni 2014. (red/pm) Grillen im Wald oder beim Spaziergang eine Kippe ins Gehölz geworfen: Das kann einschneidende Folgen fĂŒr Wald und Umwelt haben. Das Kreisforstamt warnt die Bewohner des Rhein-Neckar-Kreises vor der Waldbrandgefahr durch die lang anhaltende Trockenheit. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehren in Baden-WĂŒrttemberg

107.500 Menschen ehrenamtlich im Einsatz

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Die Feuerwehr hilft heutzutage nicht nur bei BrĂ€nden, sondern ist ein Soforthelfer in Not- und UnglĂŒcksfĂ€llen.

Rhein-Neckar, 19. November 2013. (red/fw) Damit die Feuerwehr eine hohe SicherheitsqualitĂ€t gewĂ€hrleisten kann, braucht sie viele ehrenamtlich tĂ€tige EinsatzkrĂ€fte. In Baden-WĂŒrttemberg bieten ĂŒber 107.500 Menschen in den Gemeindefeuerwehren ihre Hilfe an. [Weiterlesen…]

Technischer Defekt einer Pumpe fĂŒhrt zu Rauchentwicklung

Evakuierung des Hallenbads

Dossenheim, 05. November 2013. (red/fw) Am 04. November wurde die Feuerwehr Dossenheim gegen 19:45 Uhr in die Gerhart-Hauptmann-Straße zu einem Kellerbrand im Dossenheimer Hallenbad gerufen. [Weiterlesen…]

Pkw in Vollbrand

Diesel tritt ungehindert aus Auto

Brand Dossenheim

50 Liter Diesel mussten mit der Gefahrstoffpumpe aus dem Tankgepumpt werden. Foto: Feuerwehr Dossenheim

 

Dossenheim, 02. Juli 2013. (red/pm) Am 30. Juni ging bei der Feuerwehr Dossenheim ein Brandalarm ein. In der Dossenheimer Landstraße stand ein Pkw in Flammen. [Weiterlesen…]

GroĂŸĂŒbung der Feuerwehren in der Schlossschule Ilvesheim

„Sie sehen aus wie Marsmenschen“

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem GebĂ€ude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

Im Innern der Schlossschule war es dunkel und verraucht. 31 Menschen mussten bei der Übung so schnell wie möglich aus dem GebĂ€ude geschafft werden. Den Rauch simulierten die Feuerwehrleute mit einer Folie vor den Masken.

 

Ilvesheim, 18. Juni 2013. (red/ld) Ein Einsatz der besonderen Art erwartete die Feuerwehrleute am vergangenen Samstag, 15. Juni. Um 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ilvesheim alarmiert: In der Schlossschule ist ein Brand im Erdgeschoss der Abteilung fĂŒr geistig behinderte Menschen ausgebrochen. 40 Kinder werden dort von 40 Lehr- und FachkrĂ€ften betreut und unterrichtet. Die Lage ist dramatisch: Die Feuerwehren Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Schriesheim-Altenbach und Dossenheim sowie der Werksfeuerwehr CBL und der Berufsfeuerwehr Mannheim werden alarmiert. Ebenso das DRK Ilvesheim, die Schnelleinsatzgruppen von DRK und Johanniter und die Polizei. Insgesamt sind 33 Fahrzeuge und 130 Helfer im Einsatz. Zahlreiche BĂŒrgerinnen und BĂŒrger verfolgen die Rettungsaktion. Wir haben EindrĂŒcke von der Übung gesammelt. [Weiterlesen…]

Saukopftunnel wieder befahrbar

Weinheim/Rhein-Necakar, 06. Februar 2012. (red/pol) Wie die Polizei aktuell mitteilt, ist der Saukopftunnel, der aufgrund eines PKW-Brandes am Montagabend gesperrt wurde, seit 20.00 Uhr wieder fĂŒr den Verkehr freigegeben.

Gegen 17.27 Uhr geriet ein PKW vor dem westlichen Tunnelportal in Brand. Der Fahrer und sein Beifahrer konnten das Fahrzeug verlassen, bevor dieses völlig ausbrannte. Der Sachschaden wird auf ca. 35.000,- Euro geschĂ€tzt. Die Ursache fĂŒr den Brand dĂŒrfte ein technischer Defekt gewesen sein.

Reporter RenĂ© Priebe ĂŒber heikle Einsatzbedingungen fĂŒr RettungskrĂ€fte

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Youtube-Video ĂŒber einen „engen“ Einsatz:

Großeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg ĂŒben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten BrĂ€nde löschen und Personen retten. Ein großes Spektakel fĂŒr die Bevölkerung, die die ÜbungseinsĂ€tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige Übung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

WĂ€hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstraße bekĂ€mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fuß zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine RĂŒcksicht auf ein gutes Durchkommen der RettungskrĂ€fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht – ein Erwachsener und ein Kind. Über das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem GebĂ€ude getragen.

Kurz drauf ruft der nĂ€chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Auslöser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie flĂŒchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den Körben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Außerhalb des Gefahrenbereichs ĂŒbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. Löschfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bekĂ€mpft, wĂ€hrend parallel die Rettung lĂ€uft.

Als wÀren die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit lÀuft, jede Sekunde zÀhlt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstraße, Ecke Bachstraße statt. Ein Pkw ist wegen ĂŒberhöhter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte fĂŒr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit ĂŒber 100 KrĂ€fte sind im Einsatz – die Szenarien vielfĂ€ltig, aber „alltagstauglich“ – so könnte es auch in wirklich sein. Die Übung ermöglicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen können. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die EinsĂ€tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb ĂŒber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits FeuerwehrkrĂ€fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem NothĂ€mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch fĂŒr die SĂ€belsĂ€ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-SĂ€ule erzeugte dann ein Loch. Mit der SĂ€belsĂ€ge (einer Art StichsĂ€ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Großen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb kĂŒrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgefĂŒhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Viel Freude mit den Fotos:

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Großbrand: Scheune brennt nieder – Haupthaus gerettet – 300.000 Euro Schaden

Heddesheim, 10. April 2011. (red/pol) Gegen 14.40 Uhr geriet auf einem Aussiedlerhof in Heddesheim eine Scheune im dortigen Brunnenweg aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand. Der Brand griff vom vorderen Stallbereich auf einen fĂŒr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich ĂŒber und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses. Am spĂ€ten Nachmittag war der Brand vorlĂ€ufig gelöscht – gegen 20:00 Uhr musste durch die Feuerwehr Heddesheim aber nachgelöscht werden.

Die dort wohnenden Personen konnten sich selbstÀndig in Sicherheit bringen. Ein 36-JÀhriger und eine 44-JÀhrige, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Großbrand im Brunnenweg.

Der örtlichen Freiwillige Feuerwehr Heddesheim gelang es mit UnterstĂŒtzung umliegender Feuerwehren den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Im Einsatz waren je eine Drehleiter aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim. Am Einsatz beteiligt waren neben der einsatzleitenden Feuerwehr Heddesheim auch die Wehren aus Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Großsachsen und Leutershausen (beide Hirschberg), Schriesheim, Ilvesheim, Dossenheim und Weinheim.

Der Rettungsdienst schickte zwei Rettungswagen, einen Notzarzt, einen leitenden Notarzt und einen Leiter Rettungsdienst.

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Die Scheune war nicht mehr zu retten.

Nachdem der Brand zunĂ€chst gelöscht war, musst die Feuerwehr Heddesheim aber gegen 20:00 Uhr erneut ausrĂŒcken und Glutnester löschen. Eine Brandwache sichert den Ort – es ist nicht ausgeschlossen, dass in der Nacht ein weiterer Einsatz nötig wird.

Der geschÀtzte Sachschaden belÀuft sich auf zirka 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auf dem heddesheimblog.de zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die Löscharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der Löscharbeiten, der vierte Block den „Blick von außen“.