Mittwoch, 20. September 2017

Gemeinderat ber√§t √ľber Angebote von Privatbietern und Investoren

In den Verkauf von „Adler“ und „Steigerhaus“ kommt Bewegung

Dossenheim, 11. M√§rz 2014. (red/csk) Die letzten Pl√§ne eines Mehrgenerationenhauses scheiterten im Sommer vergangenen Jahres auf der Zielgeraden. Im Dezember unternahm die Gemeindeverwaltung einen erneuten Versuch, das Areal des ehemaligen Gemeinschaftshauses „Adler“ und des „Steigerhauses“ zu ver√§u√üern. Scheinbar mit Erfolg. Der Gemeinderat ber√§t nach unseren Informationen heute in nicht-√∂ffentlicher Sitzung √ľber Kaufangebote. Die ersten Bieter, die sich f√ľr das Steigerhaus beworben haben, werden in diesem Rahmen ihre Konzepte vorstellen. [Weiterlesen…]

Kerwe vom 14. bis 17. September

Es ist wieder soweit!

Dossenheim, 12. September 2013. (red/pm) Am 14. September beginnt die Dossenheimer Kerwe. Dann haben Besucher bis zum 17. September die M√∂glichkeit, sich von einem bunten Programm unterhalten zu lassen. [Weiterlesen…]

Die Gemeinde verstößt gegen geltendes Recht, um abzuschrecken

Der Alkoholkonsum während der Kerwe wird eingeschränkt

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Damit auch dieses Jahr alle friedlich zusammen feiern, hat die Gemeinde eine Polizeiverordnung erlassen.

 

Dossenheim, 18. Juli 2013. (red/zef) Dieses Jahr ist es w√§hrend der Kerwe vom 14. September bis 16. September zwischen 15:00 Uhr und und 02:00 Uhr auf dem Veranstaltungsgel√§nde verboten, Alkohol zu konsumieren. Dies hat der Gemeinderat gestern entschieden ‚Äď und verst√∂√üt zur Abschreckung gegen geltendes Recht. [Weiterlesen…]

"Wo sozial darauf steht, muss auch sozial drin sein!"

Adler-Komplex wird kein Mehrgenerationenhaus

Wird der Adler-Komplex abgerissen oder nicht? Auch nach jahrelangen Verhandlungen gibt es hier keine Klarheit.

 

Dossenheim, 27. Juni 2013. (red/zef) Nach acht Jahren ist immer noch nicht klar, wie es mit dem Adler-Komplex am Kronenburger Hof weitergeht: Die Adito-Gmbh aus Mannheim wollte ihn zusammen mit den Diakonischen Hausgemeinschaften e.V. zu einem Mehrgenerationenhaus umbauen, in dem zum Beispiel Migranten, Behinderte und √§ltere Menschen zusammenleben k√∂nnen. Dazu sollte es ein Nachbarschaftscaf√© und eine Kooperation mit einem ambulanten Pflegedienst geben. Urspr√ľnglich wollte der Gemeinderat das Objekt der Bietergemeinschaft, da es sich um ein soziales Projekt gehandelt h√§tte, f√ľr 152.000 Euro verkaufen. Dies entspricht der H√§lfte des Geb√§udewertes auf dem freien Markt, der verringerte Kaufpreis war als Zuschuss f√ľr ein soziales Projekt gedacht. Inzwischen sah die Mehrheit des Gemeinderates darin kein soziales Projekt mehr ‚Äď und lehnte es nach dreij√§hrigen Verhandlungen auf der Zielgeraden ab. [Weiterlesen…]

Die Entscheidung f√§llt f√ľr das Konzept und nicht f√ľr das Geld

Adler wird Mehrgenerationenhaus

Adito ändert den Vorschlag zur Bebauung des Adlergeländes.

Dossenheim, 18. Juli 2012. (red/cr) Gestern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich f√ľr den Vorschlag auf dem Gel√§nde des ehemaligen Gemeindehauses Adler ein Mehrgenerationenhaus zu errichten.

Von Christian Ruser

Im vergangenen Monat hatte der Gemeinderat dem Bewerber Adito die Chance zur Nachbesserung des vorgestellten Vorschlags f√ľr das Grundst√ľck des Adlersaals gegeben (siehe unseren Bericht). Diese Anpassungen wurden vorgelegt.

F√ľr Hans-Peter St√∂hr (CDU) war nicht nur das Konzept des Mehrgenerationenhaus f√ľr Dossenheim und den Kronenburger Hof eine Bereicherung, sondern auch die Giebelst√§ndigkeit der H√§user, die nachgebessert wurde. Dieser Qualit√§tsgewinn √ľberwiege den finanziellen Gewinn, der durch andere Nutzungskonzepte erreicht werden k√∂nnte.

Thomas Katlun (B√ľndnis90/Die Gr√ľnen) kann sich Herrn St√∂hr anschlie√üen. Auch nach seiner Meinung ist das Konzept eines Mehrgenerationenhauses ideell h√∂her zu bewerten, als die m√∂glichen Mehreinnahmen. Ebenso spricht sich¬† Barbara Castaneda (gr√ľn-kommunal) f√ľr Adito aus.

Carlo Bonifer (SPD) gibt weiterhin zu bedenken, dass zwar Mehreinnahmen durch ein Konzept f√ľr herk√∂mmliches Gewerbe m√∂glich sind. Da aber bereits der Einzelhandel in der Hauptstra√üe mit Widrigkeiten zu k√§mpfen hat, fragt er sich, ob dies am Kronenburger Hof nicht √§hnlich w√§re. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine deutliche Alternative. Kurz bringt er es auf den Punkt:

Wir schaffen etwas Au√üergew√∂hnliches in Dossenheim, f√ľr Dossenheim, f√ľr Dossenheimer B√ľrger.

Hermann Fischer (FDP) besch√§ftigt sich auch heimathistorisch mit dem Adler. So konnte er ein etwa 130 Jahre altes Bild finden, auf dem bereits eine giebelst√§ndige L√∂sung zu sehen ist. Wie auf dem Bild, w√ľrde er sich wieder einen Brunnen w√ľnschen.

Cornelia Wesch (Freie W√§hler) betont, dass nach ihrem Bewertungskatalog das Konzept von Adito zwar √ľberzeugt, aber in anderen Aspekten die Firma Tectum klar die Nase vorn hatte. Auch die geringeren Einnahmen von 150.000 bis 200.000 Euro d√ľrfen nicht vernachl√§ssigt werden. Deshalb hatten die Freien W√§hler die Firma Tectum bevorzugt.

Der Gemeindrat beschließt mehrheitlich mit sieben Enthaltungen Adito eine Kaufoption von sechs Monaten zu gewähren, um die Planung zu konkretisieren. Nach der Sommerpause soll aktiv mit Adito in Planungsgespräche gegangen werden.

 

Gemeinderat vertagt Entscheidung zum Adler-Komplex

Zweite Chance f√ľr Adito

 

Noch ist unklar, ob hier ein Wohnkomplex oder ein Generationenhaus entsteht.

Dossenheim, 27. Juni 2012. (red/cr) Die Entscheidung √ľber die sechsmonatige Kaufoption wurde auf die Sitzung im Juli vertagt. Der Gemeinderat m√∂chte der Firma Adito die Chance zur Nachbesserung geben.

Der Adler ist seit Jahren ein Sorgenkind der Gemeinde. Das Geb√§ude am Kronenburger Hof steht seit Jahren leer. Nun haben drei Interessenten dem Gemeinderat ihre Ideen vorgestellt und dieser hat sie gepr√ľft. Der Gemeinderat beriet gestern, welcher Firma eine sechsmonatige Kaufoption einger√§umt werden sollte.

Die Freien W√§hler haben einen Kriterienkatalog entwickelt und diesen als Ma√üstab f√ľr alle drei Vorschl√§ge angelegt. F√ľr sie besticht deshalb das Modell der Firma Tectum. Sie planen einen Wohnkomplex zu errichten.

Die √ľbrigen Gemeinder√§te sind sich einig, dass die Entscheidung um einen Monat zu vertagen. Sie m√∂chten der Firma Adito die M√∂glichkeit geben ihren Entwurf hinsichtlich einiger Vorschl√§ge des Gemeinderats nachzubessern.

Hermann Fischer (FDP) betont, dass der Kronenburger Hof der wichtigste Platz der Gemeinde ist. Deshalb w√§re der Vorschlag Aditos, ein Generationenhaus zu bauen, auch eine ideelle Aufwertung f√ľr den Platz. Es ist aber wichtig, dass ein Geb√§udeumbau auch in das Dorfbild passt.

Carlo Bonifer (SPD) ist ebenfalls der Meinung, dass ein reiner Kriterienkatalog nicht ausreicht. F√ľr ihn ist besonders die soziale Komponente wichtig. B√ľrgermeister Lorenz gibt zu Bedenken, dass man vor der Sommerpause eine Entscheidung treffen sollte. Eine Vertagung auf die Juli-Sitzung sieht er aber als unproblematisch. Der Gemeinderat entschlie√üt sich f√ľr eine Vertagung. Gegenstimmen kommen nur von den Freien W√§hlern.