Donnerstag, 21. September 2017

01. - 07. Dezember

Diese Woche: Tipps und Termine

tipps und termine

Rhein-Neckar, 24.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

24. - 30. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 24.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

17. - 23. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 17.¬†November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

20. - 26. November

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 20. – 26. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Ausverkauftes Konzert im Olympiakino - am 09. März in der Museumscheuer

Ob echt oder gef√§rbt – Hauptsache Les Br√ľnettes!

Eine Band ohne Instrumente: Les Br√ľnettes (von links: Julia Pellegrini, Juliette Brousset, Stephanie Neigel und Lisa Herbolzheimer)

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/ld) Les Br√ľnettes verzauberten am Mittwochabend ihr Publikum im Olympiakino in Hirschberg-Leutershausen. „Wir h√§tten noch zwei Konzerte veranstalten k√∂nnen, bei den vielen Anfragen“, freuten sich Wiebke Dau-Schmidt und Renate Kepler-G√∂tz, die Vorsitzenden des F√∂rdervereins Olympiakino, √ľber das ausverkaufte Konzert.

Ihre Musik erz√§hlt Geschichten: Von zweckm√§√üigen Romanzen, von dem inneren Kind oder einem kleinen Vogel, der im Wald sitzt und singt. Alles, was die Zuschauer brauchten, waren ihre offenen Ohren und schon lie√üen die vier Vocalk√ľnstlerinnen ganze Welten entstehen: Den Bergstr√§√üer Wald mit Vogelzwitschern und „Kuckuck“-Rufen aus dem Publikum oder das alte franz√∂sische Klappauto, mit dem die Band in ihren Anf√§ngen unterwegs war.

Naturbraun oder gefärbt?

Schlagzeug oder Instrumente brauchen sie nicht. S√§ngerin Stephanie Neigel reicht daf√ľr ihr Dekollet√©, ihre Stimme als Beatbox und ein Loop-Effektger√§t, das den Rhythmus in Dauerschleife spielt. √úber diesen Beat singen sie, Julia Pellegrini, Juliette Brousset und Lisa Herbolzheimer ihre Songs. „Baby You Can Drive My Car“ von den Beatles, Jazz-Standards und Lieder wie „Joy Spring“ von Clifford Brown und „Bye Bye Blackbird“ von April Arabian.

Das Publikum ist begeistert und lässt das auch hören: In der Pause drehen sich die Gespräche um die Musikerinnen:

Sind die Haare naturbraun oder gefärbt?

will eine Zuh√∂rerin wissen. Was sie erz√§hlen, sind die Geschichten ihrer Anf√§nge, als sie sich an der Musikhochschule in Mannheim kennengelernt haben und wie sie angefangen haben als „Les Br√ľnettes“ zu musizieren:

Jeden Morgen auf dem Weg zur Uni habe ich einen Mann gesehen, der mit seinem Hund spazieren ging. Eines Morgens war er nicht mehr da.

erzählt Juliette Brousset. Diesem Mann habe sie ein Lied geschrieben.

Bergsträßer Wald klingt mitten im Kino

„Mr. Sandman“ singen sie in ihrem Programm nicht, obwohl man schnell an die Acapella-Gruppe „The Chordettes“ denkt. Zum Einschlafen sind Les Br√ľnnettes ohnehin nicht geeignet: Immer wieder fordern sie ihr Publikum auf, mit den Fingern im Takt zu schnippen, mit dem Fu√ü im Takt zu stampfen oder den Bergstr√§√üer Klangwald durch Pfeifen mit Vogelgezwitscher zu beleben.

Das Publikum macht begeistert mit: Schnippt, stampft im Takt und spendet donnernden Applaus. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins ist begeistert:

Das Konzert ist ein wahrer Gl√ľckfall.

Ein zweites Konzert passte leider nicht in den Terminkalender der Band. Wer sie verpasst hat, hat die nächste Chance am 09. März in der Museumsscheuer Dossenheim. Karten gibt es ab dem 01. Februar unter der Telefonnummer 06221-865160 und unter der Emailadresse kks@buecherei-dossenheim.de. Stephanie Neigel können Sie schon am kommenden Donnerstag, 31. Januar, erleben. Dann stellt die Sängerin ihr erstes Solo-Album im Planetarium Mannheim vor.

Trauriger Ausgang trotz Großaufgebot an Kräften und zunächst erfolgreicher Suche

77-jährige Dossenheimerin verstirbt im Krankenwagen

Dossenheim/Schriesheim/Hirschberg, 08. Januar 2013. (red/pro) Die 77-j√§hrige Seniorin aus Dossenheim ist im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Seit gestern Mittag gegen 14:00 Uhr galt die Frau italienischer Abstammung als vermisst. Bereits gestern suchten starke Einsatzkr√§fte nach der Frau. Seit heute morgen um 09:00 waren √ľber 200 Personen im Einsatz, um die alte Dame zu finden. Das ist auch gelungen – gegen 16:30 Uhr wurde die Frau lebend gefunden. Aber die Strapazen waren offensichtlich zu gro√ü.

Nachdem die Frau gestern Mittag nach 14:00 Uhr als vermisst gemeldet worden ist, hat die Polizei die Suche mit starken Kr√§ften aufgenommen. Die Rentnerin war verschwunden, nachdem sie mit ihrem Hund, einem kleinen wei√üen „Malteser“, „Gassi“ war und nicht in ihre Wohnung in der Dossenheimer Uhlandstra√üe zur√ľckkehrte. Der Ehemann verst√§ndigte die Polizei. Am Abend wurden Mantrailer-Hunde und auch ein Hubschrauber mit W√§rmebildkamera eingesetzt, der rund vier Stunden lang √ľber Schriesheim und Hirschberg schwebte, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass die Frau sich dort aufhalten k√∂nnte. Am Abend hatte man den Hund der Frau in Hirschberg Leutershausen aufgefunden. Gegen 23 Uhr wurde die Suche abgebrochen, weil keine Spur von ihr zu finden war.

Heute Vormittag wurde die Suche ab etwa 09:00 Uhr in Hirschberg-Leutershausen fortgesetzt. Zunächst mit rund 50 Einsatzkräften, die vom Hirschberger Rathaus in der Großsachsener Straße aus die weitere Suche starteten. Sechs Mantrailer-Hunder kamen zum Einsatz, konnten immer wieder die Witterung aufnehmen, verloren sie aber auch immer wieder. Die Familie der Frau beteiligte sich an der Suche, die Söhne verteilen Zettel mit der Personenbeschreibung und einem Foto der Mutter: Ca. 160 cm groß, schlank, kurze braungefärbte Haare (Haaransatz grau). Schwarz gekleidet, weiße Hausschuhe. Brille, Goldkette, Goldohrringe.

Nach und nach wurden die Kr√§fte √ľber 200 Personen verst√§rkt, denn die Zeit dr√§ngte. Die Temperaturen waren zwar vergleichsweise mild, aber die Rentnerin nur mit normaler K√∂rperkleidung und Hausschuhen „unterwegs“. Die Polizei hatte Hinweise, dass die alte Frau dement sein k√∂nnte. Zudem war sie auf Medikamente angewiesen und nun bereits fast 24 Stunden √ľber die Nacht ohne Verpflegung au√üer Haus.

Ein J√§ger gab der Polizei am Nachmittag den entscheidenden Hinweis. Er hatte eine einzelne Person aus der Ferne bemerkt und gegen 16 Uhr diese Beobachtung der Polizei mitgeteilt. Die Einsatzkr√§fte konzentrierten die Suche oberhalb der Ortsbebauung auf das Gebiet am „verl√§ngerten Burgweg“ und fanden die vollkommen ersch√∂pfte Frau in dem steilen und unwegsamen Gel√§nde „noch“ lebend in schlechter Verfassung. Sie wurde umgehend not√§rztlich versorgt, konnte aber zun√§chst nicht transportiert werden, weil die normalen Einsatzfahrzeuge die unwegsame Stelle nicht erreichen konnten. Schlie√ülich konnte man mit einem gel√§ndeg√§ngigen Fahrzeug die Frau vom Fundort zu einem Krankenwagen transportieren. Auf dem Weg ins Krankenhaus ist die Rentnerin dann trotz intensiver medizinischer Versorgung leider verstorben.

Die Polizei hatte Beamte der Bereitschaftspolizeien aus Bruchsal, aus B√∂blingen und Lahr im Einsatz sowie von den ‚ÄěEinsatzz√ľgen‚Äú (BAO Einsatz) Mannheim und Heidelberg, aber auch alle verf√ľgbaren Beamten aus dem Regeldienst, die von einem Polizeihubschrauber aus der Luft unterst√ľtzt werden.

An der großflächigen Suche beteiligen sich auch 50 Mann des DRK und des THW mit bislang insgesamt 21 Mantrailer- und Flächensuchhunden. Weitere Mantrailer-Hunde von der Landespolizei Rheinland-Pfalz waren angefordert. Die Suchmannschaften deckten das gesamte nördliche Gebiet von Hirschberg-Leutershausen bis nach Weinheim ab.