Montag, 20. November 2017

Zukunftswerkstatt für friedliche Konfliktlösung

Miteinander sprechen, aufeinander zugehen

Dossenheim, 27. Juni 2014. (red/ld) Wo Menschen leben, gibt es Streit. Man muss nur wissen, wie man ihn ohne Gewalt beendet. Dazu braucht es vor allem Gespräche und Kompromissbereitschaft. Das sind nur zwei Ergebnisse der Zukunftswerkstatt, die nach drei Jahren Pause im Mai wieder aufgenommen wurde. Diesmal geht es darum, friedlich miteinander zu leben – ganz im Zeichen der Schießerei im vergangenen August. [Weiterlesen…]

Polizei und DRK weisen Kritik am Einsatz Doppelmord Dossenheim zurück

„Das war ein fast perfekter Einsatz“

ambiente-130820- 10_7533Rhein-Neckar/Dossenheim, 23. August 2013. (red) Über den Einsatz von Polizei und Rettungskräften in Dossenheim, bei dem am Dienstag drei Menschen gestorben und fünf weitere schwer verletzt worden sind, gibt es Gerüchte: Angeblich habe die Polizei die Rettungskräfte erst nach fast einer halben Stunde zu den Verletzten gelassen. Das Leben eines der verstorbenen Opfer hätte vielleicht gerettet werden können. Polizei und Rettungsdienst weisen den Vorwurf strikt zurück. [Weiterlesen…]

Doppelmord von Dossenheim heizt Debatte an

Schärfere Waffengesetze?

Blumen für die Opfer.

Blumen für die Opfer. Wäre der Doppelmord von Dossenheim mit einem schärferen Waffengesetz möglicherweise nicht geschehen?

 

Rhein-Neckar/Dossenheim, 22. August. (red) Der Schock über den Doppelmord von Dossenheim sitzt tief. Ein 71-jähriger Sportschütze hat mit einer großkalibrigen halbautomatischen Pistole zwei Menschen getötet, fünf weitere schwer verletzt und sich dann selbst erschossen. Die Verletzten hatten Glück – sie könnten genauso tot sein, denn der Täter hatte nach Einschätzung der Polizei einen absoluten Tötungsdrang. Erst Anfang des Jahres tötete ein Sportschütze seine frühere Freundin und deren Partner in Eberbach. Soll man nun die Waffengesetze verschärfen oder ist das sinnlos, weil sich solche Tragödien auch mit schärferen Gesetzen nicht verhindern lassen? [Weiterlesen…]

Doppelmord wegen Unzufriedenheit über die Nebenkostenabrechnung?

„Ich bringe euch alle um“

Das erste Modell der Mordwaffe Ceska 75. Wikipedia, Sgaba, CC BY-SA 3.0

Das erste Modell der Mordwaffe Ceska 75. Wikipedia, Sgaba, CC BY-SA 3.0

 

Dossenheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2013. (red) Das Motiv für den Doppelmord von Dossenheim soll ein jahreslanger Streit über Nebenkostenabrechnungen einer Hausverwaltung gewesen sein. Der Täter erschoss sich selbst, nachdem er zwei Personen tödlich getroffen und fünf andere schwer verletzt hatte. Der 71-jährige Todesschütze hat gezielt die Teilnehmer einer Eigentümerversammlung unter Beschuss genommen – andere Personen hatte er nicht im Visier. Staatsanwaltschaft und Polizei haben heute umfangreich über die bisherigen Ermittlungen informiert. Der Fall scheint geklärt. Der Täter ist tot. Deshalb wird es auch keine Anzeige und kein Ermittlungsverfahren geben. Ist damit alles geklärt? [Weiterlesen…]

Gegenseitiges Abschreiben und Agenturhörigkeit sind kein Journalismus

Wenn die Medien Amok laufen

amoklauf

Der Sender RNF war schnell mit „Amoklauf“ bei der Hand.

Dossenheim/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2013. (red) Das Drama von Dossenheim erschüttert die Menschen in der Region. Ein 71-jähriger Mann hatte zwei Männer erschossen, fünf weitere Personen verletzt und sich dann selbst getötet. Angeblich sollen die Feuerwehren von einem „Amoklauf“ sprechen. Doch das ist falsch. [Weiterlesen…]

Schüsse bei Wohnungseigentümerversammlung

Drei Tote, fünf Verletzte im „Ambiente“

Dossenheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2013. Drei Menschen sind gestern in Dossenheim am frühen Abend getötet worden. Der mutmaßtliche Täter, ein 71-jähriger Dossenheimer, hat sich selbst erschossen. Der Mann soll Mitglied in einem Schützenverein gewesen sein. Bei einer Eigentümerversammlung kam es zum Streit. Der Tatverdächtige wurde von der Versammlung ausgeschlossen, kehrte zurück und eröffnete das Feuer. Er tötete zwei Männer und verletzte fünf Personen, darunter eine Frau schwer am Kopf. Die Verletzten sind alle außer Lebensgefahr, die Schwerverletzte ist nach Angaben der Polizei wieder ansprechbar. Die Polizei wird um 14:00 Uhr weitere Erkenntnisse in einer Pressekonferenz bekannt geben. [Weiterlesen…]