Dienstag, 12. Dezember 2017

Auch bei uns verschreiben katholische Krankenhäuser keine Pille danach

Beratung ja – Pille nein

Rhein-Neckar, 05. Februar 2013. (red/ld) Es muss keine Vergewaltigung sein. Das sind die seltensten Fälle, in denen Frauen sich die „Pille danach“ verschreiben lassen. Eine wilde Nacht, ein gerissenes Kondom oder die Pille vergessen sind die häufigsten GrĂĽnde fĂĽr Frauen, die gynäkologische Notfallberatung der Krankenhäuser und Frauenärzte in Anspruch zu nehmen. Eile ist in jedem Fall geboten und auch in der Metropolregion verschreiben katholische Krankenhäuser die „Pille danach“ nicht.

Von Lydia Dartsch

Die „Pille danach“ ist keine Abtreibungspille,

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„Was ist drin, im Rucksack?“

Mannheim/Rhein-Neckar, 21. Mai 2012. (red) Wir dokumentieren die Rede des renommierten Sozialethikers Friedhelm Hengsbach SJ vom 17. Mai 2012 in der Mannheimer Johanniskirche. Anlässlich des Katholikentages 2012 in Mannheim befasste sich der Jesuit mit dem „Aufbruch“, dem Weg aus der Krise der katholischen Kirche.

Friedhelm Hengsbach fordert eine politische Dimension im Zusammenhang mit Glauben – Politik als Sache der Gemeinschaft, als Hinwendung und Engagement. Die Umsetzung des Glaubens im Handeln. Er sagt:

Glaube ist Praxis und nicht irgendein Kult oder was die Kirche uns zu glauben lehrt.

Der 74 Jahre alte Friedhelm Hengsbach ist ein älterer Herr, der ĂĽberhaupt nicht wie ein „Revoluzzer“ wirkt. Seine Rede ist wohl formuliert und er trägt sachte und ĂĽberlegt vor. Die Inhalte seiner Rede aber fordern eine Reformation, die aus Sicht der katholischen Kirche eine Revolution sein wird. Und wenn die Kirchenoberen nicht mitmachen, dann sollen die Gläubigen den Umbau hin zu einer modernen Kirche selbst in die Hand nehmen.

Die Videos der Rede sowie das Redemanuskript finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.de.