Montag, 19. November 2018

01. - 07. Dezember

Diese Woche: Tipps und Termine

tipps und termine

Rhein-Neckar, 24. November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

24. - 30. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 24. November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

17. - 23. November

Diese Woche: Tipps und Termine

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Rhein-Neckar, 17. November 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende des Artikels. [Weiterlesen…]

20. - 26. November

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 20. – 26. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Ausverkauftes Konzert im Olympiakino - am 09. MĂ€rz in der Museumscheuer

Ob echt oder gefĂ€rbt – Hauptsache Les BrĂŒnettes!

Eine Band ohne Instrumente: Les BrĂŒnettes (von links: Julia Pellegrini, Juliette Brousset, Stephanie Neigel und Lisa Herbolzheimer)

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/ld) Les BrĂŒnettes verzauberten am Mittwochabend ihr Publikum im Olympiakino in Hirschberg-Leutershausen. „Wir hĂ€tten noch zwei Konzerte veranstalten können, bei den vielen Anfragen“, freuten sich Wiebke Dau-Schmidt und Renate Kepler-Götz, die Vorsitzenden des Fördervereins Olympiakino, ĂŒber das ausverkaufte Konzert.

Ihre Musik erzĂ€hlt Geschichten: Von zweckmĂ€ĂŸigen Romanzen, von dem inneren Kind oder einem kleinen Vogel, der im Wald sitzt und singt. Alles, was die Zuschauer brauchten, waren ihre offenen Ohren und schon ließen die vier VocalkĂŒnstlerinnen ganze Welten entstehen: Den BergstrĂ€ĂŸer Wald mit Vogelzwitschern und „Kuckuck“-Rufen aus dem Publikum oder das alte französische Klappauto, mit dem die Band in ihren AnfĂ€ngen unterwegs war.

Naturbraun oder gefÀrbt?

Schlagzeug oder Instrumente brauchen sie nicht. SĂ€ngerin Stephanie Neigel reicht dafĂŒr ihr DekolletĂ©, ihre Stimme als Beatbox und ein Loop-EffektgerĂ€t, das den Rhythmus in Dauerschleife spielt. Über diesen Beat singen sie, Julia Pellegrini, Juliette Brousset und Lisa Herbolzheimer ihre Songs. „Baby You Can Drive My Car“ von den Beatles, Jazz-Standards und Lieder wie „Joy Spring“ von Clifford Brown und „Bye Bye Blackbird“ von April Arabian.

Das Publikum ist begeistert und lÀsst das auch hören: In der Pause drehen sich die GesprÀche um die Musikerinnen:

Sind die Haare naturbraun oder gefÀrbt?

will eine Zuhörerin wissen. Was sie erzĂ€hlen, sind die Geschichten ihrer AnfĂ€nge, als sie sich an der Musikhochschule in Mannheim kennengelernt haben und wie sie angefangen haben als „Les BrĂŒnettes“ zu musizieren:

Jeden Morgen auf dem Weg zur Uni habe ich einen Mann gesehen, der mit seinem Hund spazieren ging. Eines Morgens war er nicht mehr da.

erzÀhlt Juliette Brousset. Diesem Mann habe sie ein Lied geschrieben.

BergstrĂ€ĂŸer Wald klingt mitten im Kino

„Mr. Sandman“ singen sie in ihrem Programm nicht, obwohl man schnell an die Acapella-Gruppe „The Chordettes“ denkt. Zum Einschlafen sind Les BrĂŒnnettes ohnehin nicht geeignet: Immer wieder fordern sie ihr Publikum auf, mit den Fingern im Takt zu schnippen, mit dem Fuß im Takt zu stampfen oder den BergstrĂ€ĂŸer Klangwald durch Pfeifen mit Vogelgezwitscher zu beleben.

Das Publikum macht begeistert mit: Schnippt, stampft im Takt und spendet donnernden Applaus. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins ist begeistert:

Das Konzert ist ein wahrer GlĂŒckfall.

Ein zweites Konzert passte leider nicht in den Terminkalender der Band. Wer sie verpasst hat, hat die nÀchste Chance am 09. MÀrz in der Museumsscheuer Dossenheim. Karten gibt es ab dem 01. Februar unter der Telefonnummer 06221-865160 und unter der Emailadresse kks@buecherei-dossenheim.de. Stephanie Neigel können Sie schon am kommenden Donnerstag, 31. Januar, erleben. Dann stellt die SÀngerin ihr erstes Solo-Album im Planetarium Mannheim vor.

Trauriger Ausgang trotz Großaufgebot an KrĂ€ften und zunĂ€chst erfolgreicher Suche

77-jÀhrige Dossenheimerin verstirbt im Krankenwagen

Dossenheim/Schriesheim/Hirschberg, 08. Januar 2013. (red/pro) Die 77-jĂ€hrige Seniorin aus Dossenheim ist im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Seit gestern Mittag gegen 14:00 Uhr galt die Frau italienischer Abstammung als vermisst. Bereits gestern suchten starke EinsatzkrĂ€fte nach der Frau. Seit heute morgen um 09:00 waren ĂŒber 200 Personen im Einsatz, um die alte Dame zu finden. Das ist auch gelungen – gegen 16:30 Uhr wurde die Frau lebend gefunden. Aber die Strapazen waren offensichtlich zu groß.

Nachdem die Frau gestern Mittag nach 14:00 Uhr als vermisst gemeldet worden ist, hat die Polizei die Suche mit starken KrĂ€ften aufgenommen. Die Rentnerin war verschwunden, nachdem sie mit ihrem Hund, einem kleinen weißen „Malteser“, „Gassi“ war und nicht in ihre Wohnung in der Dossenheimer Uhlandstraße zurĂŒckkehrte. Der Ehemann verstĂ€ndigte die Polizei. Am Abend wurden Mantrailer-Hunde und auch ein Hubschrauber mit WĂ€rmebildkamera eingesetzt, der rund vier Stunden lang ĂŒber Schriesheim und Hirschberg schwebte, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass die Frau sich dort aufhalten könnte. Am Abend hatte man den Hund der Frau in Hirschberg Leutershausen aufgefunden. Gegen 23 Uhr wurde die Suche abgebrochen, weil keine Spur von ihr zu finden war.

Heute Vormittag wurde die Suche ab etwa 09:00 Uhr in Hirschberg-Leutershausen fortgesetzt. ZunĂ€chst mit rund 50 EinsatzkrĂ€ften, die vom Hirschberger Rathaus in der Großsachsener Straße aus die weitere Suche starteten. Sechs Mantrailer-Hunder kamen zum Einsatz, konnten immer wieder die Witterung aufnehmen, verloren sie aber auch immer wieder. Die Familie der Frau beteiligte sich an der Suche, die Söhne verteilen Zettel mit der Personenbeschreibung und einem Foto der Mutter: Ca. 160 cm groß, schlank, kurze braungefĂ€rbte Haare (Haaransatz grau). Schwarz gekleidet, weiße Hausschuhe. Brille, Goldkette, Goldohrringe.

Nach und nach wurden die KrĂ€fte ĂŒber 200 Personen verstĂ€rkt, denn die Zeit drĂ€ngte. Die Temperaturen waren zwar vergleichsweise mild, aber die Rentnerin nur mit normaler Körperkleidung und Hausschuhen „unterwegs“. Die Polizei hatte Hinweise, dass die alte Frau dement sein könnte. Zudem war sie auf Medikamente angewiesen und nun bereits fast 24 Stunden ĂŒber die Nacht ohne Verpflegung außer Haus.

Ein JĂ€ger gab der Polizei am Nachmittag den entscheidenden Hinweis. Er hatte eine einzelne Person aus der Ferne bemerkt und gegen 16 Uhr diese Beobachtung der Polizei mitgeteilt. Die EinsatzkrĂ€fte konzentrierten die Suche oberhalb der Ortsbebauung auf das Gebiet am „verlĂ€ngerten Burgweg“ und fanden die vollkommen erschöpfte Frau in dem steilen und unwegsamen GelĂ€nde „noch“ lebend in schlechter Verfassung. Sie wurde umgehend notĂ€rztlich versorgt, konnte aber zunĂ€chst nicht transportiert werden, weil die normalen Einsatzfahrzeuge die unwegsame Stelle nicht erreichen konnten. Schließlich konnte man mit einem gelĂ€ndegĂ€ngigen Fahrzeug die Frau vom Fundort zu einem Krankenwagen transportieren. Auf dem Weg ins Krankenhaus ist die Rentnerin dann trotz intensiver medizinischer Versorgung leider verstorben.

Die Polizei hatte Beamte der Bereitschaftspolizeien aus Bruchsal, aus Böblingen und Lahr im Einsatz sowie von den „EinsatzzĂŒgen“ (BAO Einsatz) Mannheim und Heidelberg, aber auch alle verfĂŒgbaren Beamten aus dem Regeldienst, die von einem Polizeihubschrauber aus der Luft unterstĂŒtzt werden.

An der großflĂ€chigen Suche beteiligen sich auch 50 Mann des DRK und des THW mit bislang insgesamt 21 Mantrailer- und FlĂ€chensuchhunden. Weitere Mantrailer-Hunde von der Landespolizei Rheinland-Pfalz waren angefordert. Die Suchmannschaften deckten das gesamte nördliche Gebiet von Hirschberg-Leutershausen bis nach Weinheim ab.