Dienstag, 19. September 2017

01. - 07. Dezember

Diese Woche: Tipps und Termine

tipps und termine

Rhein-Neckar, 24.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

24. - 30. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 24.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

17. - 23. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 17.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

20. - 26. November

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 20. – 26. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Vierköpfige Familie in Ladenburg zahlt 17,22 Euro - in Schriesheim 39,65 Euro im Monat

Teils drastische Preisunterschiede beim Wasser in der Region

Rhein-Neckar, 18. Oktober 2014. (red/ld) Wer in Ladenburg lebt, kann sich am Ende des Jahres √ľber die Rechnung f√ľr den Wasserverbrauch freuen. Denn dort¬†ist Trinkwasser am billigsten. Wer in Schriesheim wohnt, bezahlt dagegen mehr als doppelt so viel, wenn er die gleiche Menge Wasser verbraucht hat. Dabei beziehen beide St√§dte ihr Trinkwasser gr√∂√ütenteils aus demselben Brunnen. Eigentlich sollte man erwarten, dass die Preise dann in beiden Kommunen doch etwa gleich sind – doch weit gefehlt. [Weiterlesen…]

06. - 12. Oktober 2014

Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 06. – 12. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Zeugenaufruf

Geldbörse aus Handtasche gestohlen

polizei_feature_auto_tnDossenheim, 13. August 2014. (red/pol) Die Geldbörse aus der Handtasche einer 56-jährigen Frau aus Hirschberg entwendete am Montag ein bislang unbekannter Täter. Die Frau hielt sich zwischen 14:50 und 15:08 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Gewerbestraße auf, als der Unbekannte in einem von ihr unbeobachteten Augenblick den Reißverschluss öffnete und die Börse klaute. Kurz darauf hob der Unbekannte vom Konto der Geschädigten 200 Euro ab. Zeugen, die evtl. auf den Diebstahl aufmerksam wurden, werden gebeten, sich mit dem Revier Nord, Tel.: 06221/4569-0, in Verbindung zu setzen.

Programmhefte f√ľr Filmfestival der Generationen erh√§ltlich

Filme √ľber das √Ąlterwerden ‚Äď f√ľr Alt und Jung

Rhein-Neckar, 04. August¬†2014. (red/pm) Beim 5. Europ√§ischen Filmfestival der Generationen, das vom 07. – 10. Oktober stattfindet, gibt es f√ľr Alt und Jung wieder Filme √ľber das √Ąlterwerden. Programmhefte f√ľr das Event sind erh√§ltlich. [Weiterlesen…]

Chance f√ľr engagierte Bewerber

Weinheim, 23. Juli 2014. (red/pm) Endspurt zum Ausbildungsplatz ‚Äď f√ľr engagierte Bewerber gibt es noch Chancen. Besonders angesprochen sind Jugendliche aus den Gemeinden Schriesheim, Hirschberg, Heddesheim, Hemsbach, Laudenbach, Gorxheimertal, Birkenau und Weinheim. [Weiterlesen…]

CDU bleibt stärkste Kraft im Kreistag - FDP verliert weiter

W√§hlervereinigungen und Gr√ľne gewinnen

Rhein-Neckar, 03. Juni 2014. (red/ld) Drei Kreistagssitze mehr f√ľr die Gr√ľnen und die Freien W√§hler und einen f√ľr die erstmals angetretene Weinheimer Liste sind das Ergebnis der Wahl 25. Mai. Zwar verliert die CDU zwei Sitze, bleibt aber mit 36 Sitzen st√§rkste Kraft vor SPD und den Freien W√§hlern. [Weiterlesen…]

ILEK-Projekt erhält Regionalmanagement

Geld f√ľr die „Bl√ľhende Badische Bergtra√üe“

Dossenheim, 28. Mai 2014. (red/csk) Die „Bl√ľhende Badische Bergstra√üe“, die sich von Laudenbach √ľber Weinheim bis hin nach Dossenheim zieht, stand auf der Agenda der Gemeinderatssitzung. Es ist Thema¬†des integrierten l√§ndlichen Entwicklungskonzepts (ILEK). F√ľr die Umsetzung von konkreten Ma√ünahmen, die sich aus den ILEK ergeben, wurde nun die Firma bhm aus Bruchsal beauftragt. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M√§rz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar √ľber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f√ľr Sie die Zahlen mit teils √ľberraschenden Zusammenh√§ngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

Das LTE-Netz hat noch Löcher

Rhein-Neckar, 21. M√§rz 2014. (red/ld) Das lange Warten auf die neuesten Nachrichten oder Informationen hat dank LTE-Technik (Long Time Evolution) ein Ende. √úber diesen Verbindungsstandard sind Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit/Sekunde m√∂glich. In unserem Berichtsgebiet ist die Technik schon weit verbreitet. Aber es gibt noch L√∂cher. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff√§re um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht √ľberall: W√§hrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Lieblingscafés und Lieblingsrezepte

Buchrezension: „Kaffee und Kuchen in Heidelberg, Mannheim und Umgebung“

Kaffee Kuchen Kaffeehausf√ľhrer 2013 10 09

Weckt die Lust auf Kaffee und Kuchen: Der Kaffeehausf√ľhrer f√ľr Heidelberg, Mannheim und Umgebung von Marion Jentzsch

 

Rhein-Neckar, 09. Oktober 2013 (red/sw) Rechtzeitig zum Herbst, wenn es drau√üen ungem√ľtlich wird, m√∂chten wir unseren Lesern ein Buch √ľber die Lieblingscaf√©s und Lieblingsrezepte von Marion Jentzsch vorstellen. Die Expertin f√ľr Kaffee und Kuchen, selbst leidenschaftliche B√§ckerin, hat die Kaffeeh√§user in Heidelberg, Mannheim und Umgebung ausf√ľhrlich getestet und ausgew√§hlte Rezepte zum Nachbacken hinzugef√ľgt. [Weiterlesen…]

Bundestagswahl am 22. September

Dallinger: ‚ÄěPolitische Verantwortung ernst nehmen‚Äú

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Landrat Dallinger. Foto: LRA RNK

Rhein-Neckar, 06. September 2013. (red/pm) Am 22. September sind die B√ľrgerinnen und B√ľrger des Rhein-Neckar-Kreises zur Wahl ihrer Abgeordneten zum Deutschen Bundestag aufgerufen. Dabei sind die St√§dte und Gemeinden des √ľber 525.000 Einwohner starken Rhein-Neckar-Kreises wie bei den vorangegangenen Bundestagswahlen drei verschiedenen Wahlkreisen zugeordnet. Die Zuschnitte haben sich gegen√ľber der Wahl 2009 nicht ge√§ndert. [Weiterlesen…]

Hochwasser und Rutschungen sorgen f√ľr Dutzende von Eins√§tzen

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Pumpen, was die Pumpen hergeben – in Dossenheim war ein B√ľrogeb√§ude unter Wasser, in Weinheim weicht der Weschnitzdamm auf, in Schriesheim und Hirschberg gabe es Erdrutsche – voller Einsatz f√ľr die Feuerwehren, das THW und teils auch Rettungskr√§fte.

 

Weinheim/Schriesheim/Hirschberg/Heidelberg, 31. Mai 2013. (red) Die Landesstra√üe L536 zwischen Schriesheim und Wilhemsfeld ist ebenso wie die L596 Hirschberg in Richtung Altenbach/Ursenbach nach Erdrutschen gesperrt. In Heidelberg geht die Polizei davon aus, dass die Neckarstra√üe wegen Hochwasser des Neckar im Bereich Alte Br√ľcke in K√ľrze gesperrt wird. Entlang der Bergstra√üe gabe es in fast allen Gemeinden Eins√§tze wegen des anhaltenden Regens, der zu Hochwasser, Erdrutschen und umgest√ľrzten B√§umen f√ľhrt. [Weiterlesen…]

Nur wenigen Kommunen bleiben Erhöhungen erspart

Rundfunkgeb√ľhren-Wucher f√ľr St√§dte und Gemeinden in der Metropolregion

 

Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/aw) Auch Kommunen fordern jetzt Nachbesserungen beim neuen Rundfunkbeitrag. Seit dem 1. Januar 2013 werden die Geb√ľhren einer Gemeinde oder Stadt nicht l√§nger anhand der Ger√§teanzahl berechnet, sondern nach der Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst√§tten, unter Ber√ľcksichtigung der dort Besch√§ftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge. Eine Berechnungsgrundlage die f√ľr viele Kommunen zu Kostensteigerungen f√ľhrt. Die Stadt Mannheim rechnet mit einem zus√§tzlichen Mehraufwand von 3.000 Euro pro Monat. St√§dte- und Gemeinde-Verb√§nde haben sich eingeschaltet.

Von Alexandra Weichbrodt

Aufreger Rundfunkbeitrag: Neben der ‚Äúnormalen‚ÄĚ Bev√∂lkerung, kritisieren jetzt auch die Gemeinden und St√§dte des Landes die neue Rundfunkgeb√ľhr der √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Seit der Reform muss jeder zahlen, ob er die Sender nutzt oder nicht. W√§hrend aber in Privathaushalten pro Wohnung ein Beitrag anf√§llt, m√ľssen die Kommunen ihre Beitr√§ge jetzt nach Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst√§tten unter Ber√ľcksichtigung der dort Besch√§ftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge berechnen und bezahlen.

Eine Gemeinde oder Stadt, die viele Betriebst√§tten wie B√ľrgerb√ľros und Standes√§mter oder einen gro√üen Fuhrpark unterh√§lt, muss also ab diesem Jahr mit Mehrausgaben rechnen. Das bef√ľrchten auch der Deutschen St√§dte- und Gemeindebund (DSTGB) sowie der Deutsche St√§dtetag: Die Reform der bisherigen Rundfunkgeb√ľhr f√ľhre zu einer ‚Äědeutlichen Mehrbelastung‚Äú, hei√üt es in einer gemeinsamen Mitteilung. F√ľr die Mehrausgaben muss der B√ľrger als Steuerzahler erneut herhalten.

Gegenwehr garantiert

Da bleibt es nicht aus, dass die Kommunen sich wehren. Daf√ľr einsetzen werden sich auch der DSTGB und der Deutsche St√§dtetag. Angesichts eines m√∂glichen Kostenanstiegs von bis zu 400 Prozent, fordern die Verb√§nde, das Thema erneut in der Rundfunkkommission und der Ministerpr√§sidentenkonferenz zu behandeln, um eine gerechtere L√∂sung zu finden.

Ihrer Ansicht nach benachteiligen die Neuregelungen besonders die b√ľrgernahen Kommunen: Je dezentraler eine Stadt- oder Gemeindeverwaltung organisiert ist, desto mehr Betriebsst√§tten und Dienststellen habe sie. Und daran bemesse sich ja nun die neue Geb√ľhr. Die Folgen: Drastische Kostensteigerungen.

Eine Bewertungsgrundlage, die auch viele Gemeinde- und Stadtkassen in der Metropolregion zuk√ľnftig mehr belasten wird. So best√§tigt uns der Ladenburger B√ľrgermeister Rainer Ziegler, dass die Rundfunkgeb√ľhr f√ľr die Gemeinde Ladenburg bisher bei etwa 2.000 Euro im Monat lag, in Zukunft aber deutlich teurer erwartet wird.

Man habe derzeit hinsichtlich der H√∂he jedoch noch Kl√§rungsbedarf mit der Geb√ľhreneinzugsbeh√∂rde und warte auf Antwort auf die gestellten Anfragen. Die Gemeinde stehe au√üerdem mit den kommunalen Landesverb√§nden DSTGB und dem Deutschen St√§dtetag in Verbindung.

Über Maßnahmen werden wir gegebenenfalls nach Beendigung der noch laufenden Verhandlungen und nach Abstimmung mit den Verbänden nachdenken,

so B√ľrgermeister Ziegler.

√Ąhnlich die Erwartungen in der Gemeinde Hirschberg. Hier erwartet die Gemeindeverwaltung eine Erh√∂hung von 1.655 Euro auf 1.940 Euro monatlich. Eine Steigerung von 17 Prozent mehr f√ľr den Rundfunkbeitrag.

Beitrag der Stadt Mannheim verdoppelt sich

Hart trifft es auch die Stadt Mannheim. Der bisherige Betrag von 2.700 Euro monatlicher Geb√ľhr, wird nach Sch√§tzungen der Stadtverwaltung um 3.000 Euro zus√§tzlich ansteigen, also 5.700 Euro im Monat, was einer Steigerung von rund 210 Prozent entspricht. Sicher sei man noch nicht, der erste Geb√ľhrenbescheid noch auf sich warten lasse. Einsparungsm√∂glichkeiten sieht die Stadt allerdings keine:

Organisationseinheiten, welche dem gleichen Zweck dienen, k√∂nnen sofern diese sich in einen Geb√§ude befinden, zu einer Betriebsst√§tte zusammengefasst werden. So k√∂nnten z.B. Geb√ľhren gespart werden. Diese und viele andere Einsparm√∂glichkeiten hat die Stadt Mannheim ausgesch√∂pft.

Auch die Stadt Mannheim steht in engem Kontakt mit dem St√§dtetag Baden-W√ľrttemberg, der in der Angelegenheit bereits aktiv geworden ist.

Besser weg kommt da die Stadtkasse im hessischen Viernheim. Mit einer bisherigen viertelj√§hrlichen Rundfunkgeb√ľhr von 315,24 Euro ist die Stadt relativ g√ľnstig dabei. In Zukunft werden es aber wohl trotzdem √ľber 400 Euro Mehrkosten im Jahr, dank einer neu berechneten Rundfunkgeb√ľhr von gesch√§tzten 419,45 Euro pro Quartal.

Weniger Geb√ľhren bleiben die Ausnahme

In Heddesheim hat man schon Gewissheit. Die Gemeinde hat bereits die erste Rundfunkbeitragsrechnung erhalten und kommt g√ľnstiger weg als vor der Reform:

In der Abrechnung wurde deutlich, dass der monatliche Beitrag f√ľr die Gemeinde im Vergleich zum alten Modell leicht gesunken ist.

Da wird Heddesheim aber wohl eine Ausnahme sein. Obwohl die Gemeinde mit rund 11.5000 Einwohner so gro√ü ist wie die benachbarte Stadt Ladenburg, unterscheiden sich die Rundfunkgeb√ľhren erheblich. Grund daf√ľr ist die Anzahl der Betriebsst√§tten. Dazu geh√∂ren auch Bildungseinrichtungen, wie Schulen oder Kinderg√§rten.

So muss Heddesheim mit insgesamt nur drei Schulen einen deutlich kleineren Beitrag leisten, als Ladenburg mit neun Schulen. Antr√§ge auf einer Befreiung solcher Bildungs- und Jugendeinrichtungen werden derzeit vielerorts noch gepr√ľft und lassen ein endg√ľltiges Ergebniss offen.

Definition „Betriebsst√§tte“ gibt Anlass zur Diskussion

In Sachen Betriebsst√§tten-Definition gibt es ohnhin noch erheblichen Kl√§rungsbedarf. Viele der Gemeinden, befinden sich auch deshalb noch in Verhandlungen mit der Geb√ľhreneinzugszentrale. Nach Auffassung dieser ist beispielsweise die Volkshochschule (VHS) eine eigene Betriebsst√§tte, viele Kommunen sehen das allerdings anders, insbesondere wenn diese im Rathaus untergebracht ist.

Der Vater des neuen Modells, Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof, lobt seine Idee im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung trotzdem:

Ich habe gemeinsam mit den Rundfunkanstalten ein verfassungsrechtlich zul√§ssiges und praktisch gebotenes Finanzierungssystem entwickelt. Wir haben das Ziel erreicht, einen einfachen, plausiblen Beitrag f√ľr alle B√ľrger zu schaffen.

Wie sich dieses Finanzierungssystem aber f√ľr Kommunen oder auch Unternehmen auswirkt, wurde wohl nicht ausreichend ausgewertet. Denn neben den St√§dten und Gemeinden nutzen auch die Unternehmer in Deutschland den Stimmungsschwung.

Grund daf√ľr sind ebenfalls horrende Neuberechnungen des Rundfunkbeitrags. So soll die Drogeriekette dm etwa 270 Prozent mehr Geb√ľhren zahlen als noch 2012. Der Einzehlh√§ndler Rewe f√ľrchtet gar eine Steigerung um 500 Prozent. Die Drogeriekette Rossmann droht aufgrund der Kostenexplosion sogar mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.

Schwetzingen und Heidelberg haben noch keinen √úberblick

Es wird sich zeigen, ob die Rundfunkkommission gemeinsam mit der Ministerpr√§sidentenkonferenz noch einmal eine Nachjustierung der Geb√ľhrenberechnung f√ľr St√§dte und Gemeinden vornehmen. Fest steht, es wird einige Kommunen geben, die mit einem deutlichen Loch in ihrer Haushaltskasse aus der Geb√ľhrenreform herausgehen.

Einige St√§dte in der Metropolregion lassen die wom√∂glich „teure √úberraschung“ der Rundfunkgeb√ľhrenreform aber auch einfach auf sich zu kommen. Manche haben sich noch nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt, so auch die Stadt Schwetzingen. Hier warte man mit Prognosen bis der erste Geb√ľhrenbescheid eintrifft. Die Berechnungsgrundlage sei derzeit einfach noch zu unklar, um Zahlen zu nennen. In Ludwigshafen wei√ü man nichts genaues, weil die fr√ľhere GEZ-Geb√ľhr dezentral aus den Budgets der Verwaltungsbereiche gezahlt worden ist.

√Ąhnlich ist es in Heidelberg. Das Problem hier: Es fehlt der √úberblick. Die Betriebsst√§ttten hatten bisher eigenst√§ndig mit der Geb√ľhrenzentrale abgerechnet.

Derzeit hat aber noch niemand bei der Stadtverwaltung alle Einzelposten zusammengestellt, um zu errechnen wie hoch der neue Gesamtbetrag ausfallen könnte,

erkl√§rte Dr. Bert-Olaf Rieck vom Amt f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg.

 

Ausverkauftes Konzert im Olympiakino - am 09. März in der Museumscheuer

Ob echt oder gef√§rbt – Hauptsache Les Br√ľnettes!

Eine Band ohne Instrumente: Les Br√ľnettes (von links: Julia Pellegrini, Juliette Brousset, Stephanie Neigel und Lisa Herbolzheimer)

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/ld) Les Br√ľnettes verzauberten am Mittwochabend ihr Publikum im Olympiakino in Hirschberg-Leutershausen. „Wir h√§tten noch zwei Konzerte veranstalten k√∂nnen, bei den vielen Anfragen“, freuten sich Wiebke Dau-Schmidt und Renate Kepler-G√∂tz, die Vorsitzenden des F√∂rdervereins Olympiakino, √ľber das ausverkaufte Konzert.

Ihre Musik erz√§hlt Geschichten: Von zweckm√§√üigen Romanzen, von dem inneren Kind oder einem kleinen Vogel, der im Wald sitzt und singt. Alles, was die Zuschauer brauchten, waren ihre offenen Ohren und schon lie√üen die vier Vocalk√ľnstlerinnen ganze Welten entstehen: Den Bergstr√§√üer Wald mit Vogelzwitschern und „Kuckuck“-Rufen aus dem Publikum oder das alte franz√∂sische Klappauto, mit dem die Band in ihren Anf√§ngen unterwegs war.

Naturbraun oder gefärbt?

Schlagzeug oder Instrumente brauchen sie nicht. S√§ngerin Stephanie Neigel reicht daf√ľr ihr Dekollet√©, ihre Stimme als Beatbox und ein Loop-Effektger√§t, das den Rhythmus in Dauerschleife spielt. √úber diesen Beat singen sie, Julia Pellegrini, Juliette Brousset und Lisa Herbolzheimer ihre Songs. „Baby You Can Drive My Car“ von den Beatles, Jazz-Standards und Lieder wie „Joy Spring“ von Clifford Brown und „Bye Bye Blackbird“ von April Arabian.

Das Publikum ist begeistert und lässt das auch hören: In der Pause drehen sich die Gespräche um die Musikerinnen:

Sind die Haare naturbraun oder gefärbt?

will eine Zuh√∂rerin wissen. Was sie erz√§hlen, sind die Geschichten ihrer Anf√§nge, als sie sich an der Musikhochschule in Mannheim kennengelernt haben und wie sie angefangen haben als „Les Br√ľnettes“ zu musizieren:

Jeden Morgen auf dem Weg zur Uni habe ich einen Mann gesehen, der mit seinem Hund spazieren ging. Eines Morgens war er nicht mehr da.

erzählt Juliette Brousset. Diesem Mann habe sie ein Lied geschrieben.

Bergsträßer Wald klingt mitten im Kino

„Mr. Sandman“ singen sie in ihrem Programm nicht, obwohl man schnell an die Acapella-Gruppe „The Chordettes“ denkt. Zum Einschlafen sind Les Br√ľnnettes ohnehin nicht geeignet: Immer wieder fordern sie ihr Publikum auf, mit den Fingern im Takt zu schnippen, mit dem Fu√ü im Takt zu stampfen oder den Bergstr√§√üer Klangwald durch Pfeifen mit Vogelgezwitscher zu beleben.

Das Publikum macht begeistert mit: Schnippt, stampft im Takt und spendet donnernden Applaus. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins ist begeistert:

Das Konzert ist ein wahrer Gl√ľckfall.

Ein zweites Konzert passte leider nicht in den Terminkalender der Band. Wer sie verpasst hat, hat die nächste Chance am 09. März in der Museumsscheuer Dossenheim. Karten gibt es ab dem 01. Februar unter der Telefonnummer 06221-865160 und unter der Emailadresse kks@buecherei-dossenheim.de. Stephanie Neigel können Sie schon am kommenden Donnerstag, 31. Januar, erleben. Dann stellt die Sängerin ihr erstes Solo-Album im Planetarium Mannheim vor.

Problemfall Hauptschule

Immer mehr Haupt- und Werkrealschulen schließen sich mit anderen Schulen zusammen

√úberall im Kreis stehen Hauptschulen vor dem Aus oder eine Fusion oder…. Die fr√ľhere Johannes-Kepler-Schule wurde unter der CDU-Regierung zu einer gemeinsamen Werkrealschule Karl-Drais mit Heddesheim und Hirschberg. Was aktuell unter Gr√ľn-Rot aus der Schule wird, ist unklar. Vielleicht einfach nur Geschichte.

 

 

Rhein-Neckar, 23. Oktober 2012. (red/ld) Abstellgleis Hauptschule – Aufstiegsgarant Gymnasium? Mit der Abschaffung der verpflichtenden Grundschulempfehlung bleiben den Haupt- und Werkrealschulen in der Region die Sch√ľler weg. Wenn auch im jahrgangs√ľbergreifenden Unterricht keine Klasse mehr zusammen kommt, bleibt nur noch, sich mit einer Nachbargemeinde zusammen zu schlie√üen: Heddesheim und Hirschberg haben es schon getan, Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim haben sich mit Ladenburg zusammengeschlossen. Am Ende des laufenden Schuljahres wird sich die Weinheimer Karrillonschule mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum zusammen schlie√üen.

Von Lydia Dartsch

Je h√∂her der Schulabschluss, desto besser die Job- und Ausbildungschancen. Diese Rechnung geht f√ľr viele Eltern und ihre Kinder auf. Entsprechend bange warteten sie bisher auf die Zeugnisse der vierten Klasse:

Bloß nicht auf die Hauptschule!,

war f√ľr viele die Hoffnung. Seit diesem Schuljahr k√∂nnen Eltern und Sch√ľler frei w√§hlen und sie w√§hlen vermehrt die h√∂heren Abschl√ľsse, wie die Mittlere Reife oder das Abitur. F√ľr die Haupt- und Werkrealschulen ist das ein gro√ües Problem: Ihnen fehlen die Sch√ľler, um noch Klassen bilden zu k√∂nnen. 28 Sch√ľler sind die Mindestvoraussetzungen f√ľr eine Klasse. Reichen die Sch√ľler eines Jahrgangs daf√ľr nicht aus, k√∂nnen die Schulen noch zwei Jahrg√§nge zusammen legen, die dann gemeinsam unterrichtet werden. Doch in vielen Gemeinden in der Region gibt es auch f√ľr diese L√∂sung nicht gen√ľgend Sch√ľler.

„Es ist ein Schulsterben. Das will niemand wahrhaben.“

Schulen zusammenschlie√üen bleibt die letzte L√∂sung f√ľr das Problem. In den Gemeinden werden Schulen ganz geschlossen:

Das ist eindeutig ein Schulsterben,

schildert Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim, das wolle nur niemand wahrhaben. Allein in Heidelberg ist die Zahl der Haupt- und Werkrealschulen in den letzten zehn Jahren von vier auf zwei gesunken. In den letzten Jahren haben sich Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim mit der Werkrealschule Unterer Neckar in Ladenburg zusammengeschlossen. Die Sch√ľler aus Heddesheim m√ľssen seit einiger Zeit nach Hirschberg (und umgekehrt) zum Unterricht fahren und ab n√§chstem Herbst gehts f√ľr die Sch√ľler der Karillon-Schule zum Unterricht ins Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum. Das hatte die Stadtverwaltung im Juli bekannt gegeben.

R√ľckl√§ufig sind die Sch√ľlerzahlen zwar schon seit 30 Jahren. An den Hauptschulen wird der R√ľckgang nun auch durch die Abschaffung der Grundschulempfehlung verst√§rkt. Die Entscheidung zur Zusammenschlie√üung von Schulen treffe der Schultr√§ger, erkl√§rt David Hager-Mann, Leiter des Staatlichen Schulamtes: „Das ist ein organischer Vorgang. Wenn einer den Eindruck hat, dass es so nicht mehr weiter geht, spricht man miteinander.“ Meistens suche die Schule das Gespr√§ch mit der Gemeinde.

Höherer Abschluss = bessere Jobchancen?

Der Grund f√ľr die Wahl der Eltern ist die Angst der Eltern, ihre Kinder mit einer Anmeldung an der Hauptschule auf das soziale Abstellgleis zu rangieren. Ebel sieht darin eine Begleiterscheinung einer sich entwickelnden Wissensgesellschaft:

In den L√§ndern der Wissensgesellschaft streben die Eltern f√ľr ihre Kinder m√∂glichst hohe Bildungsabschl√ľsse an. Die meisten schaffen das auch.

Zumindest in den Nachbarl√§ndern sei das der Fall. Das gegliederte Schulsystem in Deutschland aber versch√§rft die Bedingungen f√ľr den sozialen Aufstieg: „Da werden die Qualifikationen schon sehr fr√ľh sichtbar. Die Kinder werden schon von vorneherein abgestempelt. Das f√ľhrt zu gesellschaftlicher Ungleichheit.“

Doch nicht jeder, der in der f√ľnften Klasse aufs Gymnasium geht, bekommt auch das Abitur: „Wenn das Kind nicht mit dem Stoff mitkommt, geht es runter von der Schule“. erkl√§rt Ebel: Vom Gymnasium auf die Realschule, von der Realsschule auf die Hauptschule. Die √ľbrigen Haupt- und Werkrealschulen k√∂nnten sp√§testens dann an ihre Grenzen sto√üen: „Wenn es keine Hauptschulen mehr gibt, wird es lustig“, meint Ebel.

Bessere Möglichkeiten an Gemeinschaftsschulen

An Gemeinschaftsschulen k√∂nnten Kinder individuell gef√∂rdert werden, ist sich Ebel sicher. Das ist im bestehenden Schulsystem nicht m√∂glich: „Die Kinder lernen in unterschiedlichen F√§chern auf unterschiedlichen Niveaus“, erkl√§rt Ebel. Gemeinschaftsschulen k√∂nnen diese Niveauunterschiede auffangen und „aus m√∂glichst vielen Sch√ľlern m√∂glichst viel herausholen“, wie es Ebel sieht. Das wollen auch die Eltern. So verzeichnet die bisher einzige Gemeinschaftsschule der Region in Bammental seit f√ľnf Jahren einen bemerkenswerten Sch√ľlerzuwachs: „Dort haben sich die Sch√ľlerzahlen verdreifacht“, zeigt sich Ebel begeistert. Dort h√§tten die Eltern gemerkt, dass individualisiertes Lernen m√∂glich sei, „und das, obwohl sie nur eine Werkrealschule sind“, so Ebel.

Wie geht es weiter mit den Werkrealschulen? √úber die Zukunft des Standorts Heddesheim informiert die Gemeinde heute Abend in der Aula der Karl-Drais-Schule. In Weinheim wird der Zusammenschluss der Schule voran gehen. Die Schulleitung hat bisher nicht auf unsere Anfrage reagiert.