Mittwoch, 20. September 2017

Polizei befragt Zeugen

Zweite „Biker-Falle“ entdeckt

Rhein-Neckar, 07. Januar 2014. (red) Die Polizei hatte vergangenen Freitag über eine gespannte Schnur im Wald berichtet, die als „Falle“ für Moutainbiker über einen Pfad zwischen zwei Bäumen gespannt worden war. Am Wochenende entdeckten Mountainbiker erneut eine Falle – diesmal mit einem Metalldraht. In beiden Fällen hatten die Biker Glück und sind nicht zu Schaden gekommen. Die Polizei ermittelt wegen „gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“. Bei absichtlicher Herbeiführung eines Unfalls handelt es sich um eine Straftat, die mit einem bis zehn Jahre Gefängnis bestraft wird. [Weiterlesen…]

Die Gemeindeprüfanstalt moniert einiges für die Finanzen von 2006-2010

„Kein Skandal, aber auch kein Vorbild“

Dossenheim, 02. Oktober 2013. (red/zef) Die Gemeindeprüfanstalt Baden-Württemberg (GPA) hat Dossenheim einer umfänglichen Prüfung der Finanzen der Jahre 2006-2010 unterzogen. Der Bericht der GPA ging bereits am 16. November 2012 bei der Gemeinde ein. Bisher hatte sich die Verwaltung zu sogenannten Rechtsfehlern in ihrem Vorgehen, zu denen sie gegenüber der GPA Stellung nehmen muss, noch nicht geäußert. Der Grund: In der Kämmerei musste sich der neue Fachbereichsleiter Martin Niederhöfer erst einarbeiten. Gestern hat die Gemeinde ihre Stellungnahme verabschiedet und auch schon konkrete Maßnahmen beschlossen. [Weiterlesen…]

Ein Insasse verletzt

Pkw von Baum getroffen

Dossenheim, 15. Juni 2013. (red/fw) Durch den heftigen Regen und Starkwinde am Donnerstagabend sind Bäume entwurzelt worden und stürzten auf die Fahrbahnen verschiedener Straßen im Gemeindegebiet. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Sanierung

Viele Straßen führen durch Dossenheim

 

In der Hauptstraße ist an einigen Stellen auf beiden Seiten kein Gehweg vorhanden. Bild: dossenheimblog.de

Dossenheim, 25. April 2012. (red/cr) Gut viereinhalb Stunden diskutiert der Gemeinderat über die Sanierung der Hauptstraße, der Talstraße und der Straße zum Weißen Stein. Außerdem stellen drei Bewerber Bauprojekte für den Adlerkomplex vor.

Von Christian Ruser

Heute steht im Dossenheimer Gemeinderat viel auf dem Programm. Deshalb wurde der Sitzungsbeginn auf 18 Uhr festgesetzt. Zentraler Punkt ist die Zukunft des Gemeindehauses Adler. Deshalb sind die Reihen im Publikum gut gefüllt. Der Adler-Komplex mit dem angrenzenden Steigerhaus steht seit langem leer und wird für öffentliche Zwecke nicht mehr benötigt.

Hatte man in der Vergangenheit schon oft über die Nutzung des Gebäudes am Kronenburger Hof nachgedacht, stellen heute drei Bewerber ihre Konzepte vor. Die Firmen Ackermann Immobilien Entwicklung GmbH, Adito GmbH und Tectum Immobilien GmbH.

Die Ackermann Immobilien GmbH plant einen Gebäudekomplex auf der Fläche des Adlers und des Steigerhauses. Es soll behinderten- und altengerecht gebaut werden. Ein Aufzug soll alle Wohnungen leicht zugänglich machen. Autos der Bewohner können in deren Planung in der hauseigenen Tiefgarage geparkt werden. Im neuen Gebäude soll ein Café angesiedelt werden. Sehr zur Freude des Gemeinderats soll die Fassade des Adlers erhalten bleiben.

Die Adito GmbH möchte an der Stelle des Adlers und Steigerhauses ein Mehrgenerationenhaus bauen. Positive Erfahrung haben sie bereits in Heidelberg gemacht. Bei ihrem Konzept wird auf gemeinnützige Nutzung des Gebäudes gesetzt. Neben Wohnungen, soll es Begegnungsräume, vielleicht eine Kindertagesstätte und ein Nachbarschaftscafé geben.

Der Alte Adler soll soweit es geht erhalten bleiben. Die übrigen Gebäude würden abgerissen und neu gebaut. Es soll vor allem auf barrierefreie Begehbarkeit gesetzt werden. Dies würde durch einen  Fahrstuhl, Rampen und eine Verbindung zwischen den Häusern umgesetzt. Da das Projekt für die Bürger gedacht ist, soll bei einem Zuschlag durch den Gemeinderat eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen werden, um Ideen aus der Bevölkerung mit einzubeziehen.

Tectum Immobilien GmbH möchte das Bild des Kronenburger Hofs aufnehmen. Auch in ihrer Planung soll der Adler erhalten bleiben, die angeschlossenen Gebäude aber neu gebaut werden. Diese sollen mit der Giebelseite zum Hof ausgerichtet stehen, wie man es bereits bei anderen Häusern um den Platz sieht. Im Gebäudeinneren könnten Wohnungen zwischen 45 und 60 Quadratmetern entstehen und Studenten einen attraktiven Wohnraum bieten. Alle drei Vorschläge werden vom Gemeinderat gut aufgenommen.

Am Stein scheiden sich die Geister

Ein weiterer wichtiger Punkt dieser Gemeinderatssitzung ist die Sanierung von Straßen. So wird einstimmig beschlossen, dass die Hauptstraße saniert werden soll. Voraussichtlich wird die Bauphase nach der Kerwe 2012 beginnen und spätestens zur Kerwe 2013 beendet sein.

Die Frage, ob Betonsteine oder Granit als Pflaster der Gehwege dienen sollen, soll zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden, da sich die Gemeinderäte in diesem Punkt sehr uneins sind. Der Granit gefällt zwar den meisten besser, aber er ist teurer als die Betonsteine. Auch befürchten einige, dass auf Granit Kinderwagen und Rollatoren schlecht vorankommen.

Auch soll über Kurzzeitparkplätze am Anfang der Hauptstraße und vor dem Kronenburger Hof nachgedacht werden.

Bei der Sanierung der Talstraße im Bereich des ehemaligen Waldfriedens ist ebenso unstrittig wie die Erneuerung der Straßendecke zum Weißen Stein. Beide Bauvorhaben werden einstimmig beschlossen.

Ab Acht zur Feuerwehr

Der Gemeinderat beschließt über die Neufassung der Feuerwehrsatzung. Unter anderem wird das Eintrittsalter in die Jugendfeuerwehr auf achte Jahre gesenkt. Der Änderung wird einstimmig zugestimmt.

Für das vordere Schulhaus der Neubergschule fordert der Brandschutz einen zweiten Rettungsweg. Dieser soll über eine Außentreppe sichergestellt werden.

Schwabenheimer Hof 2.0

Die Gemeinde wird die Verlegung von Internetkabeln in den Schwabenheimer Hof ausschreiben. Gemäß europäischen Richtlinien muss dies jedoch bundesweit geschehen. Auch wenn die Ausschreibung etwas dauern wird, steht nun einer schnellen Anbindung des Schwabenheimer Hofs ans Web nichts mehr im Weg.

Nach viereinhalb Stunden geht die öffentliche Gemeinderatssitzung gegen 22:30 Uhr zu Ende. Auch wenn sich nach und nach die Ränge im Publikum geleert haben, ist für die Gemeinderäte noch nicht Schluss. Sie haben im Anschluss noch eine nichtöffentliche Sitzung.

Geopark-Veranstaltung am kommenden Sonntag

Mit dem Mountainbike zum Heiligenberg

Bergstraße, 17. April 2012. (red/pm) Mit dem Mountainbike von Oberflockenbach über Wilhelmsfeld und den Weißen Stein zum Heiligenberg am kommenden Sonntag, 22. April 2012.

„Der Heiligenberg verfügt über mehrere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den keltischen Ringwall aus dem 4. Jahrhundert vor Christi, das Michaelskloster mit seinen beiden Türmen, das später erbaute Stephanskloster, den Heiligenbergturm, und die 1935 erbaute Thingstätte, die seit einigen Jahren wieder als Freilichtbühne genutzt wird.

Die Herkunft des 55 m tiefen Heidenlochs ist ungeklärt. Erste Zeugnisse früher Besiedlung finden sich z.B. in Form von Pfeilspitzen aus der Spätsteinzeit etwa 5000 vor Christus.

Von Oberflockenbach geht es mit dem Mountainbike am Eichelberg entlang durch den vorderen Odenwald auf der „Hohen Straße“ nach Wilhelmsfeld und über den Weißen Stein zum geschichtsträchtigen Heiligenberg.

Abgesehen von der landschaftlich schönen Strecke, bietet diese Tour auf engem Raum tiefe Einblicke in die frühe Siedlungsgeschichte unserer Region. Die Tour ist etwa 45 km lang und dauert etwa sechs Stunden.“

Info: Abfahrt Sonntag, 22. April 2012, um 11:00 Uhr am Ortszentrum Oberflockenbach an der „Rose“. Helmpflicht, Regenschutz empfohlen. Anmeldung telefonisch: 06201-23809. E-Mail: info@omb-tours. Teilnahme kostenlos.