Dienstag, 19. September 2017

Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

CDU verliert, SPD gewinnt

Dossenheim, 02. Juni 2014 (red/ld) Die CDU verliert nach der Wahl vom 25. Mai einen Sitz im Gemeinderat an die SPD. Leichte Stimmgewinne gab es auch f├╝r die Gr├╝nen. F├╝r einen weiteren Sitz reichte das eine Prozent mehr aber nicht aus. [Weiterlesen…]

Treillage auf Bahnhofsplatz sorgt f├╝r Diskussion im Gemeinderat

Gro├čes Kino f├╝r kleine Leinwand

Dossenheim, 13. M├Ąrz 2014. (red/ld) K├Ânnen ein paar sekrechte Streifen den ganzen Bahnhofsplatz verschandeln? Wenn es nach den Gemeinder├Ąten geht, k├Ânnen sie das. Deshalb wurde der Vorschlag der Landschaftsarchitekten f├╝r die geplante Treillage zur├╝ckgestellt. So hatten sich die Gemeinder├Ąte den Platz nicht vorgestellt. Am Ende der Diskussion wurde dann doch die Vergabe f├╝r Bauarbeiten auf dem Platz, inklusive 290.000 Euro Mehrkosten, beschlossen. F├╝r die Treillage wird es nun eng. Im Sommer soll alles gebaut werden. [Weiterlesen…]

Haushaltsrede von Cornelia Wesch (Fraktionsvorsitzende Freie W├Ąhler)

„Geld richtig ausgeben ist eine Kunst“

Dossenheim, 19. Dezember 2013. (red) „Warum ist es in unserer Gemeinde nicht m├Âglich, gr├Â├čere Gewinne zu erwirtschaften?“ fragte Cornelia Wesch (Freie W├Ąhler) und gab gleich die Antwort: Die Einnahmen seien nur bedingt beeinflussbar. F├╝r das Ergebnis des Haushalts 2014 sah sie den ma├čgeblichen Grund in der „allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung“, die im Moment sehr gut sei. Wir dokumentieren die Haushaltsreden der Fraktionen. [Weiterlesen…]

├ťber 210.000 Euro Ersparnis f├╝r die Gemeinde allein in der Schauenburghalle

Eine neue LED-Beleuchtung f├╝r die Hallen

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F├╝r die Schauenburghalle und die M├╝hlbachhalle werden jetzt Auftr├Ąge f├╝r die Umr├╝stung auf LED ausgeschrieben. / Foto: Wikimedia Commons Immanuel Giel. Lizenz: gemeinfrei.

 

Dossenheim, 28. Oktober 2013. (red/zef) Am 16. Juli 2013 beschloss der Gemeinderat, die Beleuchtung in der M├╝hlenburg- und Schauenburghalle zu modernisieren. Die Art der neuen Beleuchtung sollte jedoch gekl├Ąrt werden. Die Verwaltung wollte auf LED umstellen, da der Bund aktuell f├╝r 40 Prozent der Gesamtkosten aufkommt.┬áDr. Thomas Katlun (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen) wollte jedoch pr├╝fen lassen, ob es nicht auch ohne Zusch├╝sse andere Leuchtmittel gibt, die billiger f├╝r die Gemeinde sein k├Ânnten. Cornelia Wesch (Freie W├Ąhler) legte zudem Wert auf die R├╝ckmeldung von den Vereinen aus Dossenheim und der Umgebung. [Weiterlesen…]

Heute w├╝rde der Kindergarten keine Betriebserlaubnis mehr erhalten

Endlich wird der Kindergarten im Schwabenheimer Hof modernisiert

Dossenheim, 22.10.2013. (red/zef) Der Kindergarten im Schwabenheimer Hof ist bereits 40 Jahre alt. Bedingt durch die schwierige Verkehrsanbindung und die Einrichtung, die nicht mehr heutigen Standards gen├╝gt, ist der Kindergarten inzwischen nicht mehr ausgelastet. Daher sorgt der Kindergarten aktuell finanzielle Verluste. Aus Sicht der Verwaltung ist die gesamte Ausstattung so veraltet und abgenutzt, dass ihm heute keine Betriebserlaubnis mehr erteilt w├╝rde. Der Gemeinderat beschloss daher in seiner Sitzung am vergangen Dienstag einstimmig, ihn zu modernisieren.

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Die Kurpfalzschule wird zur offenen Ganztagesschule

„Das ist f├╝r uns alle Neuland“

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Die Kurpfalzschule wird jetzt zur offenen Ganztagesschule / Foto: Wikimedia Commons. Von: Immanuel Giel. Lizenz: gemeinfrei

 

Dossenheim, 22. Oktober 2013. (red/zef) Dossenheim ist ein Magnet f├╝r junge Familien, in der beide Eltern berufst├Ątig sind. In Dossenheim wohnen aktuell schon 430 Kinder im Grundschulalter. Durch die gute Verkehrslage in Dossenheim und attraktive Neubaugebiete, k├Ânnte es k├╝nftig sogar noch mehr Kinder geben. Um dieser Situation gerecht zu werden, beschloss der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung, dass die Kurpfalzschule k├╝nftig eine offene Ganztagesschule werden soll. Die Verwaltung wird einen entsprechenden Antrag beim Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe einreichen. [Weiterlesen…]

Mehr L├Ąrmschutz bedeutet der Plan jedoch nicht

Hirschberg, Dossenheim und Schriesheim kooperieren beim L├Ąrmaktionsplan

Auch wegen der OEG muss ein L├Ąrmaktionsplan in Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim erstellt werden.

 

Dossenheim/Schriesheim/Hirschberg, 08. August 2013. (red/zef) Dossenheim, Schriesheim und Hirschberg liegen gemeinsam an der B3, damit fahren pro Jahr mehr als drei Millionen Autos und 8.200 pro Tag durch die Gemeinden. Zudem verl├Ąuft die Trasse Stra├čenbahnlinie 5 durch diese Orte. Die Gemeinden h├Ątten bis zum 18. Juli einen L├Ąrmaktionsplan erarbeiten m├╝ssen ÔÇô stattdessen wurde in Juli-Sitzungen beschlossen, einen erarbeiten zu lassen. [Weiterlesen…]

Die Gemeinde und die Firma Tr├Ândle einigen bei Fassadefarbe, Begr├╝nung und Parkfl├Ąchen

Noch keine Einigung beim ├ärtzehaus in der Bahnhofstra├če

Dossenheim, 19. Juli. (red/zef) Nebem dem w├╝rfelf├Ârmigen BSC-Geb├Ąude am Ortseingang in den Bahnhofstra├če soll k├╝nftig ein ├Ąhnlich hohes, ebenfalls kubisches ├ärtztehaus am Ortseingang entstehen. Die entscheidenden Fragen waren am Dienstag im Gemeinderat: Wie kann man sicherstellen, dass dieses Geb├Ąude nicht zu auff├Ąllig ist? Hier gibt es zwei Alternativen: Errichtet man ein drittes Vollgeschoss, sodass die Gemeinde in einem st├Ądtebaulichen Vertrag auf die Farbgestaltung und Begr├╝nung Einfluss nehmen kann? Oder wird das neue Geb├Ąude nicht gr├Â├čer als 2,75 Geschosse? Dann h├Ątte die Gemeinde auf die Gestaltung des Geb├Ąudes jedoch keinen Einfluss. Die Parkm├Âglichkeiten waren ebenfalls ein sehr wichtiges Thema. [Weiterlesen…]

Umbau des Kindergartens kostet 191.000 mehr als geplant

„Wir sind alle erschrocken“

Dossenheim, 01. Juli 2013. (red/zef) Die Umbaukosten f├╝r den Kindergarten sind in der Kurpfalzschule 191.000 Euro h├Âher aus als gedacht: Das mit der Planung beauftragte Architekturb├╝ro Hartmann und Hauss hat die Umbaukosten im November 2012 zu niedrig angesetzt, da kein Elektroplaner und Haustechniker an den Planungen beteiligt war. Aus dem Gemeinderat kam daher am Dienstag heftige Kritik am Vorgehen: Die Mitglieder erfuhren erst eine Woche, bevor sie die Ausschreibung beschlie├čen sollten, von diesen hohen Mehrkosten. Der Beschluss fiel dennoch einstimmig. Ohne gro├če Debatten wurden hingegen die Reinigungsleistungen f├╝r die gemeindlichen Liegenschaften vergeben. [Weiterlesen…]

"Die Eltern m├╝ssen entscheiden"

Ein sehbinderter Sch├╝ler geht k├╝nftig zur Neubergschule

Nicht nur an der Neuberg-, auch an der Kurpfalzschule sollen k├╝nftig behinderte Kinder am Regelschulbetrieb teilnehmen k├Ânnen. / Foto: Wikimedia Commons, Immanuel Giehl. Lizenz: gemeinfrei

 

Dossenheim, 01. Juli 2013. (red/zef) Die Eltern eines sehbehinderten Kindes haben sich daf├╝r entschieden, dass ihr Kind k├╝nftig die Neubergschule in Dossenheim besuchen soll. Da dies im Rahmen eines aktuellen Schulversuchs stattfindet, musste auch der Gemeinderat zustimmen. Am Mittwoch votierten alle Gemeinderatsmitglieder daf├╝r, dass die Neuberg- und Kurpfalzschule jetzt behinderten Kindern generell offen stehen sollen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie├čt neue Regeln f├╝r Berichte von Unternehmen mit Beteiligung der Stadt Dossenheim

„Gut, dass das politische Interesse abgebildet wird“

Dossenheim, 29. Juni 2013. (ref/zef) Ab sofort m├╝ssen in Dossenheim nicht mehr nur die privaten Unternehmen, an denen Gemeinde beteiligt ist, dem Gemeinderat j├Ąhrlich einen Beteiligungsbericht vorlegen, sondern alle. Je nachdem wie gro├č der Anteil der Gemeinde am Stammkapital ist, variiert der Umfang des Berichts ÔÇô mit einer Ausnahme. [Weiterlesen…]

Die Zusammenarbeit mit der KliBA wird weiter ausgebaut

Der Klimaschutz macht weiter Schule

Dossenheim, 16. Mai 2013. (red/zef) Der Klimschutz und die Zusammenarbeit mit der┬áKlimaschutz- und Energie-Beratungsagentur┬áHeidelberg-Rhein-Neckar-Kreis g GmbH (KliBa) wird ausgebaut. Unter anderem werden die Kinderg├Ąrten Schwabenheimer Weg und Lessingstra├če k├╝nftig dem Energiecontrolling unterzogen. Damit soll auch ermittelt werden, welches Vertragsmodell mit ├Ârtlichen Energieversorgern das wirschaftlichste ist. Da die Gemeinde voraussichtlich keine Mittel vom Bund erhalten wird, nahm der Gemeinderat auch ihre Wohnheinheiten in die energetische Priorit├Ątenliste auf. [Weiterlesen…]

Die Sanierung des Lorscher Wegs soll fr├╝her abgeschlossen werden

„Es soll mal Ruhe in dem Eck sein“

Dossenheim, 10. Mai 2013. (red/zef) Die Sanierung des Lorscher Wegs soll schon 2013 statt 2014 abgeschlossen werden. Da in diesem Jahr schon der Bau des Altersheims und drei altersgerechter Wohneinheiten fertig wird, w├Ąren damit die Bauarbeiten im Lorscher Weg beendet. Gestern folgte der Gemeinderat einstimmig einem entsprechendem Antrag der CDU-Fraktion. [Weiterlesen…]

Ein Gutachten soll kl├Ąren, ob es abgerissen oder saniert wird

Das Beyrer Haus kommt auf den Pr├╝fstein

Dossenheim, 10. Mai 2013. (red/zef) Der Technische Ausschuss empfahl dem Gemeinderat am Dienstag, den Etat zur Sanierung des Beyrer-Hauses um 80.000 Euro auf insgesamt 180.000 Euro zu erh├Âhen. Doch der Gemeinderat spielte nicht mit. Auf der Sitzung entwickelte sich eine lebhafte Diskussion auch unter den Mitgliedern der einzelnen Fraktionen. Ein Gutachten soll nun kl├Ąren, ob wegen der Feuchtigkeit im Keller des Geb├Ąudes ein Abriss lukrativer f├╝r die Gemeinde ist. [Weiterlesen…]

Entg├╝ltige Entscheidung liegt aber beim Landratsamt Rhein-Neckar

Gemeinderat beschlie├čt konkreten Bauantrag f├╝r Objekt im „Iltis“

Dossenheim, 11. April 2013. (red/aw) Die Verwaltung der Gemeinde pr├╝ft seit mehreren Monaten die M├Âglichkeiten einer Nachverdichtung f├╝r das Gewann „Iltis“ in Dossenheim. Ein Fragebogen f├╝r die Eigent├╝mer sollte abschlie├čend wichtige Hinweise auf m├Âgliche Bebaungsvarianten geben. In Bezug auf eine Einzelfalll├Âsung f├╝r die Neubergstra├če 17 entwickelte der Technische Ausschuss vier Vorschl├Ąge, die nun im Gemeinderat besprochen wurden. Die vom Gemeinderat bevorzugte Variante ├╝berschreitet die faktische Baugrenze um drei Meter in Richtung Osten und erweitert den bebaubaren Bestand um 24 Quadratmeter. [Weiterlesen…]

Gemeinderat w├╝nscht mehrheitlich den Erhalt am Standort Dossenheim

Privatschule „LernZeitR├Ąume“ evtl. im Gewann „Schwert├Ącker“

Dossenheim, 11. April 2013. (red/aw) Der Gemeinderat w├╝nscht sich den Erhalt der „LernZeitR├Ąume“-Privatschule am Standtort Dossenheim. Daher entschied er in seiner Sitzung am 09. April als m├Âglichen Schulstandort die Fl├Ąchen im Gewann „Schwert├Ącker“, mangels sonstiger Alternativen, vorzustellen. Nun muss die Verwaltung gemeinsam mit dem Nachbarschafts- und Regionalverband die planungsrechtliche Machbarkeit er├Ârtern. Die Entscheidung fiel nicht ohne Kritik von Seiten der Freien W├Ąhler und B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie├čt die Aufstellung einer Werbeanlagensatzung

Bald festgelegte Richtlinien f├╝r Werbung in Dossenheim

Dossenheim, 10. April 2013. (red/aw) Nachdem sich Anfragen bez├╝glich der Anbringung von Werbeanlagen bei der Gemeindeverwaltung in der Vergangenheit h├Ąuften und gleichzeitig einige Anlagen ohne Genehmigung errichtet wurden, sieht die Verwaltung Handlungsbedarf. In Absprache mit der Baurechtsbeh├Âre und durch Studieren geeigneter Ma├čnahmen anderer Gemeinden, entstand die Idee, eine Werbeanlagensatzung zu erlassen. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses bef├╝rworteten diese Idee bereits und beauftragten den Gemeinderat damit, die notwendigen Verfahrensschritte einzuleiten. Dieser beschloss in seiner gestrigen Sitzung die Aufstellung einstimmig. [Weiterlesen…]

B├╝rgermeister und sechs Mitglieder aus dem Gemeinderat beraten sich k├╝nftig mit der EnBW

Gemeinderat beschlie├čt kommunalen Energiebeirat

Dossenheim, 10. April 2013. (red/aw) In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinderat der Einrichtung eines kommunalen Energiebeirats und dem Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der EnBW einstimmig zugestimmt. B├╝rgermeister Hans Lorenz wird zuk├╝nftig┬ádie Weiterentwicklung und den Erhalt zukunftsf├Ąhiger, moderner Verteilungsanlagen in der Gemeinde begleiten,┬ágemeinsam mit sechs Mitgliedern aus dem Gemeinderat und vier EnBW-Vertretern.

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Kaum Änderungen für den Regionalplan beantragt

Fast alles bleibt beim Alten

Bei fast allen Punkten sind sich die Gemeinder├Ąte einig. Bei den abweichenden Meinungen geht es nur um die Aufteilung der Fl├Ąchen, nicht um die Gr├Â├če.

 

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Nur der Bereich 3 (hinter der Feuerwehr und dem Bauhof) soll im Regionalplan ge├Ąndert werden. Ziel ist aber keine Ver├Ąnderung der Fl├Ąchengr├Â├če, sondern des Zuschnitts des Entwicklungsgebiets f├╝r Gewerbe. Au├čerdem m├Âchte die Gemeinde, dass der „Steinbruch Vater“ als Abbaugebiet aus dem Plan genommen wird.

Von Christian Ruser

Seit langem besch├Ąftigt sich der Gemeinderat mit einzelnen Aspekten des Regionalplans. Da bis August die Gemeinden und B├╝rger ihre Vorschl├Ąge einbringen k├Ânnen, musste der Gemeinderat ├╝ber seinen Vorschlag abstimmen.

Bereits in der B├╝rgerfragestunde gibt es Fragen zum Regionalplan. Eine besorgte B├╝rgerin bef├╝rchtet, durch den Gemeinderat und die Verwaltung nicht ausreichend informiert worden zu sein. Au├čerdem wirft sie dem Gemeinderat vor, das Thema erst dann zu diskutieren, wenn es f├╝r B├╝rgerbeteiligung zu sp├Ąt ist.

B├╝rgermeister Lorenz stimmt zu, dass es sehr kurzfristig sei, der Regionalplan bereits seit zwei Wochen offen ausliege. B├╝rger und Gemeinde haben seit der Offenlegung vier Wochen Zeit dazu Stellung zu nehmen. Die Fraktionen h├Ątten bereits im Vorfeld die M├Âglichkeit gehabt, intern und mit den B├╝rger dar├╝ber zu diskutieren.

Frau Philippi (CDU) m├Âchte zu demVorwurf Stellung nehmen, der auch als Leserbrief in der RNZ ge├Ąu├čert worden war. Sie weist diese Behauptung┬á entschieden zur├╝ckweisen.

B├╝rgermeister Lorenz ist ein Verfechter von b├╝rgernaher Politik. Ihm ist aber wichtig, dass B├╝rgern├Ąhe bedeute, f├╝r die B├╝rger erreichbar zu sein und aktiv mit ihnen in Verbindung zu treten. B├╝rgern├Ąhe bedeute aber nicht, immer gleicher Meinung zu sein.

Dossenheim hat die kleinste Entwicklungsfl├Ąche in der Region

Vor der Diskussion der einzelnen m├Âglichen ├änderungspunkte im Regionalplan gibt Hans Lorenz einen ├ťberblick ├╝ber die Entwicklungsfl├Ąchen in den Nachbargemeinden. Dossenheim hat mit 13 Hektar deutlich die kleinste Entwicklungsfl├Ąche beantragt. Auch wenn die bisherigen Prognosen zur Bev├Âlkerungsentwicklung unter den tats├Ąchlichen Geburten geblieben sind, m├╝sse die Frage gestellt werden, wie viel Entwicklungsfl├Ąche f├╝r die kommenden Jahre ben├Âtigt wird.

Der Gemeinderat ist sich einig, dass die vorhandene Fl├Ąche gen├╝gt. B├╝rgermeister Lorenz begr├╝├čt es als „gutes Zeichen“ nicht zu viel Fl├Ąche zu ├╝berplanen. Das Thema Windkraft kommt im Regionalplan nicht zum Tragen, da es im Fl├Ąchennutzungsplan geregelt werden soll.

Trennstreifen zu Handschuhsheim bleibt

Da ein bisher noch nicht ausgewiesenes Gebiet f├╝r eine Erweiterung der privaten Schule LernZeitR├Ąume in Frage kommt, wird diese Fl├Ąche auf Antrag von Barbara Castaneda (gr├╝n-kommunal) zuerst behandelt. Die Schule ben├Âtigt ein Grundst├╝ck von 2.500 bis 3.000 Quadratmetern.

Das fragliche Gebiet, das Gewann Schwert├Ącker, kommt f├╝r die Gemeinder├Ąte f├╝r eine Bebauung nicht in Frage. Es ist allgemeiner Wunsch durch unbebautes Gebiet eine deutliche Abgrenzung zur Gemarkung Handschuhsheim zu erhalten. Das Bauvorhaben der Schule soll aber unterst├╝tzt werden.

Nur geringe Änderungen

Erste ├änderungen im Regionalplan w├╝nschen sich alle Fraktionen im Bereich hinter der Feuerwehr und dem Bauhof. W├Ąhrend SPD, B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen und gr├╝n kommunal einig sind, die Fl├Ąche zu reduzieren, w├╝nschen sich die Freien W├Ąhler eine Neuordnung mit einem landwirtschaftlichen Trennstreifen hin zur Wohnbebauung. Die CDU m├Âchte keine ├änderung. Hermann Fischer (FDP) bevorzugt einen ├Ąhnlichen Vorschlag, aber eine andere Aufteilung als die Freien W├Ąhler.

Es wird beschlossen, dass die Nutzungsfl├Ąche weder vergr├Â├čert, noch verkleinert, sondern neu zugeschnitten wird. Deshalb m├Âchte der Gemeinderat mehrheitlich bei sechs Enthaltungen, dass die bisher noch nicht ausgewiesene Fl├Ąche zur Umplanung mit einbezogen wird. Sp├Ąter soll im Fl├Ąchennutzungsplan die Neuverteilung geregelt werden.

Einig sind sich die Fraktionen den „Steinbruch Vater“ als Abbaustelle aus dem Regionalplan herauszunehmen. Weitere ├änderungen werden nicht vorgenommen.

 

Die Entscheidung f├Ąllt f├╝r das Konzept und nicht f├╝r das Geld

Adler wird Mehrgenerationenhaus

Adito ├Ąndert den Vorschlag zur Bebauung des Adlergel├Ąndes.

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Gestern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich f├╝r den Vorschlag auf dem Gel├Ąnde des ehemaligen Gemeindehauses Adler ein Mehrgenerationenhaus zu errichten.

Von Christian Ruser

Im vergangenen Monat hatte der Gemeinderat dem Bewerber Adito die Chance zur Nachbesserung des vorgestellten Vorschlags f├╝r das Grundst├╝ck des Adlersaals gegeben (siehe unseren Bericht). Diese Anpassungen wurden vorgelegt.

F├╝r Hans-Peter St├Âhr (CDU) war nicht nur das Konzept des Mehrgenerationenhaus f├╝r Dossenheim und den Kronenburger Hof eine Bereicherung, sondern auch die Giebelst├Ąndigkeit der H├Ąuser, die nachgebessert wurde. Dieser Qualit├Ątsgewinn ├╝berwiege den finanziellen Gewinn, der durch andere Nutzungskonzepte erreicht werden k├Ânnte.

Thomas Katlun (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen) kann sich Herrn St├Âhr anschlie├čen. Auch nach seiner Meinung ist das Konzept eines Mehrgenerationenhauses ideell h├Âher zu bewerten, als die m├Âglichen Mehreinnahmen. Ebenso spricht sich┬á Barbara Castaneda (gr├╝n-kommunal) f├╝r Adito aus.

Carlo Bonifer (SPD) gibt weiterhin zu bedenken, dass zwar Mehreinnahmen durch ein Konzept f├╝r herk├Âmmliches Gewerbe m├Âglich sind. Da aber bereits der Einzelhandel in der Hauptstra├če mit Widrigkeiten zu k├Ąmpfen hat, fragt er sich, ob dies am Kronenburger Hof nicht ├Ąhnlich w├Ąre. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine deutliche Alternative. Kurz bringt er es auf den Punkt:

Wir schaffen etwas Au├čergew├Âhnliches in Dossenheim, f├╝r Dossenheim, f├╝r Dossenheimer B├╝rger.

Hermann Fischer (FDP) besch├Ąftigt sich auch heimathistorisch mit dem Adler. So konnte er ein etwa 130 Jahre altes Bild finden, auf dem bereits eine giebelst├Ąndige L├Âsung zu sehen ist. Wie auf dem Bild, w├╝rde er sich wieder einen Brunnen w├╝nschen.

Cornelia Wesch (Freie W├Ąhler) betont, dass nach ihrem Bewertungskatalog das Konzept von Adito zwar ├╝berzeugt, aber in anderen Aspekten die Firma Tectum klar die Nase vorn hatte. Auch die geringeren Einnahmen von 150.000 bis 200.000 Euro d├╝rfen nicht vernachl├Ąssigt werden. Deshalb hatten die Freien W├Ąhler die Firma Tectum bevorzugt.

Der Gemeindrat beschlie├čt mehrheitlich mit sieben Enthaltungen Adito eine Kaufoption von sechs Monaten zu gew├Ąhren, um die Planung zu konkretisieren. Nach der Sommerpause soll aktiv mit Adito in Planungsgespr├Ąche gegangen werden.