Freitag, 22. Juni 2018

Hilfeleistungseinsatz fĂŒr die Feuerwehr Dossenheim

500 Liter Diesel auf A5 ausgelaufen

Dossenheim, 12. November 2014. (red/fw) Ein LKW verlor am Montag, 10. November, ein Fahrzeugbauteil, ĂŒber das ein nachfolgender LKW gefahren war. Hierdurch wurde die Verbindungsleitung zwischen beiden Dieseltanks des folgenden Sattelzugs abgerissen. [Weiterlesen…]

Großeinsatz fĂŒr Polizei und Feuerwehr

Dossenheimer Wald wegen Sprengstofffunds abgesperrt

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Diese „WĂŒrste“ sind hochexplosiver Sprengstoff. 250 Kilogramm muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus einem Schuppen am Dossenheimer Steinbruch bergen.

 

Dossenheim/Rhein-Neckar, 01. November 2013. (red/pol) Aktualisiert. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landeskriminalamts Stuttgart bergen zur Zeit in einem Dossenheimer Steinbruch rund 250 Kilogramm Sprengstoff. Ein heikles Unterfangen, da aus dem Sprengstoff sogenanntes „Sprengöl“ ausgetreten ist, das selbst hochexplosiv ist. Sprengstoff und ZĂŒnder werden mittels eines ferngelenkten Roboters in den Steinbruch verbracht, wo das Material verbrannt werden soll. Eine Explosion ist nicht ausgeschlossen – eine Gefahr besteht laut Auskunft der Behörden fĂŒr die Bevölkerung nicht. [Weiterlesen…]

Unfall an der K4242

GelĂ€ndewagen ĂŒberschlĂ€gt sich im Feld

Dossenheim, 18. Juli 2013. (red/fw) Am frĂŒhen Abend hat sich heute ein GelĂ€ndewagen im Feld an der K4242 ĂŒberschlagen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, andere Insassen leicht. Die Feuerwehren aus Dossenheim und Schriesheim haben die Personen betreut und die Unfallstelle gesichert, teilte Kommandant Stefan Wieder mit. [Weiterlesen…]

Dossenheimer Pfarrer segnen neues Einsatzfahrzeug

Mit Gottes Segen

Gemeinde, Feuerwehr, Industrie und Kirche feiern die neuen Einsatzfahrzeuge.

 

Dossenheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Die freiwillige Feuerwehr ist mit dem Tag der offenen TĂŒr mehr als zufrieden. Trotz wechselhaften Wetters kamen ĂŒber 500 GĂ€ste.

Von Christian Ruser

Seit zwei Wochen haben sich die FeuerwehrmĂ€nner auf den Tag  der offenen TĂŒr vorbereitet. Die GerĂ€tehalle wurde geschrubbt, die Einsatzfahrzeuge auf hochglanz poliert. Selbst Feuerwehrkommandant Hans-Peter Deubel legte bei der Zigeunersoße noch einmal Hand an und verlieh ihr die letzte WĂŒrze.

Im Mittelpunkt stand die SchlĂŒsselĂŒbergabe des neuen Einsatzfahrzeugs. Hierzu war nicht nur BĂŒrgermeister Lorenz und Thomas Schiller als Gemeindevertreter erschienen. Ganz in der Tradition der Dossenheimer Feuerwehr hatte man auch Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Ronny Baier eingeladen. Beide baten um den Segen fĂŒr die EinsĂ€tze mit dem neuen Fahrzeug und eine sichere Heimkehr fĂŒr die FeuerwehrmĂ€nner. Am Ende der Zeremonie ĂŒbergab Herr Freidinger von der Firma Iveco Magirus Brandschutztechnik offiziell der SchlĂŒssel und die Fahrzeuge wurden in den „offiziellen“ Dienst gestellt.

Zwar waren die beiden Einsatzfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr Dossenheim und des Katastrophenschutzes schon am 11. November 2011 nach Dossenheim geliefert worden, doch hatte man bis Anfang 2012 die Zeit fĂŒr Schulungen genutzt. Seitdem waren sie nur in kleineren EinsĂ€tzen dabei.

Die Jugendfeuerwehr zeigte den Kindern, wie man einen „Hausbrand“ löscht.

FĂŒr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte die Jugendfeuerwehr. Bei Wasserspielen konnten die Kinder praktisch ausprobieren, wie man einen Hausbrand löscht. Die Eltern konnten sich wĂ€hrenddessen bei Kaffee, Kuchen, Pommes, Schnitzel und Eis entspannen. Auch wenn es ab und an eine Schlange vor dem Grill gab, sorgten Gerd Lorentz und die Frauen der FeuerwehrmĂ€nner dafĂŒr, dass niemand hungern musste.

Der neue Einsatzwagen ist optimal auf die BedĂŒrfnisse der Feuerwehr Dossenheim abgestimmt.

Das Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20/22 ersetzt das inzwischen 32 Jahre alte LF 16. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Sonderanfertigung. Vom Aufbau wurde darauf geachtet, dass die FeuerwehrmĂ€nner die Rettungsmittel an den gleichen Orten finden, wie zuvor bei dem LF 16, um im Ernstfall nicht lange suchen zu mĂŒssen. Im Gegensatz zum VorgĂ€nger ist die Technik aber auf dem neusten Stand. In zwei Tanks können 2.200 Liter Löschwasser und 120 Liter Schaum mitgefĂŒhrt werden. FĂŒr SpezialeinsĂ€tze liegen vier AtemschutzgerĂ€te, ein tragbarer Wasserwerfer und ein HochleistungslĂŒfter bereit.

Der Dienst der Feuerwehr ist ein Dienst fĂŒr den BĂŒrger,

betonte Feuerwehrkommandant Deubel die wichtige Aufgabe der BrandbekĂ€mpfer. In Dossenheim weiß man dies durchaus zu wĂŒrdigen. Seit Jahren fĂ€llt ihm schon die UnterstĂŒtzung der Gemeinde positiv auf. Aber die BĂŒrger sind nicht weniger interessiert. So sind die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr erfreulich hoch. Auch ĂŒber die Besucherzahlen beim Tag der offenen TĂŒr konnten sich die FeuerwehrmĂ€nner freuen. Es waren mehr als 500 Besucher gekommen.

Großeinsatzlage in Dossenheim – Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg ĂŒben gemeinsam


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Ansprache und Zuwendung sind wichtig im Notfall.

Dossenheim/Rhein-Neckar, 27. September 2011. (red) Am vergangenen Samstag heulten Einsatzsirenen in Dossenheim. Feuerwehren aus sechs Orten und zwei Werkfeuerwehren mussten BrĂ€nde löschen und Personen retten. Ein großes Spektakel fĂŒr die Bevölkerung, die die ÜbungseinsĂ€tze interessiert verfolgte, aber auch eine notwendige Übung, um die Zusammenarbeit der Wehren zu verbessern.

Von Hardy Prothmann

WĂ€hrend die Feuerwehren Dossenheim und Schriesheim gerade einen Brand im katholischen Kindergarten in der Wilhelmstraße bekĂ€mpfen, kommt die Meldung, dass ein Fahrzeug feststeckt. Geparkte Autos verhindern das Durchkommen. Eine Katastrophe im Ernstfall. Die wichtigsten AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde schleppen die Feuerwehrleute zu Fuß zum Einsatzort. Kostbare Rettungszeit vergeht. Leider nehmen viele Autofahrer keine RĂŒcksicht auf ein gutes Durchkommen der RettungskrĂ€fte.

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Vorbereitung und Team-Work.

Im verrauchten Kindergarten werden zwei vermisste Personen gesucht – ein Erwachsener und ein Kind. Über das Fenster wird ein Kind gerettet, der Erwachsene wird versorgt und aus dem GebĂ€ude getragen.

Kurz drauf ruft der nĂ€chste Einsatz. Ein Blitzschlag ist auch hier der Auslöser. Brannte im Kindergarten der Stromverteilerkasten, ist es in der Schule ein Kabelbrand. Ein Lehrer steckt mit 25 Kindern im dritten Stock fest, sie flĂŒchten sich auf zwei Dachterrassen der Neuberg-Schule. Das Treppenhaus ist ohne Atemschutz nicht passierbar.

Die Drehleitern aus Schriesheim und Ilvesheim bringen sich in Position und holen die Personen in den Körben vom Dach. Eine Person ist so schwer verletzt, dass sie mit der Trage gerettet werden muss. Außerhalb des Gefahrenbereichs ĂŒbernehmen die Rettungsdienste die Verletzten. Löschfahrzeuge aus Altenbach, Ursenbach und Ilvesheim und der Firma Metzeler (Edingen-Neckarhausen) werden in Stellung gebracht und der Brand bekĂ€mpft, wĂ€hrend parallel die Rettung lĂ€uft.

Als wÀren die Wehren nicht schon genug gefordert, kommt der dritte Notruf. Im Neuberg-Schwimmbad hat es einen Chemikalienunfall gegeben. Es hat sich Chlorgas gebildet, ein Hausmeister muss gerettet werden. Mit einem ABC-Erkundungsfahrzeug wird die Lage gecheckt, aus Edingen, Neckarhausen und von den Chemischen Betrieben Ladenburg kommen Löschfahrzeuge zum Einsatzort. Die Dekontaminierungseinheit aus Neckarhausen ist vor Ort. Die Feuerwehr Ladenburg misst die Schadstoffbelastung. Unter Atemschutz wird der Verletzte gerettet.

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Chemieunfall - die Zeit lÀuft, jede Sekunde zÀhlt.

Der vierte Einsatz findet in der Schulstraße, Ecke Bachstraße statt. Ein Pkw ist wegen ĂŒberhöhter Geschwindigkeit in eine Mauer geknallt. Der Fahrer ist verletzt und eingeklemmt. Betriebsstoffe laufen aus. Die Heddesheimer Feuerwehr muss das Fahrzeug aufschneiden, bevor sie die Person retten kann. Mit hydraulischem Werkzeug spreizen und zerschneiden sie die Karosserie (des Schrottautos). Als das Dach weg ist, wird der Verletzte fĂŒr den Rettung aus dem Auto vorbereitet. Ein Rettungskorsett wird angelegt.

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Rettung - möglichst schonend.

Weit ĂŒber 100 KrĂ€fte sind im Einsatz – die Szenarien vielfĂ€ltig, aber „alltagstauglich“ – so könnte es auch in wirklich sein. Die Übung ermöglicht es, Schwachstellen zu finden und zu verbessern.

Eine offensichtliche war, dass bei keinem Einsatz alle oder die meisten Wehren des Unterkreises Ladenburg gleichzeitig beteiligt waren – doch nur dann muss man sich auch koordinieren. Sicherlich sind den Fachleuten von den Feuerwehren alle Dinge aufgefallen, die nur Fachleute erkennen können. Immerhin war der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh vor Ort und beobachtete die EinsĂ€tze. Was ihm nicht auffallen konnte – die verletzte Person auf dem Dach der Schule blieb ĂŒber lange Minuten hinweg unversorgt und ohne Ansprache, obwohl bereits FeuerwehrkrĂ€fte auf dem Dach waren. Auch beim Einsatz am Pkw fiel auf, dass ein Feuerwehrmann minutenlang mit einem NothĂ€mmerchen die Frontscheibe bearbeitete, um ein Loch fĂŒr die SĂ€belsĂ€ge zu schaffen, was aber nicht gelang. Ein Schnitt mit der hydraulischen Schere in die A-SĂ€ule erzeugte dann ein Loch. Mit der SĂ€belsĂ€ge (einer Art StichsĂ€ge) wurde die verklebte Scheibe dann herausgetrennt.

 

Das sind Details, doch kommt es oft genau darauf an. Im Großen und Ganzen waren die Zuschauer sicherlich beeindruckt vom Einsatzwillen und wie innerhalb kĂŒrzester Zeit eine Rettung geplant, aufgebaut und durchgefĂŒhrt wird. Und man musste nicht zwei Mal hinschauen, um zu sehen, wie anstrengend das ist. Die verschwitzen Gesichter der Feuerwehrleute zeigten die Strapazen eindeutig.

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Rettung aus schwindeleregenden Höhen.

Viel Freude mit den Fotos:

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Dossenheim: Feuerwehr bringt ausgedehnten Wohnungsbrand schnell unter Kontrolle

Guten Tag!

Dossenheim, 25. MĂ€rz 2011. (fw/red) Als die Feuerwehr heute um 11:34 Uhr in der Dossenheimer Bachstraße zu einem Brandeinsatz eintraf, standen KĂŒche und ein Wohnraum bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr Dossenheim konnte mit UnterstĂŒtzung der Feuerwehr Schriesheim den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Zwei Anwohner wurden vorsorglich aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.

Aus bisher noch ungeklĂ€rter Ursache kam es im Erdgeschoss in einem Einfamilienhaus in der Bachstraße zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Dossenheim befand sich nach deren Angebe die KĂŒche sowie ein weiterer Wohnraum im EG bereits im Vollbrand

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KĂŒche und Wohnraum standen in einem Haus in der Bachstraße in Flammen.

Flammen schlugen aus den Fenstern und drohten auf die oberen Geschosse sowie den Dachstuhl ĂŒberzugreifen. Die Feuerwehr Dossenheim leitet unverzĂŒglich die BrandbekĂ€mpfung mit drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff durch mehrere Atemschutztrupps ein.

Zudem wurde das stark verrauchte GebĂ€ude zur Sicherheit mit der WĂ€rmebildkamera nach Personen abgesucht. Im Rahmen der BrandbekĂ€mpfung wurde der Brandrauch mittels ÜberdruckbelĂŒftung aus dem GebĂ€ude befördert. Im weiteren Verlauf mussten mehrere Brandnester vorwiegend in der Holzbalkendecke mit Stroheinlage abgelöscht werden.

Insgesamt waren von der Feuerwehr Dossenheim vier Fahrzeuge und zwölf Mann im Einsatz. Die Feuerwehr Schriesheim war mit drei Fahrzeugen und elf Mann im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem zwei Rettungswagen und vier Mann. Die Polizei sicherte mit zwei Streifenwagen und vier Beamten den Einsatzort. Die Kriminalpolizei nahm Untersuchen zur Brandermittlung auf. Auch BĂŒrgermeister Lorenz war vor Ort.

UnterstĂŒtzt wurde die Dossenheimer Feuerwehr von den Kollegen aus Schriesheim mit drei Fahrzeugen. Ebenfalls im Einsatz war DRK-Ortsverein Dossenheim.

Zwei Anwohner wurden vorsorglich aufgrund des Verdachts auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt.

Weitere Berichte zu FeuerwehreinsĂ€tzen finden Sie, indem Sie in der Suche rechts das Stichwort „Feuerwehr“ (ohne AnfĂŒhrungszeichen) eingeben.