Dienstag, 12. Dezember 2017

„Lebendiger Neckar und AOK-Radsonntag 2012“

Schifffahrt in Schwabenheim erleben

Heidelberg/Dossenheim/Rhein-Neckar, 12. Juni 2012. (red/pm) Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg und das Amt für Neckarausbau Heidelberg laden zum „Lebendigem Neckar und AOK-Radsonntag 2012″ ein.

Information des Schifffahrtsamt Heidelberg:

„An der Schleuse in Schwabenheim werden am kommenden Sonntag, den 17.06.2012 das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg und das Amt für den Neckarausbau Heidelberg im Rahmen des Aktionstages „Lebendiger Neckar und AOK-Radsonntag 2012“ ihre Aufgaben an der Wasserstraße Neckar der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

„Schauen Sie dem Schichtleiter auf der Schleuse über die Schultern, fahren Sie mit einem unserer Aufsichtboote mit, beobachten Sie unsere Taucher beim Arbeiten, informieren Sie sich über die geplante Schleusenverlängerung, erfahren Sie etwas über unsere Ausbildung, lernen Sie unser Projekt „Gewässerpädagogik“ und vieles mehr kennen“ wirbt Wasserbaumeister Friedrich Werner für einen Besuch an der Schleuse.

Neben den technischen Attraktionen wird auch ein buntes Programm für Kinder geboten: Hüpfburg, Quiz und Springseile selbst herstellen. Dazu sorgen unsere Partner Malteser Hilfsdienst Heidelberg und der katholische Kindergarten St. Augustinus aus Dossenheim mit Würstchen, Getränken, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher.

Die Schleuse Schwabenheim liegt direkt an der Radstrecke zwischen Heidelberg und Ladenburg. „Für Besucher sind wir von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr da“ freut sich Werner.
Getreu dem Motto des Lebendigen Neckars und des AOK-Radsonntags wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen. Parkmöglichkeiten für Autos an der Schleuse sind nicht vorhanden.“

Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg ordnet erste Maßnahmen an

„Eiswetter“ auch am Neckar

Das sibirische Wetter sorgt fĂŒr Eisbildung bei den Wehren und Schleusen. Archivbild: WSH

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 03. Februar 2012. (red/pm) Das eisige Wetter hat auch Folgen fĂŒr die Schifffahrt – Stauwehren und Schleusen frieren zu. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg ordnet erste Maßnahmen gegen die Eisbildung an.

Information des Wasser- und Schifffahrtsamts Heidelberg:

„Auf Grund der angekĂŒndigten KĂ€ltewelle hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg fĂŒr die Stauanlagen am unteren Neckar erste Maßnahmen zur EisbekĂ€mpfung angeordnet. Die Wassertemperatur des Neckars in Heidelberg ist seit Mittwoch um 1,5 Grad Celsius auf derzeit 2 Grad Celsius gefallen.

Der Hydrologe des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg, Eugen Bierweiler, berichtet: „Noch ist die Eisbildung an den Schifffahrtsanlagen gering. Im Raum Heidelberg sind in den Schleusenkammern rd. 1 cm Eisdicke gemessen worden. In den VorhĂ€fen zwischen Feudenheim und NeckargemĂŒnd wurde Randeis festgestellt. Die Schifffahrt hat derzeit noch keine EinschrĂ€nkungen“.

Im WSA Heidelberg wurde seit heute Morgen der „Krisenstab Eis“ aktiviert. Der Leiter des Krisenstabes ist Dipl.-Ing. Jochen Bode erlĂ€utert:

„Auf Grund der Großwetterlage rechnen wir mit Eis auf dem Neckar und Vereisung der Schleusen- und Wehranlagen. Deshalb habe ich angeordnet, dass ab Montag der Stauspiegel des Neckars auf dem unteren Toleranzniveau gehalten wird. Damit soll sichergestellt werden, dass kein Wasser ĂŒber die StauverschlĂŒsse strömt und diese dann unnötig vereisen und damit in ihrer Funktion eingeschrĂ€nkt werden. Dies wird Auswirkungen auf die Abladetiefe der Schifffahrt haben, die dann mit 10 cm weniger Tiefgang kalkulieren muss.“

Die Schleusenbetriebsstellen wurden angewiesen, dass Wasser auch durch Leerschleusungen in Bewegung zu halten, um die mögliche Eisbildung in den Schleusenkammern zu verzögern. Zudem wurden die Mitarbeiter des Bauhofs Neckarsteinach in erhöhte Rufbereitschaft versetzt. Alle Verwaltungsschiffe wurden auf den Eiseinsatz vorbereitet.

Besonders von Eis gefĂ€hrdete Bereiche an der Wasserstraße Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn sind die SchifffahrtskanĂ€le in Ladenburg, Schwabenheim und Neckarsulm, der Kanalhafen Heilbronn, die oberen und unteren VorhĂ€fen der Schleusen sowie die Bereiche im Oberwasser der Wehranlagen.

Neben der Schifffahrt rĂŒckt bei Eisbildung ein auch anderer Aspekt in den Vordergrund: Der ungehinderte Wasserabfluss an den Wehren. Sollten sich geschlossene Eisdecken ausbilden,
wird mit allen verfĂŒgbaren und verantwortbaren Mittel versucht, das Eis zu brechen und ĂŒber die Wehranlagen abzufĂŒhren.“