Dienstag, 21. November 2017

Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

CDU verliert, SPD gewinnt

Dossenheim, 02. Juni 2014 (red/ld) Die CDU verliert nach der Wahl vom 25. Mai einen Sitz im Gemeinderat an die SPD. Leichte Stimmgewinne gab es auch für die Grünen. Für einen weiteren Sitz reichte das eine Prozent mehr aber nicht aus. [Weiterlesen…]

Treillage auf Bahnhofsplatz sorgt für Diskussion im Gemeinderat

Großes Kino für kleine Leinwand

Dossenheim, 13. März 2014. (red/ld) Können ein paar sekrechte Streifen den ganzen Bahnhofsplatz verschandeln? Wenn es nach den Gemeinderäten geht, können sie das. Deshalb wurde der Vorschlag der Landschaftsarchitekten für die geplante Treillage zurückgestellt. So hatten sich die Gemeinderäte den Platz nicht vorgestellt. Am Ende der Diskussion wurde dann doch die Vergabe für Bauarbeiten auf dem Platz, inklusive 290.000 Euro Mehrkosten, beschlossen. Für die Treillage wird es nun eng. Im Sommer soll alles gebaut werden. [Weiterlesen…]

Rede zum Haushalt 2014 von Gemeinderat Hans-Peter Stöhr (CDU)

„Bahnhofsplatz ist größte Herausforderung“

Siegerentwurf "Willkommen in Dossenheim". Bild: Gemeinde Dossenheim

Der Siegerentwurf zum Bahnhofsplatz „Willkommen in Dossenheim“. Bild: Gemeinde Dossenheim

Dossenheim, 19. Dezember 2013. (red) Die CDU-Gemeinderatsfraktion zeigte sich am Dienstag zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und der Gemeinde. Sie stimmte dem Haushaltsplan für das kommende Jahr geschlossen zu. Als Herausforderung für das kommende Jahr sah Hans-Peter Stöhr in seiner Rede die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes. Wir dokumentieren die Reden der Gemeinderatsfraktionen zum Haushalt 2014. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt neue Verkehrsregelung

Hauptstraße hat künftig Vorfahrt

Dossenheim, 19. Dezember 2013. (red/csk) Der Gemeinderat beschloss am Dienstag einstimmig die Vorfahrtsregelung auf der Hauptstraße. Dazu wird es einen verkehrsberuhigten Bereich geben, der für die Klarstellung der bisher verwirrenden Verkehrssituation sorgt, die in der Vergangenheit zu Fragen seitens der Bevölkerung wie auch des Gemeinderates geführt hatte.

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"Die Eltern müssen entscheiden"

Ein sehbinderter Schüler geht künftig zur Neubergschule

Nicht nur an der Neuberg-, auch an der Kurpfalzschule sollen künftig behinderte Kinder am Regelschulbetrieb teilnehmen können. / Foto: Wikimedia Commons, Immanuel Giehl. Lizenz: gemeinfrei

 

Dossenheim, 01. Juli 2013. (red/zef) Die Eltern eines sehbehinderten Kindes haben sich dafür entschieden, dass ihr Kind künftig die Neubergschule in Dossenheim besuchen soll. Da dies im Rahmen eines aktuellen Schulversuchs stattfindet, musste auch der Gemeinderat zustimmen. Am Mittwoch votierten alle Gemeinderatsmitglieder dafür, dass die Neuberg- und Kurpfalzschule jetzt behinderten Kindern generell offen stehen sollen. [Weiterlesen…]

Die Sanierung des Lorscher Wegs soll früher abgeschlossen werden

„Es soll mal Ruhe in dem Eck sein“

Dossenheim, 10. Mai 2013. (red/zef) Die Sanierung des Lorscher Wegs soll schon 2013 statt 2014 abgeschlossen werden. Da in diesem Jahr schon der Bau des Altersheims und drei altersgerechter Wohneinheiten fertig wird, wären damit die Bauarbeiten im Lorscher Weg beendet. Gestern folgte der Gemeinderat einstimmig einem entsprechendem Antrag der CDU-Fraktion. [Weiterlesen…]

Kaum Änderungen für den Regionalplan beantragt

Fast alles bleibt beim Alten

Bei fast allen Punkten sind sich die Gemeinderäte einig. Bei den abweichenden Meinungen geht es nur um die Aufteilung der Flächen, nicht um die Größe.

 

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Nur der Bereich 3 (hinter der Feuerwehr und dem Bauhof) soll im Regionalplan geändert werden. Ziel ist aber keine Veränderung der Flächengröße, sondern des Zuschnitts des Entwicklungsgebiets für Gewerbe. Außerdem möchte die Gemeinde, dass der „Steinbruch Vater“ als Abbaugebiet aus dem Plan genommen wird.

Von Christian Ruser

Seit langem beschäftigt sich der Gemeinderat mit einzelnen Aspekten des Regionalplans. Da bis August die Gemeinden und Bürger ihre Vorschläge einbringen können, musste der Gemeinderat über seinen Vorschlag abstimmen.

Bereits in der Bürgerfragestunde gibt es Fragen zum Regionalplan. Eine besorgte Bürgerin befürchtet, durch den Gemeinderat und die Verwaltung nicht ausreichend informiert worden zu sein. Außerdem wirft sie dem Gemeinderat vor, das Thema erst dann zu diskutieren, wenn es für Bürgerbeteiligung zu spät ist.

Bürgermeister Lorenz stimmt zu, dass es sehr kurzfristig sei, der Regionalplan bereits seit zwei Wochen offen ausliege. Bürger und Gemeinde haben seit der Offenlegung vier Wochen Zeit dazu Stellung zu nehmen. Die Fraktionen hätten bereits im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, intern und mit den Bürger darüber zu diskutieren.

Frau Philippi (CDU) möchte zu demVorwurf Stellung nehmen, der auch als Leserbrief in der RNZ geäußert worden war. Sie weist diese Behauptung  entschieden zurückweisen.

Bürgermeister Lorenz ist ein Verfechter von bürgernaher Politik. Ihm ist aber wichtig, dass Bürgernähe bedeute, für die Bürger erreichbar zu sein und aktiv mit ihnen in Verbindung zu treten. Bürgernähe bedeute aber nicht, immer gleicher Meinung zu sein.

Dossenheim hat die kleinste Entwicklungsfläche in der Region

Vor der Diskussion der einzelnen möglichen Änderungspunkte im Regionalplan gibt Hans Lorenz einen Überblick über die Entwicklungsflächen in den Nachbargemeinden. Dossenheim hat mit 13 Hektar deutlich die kleinste Entwicklungsfläche beantragt. Auch wenn die bisherigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung unter den tatsächlichen Geburten geblieben sind, müsse die Frage gestellt werden, wie viel Entwicklungsfläche für die kommenden Jahre benötigt wird.

Der Gemeinderat ist sich einig, dass die vorhandene Fläche genügt. Bürgermeister Lorenz begrüßt es als „gutes Zeichen“ nicht zu viel Fläche zu überplanen. Das Thema Windkraft kommt im Regionalplan nicht zum Tragen, da es im Flächennutzungsplan geregelt werden soll.

Trennstreifen zu Handschuhsheim bleibt

Da ein bisher noch nicht ausgewiesenes Gebiet für eine Erweiterung der privaten Schule LernZeitRäume in Frage kommt, wird diese Fläche auf Antrag von Barbara Castaneda (grün-kommunal) zuerst behandelt. Die Schule benötigt ein Grundstück von 2.500 bis 3.000 Quadratmetern.

Das fragliche Gebiet, das Gewann Schwertäcker, kommt für die Gemeinderäte für eine Bebauung nicht in Frage. Es ist allgemeiner Wunsch durch unbebautes Gebiet eine deutliche Abgrenzung zur Gemarkung Handschuhsheim zu erhalten. Das Bauvorhaben der Schule soll aber unterstützt werden.

Nur geringe Änderungen

Erste Änderungen im Regionalplan wünschen sich alle Fraktionen im Bereich hinter der Feuerwehr und dem Bauhof. Während SPD, Bündnis90/Die Grünen und grün kommunal einig sind, die Fläche zu reduzieren, wünschen sich die Freien Wähler eine Neuordnung mit einem landwirtschaftlichen Trennstreifen hin zur Wohnbebauung. Die CDU möchte keine Änderung. Hermann Fischer (FDP) bevorzugt einen ähnlichen Vorschlag, aber eine andere Aufteilung als die Freien Wähler.

Es wird beschlossen, dass die Nutzungsfläche weder vergrößert, noch verkleinert, sondern neu zugeschnitten wird. Deshalb möchte der Gemeinderat mehrheitlich bei sechs Enthaltungen, dass die bisher noch nicht ausgewiesene Fläche zur Umplanung mit einbezogen wird. Später soll im Flächennutzungsplan die Neuverteilung geregelt werden.

Einig sind sich die Fraktionen den „Steinbruch Vater“ als Abbaustelle aus dem Regionalplan herauszunehmen. Weitere Änderungen werden nicht vorgenommen.

 

Die Entscheidung fällt für das Konzept und nicht für das Geld

Adler wird Mehrgenerationenhaus

Adito ändert den Vorschlag zur Bebauung des Adlergeländes.

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Gestern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für den Vorschlag auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindehauses Adler ein Mehrgenerationenhaus zu errichten.

Von Christian Ruser

Im vergangenen Monat hatte der Gemeinderat dem Bewerber Adito die Chance zur Nachbesserung des vorgestellten Vorschlags für das Grundstück des Adlersaals gegeben (siehe unseren Bericht). Diese Anpassungen wurden vorgelegt.

Für Hans-Peter Stöhr (CDU) war nicht nur das Konzept des Mehrgenerationenhaus für Dossenheim und den Kronenburger Hof eine Bereicherung, sondern auch die Giebelständigkeit der Häuser, die nachgebessert wurde. Dieser Qualitätsgewinn überwiege den finanziellen Gewinn, der durch andere Nutzungskonzepte erreicht werden könnte.

Thomas Katlun (Bündnis90/Die Grünen) kann sich Herrn Stöhr anschließen. Auch nach seiner Meinung ist das Konzept eines Mehrgenerationenhauses ideell höher zu bewerten, als die möglichen Mehreinnahmen. Ebenso spricht sich  Barbara Castaneda (grün-kommunal) für Adito aus.

Carlo Bonifer (SPD) gibt weiterhin zu bedenken, dass zwar Mehreinnahmen durch ein Konzept für herkömmliches Gewerbe möglich sind. Da aber bereits der Einzelhandel in der Hauptstraße mit Widrigkeiten zu kämpfen hat, fragt er sich, ob dies am Kronenburger Hof nicht ähnlich wäre. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine deutliche Alternative. Kurz bringt er es auf den Punkt:

Wir schaffen etwas Außergewöhnliches in Dossenheim, für Dossenheim, für Dossenheimer Bürger.

Hermann Fischer (FDP) beschäftigt sich auch heimathistorisch mit dem Adler. So konnte er ein etwa 130 Jahre altes Bild finden, auf dem bereits eine giebelständige Lösung zu sehen ist. Wie auf dem Bild, würde er sich wieder einen Brunnen wünschen.

Cornelia Wesch (Freie Wähler) betont, dass nach ihrem Bewertungskatalog das Konzept von Adito zwar überzeugt, aber in anderen Aspekten die Firma Tectum klar die Nase vorn hatte. Auch die geringeren Einnahmen von 150.000 bis 200.000 Euro dürfen nicht vernachlässigt werden. Deshalb hatten die Freien Wähler die Firma Tectum bevorzugt.

Der Gemeindrat beschließt mehrheitlich mit sieben Enthaltungen Adito eine Kaufoption von sechs Monaten zu gewähren, um die Planung zu konkretisieren. Nach der Sommerpause soll aktiv mit Adito in Planungsgespräche gegangen werden.

 

Sieger plant den Bahnhofsplatz

Grün ist maßgeblicher Faktor

Dossenheim, 27. Juni 2012. (red/cr) Das Landschaftsplanungsbüro Faktorgrün wird den neuen Bahnhofsplatz planen. Ausgangspunkt wird der Siegerentwurf „Willkommen in Dossenheim“ [Weiterlesen…]