Sonntag, 24. September 2017

Ab heute bis Samtagnacht gilt das Tanzverbot - warum gibt es eigentlich noch kein Tanzgebot?

Die F├╝├če wie festgenagelt

Rhein-Neckar, 17. April 2014. (red/ld) In Mannheim ist Tanzen ab heute, also Gr├╝ndonnerstag, bis Ostersonntag verboten. In Heidelberg gibt es das nicht mehr. Nur die Diskotheken haben auch dort am Karfreitag geschlossen. Man soll sich mit Tod, Leid und Ungerechtigkeit auseinandersetzen, sagt die evangelische Kirche. Eine Entscheidung, die man eigentlich selbst treffen d├╝rfen sollte. [Weiterlesen…]

Helferfest der ev. Kirchengemeinde mal anders

Unterwegs im Steinbruchmuseum

Dossenheim, 25. Juni 2012. (red/cr) In diesem Jahr hatte sich Manfred Billau einen besonderen Ort f├╝r das Helferfest der evangelischen Kirchengemeinde ausgesucht, den Steinbruch Leferenz. Um nicht nur in dem Geopark nett bei einander zu sitzen, f├╝hrte Hermann Fischer die zahlreichen Helfer von Kirchen- und Posaunenchor, Frauenkreis und Kinderkirche, sowie Kirchengemeinderat durch das Steinbruchmuseum.

Von Christian Ruser

Nachdem sich alle am kalten Buffet gest├Ąrkt hatten, lud Pfarrer Manfred Billau zur Steinbruchmuseumsbesichtigung mit Hermann Fischer ein. Herr Fischer schilderte die Geschichte des Steinbruchs seit dem die Br├╝der Leferenz dem ersten Dossenheimer seinen Wingert abgekauft hatten.

Durch eine strategische Hochzeit in eine einflussreiche Dossenheimer Familie gelang es den beiden Br├╝dern 1882 den Steinbruchbetrieb aufzunehmen. Der gewonnene Porphyr wurde f├╝r den Gleisbau, ebenso wie f├╝r den Stra├čenbau ben├Âtigt.

Auf der Anlage des Steinbruchmuseums k├Ânnen bei bis zu 60 F├╝hrungen im Jahr Kindergartengruppen, Schulklassen, Studenten und Interessierte Maschinen wie Trommelsiebanlagen oder Backenbrecher bestaunen. Kinder k├Ânnen sich beim Steineklopfen den Kindern, die bis 1926 im Steinbruch besch├Ąftigt waren, „etwas n├Ąher f├╝hlen“. F├╝r Geologen ist auch der gute Blick auf die Verwerfungen in der Felswand interessant.

Seit 2009 ist der Steinbruch als Naturpark f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich. Das Steinburchmuseum hat aber aus Sicherheitsgr├╝nden nur an bestimmten Tagen ge├Âffnet. Dann kann man sogar mit der Feldbahn, einer kleinen Eisenbahn eine Runde drehen.

F├╝r die G├Ąste des Helferfests war es ein interessanter H├Âhepunkt und mancher alteingesessene Dossenheimer erz├Ąhlte von seinen Gro├čeltern, die im Steinbruch arbeiteten oder welche Sch├Ątze sich noch auf dem Dachboden befinden.

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├ľkumenischer Gottesdienst auf der Schauenburg

Eine Wolke verdeckte die Sonne

Pfarrer Baier (links) und Pfarrer Billau

Dossenheim, 17. Mai 2012. (red/cr) „Kommen und Gehen“ war das Motto des diesj├Ąhrigen Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt. Wieder wurde der Gottesdienst ├Âkumenisch auf der Schauenburg gefeiert. Bei gutem Wetter kamen viele Kirchg├Ąnger.

Von Christian Ruser

F├╝r die katholische Gemeinde begann der Gottesdienst mit einer Prozession vom Parkplatz zur Burgruine. Angekommen f├╝llten sie die noch leeren B├Ąnke. Den Gottesdienst hielten Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Pfarrer Ronny Baier. Unter der ├ťberschrift „Kommen und Gehen“ predigten sie ├╝ber die Himmelfahrt und deren Bedeutung f├╝r die Menschen.

Pfarrer Billau verglich die Form des jensseitigen Jesus Christus mit einer Wolke. Wahrnehmbar, aber nicht greifbar und diffus. Dieses Bild erlangte an diesem Tag eine besondere N├Ąhe, da Herr Billau zum Gottesdienstbeginn auf eine Wolke ansprach, die sich hartn├Ąckig vor der Sonne hielt.

Pfarrer Baier sprach im Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt von einer Bedeutungsverst├Ąrkung der Person Jesu. War er zu Lebzeiten Sprachrohr f├╝r eine kleine Gruppe, konnte er nach seiner Himmelfahrt Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Es k├Ânnte von einer Transzendenz der Person hin zur Idee gesprochen werden.

F├╝r die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgten die Bl├Ąser der Posaunenchors Dossenheim.

Am Ende des Gottesdienstes zeigten die beiden Pfarrer, dass mam gemeinsam zu besseren Ergebnissen gelangt, als allein. So wurden die Besucher gebeten beim Abbau der B├Ąnke mit anzufassen. In wenigen Minuten war alles abgebaut und verladen.