Donnerstag, 21. September 2017

SPD beantragt "Tourismusinitiative Dossenheim"

Mehr Tourismus durch bessere Homepage

Dossenheim, 12. M√§rz 2014. (red/ld) Zu wenig, zu verstreut wird nach Ansicht der SPD-Fraktion auf der Gemeinde-Homepage auf touristische Attraktionen hingewiesen. Sie beantragte deshalb eine „Tourismusinititative Dossenheim“ unter Beteiligung eines „runden Tisches“. [Weiterlesen…]

Rede zum Haushalt 2014 von Ute Zedler (B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen)

„Nur durch Grundst√ľcksverk√§ufe auszugleichen“

Dossenheim, 19. Dezember 2013. (red) Eine zunehmend positive wirtschaftliche Entwicklung sieht Ute Zedler voraus. Diese solle man f√ľr die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur nutzen. Die Fraktion stimmte dem Haushalt zwar zu, bemerkte aber, dass man in den kommenden Jahren weniger auf Grundst√ľcksverk√§ufe setzen solle. Wir dokumentieren die Haushaltsreden der Fraktionen. [Weiterlesen…]

Ist die immobiliengesellschaft ein "Verschiebebahnhof" f√ľr Verluste?

Das neue Altenpflegeheim schreibt immer noch rote Zahlen

Dossenheim, 11. November 2013. (red/zef) Die Hanna und Simeon Gesellschaft zur F√∂rderung und Altenpflege mbH (HSGFA) geh√∂ren die R√§umlichkeiten des ¬†neuen Altenheims, das seit April 2013 in Betrieb ist und das vorherige Hanna-und-Simeon-Altenheim in Dossenheim ersetzt hat. ¬†Dabei macht die Immobiliengesellschaft einen Verlust im Jahr 2013 in H√∂he von 76.600 Euro.¬† Der Grund liegt darin, dass sie zur Anschubfinanzierung der ¬†Hanna und Simeon Heim Betriebs-gGmbH (im Folgenden „Betriebsgesellschaft“ genannt)¬†zwei¬†Monatsmieten seit April ganz und die weiteren sieben um 4.000 Euro erm√§√üigt hat. Die Betriebsgesellschaft hingegen erzielte f√ľr das Jahr 2013 einen Gewinn in H√∂he 10.600 Euro. Aufgrund dieses Vorganges √ľbten die Fraktionen von B√ľndnis90/Die Gr√ľnen und der SPD im Gemeinderat am 15. Oktober heftige Kritik. Die HSGFA sei ein „Verschiebebahnhof“.¬†

[Weiterlesen…]

Die Kurpfalzschule wird zur offenen Ganztagesschule

„Das ist f√ľr uns alle Neuland“

Kurpfalzschule_Dossenheim_Wikimedia-Commons-Immanuel_Giel-Gemeinfrei_

Die Kurpfalzschule wird jetzt zur offenen Ganztagesschule / Foto: Wikimedia Commons. Von: Immanuel Giel. Lizenz: gemeinfrei

 

Dossenheim, 22. Oktober 2013. (red/zef) Dossenheim ist ein Magnet f√ľr junge Familien, in der beide Eltern berufst√§tig sind. In Dossenheim wohnen aktuell schon 430 Kinder im Grundschulalter. Durch die gute Verkehrslage in Dossenheim und attraktive Neubaugebiete, k√∂nnte es k√ľnftig sogar noch mehr Kinder geben. Um dieser Situation gerecht zu werden, beschloss der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung, dass die Kurpfalzschule k√ľnftig eine offene Ganztagesschule werden soll. Die Verwaltung wird einen entsprechenden Antrag beim Regierungspr√§sidium Karlsruhe einreichen. [Weiterlesen…]

Die Gemeindepr√ľfanstalt moniert einiges f√ľr die Finanzen von 2006-2010

„Kein Skandal, aber auch kein Vorbild“

Dossenheim, 02. Oktober 2013. (red/zef) Die Gemeindepr√ľfanstalt Baden-W√ľrttemberg (GPA) hat Dossenheim einer umf√§nglichen Pr√ľfung der Finanzen der Jahre 2006-2010 unterzogen. Der Bericht der GPA ging bereits am 16. November 2012 bei der Gemeinde ein. Bisher hatte sich die Verwaltung zu sogenannten Rechtsfehlern in ihrem Vorgehen, zu denen sie gegen√ľber der GPA Stellung nehmen muss, noch nicht ge√§u√üert. Der Grund: In der K√§mmerei musste sich der neue Fachbereichsleiter Martin Niederh√∂fer erst einarbeiten. Gestern hat die Gemeinde ihre Stellungnahme verabschiedet und auch schon konkrete Ma√ünahmen beschlossen. [Weiterlesen…]

Die Gemeinde und die Firma Tr√∂ndle einigen bei Fassadefarbe, Begr√ľnung und Parkfl√§chen

Noch keine Einigung beim √Ąrtzehaus in der Bahnhofstra√üe

Dossenheim, 19. Juli. (red/zef) Nebem dem w√ľrfelf√∂rmigen BSC-Geb√§ude am Ortseingang in den Bahnhofstra√üe soll k√ľnftig ein √§hnlich hohes, ebenfalls kubisches √Ąrtztehaus am Ortseingang entstehen. Die entscheidenden Fragen waren am Dienstag im Gemeinderat: Wie kann man sicherstellen, dass dieses Geb√§ude nicht zu auff√§llig ist? Hier gibt es zwei Alternativen: Errichtet man ein drittes Vollgeschoss, sodass die Gemeinde in einem st√§dtebaulichen Vertrag auf die Farbgestaltung und Begr√ľnung Einfluss nehmen kann? Oder wird das neue Geb√§ude nicht gr√∂√üer als 2,75 Geschosse? Dann h√§tte die Gemeinde auf die Gestaltung des Geb√§udes jedoch keinen Einfluss. Die Parkm√∂glichkeiten waren ebenfalls ein sehr wichtiges Thema. [Weiterlesen…]

Umbau des Kindergartens kostet 191.000 mehr als geplant

„Wir sind alle erschrocken“

Dossenheim, 01. Juli 2013. (red/zef) Die Umbaukosten f√ľr den Kindergarten sind in der Kurpfalzschule 191.000 Euro h√∂her aus als gedacht: Das mit der Planung beauftragte Architekturb√ľro Hartmann und Hauss hat die Umbaukosten im November 2012 zu niedrig angesetzt, da kein Elektroplaner und Haustechniker an den Planungen beteiligt war. Aus dem Gemeinderat kam daher am Dienstag heftige Kritik am Vorgehen: Die Mitglieder erfuhren erst eine Woche, bevor sie die Ausschreibung beschlie√üen sollten, von diesen hohen Mehrkosten. Der Beschluss fiel dennoch einstimmig. Ohne gro√üe Debatten wurden hingegen die Reinigungsleistungen f√ľr die gemeindlichen Liegenschaften vergeben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie√üt neue Regeln f√ľr Berichte von Unternehmen mit Beteiligung der Stadt Dossenheim

„Gut, dass das politische Interesse abgebildet wird“

Dossenheim, 29. Juni 2013. (ref/zef) Ab sofort m√ľssen in Dossenheim nicht mehr nur die privaten Unternehmen, an denen Gemeinde beteiligt ist, dem Gemeinderat j√§hrlich einen Beteiligungsbericht vorlegen, sondern alle. Je nachdem wie gro√ü der Anteil der Gemeinde am Stammkapital ist, variiert der Umfang des Berichts ‚Äď mit einer Ausnahme. [Weiterlesen…]

"Die Protokolle während der aktuellen Sitzung zu lesen ist schwierig bis nicht möglich"

Neue Hauptsatzung und Gesch√§ftsordnung f√ľr Dossenheim

Damit selbst Sitzungen mit so reger B√ľrgerbeteiligung wie diese nicht zu lange dauern, hat der Gemeinderat seine Gesch√§ftsordnung angepasst. Archivbild

 

Dossenheim, 27. Juni 2013. (red/zef) Am Mittwoch hat der Dossenheimer Gemeinderat eine neue Hauptsatzung und eine neue Gesch√§fsordnung beschlossen. Unter anderem wurde nun festgelegt, dass die Gemeinderatssitzungen nicht vor 18 Uhr beginnen und h√∂chstens 3,5 Stunden dauern d√ľrfen. Da die Sitzungen in den vergangenen Jahren oft l√§nger dauerten, war diese Festlegung notwendig. Zuvor hatte sich der Haupt- und Finanzausschuss mit beiden Satzungen besch√§ftigt und sie mehrheitlich beschlossen. Die Kompetenzen des B√ľrgermeisters wurden insbesondere bei Personalsachen erweitert. [Weiterlesen…]

"Wo sozial darauf steht, muss auch sozial drin sein!"

Adler-Komplex wird kein Mehrgenerationenhaus

Wird der Adler-Komplex abgerissen oder nicht? Auch nach jahrelangen Verhandlungen gibt es hier keine Klarheit.

 

Dossenheim, 27. Juni 2013. (red/zef) Nach acht Jahren ist immer noch nicht klar, wie es mit dem Adler-Komplex am Kronenburger Hof weitergeht: Die Adito-Gmbh aus Mannheim wollte ihn zusammen mit den Diakonischen Hausgemeinschaften e.V. zu einem Mehrgenerationenhaus umbauen, in dem zum Beispiel Migranten, Behinderte und √§ltere Menschen zusammenleben k√∂nnen. Dazu sollte es ein Nachbarschaftscaf√© und eine Kooperation mit einem ambulanten Pflegedienst geben. Urspr√ľnglich wollte der Gemeinderat das Objekt der Bietergemeinschaft, da es sich um ein soziales Projekt gehandelt h√§tte, f√ľr 152.000 Euro verkaufen. Dies entspricht der H√§lfte des Geb√§udewertes auf dem freien Markt, der verringerte Kaufpreis war als Zuschuss f√ľr ein soziales Projekt gedacht. Inzwischen sah die Mehrheit des Gemeinderates darin kein soziales Projekt mehr ‚Äď und lehnte es nach dreij√§hrigen Verhandlungen auf der Zielgeraden ab. [Weiterlesen…]

Gemeinde √ľbernimmt B√ľrgschaft f√ľr die Dreik√§sehoch Kinderbetreuungs-GmbH

Bald neue Kinderkrippe in Dossenheim

Dossenheim, 11. April 2013. (red/aw) Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 09. April 2013 einem Antrag der Dreik√§sehoch Kinderbetreuungs-GmbH zugestimmt und √ľbernimmt die Ausfallb√ľrgschaft in H√∂he von 360.000 Euro. Diese Ausfallb√ľrgschaft begrenzt sich allerdings ausschlie√ülich auf den R√ľckforderungsanspruch der Zuwendungen des Bundes und ist befristet auf 25 Jahre. Nach anf√§nglichem Unmut, wegen nicht ganz aktueller Bonit√§tspr√ľfungen des Antragsstellers, erging der Beschluss einstimmig. [Weiterlesen…]

Zusätzliche Ausgaben im Jahr 2013: 3.875,50 Euro

Herrenlose Tiere kosten die Gemeinde ab sofort deutlich mehr

Dossenheim/Heidelberg, 10. April 2013. (red/aw) Die Gemeinde Dossenheim muss r√ľckwirkend zum 01. Januar 2013 nun deutlich mehr Mittel f√ľr die Unterbringung und Pflege von herrenlosen Tieren aufbringen als bisher. Nach Pr√ľfung der Forderung des Heidelberger Tierheims, wo Fundtiere aus der Gemeinde seit mehreren Jahren untergebracht werden, stimmte der Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung dem erh√∂hten Kostenaufwand zu. Das Tierheim hatte, statt einer bisherigen Pauschale pro Tier, nun einen Pauschalbetrag pro Einwohner der Gemeinde von 0,50 Euro verlangt. In vielen Nachbargemeinden wird diese Form der einwohnerbezogenen Abrechnung bereits durchgef√ľhrt. In den anderen soll die Umstellung zeitnah erfolgen. Denn das Tierheim k√§mpft mit einem Defizit in der Kostendeckung. Und das bereits seit Jahren. [Weiterlesen…]

B√ľrgermeister und sechs Mitglieder aus dem Gemeinderat beraten sich k√ľnftig mit der EnBW

Gemeinderat beschließt kommunalen Energiebeirat

Dossenheim, 10. April 2013. (red/aw) In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinderat der Einrichtung eines kommunalen Energiebeirats und dem Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der EnBW einstimmig zugestimmt. B√ľrgermeister Hans Lorenz wird zuk√ľnftig¬†die Weiterentwicklung und den Erhalt zukunftsf√§higer, moderner Verteilungsanlagen in der Gemeinde begleiten,¬†gemeinsam mit sechs Mitgliedern aus dem Gemeinderat und vier EnBW-Vertretern.

[Weiterlesen…]

Sieger plant den Bahnhofsplatz

Gr√ľn ist ma√ügeblicher Faktor

Dossenheim, 27. Juni 2012. (red/cr) Das Landschaftsplanungsb√ľro Faktorgr√ľn wird den neuen Bahnhofsplatz planen. Ausgangspunkt wird der Siegerentwurf „Willkommen in Dossenheim“ [Weiterlesen…]

Parkcharakter statt Gräberreihen

„Mehr Leben auf dem Friedhof“

Noch ist die Fläche leer, doch wird hier das gärtnergepflegte Grabfeld der Genossenschaft der Badisch Friedhofsgärtner e.V. entstehen.

 

Dossenheim, 28. März 2012. (red/cr) Auf der Gemeinderatssitzung stellte die Genossenschaft der Badisch Friedhofsgärtner e.V. dem Gemeinderat das Konzept des gärtnerbetreuten Grabfeldes vor. Auf einem parkähnlichen Areal sollen Urnen- und Sarggrabstätten entstehen.

Von Christian Ruser

Wie sieht der Friedhof der Zukunft aus? РMit dieser Frage beschäftigt sich auch die Gemeinde Dossenheim. Ein interessantes Konzept hierzu stellte, bei der Gemeinderatssitzung am 27. März 2012, die Genossenschaft der Badisch Friedhofsgärtner e.V. vor: Das gärtnerbetreute Grabfeld.

Die Gemeinde wird der Genossenschaft eine Fl√§che zur Verf√ľgung stellen. Diese wird von zu einer park√§hnlichen Anlage hergerichtet. In den Gr√ľnfl√§chen k√∂nnen dann, an eingeplanten Stellen, Gr√§ber genutzt werden. Die Anlage wird von Friedhofsg√§rtnern aus der Umgebung betreut werden. Kontakt mit Dossenheimer Unternehmen habe man bereits gekn√ľpft, so Frau Oswald von der Genossenschaft der Badisch Friedhofsg√§rtner e.V.

Das bietet ein Grabfeld

Das Grabfeld wird neben den klassischen Einzelgrabbestattungen f√ľr Sarg und Urne auch Urnengemeinschaften und eine M√∂glichkeit zur Urnenbestattung am Baum anbieten. Auch diese Grabformen sind keine anonymen Bestattungsorte. Inschriften auf einer Gemeinschaftsstele oder Tafeln weisen auf die Ruhest√§tte hin.

Das Konzept des gärtnergepflegten Grabes bedeutet, dass ein Grab von einem Gärtner betreut wird. Die Genossenschaft bietet unterschiedliche 20 Jahresverträge an, die auch im Vorfeld geschlossen werden können. Der Pflegebeginn setzt aber erst mit der Beisetzung ein.

So könnte das gärtnergepflegte Grabfeld aussehen.

 

Mit dem park√§hnlichen Grabfeld folgt Dossenheim einem Trend. Vielen Familien f√§llt die Grabpflege schwer, da die Angeh√∂rigen in einem anderen Ort wohnen. Auch wollen zahlreiche alte Menschen ihren Nachkommen die Belastung der Grabpflege nicht aufb√ľrden.

Große Zustimmung im Gemeinderat

Die Gemeinderäte sind vom vorgestellten Konzept begeistert. Besonders das Konzept der dauerhaften Bepflanzung des Areals stößt auf großen Zuspruch.

Mit dem Bewuchs kommt Leben auf den Friedhof.

So das Votum von Hans Ruland, Gemeinderat der Freien W√§hler. Seine Kollegin Cornelia Wesch bittet in der Planung Dossenheim als Steinbrechergemeinde zu ber√ľcksichtigen. So k√∂nnte bei der Steinauswahl der Porphyr favorisiert werden. Die Gemeinder√§tin Ute Zedler von B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen schlug nicht nur einheimischen Stein, sondern auch regionale und bienenfreundliche Bepflanzung vor.

Nach einstimmigem Beschluss kann die Genossenschaft der Badisch Friedhofsgärtner e.V. in die Planung gehen. Mit einer konkreten Umsetzung ist aber erst nach der Verabschiedung einer neuen Bestattungssatzung zu rechnen. Die neue Satzung wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2012/2013 in den Gemeinderat eingebracht werden.