Mittwoch, 22. November 2017

G├Ąrten an der Bergstra├če beispielhaft im Land

Land zeichnet Schulg├Ąrten in der Region aus

Rhein-Neckar, 11. August 2014. (red/pm) Die Landesregierung zeichnete im Rahmen der Schulgarteninitiative „Lernen f├╝r die Zukunft ÔÇô G├Ąrtnern macht SchuleÔÇť vier Schulg├Ąrten aus. [Weiterlesen…]

28. Oktober bis 03. November 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 28. Oktober bis 03. November 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft im Men├╝ ÔÇťTermineÔÇŁ. [Weiterlesen…]

"Seltsame Flaschen" im Bereich Kandelbach in Ladenburg

Entwicklung von innovativen Lockstofffallen

Im Labor wird fleissig an den neuen Lockstofffallen geforscht.

 

Dossenheim/Ladenburg/Rhein-Neckar, 02. Mai 2012. (red/jt) Am Schriesheimer Fu├čweg in Ladenburg h├Ąngen bereits seit einiger Zeit „seltsame Flaschen“ in den B├Ąumen. Hinter den „Flaschen“ steckt ein interessantes Forschungsprojekt des nahegelegenen Julius K├╝hn-Instituts. Es handelt sich dabei um die Prototypen neuartiger Lockstofffallen.

Von J├Ârg Theobald

Am Julius K├╝hn-Institut in Dossenheim wird seit dem Herbst 2011 im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Entwicklung von neuartigen Lockstofffallen gearbeitet. Manch einer wird sich ├╝ber die „seltsamen Flaschen“ in den B├Ąumen im Bereich des Kandelbachs in Ladenburg schon gewundert haben.

Laut Dr. J├╝rgen Gross, Leiter des Fachgebiets Chemische ├ľkologie, wurden diese Lockstofffallen in einem Umkreis von 10 Kilometern aufgeh├Ąngt. Gross sagt dazu:

Mit dem Forschungsprojekt wollen wir das Wanderverhalten verschiedener Battfloharten wie dem Birnblattsauger untersuchen. Die Insekten ├╝berwintern oft auf Nadelb├Ąumen, also hier in der Region vermutlich im Odenwald, und fliegen dann im Fr├╝hling hinunter in die Ebene. Dort vermehren sie sich dann und kehren sp├Ąter in ihr Winterquartier zur├╝ck.

Friederike Lang forscht im Zuge ihrer Masterarbeit im JKI. Unterst├╝tzt wird sie dabei von Dr. J├╝rgen Gross, dem Leiter des Fachbereichs

Die Studentin Friederike Lang von der Fachhochschule Geisenheim f├╝hrt das Forschungsprojekt im Rahmen ihrer Masterarbeit durch. Betreut wird sie dabei von Dr. Gross und seiner Mitarbeiterin Dr. Astrid Eben.

Noch bis in den Sommer will man in dem Institut erforschen, welche Wanderwege die Blattfl├Âhe nehmen und anhand welcher Duftstoffe sie sich orientieren.

Die Tiere kommunizieren untereinander mit Geschlechtspheromonen, ihre Wirtspflanzen finden sie ebenfalls anhand von Duftstoffen. Schafft man es, einen Stoff k├╝nstlich herzustellen, der f├╝r die Tiere interessant ist, hat man noch nicht zwangsl├Ąufig eine funktionierende Falle.

Solche Duftstofffallen m├╝ssen nat├╝rlich eine sehr hohe Attraktivit├Ąt f├╝r die Tiere haben. Aber nicht alles, was im Labor funktioniert, ist dann auch in der Natur erfolgreich.

Ausserhalb der sterilen Laborumgebung gibt es neben den k├╝nstlichen Duftstoffen eine Vielzahl anderer Duft- und Botenstoffe. Hinzu kommen Chemiekalien, Abgase, Faktoren wie Regen, Windstr├Âmungen und dergleichen mehr.

Millionensch├Ąden durch Insekten

Durch die Sch├Ądlinge werden Pflanzenkrankheiten, sogenannte Phytoplasmosen ├╝bertragen. Durch diese Krankheiten entstehen im Obstbau jedes Jahr Millionensch├Ąden.

Eine direkte Bek├Ąmpfung der ausl├Âsenden Bakterien, den Phytoplasmen, ist nicht m├Âglich. Deswegen ist aktuell noch der breitfl├Ąchige Einsatz von Insektiziden im gewerblichen Obstbau ├╝blich.

Langfristig will das Institut sch├Ądlingsspezifische Lockstofffallen entwickeln, um so umweltfreundlichere Bek├Ąmpfungsmethoden zu entwickeln.

Wenn uns das gelingt, dann k├Ânnen wir ein Monitoring durchf├╝hren. Anhand der Anzahl der gefangenen Sch├Ądlinge k├Ânnen wir genau sehen, wann sie sich wohin bewegen. Wenn man genau wei├č, wann die Tiere kommen, kann ein gezielter Insektizideinsatz erfolgen.

M├Âglicherweise kann man die Insekten mit den zu entwickelnden Fallen auch gezielt abfangen, so dass gar kein Insektizid mehr notwendig ist.

F├Ârdergelder und Patente

Das Julius K├╝hn-Institut versteckt sich in einem unauff├Ąlligen Geb├Ąude mitten zwischen Wiesen und Feldern.

Verdienen wird das Julius K├╝hn-Institut an den Ergebnissen der Forschung nicht. Lediglich die entstandenen Kosten d├╝rfe man so wieder hereinholen. Als Bundesforschungsinstitut d├╝rfe man keine Gewinne erzielen, so Gross.

Wie hoch die Kosten f├╝r das Institut sind, l├Ąsst sich laut Gross nicht genau beziffern. Dadurch, dass das Projekt von der Studentin Friederike Lang gef├╝hrt wird und man die Fallen zu gro├čen Teilen selbst herstellt, lassen sich aber einige Kosten sparen.

F├╝r die Arbeit bekommt das Institut F├Ârdergelder von der Bundesanstalt f├╝r Landwirtschaft und Ern├Ąhrung (BLE), dem Bundesministerium f├╝r Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Bundesministerium f├╝r Ern├Ąhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Zudem arbeitet man mit der Firma Insect Services GmbH aus Berlin zusammen.

Sollten aus der Forschung irgendwann Patente hervorgehen, gehen die daraus resultierenden Gewinne wahrscheinlich zu unterschiedlichen Teilen an die Firma Insect Services und den Bund.

Information:

Wer sich f├╝r die Arbeit des Julius K├╝hn-Instituts interessiert kann sich am 30. Juni 2012 beim Tag der offenen T├╝r vor Ort selbst ein Bild machen. Von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr stehen die Mitarbeiter interessierten Besuchern Rede und Antwort.

Vielf├Ąltige Aktionen zum internationalen Jahr der W├Ąlder 2011

Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 10. Mai 2011 (red/pm) Anl├Ąsslich des internationalen Jahres der W├Ąlder 2011 bieten die Forst├Ąmter des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Mannheim zahlreiche Aktionen rund um das Thema Wald an. In Workshops, bei Wanderungen, in Ausstellungen und in Pr├Ąsentationen ├╝ber Waldwirtschaft, Jagd und Naturschutz k├Ânnen sich Interessierte ├╝ber den Nutzen und die vielf├Ąltigen Erholungs- und Erlebnism├Âglichkeiten des Waldes informieren.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Im Internationalen Jahr der W├Ąlder – ausgerufen von den Vereinten Nationen mit dem Ziel, weltweit auf die wichtige Bedeutung des Waldes f├╝r unsere Welt aufmerksam zu machen – bieten die Forst├Ąmter Mannheim und Rhein-Neckar-Kreis eine ganze Reihe von interessanten Aktionen rund um den Wald an.

Denn der Wald liefert uns den Rohstoff Holz, frische Luft und sauberes Wasser, ist unersetzlicher Lebensraum f├╝r viele Tier- und Pflanzenarten, schafft Arbeitspl├Ątze und bietet zahlreiche Erholungs- und Erlebnism├Âglichkeiten. Aktuell ist das Forstamt mit einem Stand beim Maimarkt vertreten, bei dem neben Informationen auch Aktivit├Ąten f├╝r die kleinen Besucher geboten sind.

Eine weitere Ausstellung mit au├čergew├Âhnlichen Waldfotos und Informationen zum Jahr der W├Ąlder wird ab 24. Mai 2011 interessierten Besuchern im Foyer des Heidelberger Landratsamts pr├Ąsentiert. Sie wird am 23. Mai 2011 um 11 Uhr er├Âffnet und dauert bis zum 8. Juni 2011. Die Schau – ist w├Ąhrend der ├ľffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen.

Der Forstbezirk Bergstra├če startet mit seinen Veranstaltungen am 14. Mai 2011 mit einer forstlichen F├╝hrung durch den Exotenwald. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang des Exotenwaldes in Weinheim. Unter der fachkundigen F├╝hrung von Dr. Ulrich Wilhelm und dem zust├Ąndigen Leiter des Reviers Weinheim, Markus St├Ąhle gibt es unterwegs allerhand Wissenswertes ├╝ber den Exotenwald zu erfahren.

Unter der ├ťberschrift ÔÇ×Faszination WaldÔÇť gibt es tags darauf am 15. Mai um 10.30 Uhr eine Familienwanderung am Waldlehrpfad Hirschberg. Treffpunkt ist am OEG-Bahnhof in Hirschberg- Leutershausen. Der Revierleiter des Forstreviers Mannheim-S├╝d, Walter Pfefferle begibt sich gemeinsam mit dem Odenwaldclub und der Rhein-Neckar-Zeitung auf die Spuren des Waldlehrpfads Hirschberg.

Drei weitere Waldf├╝hrungen an der Bergstra├če beginnen mit einer Tour rund um Hemsbach am 22. Mai 2011. Alle Interessierte treffen sich um 14 Uhr beim Parkplatz an der F├Ârster Braun H├╝tte in Hemsbach und werden unterwegs von den Revierleitern Walter Pfefferle und Phillip Lambert sicherlich viel Interessantes ├╝ber den heimischen Wald entdecken.

Am 28. Mai 2011 k├Ânnen alle Naturliebhaber gemeinsam mit Revierleiter Michael Jakob eine fachkundige F├╝hrung durch den Schriesheimer Wald machen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr der Parkplatz an der Strahlenburg in Schriesheim.

Eine Wanderung durch den Dossenheimer Wald bietet Revierleiter Josef Draxler ebenso am 28. Mai 2011 an. Alle Interessierte treffen sich um 9.30 Uhr beim Parkplatz Schaumburg in Dossenheim. Unterwegs gibt es viele forstliche Informationen aus erster Hand.

W├Ąhrend der Sommerferien, am 3. August 2011, findet der traditionelle Waldtag beim Ferienlager in Hirschberg an der alten Saatschule statt. Hier erwartet die Kinder wie ├╝blich Spiel und Spa├č im Wald.

Im Forstbezirk Kraichgau werden zwei interessante Waldwanderungen stattfinden. Am 15. Mai 2011 f├╝hren Dr. Josef Klebes und der zust├Ąndige Revierleiter Volker B├Âning durch den D├Ąmmelwald in Wiesloch. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Minigolfplatz. Unterwegs gibt es allerhand Aufschlussreiches ├╝ber dieses vielseitig genutzte Walderholungsgebiet.

Mit Revierleiter Karlheinz Schmidt geht es im Rahmen des Kolpingprogramms Waibstadt am 8. Juni 2011 in den Wald. Wer mitwandern will, trifft sich um 19 Uhr am Josefshaus. Unterwegs gibt es neben vielen forstlichen Informationen immer wieder Neues zu entdecken.

Zum Thema ÔÇ×praktizierte NachhaltigkeitÔÇť laden die Gr├╝nen am 3. Juli 2011 nachmittags zu einer interessanten Waldwanderung in den Sinsheimer Stadtwald ein. Unter der fachkundigen F├╝hrung von Herrn Dr. Josef Klebes und dem zust├Ąndigen Revierleiter R├╝diger Keller erfahren alle Teilnehmer aus erster Hand, wie Nachhaltigkeit in der forstlichen Praxis umgesetzt wird.

Der Forstbezirk Odenwald wartet mit einer besonderen Aktion auf. Hier kann aus teilweise vorgefertigten Teilen eine eigene Gartenbank f├╝r zu Hause hergestellt werden. Die beiden Workshops finden jeweils samstags von 10 bis 14 Uhr statt: in der Kolbenh├╝tte in Moosbrunn am 4. Juni 2011 und in der Kriegsm├╝hle in Bammental am 2. Juli 2011. Eine Anmeldung beim Kreisforstamt unter Tel 06223/8665367600 oder forstamt@rhein-neckar-kreis.de ist unbedingt erforderlich.

Eine interessante Waldwanderung zum Thema Lebenszyklen im Buchenwald findet am 5. Juni 2011 im Staatswald Neckargem├╝nd statt. Unter fachkundiger F├╝hrung von Herrn Dr. Dieter M├╝nch wird allen Teilnehmern am Beispiel Buche deutlich, wie die Natur ihre Kreise immer wieder schlie├čt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Dilsberg-Langenzell.

Am 9. Juli 2011 treffen sich alle, die sich gerne mit dem F├Ârster auf den Sinnenpfad in Neckargem├╝nd begeben wollen, um 15 Uhr am Parkplatz beim Friedhof. Von dort geht es unter der F├╝hrung von Revierleiter und Mitinitiator Uwe Reinhard auf die erlebnisreiche Entdeckungstour entlang des Sinnenpfades.

Unter dem Motto ÔÇ×Baumklettern bei den FerienspielenÔÇť bietet Revierleiter Klaus Berberich am 29. Juli um 14 Uhr an der Heimatwiese in Haag eine besondere Aktion f├╝r Kinder an, bei der man schwindelfrei sein sollte.

Im Forstbezirk Rheintal beginnen die Veranstaltungen mit einer Pr├Ąsentation aller Waldakteure des Stadtwalds Walldorf vor. Die gesamte Mannschaft des Forstreviers Walldorf unter der Leitung von Gunter Glasbrenner pr├Ąsentiert sich und ihre Arbeit am 25. Mai 2011 von 13 bis 18 Uhr vor dem Walldorfer Rathaus. Hier k├Ânnen sich die Besucher ├╝ber alle Walldorfer Waldthemen wie beispielsweise die Waldwirtschaft, den Naturschutz, die Waldp├Ądagogik, die Erholungsvorsorge und die Jagd hautnah und umfassend informieren.

Am 11. September 2011 l├Ądt die Gemeinde Oftersheim unter Mitwirkung des Kreisforstamts zu ihrem traditionellen Waldtag an der Grillh├╝tte ein. Im Forstzelt kann sich der interessierte Besucher anhand der Ausstellung ├╝ber die vielf├Ąltigen Leistungen des Waldes informieren. Und auch auf die kleinen Besucher wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm rund um den Wald.

Auch das Forstamt Mannheim beteiligt sich gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Pflege Sch├Ânau, der Stadt Mannheim und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit einem gro├čen Waldtag am Internationalen Jahr der W├Ąlder. Rund um das Waldhaus Mannheim im K├Ąfertaler Wald (www.waldhaus-mannheim.de) finden die Besucher am 23. Juli 2011 von 11 bis 17 Uhr viele tolle Angebote f├╝r Jung und Alt.

Wer sich zu den einzelnen Veranstaltungen n├Ąher informieren m├Âchte, kann sich an das – Kreisforstamt in Neckargem├╝nd unter Tel.:06223/866536-7600 oder forstamt@rhein-neckar-kreis.de wenden.

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