Montag, 25. September 2017

Nächstes Treffen für Angehörige am 22. Mai in Weinheim

Austausch, Information und UnterstĂĽtzung bei Demenz

Heidelberg-Landratsamt Rhein Neckar Kreis-20140310-002_tnIMG_3825-20140310Rhein-Neckar, 13. Mai 2014. (red/pm) Menschen, die sich als Freunde, Angehörige oder Partner um Demenzkranke kĂĽmmern, haben am 22.Mai 2014, 15:00 bis 16:30 Uhr wieder Gelegenheit zum Austausch, zur Information und zur gegenseitigen UnterstĂĽtzung. Regelmäßig jeden 4. Donnerstag im Monat finden von 15:00 bis 16:30 Uhr die Austausch- und Informationstreffen statt. Nächster Termin ist der 22. Mai in der Weinheim Galerie, DĂĽrrestraĂźe 2, Weinheim, Raum 246 (Amt fĂĽr Bildung und Sport, Eingang BĂĽrgerbĂĽro, 2 Obergeschoss). Weitere Informationen gibt es beim PflegestĂĽtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises in Weinheim unter Tel 06221 522 – 2620.

Die Dossema Theaterguppe „die Staakejzln“ begeistert 230 Zuschauer

„Vadda, jetzad langt’s!“

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Spielt Stephan Fischer (rechts) eine Doppelrolle? Im Stück ist er jedenfalls ein Mannheimer und ein evangelischer Italiener. Foto: Peter Böttinger

 

Dossenheim, 24. August 2013. (red/zef) Kann das gut gehen? Drei Stunden Theater auf „Dossemarisch“. Aber ja! Die Vorstellung „Vadda, jetzad langt’s“ des Dossenheimer Heimatvereins gestern abend war mit 230 Zuschauern restlos ausverkauft – wie auch bei jeder Aufführung im vergangenen Jahr. Mit pointierten verbalen Schlagabtauschen wurden sie in Stand-Up-Comedy-Manier drei Stunden bestens unterhalten. Auf den ersten Blick banal, erweist sich das Geschehen auf der Bühne als feine, überzeichnende Satire. Wer die tolle Darbietung noch nicht gesehen hat: Heute um 18:00 Uhr gibt es Dossenheimer Steinbruch Leferenz noch einmal die Gelegenheit. [Weiterlesen…]

Angebote für Gedächtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. März 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von Gedächtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von PflegebedĂĽrftigkeit im Alter durch MaĂźnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung von groĂźer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmäßige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder Gedächtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten älteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die Ortsverbände der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgefüllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zurück.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht – das zeigen die Ergebnisse – für ältere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind überall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen Fähigkeiten fordern.

Darüber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die möglichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die älteren Menschen ist verbesserungsfähig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie ältere Männer, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete MaĂźnahmen zur Verbesserung der Situation – so die Initiatoren – mĂĽssen nun im Gespräch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ansässigen Vereinen und Organisationen und den älteren BĂĽrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verfĂĽgbar.“