Dienstag, 12. Dezember 2017

├ľkumenischer Gottesdienst auf der Schauenburg

Eine Wolke verdeckte die Sonne

Pfarrer Baier (links) und Pfarrer Billau

Dossenheim, 17. Mai 2012. (red/cr) „Kommen und Gehen“ war das Motto des diesj├Ąhrigen Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt. Wieder wurde der Gottesdienst ├Âkumenisch auf der Schauenburg gefeiert. Bei gutem Wetter kamen viele Kirchg├Ąnger.

Von Christian Ruser

F├╝r die katholische Gemeinde begann der Gottesdienst mit einer Prozession vom Parkplatz zur Burgruine. Angekommen f├╝llten sie die noch leeren B├Ąnke. Den Gottesdienst hielten Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Pfarrer Ronny Baier. Unter der ├ťberschrift „Kommen und Gehen“ predigten sie ├╝ber die Himmelfahrt und deren Bedeutung f├╝r die Menschen.

Pfarrer Billau verglich die Form des jensseitigen Jesus Christus mit einer Wolke. Wahrnehmbar, aber nicht greifbar und diffus. Dieses Bild erlangte an diesem Tag eine besondere N├Ąhe, da Herr Billau zum Gottesdienstbeginn auf eine Wolke ansprach, die sich hartn├Ąckig vor der Sonne hielt.

Pfarrer Baier sprach im Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt von einer Bedeutungsverst├Ąrkung der Person Jesu. War er zu Lebzeiten Sprachrohr f├╝r eine kleine Gruppe, konnte er nach seiner Himmelfahrt Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Es k├Ânnte von einer Transzendenz der Person hin zur Idee gesprochen werden.

F├╝r die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgten die Bl├Ąser der Posaunenchors Dossenheim.

Am Ende des Gottesdienstes zeigten die beiden Pfarrer, dass mam gemeinsam zu besseren Ergebnissen gelangt, als allein. So wurden die Besucher gebeten beim Abbau der B├Ąnke mit anzufassen. In wenigen Minuten war alles abgebaut und verladen.

 

Dossenheimer Pfarrer segnen neues Einsatzfahrzeug

Mit Gottes Segen

Gemeinde, Feuerwehr, Industrie und Kirche feiern die neuen Einsatzfahrzeuge.

 

Dossenheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Die freiwillige Feuerwehr ist mit dem Tag der offenen T├╝r mehr als zufrieden. Trotz wechselhaften Wetters kamen ├╝ber 500 G├Ąste.

Von Christian Ruser

Seit zwei Wochen haben sich die Feuerwehrm├Ąnner auf den Tag┬á der offenen T├╝r vorbereitet. Die Ger├Ątehalle wurde geschrubbt, die Einsatzfahrzeuge auf hochglanz poliert. Selbst Feuerwehrkommandant Hans-Peter Deubel legte bei der Zigeunerso├če noch einmal Hand an und verlieh ihr die letzte W├╝rze.

Im Mittelpunkt stand die Schl├╝ssel├╝bergabe des neuen Einsatzfahrzeugs. Hierzu war nicht nur B├╝rgermeister Lorenz und Thomas Schiller als Gemeindevertreter erschienen. Ganz in der Tradition der Dossenheimer Feuerwehr hatte man auch Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Ronny Baier eingeladen. Beide baten um den Segen f├╝r die Eins├Ątze mit dem neuen Fahrzeug und eine sichere Heimkehr f├╝r die Feuerwehrm├Ąnner. Am Ende der Zeremonie ├╝bergab Herr Freidinger von der Firma Iveco Magirus Brandschutztechnik offiziell der Schl├╝ssel und die Fahrzeuge wurden in den „offiziellen“ Dienst gestellt.

Zwar waren die beiden Einsatzfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr Dossenheim und des Katastrophenschutzes schon am 11. November 2011 nach Dossenheim geliefert worden, doch hatte man bis Anfang 2012 die Zeit f├╝r Schulungen genutzt. Seitdem waren sie nur in kleineren Eins├Ątzen dabei.

Die Jugendfeuerwehr zeigte den Kindern, wie man einen „Hausbrand“ l├Âscht.

F├╝r ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte die Jugendfeuerwehr. Bei Wasserspielen konnten die Kinder praktisch ausprobieren, wie man einen Hausbrand l├Âscht. Die Eltern konnten sich w├Ąhrenddessen bei Kaffee, Kuchen, Pommes, Schnitzel und Eis entspannen. Auch wenn es ab und an eine Schlange vor dem Grill gab, sorgten Gerd Lorentz und die Frauen der Feuerwehrm├Ąnner daf├╝r, dass niemand hungern musste.

Der neue Einsatzwagen ist optimal auf die Bed├╝rfnisse der Feuerwehr Dossenheim abgestimmt.

Das L├Âschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20/22 ersetzt das inzwischen 32 Jahre alte LF 16. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Sonderanfertigung. Vom Aufbau wurde darauf geachtet, dass die Feuerwehrm├Ąnner die Rettungsmittel an den gleichen Orten finden, wie zuvor bei dem LF 16, um im Ernstfall nicht lange suchen zu m├╝ssen. Im Gegensatz zum Vorg├Ąnger ist die Technik aber auf dem neusten Stand. In zwei Tanks k├Ânnen 2.200 Liter L├Âschwasser und 120 Liter Schaum mitgef├╝hrt werden. F├╝r Spezialeins├Ątze liegen vier Atemschutzger├Ąte, ein tragbarer Wasserwerfer und ein Hochleistungsl├╝fter bereit.

Der Dienst der Feuerwehr ist ein Dienst f├╝r den B├╝rger,

betonte Feuerwehrkommandant Deubel die wichtige Aufgabe der Brandbek├Ąmpfer. In Dossenheim wei├č man dies durchaus zu w├╝rdigen. Seit Jahren f├Ąllt ihm schon die Unterst├╝tzung der Gemeinde positiv auf. Aber die B├╝rger sind nicht weniger interessiert. So sind die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr erfreulich hoch. Auch ├╝ber die Besucherzahlen beim Tag der offenen T├╝r konnten sich die Feuerwehrm├Ąnner freuen. Es waren mehr als 500 Besucher gekommen.