Donnerstag, 21. September 2017

28. Oktober bis 03. November 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 28. Oktober bis 03. November 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ. [Weiterlesen…]

61. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg startet heute

Huren und Einsiedler – Viele Leben

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 08. November 2012. (red/ld) Sie sind schwangere Prostituierte auf √Ėltankern, Einsiedler in der argentinischen Steppe und T√∂chter beim Ausbruch aus den Traditionen. Die Protagonisten des 61. Internationalen Filmfestivals gehen ihren Weg. Ab heute Abend begleiten sie die Zuschauer des Festivals zehn Tage lang. Sie zeigen dabei vor allem eines: Leben! Aber wie?

Im Schlossgarten Heidelberg wird das Festival eröffnet.

Im Schlossgarten Heidelberg wird das Festival eröffnet.

In Mannheim und Heidelberg sind die roten Teppiche ausgerollt, wenn um 20:00 Uhr im Heidelberger Schlossgarten der Wettbewerb startet. Es geht um die besten Geschichten, um Lebenswege, um Entscheidungen, wie Menschen in aller Welt ihr Leben in die Hand nehmen und festgetretene Pfade verlassen, oder sich von den Traditionen mittragen lassen. „Leben! Aber wie?“ ist das Motto, dem sich die ausgew√§hlten Regie-Newcomer angenommen haben. Die dreik√∂pfige internationale Jury und das Publikum k√∂nnen bis n√§chste Woche, Sonntag 18. November, den Sieger aus den 28 Wettbewerbsfilmen k√ľren.

Raue Hände auf der Leinwand

Einer der Filme ist „Chaika“: Die hochschwangere Ahysa arbeitet als Prostituierte auf einem Fischtrawler im Schwarzen Meer. Als sie aus ¬†ihrem Leben auf See mit dem Seemann Asylbeck und ihrem Kind ausbrechen will, findet sie sich pl√∂tzlich in der rauen Ein√∂de Sibiriens wieder. „Ayadin Khachina“ – Raue H√§nde braucht Zakia aus Casablanca, um nach Spanien auszuwandern. Ihr Nachbar, der Friseur Mustapha, kann ihr bei den Visa zwar helfen, aber er hat sich schon in Zakia verliebt, die trotz aller Mittel immer noch keine rauen H√§nde hat.

Ayadin Khachina - Raue Hände

Ayadin Khachina РRaue Hände

Aus diesen Filmen m√ľssen Adri√°n Solar, Kaisu Isto und Karoline Eichhorn den den Newcomer of the Year finden.¬†Adri√°n Solar¬†ist Produzent und hat seit 1984 √ľber 28 Filme in Deutschland, Argentinien, Brasilien und Chile produziert.¬†Kaisu Isto¬†ist leitende Redakteurin der Bereiche Spielfilm und internationaler Koproduktion bei der Finnish Film Foundation.¬†Karoline Eichhorn¬†ist Schauspielerin und hatte nach ihrem Durchbruch 1989 an der Schaub√ľhne Berlin bereits Engagements am Thalia Theater, dem Wiener Burgtheater oder bei den Hamburger Kammerspielen. Ihr Durchbruch als Filmdarstellerin feierte sie neben G√∂tz George in ‚ÄěDer Sandmann‚Äú. Viele gro√üe Namen der Filmkunst wurden auf dem Festival entdeckt: Darunter sind Wim Wenders (1969),¬†Jim Jarmusch (1980) oder Lars von Trier (1984).

Sim√≥n Solar k√∂nnte ein aussichtsreicher Anw√§rter f√ľr den Preis des „Newcomer of the Year“ sein. Sein Film „Tiempos Menos Modernos – Not So Modern Times“ er√∂ffnet die Festivalwoche. In dem Film geht es um einen argentinischen Einsiedler, der eines Tages einen Fernseher bekommt. Statt in die Wildnis verliebt er sich in eine Fernsehtelenovela und in das Leben unter Menschen. Neue Perspektive auf das Leben und ein Blick auf sich selbst verspricht der Film dem Zuschauer. Ob er das h√§lt, lesen Sie morgen auf dem Rheinneckarblog.de.

Film zum Anfassen

Die Festivalatmosphäre

Die Festivalatmosphäre

Mit gro√üen Fragezeichen gehen die Besucher meist aus den Vorstellungen heraus. Bei den Filmgespr√§che k√∂nnen sie den Regisseuren und Schauspielern ihre Fragen stellen. Die Gespr√§che finden jeweils nach den Vorstellungen im Foyer statt. Der Eintritt dazu ist kostenlos.¬†Ein Festival f√ľr die Familie: Zus√§tzlich gibt es sechs Kinderfilme und sieben Sondervorf√ľhrungen sowie f√ľnf Werke von Krzysztof Kieslowski zu sehen.

Karten f√ľr die Vorstellungen und die Preisverleihungen gibt es an den Festival-Info-Points und den Festivalkassen f√ľr regul√§r 8,50 Euro pro Film. F√ľr Kinderfilme gibt es Karten f√ľr 2,50 Euro. Jeden Abend gibt es ab 23 Uhr Kurzfilme bei freiem Eintritt. Wer schlau ist, reserviert seine Karten auf der Homepage des Festivals www.iffmh.de.