Freitag, 16. November 2018

Ab heute bis Samtagnacht gilt das Tanzverbot - warum gibt es eigentlich noch kein Tanzgebot?

Die FĂŒĂŸe wie festgenagelt

Rhein-Neckar, 17. April 2014. (red/ld) In Mannheim ist Tanzen ab heute, also GrĂŒndonnerstag, bis Ostersonntag verboten. In Heidelberg gibt es das nicht mehr. Nur die Diskotheken haben auch dort am Karfreitag geschlossen. Man soll sich mit Tod, Leid und Ungerechtigkeit auseinandersetzen, sagt die evangelische Kirche. Eine Entscheidung, die man eigentlich selbst treffen dĂŒrfen sollte. [Weiterlesen…]

Helferfest der ev. Kirchengemeinde mal anders

Unterwegs im Steinbruchmuseum

Dossenheim, 25. Juni 2012. (red/cr) In diesem Jahr hatte sich Manfred Billau einen besonderen Ort fĂŒr das Helferfest der evangelischen Kirchengemeinde ausgesucht, den Steinbruch Leferenz. Um nicht nur in dem Geopark nett bei einander zu sitzen, fĂŒhrte Hermann Fischer die zahlreichen Helfer von Kirchen- und Posaunenchor, Frauenkreis und Kinderkirche, sowie Kirchengemeinderat durch das Steinbruchmuseum.

Von Christian Ruser

Nachdem sich alle am kalten Buffet gestĂ€rkt hatten, lud Pfarrer Manfred Billau zur Steinbruchmuseumsbesichtigung mit Hermann Fischer ein. Herr Fischer schilderte die Geschichte des Steinbruchs seit dem die BrĂŒder Leferenz dem ersten Dossenheimer seinen Wingert abgekauft hatten.

Durch eine strategische Hochzeit in eine einflussreiche Dossenheimer Familie gelang es den beiden BrĂŒdern 1882 den Steinbruchbetrieb aufzunehmen. Der gewonnene Porphyr wurde fĂŒr den Gleisbau, ebenso wie fĂŒr den Straßenbau benötigt.

Auf der Anlage des Steinbruchmuseums können bei bis zu 60 FĂŒhrungen im Jahr Kindergartengruppen, Schulklassen, Studenten und Interessierte Maschinen wie Trommelsiebanlagen oder Backenbrecher bestaunen. Kinder können sich beim Steineklopfen den Kindern, die bis 1926 im Steinbruch beschĂ€ftigt waren, „etwas nĂ€her fĂŒhlen“. FĂŒr Geologen ist auch der gute Blick auf die Verwerfungen in der Felswand interessant.

Seit 2009 ist der Steinbruch als Naturpark fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich. Das Steinburchmuseum hat aber aus SicherheitsgrĂŒnden nur an bestimmten Tagen geöffnet. Dann kann man sogar mit der Feldbahn, einer kleinen Eisenbahn eine Runde drehen.

FĂŒr die GĂ€ste des Helferfests war es ein interessanter Höhepunkt und mancher alteingesessene Dossenheimer erzĂ€hlte von seinen Großeltern, die im Steinbruch arbeiteten oder welche SchĂ€tze sich noch auf dem Dachboden befinden.

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Ökumenischer Gottesdienst auf der Schauenburg

Eine Wolke verdeckte die Sonne

Pfarrer Baier (links) und Pfarrer Billau

Dossenheim, 17. Mai 2012. (red/cr) „Kommen und Gehen“ war das Motto des diesjĂ€hrigen Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt. Wieder wurde der Gottesdienst ökumenisch auf der Schauenburg gefeiert. Bei gutem Wetter kamen viele KirchgĂ€nger.

Von Christian Ruser

FĂŒr die katholische Gemeinde begann der Gottesdienst mit einer Prozession vom Parkplatz zur Burgruine. Angekommen fĂŒllten sie die noch leeren BĂ€nke. Den Gottesdienst hielten Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Pfarrer Ronny Baier. Unter der Überschrift „Kommen und Gehen“ predigten sie ĂŒber die Himmelfahrt und deren Bedeutung fĂŒr die Menschen.

Pfarrer Billau verglich die Form des jensseitigen Jesus Christus mit einer Wolke. Wahrnehmbar, aber nicht greifbar und diffus. Dieses Bild erlangte an diesem Tag eine besondere NÀhe, da Herr Billau zum Gottesdienstbeginn auf eine Wolke ansprach, die sich hartnÀckig vor der Sonne hielt.

Pfarrer Baier sprach im Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt von einer BedeutungsverstĂ€rkung der Person Jesu. War er zu Lebzeiten Sprachrohr fĂŒr eine kleine Gruppe, konnte er nach seiner Himmelfahrt Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Es könnte von einer Transzendenz der Person hin zur Idee gesprochen werden.

FĂŒr die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgten die BlĂ€ser der Posaunenchors Dossenheim.

Am Ende des Gottesdienstes zeigten die beiden Pfarrer, dass mam gemeinsam zu besseren Ergebnissen gelangt, als allein. So wurden die Besucher gebeten beim Abbau der BĂ€nke mit anzufassen. In wenigen Minuten war alles abgebaut und verladen.