Dienstag, 16. Januar 2018

SPD beantragt "Tourismusinitiative Dossenheim"

Mehr Tourismus durch bessere Homepage

Dossenheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/ld) Zu wenig, zu verstreut wird nach Ansicht der SPD-Fraktion auf der Gemeinde-Homepage auf touristische Attraktionen hingewiesen. Sie beantragte deshalb eine „Tourismusinititative Dossenheim“ unter Beteiligung eines „runden Tisches“. [Weiterlesen…]

Vortrag am 10. Oktober im Domhof

ÔÇ×Mit scharfem Schwert und spitzer FederÔÇť

Ladenburg, 01. Oktober 2013. (red/pm) Mit Kaiser Friedrich Barbarossa und Graf Poppos Angriff auf die Schauenburg befasst sich Christian Burkhart aus Dossenheim im Rahmen seines Vortrags am 10. Oktober um 19:30 Uhr im Domhof. [Weiterlesen…]

├ľkumenischer Gottesdienst auf der Schauenburg

Eine Wolke verdeckte die Sonne

Pfarrer Baier (links) und Pfarrer Billau

Dossenheim, 17. Mai 2012. (red/cr) „Kommen und Gehen“ war das Motto des diesj├Ąhrigen Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt. Wieder wurde der Gottesdienst ├Âkumenisch auf der Schauenburg gefeiert. Bei gutem Wetter kamen viele Kirchg├Ąnger.

Von Christian Ruser

F├╝r die katholische Gemeinde begann der Gottesdienst mit einer Prozession vom Parkplatz zur Burgruine. Angekommen f├╝llten sie die noch leeren B├Ąnke. Den Gottesdienst hielten Pfarrer Manfred Billau und Pfarrer Pfarrer Ronny Baier. Unter der ├ťberschrift „Kommen und Gehen“ predigten sie ├╝ber die Himmelfahrt und deren Bedeutung f├╝r die Menschen.

Pfarrer Billau verglich die Form des jensseitigen Jesus Christus mit einer Wolke. Wahrnehmbar, aber nicht greifbar und diffus. Dieses Bild erlangte an diesem Tag eine besondere N├Ąhe, da Herr Billau zum Gottesdienstbeginn auf eine Wolke ansprach, die sich hartn├Ąckig vor der Sonne hielt.

Pfarrer Baier sprach im Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt von einer Bedeutungsverst├Ąrkung der Person Jesu. War er zu Lebzeiten Sprachrohr f├╝r eine kleine Gruppe, konnte er nach seiner Himmelfahrt Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Es k├Ânnte von einer Transzendenz der Person hin zur Idee gesprochen werden.

F├╝r die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgten die Bl├Ąser der Posaunenchors Dossenheim.

Am Ende des Gottesdienstes zeigten die beiden Pfarrer, dass mam gemeinsam zu besseren Ergebnissen gelangt, als allein. So wurden die Besucher gebeten beim Abbau der B├Ąnke mit anzufassen. In wenigen Minuten war alles abgebaut und verladen.

 

Hollywood vor der Haust├╝r

Rauchende Colts und gl├╝hende Lichtschwerter

Dossenheim/Rhein-Neckar, 16. April 2012. (red/cr) Es m├╝ssen nicht immer die Hollywood Hills sein. Bevor mit Sergio Leone die Western nach Italien kamen, hatte man sie in Dossenheim l├Ąngst abgedreht. Auch anderen Genres hat die Bergstra├čengemeinde eine fantastische Kulisse zu bieten.

Von Christian Ruser

Unter dem Titel „Lightsaber Choreography Competition“ messen sich seit zehn Jahren Star Wars-Fans. Im Fordergrund stehen die ausgearbeiteten Choreographien der Darsteller. In vielen Filmen steckt aber auch enormes technisches Know-how. Die Idee der Lightsaber Choreography Competition basiert auf den Star Wars Filmen von Georg Lukas. Auch wenn die Kinofilme um die Skywalkerfamilie weltweit bereits Kultstatus besitzen, ist der Wettstreit der Fanfilme in Deutschland weitgehend unbekannt.

In den etwa f├╝nf Minuten langen Filmchen geht es immer um Jedikrieger, die sich mit ihren glei├čenden Klingen gegen├╝berstehen. Einer ist der Streiter des Lichts, der Andere k├Ąmpft f├╝r die dunkle Seite. Qualitativ gibt es gro├če Unterschiede. Doch einer dieser Filme sticht nicht wegen des Themas, sondern seiner Herkunft heraus. Es handelt sich um den Beitrag von Dennis Engelhard. Diesen hatte er 2010 nicht nur als erster Teilnehmer vor allen anderen eingereicht, nein, er kommt auch aus Deutschland, was ebenfalls besonders ist.

Und: Einer der Jediritter-Hauptdarsteller ist unser Mitarbeiter J├Ârg Theobald. Er spielt den guten, was sonst, und besiegt zum Ende den b├Âsen Gegenpart.

LCC VIII Entry – Dennis Engelhard from Saber Comp on Vimeo.

In den Gem├Ąuern einer alten Ruine lassen zwei junge M├Ąnner die Schwerter sprechen. Die Effekte sind beeindruckend, doch auch ein Blick in die Kulisse lohnt sich. Wer genau hinsieht erkennt, nicht in einer weit weit entfernten Galaxie findet das Duell statt, sondern auf dem ├ľlberg. Genauer in der Ruine Schauenburg.

Dass Dossenheim als Kulisse für einen SciFi-Film dient, ist nicht sehr verwunderlich. Bereits in den 1919 entstanden unweit der Schauenburg Kinoproduktionen. Das Thema war damals nicht minder exotisch. In den Dossenheimer Steinbrüchen standen sich zum Showdown Bull Arizona und die Hemshof-Indianer gegenüber. Die Stummfilmwestern entstanden damals bei Château-Kunstfilm. Die Bücher schrieb Hauptdarsteller Hermann Basler aus Ludwigshafen selbst.

Anders als im modernen Lichtschwertduell, lag der Schwerpunkt von schwarz/wei├č nicht in der Motivation der Helden, sondern im Filmmaterial. Die Protagonisten der Bull Arizona-Western wandelten sich vom Outlaw zum einsamen Helden.

Wie sich zeigt, haben die beiden genannten Filme noch etwas gemeinsam. Der gro├če Durchbruch blieb ihnen verw├Ąhrt. Konnte sich der Film von Dennis Engelhard bei der Lightsaber Choreography Competition nicht durchsetzen, erhielten die deutschen Western von der Berliner Zensur Jugendverbot. Es bleibt aber auch die Hoffnung, dass junge Filmpioniere Dossenheim immer wieder als Drehort f├╝r sich entdecken.

Polizeihubschrauber im Einsatz - 17-J├Ąhriger wohlbehalten aufgefunden

Suchaktion nach autistischem Jugendlichen

Dossenheim/Heidelberg, 09. April 2012. (red/pol) Eine gro├č angelegte Suchaktion der Heidelberg Polizei nach einem vermissten jugendlichen Autisten konnte am Ostermontag erfolgreich beendet werden. Der 17-J├Ąhrige war w├Ąhrend eines Spaziergangs im Waldgebiet im Bereich H├Âllenbach am Fu├če des Hohen Nistlers um 13.30 Uhr seinen Eltern davon gelaufen.

Information der Polizei:

„Nachdem die Polizei informiert wurde da eine hilflose Lage vermutet wurde, wurden umgehend mehrere Streifenbesatzungen in das weitl├Ąufige Waldgebiet entsandt. Die Suchaktion wurde auch von einem Polizeihubschrauber unterst├╝tzt. Gegen 16.45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.

Ein Passant hatte den verwirrten Jugendlichen am Schauenburgparkplatz angetroffen und umgehend die Polizei verst├Ąndigt. Leicht entkr├Ąftet doch ansonsten wohlbehalten konnte er wenig sp├Ąter wieder seinen Eltern ├╝bergeben werden. Bei der Suche waren insgesamt 16 Beamte und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.“